Alex Wichert

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> > > Zur Person < < < Alexander Wichert ist ein Schriftsteller, der Kurzgeschichten und Romane in den Bereichen Fantasy, Science-Fiction, Cyberpunk und History schreibt. Alexander Wichert ist ein Pseudonym. > > > Werdegang < < < Alex Wichert wurde 1975 in Essen geboren. Bereits ... Bericht lesen





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Alexander Wichert - Cyberpunk und Fantasy
Erfahrungsbericht von goswin über Alex Wichert
15.12.2006


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Autor jenseits des Mainstreams
Kontra: nix

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

> > > Zur Person < < <

Alexander Wichert ist ein Schriftsteller, der Kurzgeschichten und Romane in den Bereichen Fantasy, Science-Fiction, Cyberpunk und History schreibt. Alexander Wichert ist ein Pseudonym.


> > > Werdegang < < <

Alex Wichert wurde 1975 in Essen geboren. Bereits mit 14 Jahren begann er Kurzgeschichten zu schreiben, die auch veröffentlicht wurden (bei Bastei-Lübbe als John Sinclair Lesergeschichte). Nach dem Abitur begann er ein Jurastudium, dass er jedoch wieder abbrach. Er wechselte die Universität und das Fach und studierte im Folgenden Mittelalterliche Geschichte, Alte Geschichte und Amerikanistik. Schwerpunkte waren Kriegs- und Militärgeschichte. Er beendete das Studium als Magister.
Seit 2005 lebt Alex Wichert in Bromley, Kent und arbeitet im Bereich Marketing Research in London.


> > > Kurzgeschichten < < <

Seit 1989 hat Alex Wichert verschiedene Kurzgeschichten veröffentlicht. Die Themen reichen von Science-Fiction bis hin zu Cyberpunk. Einige davon kann man auf seiner Homepage (www.alexwichert.com) lesen:
  • "Vater aller Dinge" (2000)
  • "Kettenhund"
  • "Grüne Augen" (2004)
  • "Das verwunschene Haus"
  • "Ball des Anstosses" (2005)

> > > Romane < < <

Seit 2001 hat Alex Wichert vier Romane bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht. Nummer 5 wird im Frühjahr 2007 erscheinen.

* "Blakharons Fluch" (2001 Heyne, mit Christian Thon)
"Als der Bannstrahler Praiodan von Weissfels auszieht, um einem Paktierer das Handwerk zu legen, ahnt er noch nicht, in welche Gefahren diese Mission ihn und seine Begleiter stürzen wird. Gemeinsam mit der rätselhaften Elfe Silanandra Sternenlicht, einer mutigen Draconiterin und seinem ergebenen Schüler Sandres begibt er sich in den Schlund der Dunkelheit und muss erkennen, wie nahe Treue und Verrat, Gerechtigkeit und Rache beieinander liegen …" Auszug aus dem Klappentext

Der Roman ist in der Fantasy-Rollenspielwelt "Das Schwarze Auge" angesiedelt. Zusammen mit Co-Autor Christian Thon hat Alex Wichert ein gelungenes Romandebüt abgeliefert.
Im Mittelpunkt der Story stehen, im Gegensatz zu vielen Romanen dieser Art, die Charaktere. Damit hat sich Alex Wichert schnell vom Mainstream abgesetzt und mehr Tiefgang in die genannte Romanreihe gebracht.

* "Sand und Blut" (2002 Heyne)
"Nach sieben Jahren im Exil kehrt der Grande Irato Ugolinez nach Al'Anfa zurück. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Dennoch ist er fest entschlossen, sich an seinen Feinden zu rächen, und beginnt ein tödliches Intrigenspiel. Doch da er in der Wahl seiner Mittel nicht wählerisch ist, bahnt sich schon bald die Katastrophe an. Bis die Entscheidung durch den Blutzoll seiner Gladiatorin fällt …" Auszug aus dem Klappentext

Erneut findet die Handlung des Romans in der Fantasy-Rollenspielwelt "Das Schwarze Auge" statt. Alex Wichert setzt wieder gekonnt unverwechselbare Figuren in den Mittelpunkt des Geschehens. In einer Welt voller Intrigen müssen sich diese behaupten oder untergehen.

* "Rabengeflüster" (2004 FanPro, mit Anja Jäcke und Heike Wolf)
"Al'Anfa im Rahjamond 1026 BF, die Wahlen zum Hohen Rat der Zwölf stehen vor der Tür. Eigentlich scheint alles geregelt: Die Sitze sind verteilt, noch ehe man die Urnen aufstellt. Doch plötzlich verstirbt eines der Ratsmitglieder - Zeit für den Patriarchen, ein Versprechen einzulösen und seinen Vertrauten Aurelian Bonareth in den Rat zu bringen. Doch auch Goldo Paligan hat Großes vor …
Ein Intrigenspiel von höchster alanfanischer Güte beginnt.
Die Rebellen vom Visarberg wollen die Gunst der Stunde nutzen. Während die Granden miteinander um die Macht streiten, sammeln sie sich in den Straßen der Elendsviertel, um den verhassten Machthabern endgültig den Todesstoß zu versetzen." Auszug aus dem Klappentext

Und wieder ein "Das Schwarze Auge"-Roman. Diesmal aber als Co-Produktion mit zwei Autorinnen. Entstanden ist ein, lose an die Handlung von "Sand und Blut" anknüpfendes, spannendes Intrigenspiel. Der Roman hat Schwächen, gehört aber trotzdem zu den besseren der DSA-Reihe.

*"Kettenhund" (2005, FanPro)
"Der russische Kommando-Soldat Mischko erhält einen letzen Auftrag, bevor er der Armee den Rücken kehrt: Er soll mit seinem Kameraden Nikita und einem Team deutscher Söldner eine illegale Ladung quer durch die Steppe nach Sibirien bringen. Die beiden russischen Soldaten müssen mit Leuten zusammenarbeiten, die sich selbst als Shadowunner bezeichnen, weder Ehre noch Pflicht kennen und nur zu willig sind, ihren Auftraggeber über den Tisch zu ziehen.
Und dann bricht zwischen den Steppennomaden ein Krieg aus." Auszug aus dem Klappentext

Ebenfalls Rollenspiel, doch diesmal Cyberpunk. Das "Shadowrun"-Rollenspiel ist die Basis für diesen Roman. Und wieder bricht Alex Wichert Konventionen und bringt seine eigenen Ideen und Ansätze mit. Wieder sind die Figuren der Mittelpunkt des Buches. Die Figuren brechen mit den üblichen Gut/Böse-Klischees und schaffen es trotzdem in das Herz des Lesers.

* "Fatimas Tränen" (2007, FanPro)
Da der Roman erst im Frühjahr 2007 erscheinen wird, gibt es noch keinen offiziellen Klappentext. Soweit bekannt, soll dieser "Shadowrun"-Roman in London, Pakistan und Afghanistan spielen und lose an die Handlung von "Kettenhund" anknüpfen.

* Ein dritter Shadowrun-Roman soll folgen und die "Trilogie" beschließen. Unbestätigten Quellen zufolge soll der Titel "Feindesland" oder "Kreuzzug" heißen.


> > > Weitere Veröffentlichungen < < <

Für einige Rollenspiele (wie z.B. Das Schwarze Auge, Fading Suns, LodLand) hat Alex Wichert z.B. an Spielhilfen oder als Übersetzer mitgearbeitet.


> > > Weitere Aktivitäten < < <

Neben dem Schreiben von Kurzgeschichten und Romanen widmet sich Alex Wichert auch anderen Dingen. So begründete er z.B. eigene Schreibworkshops, um angehenden Autoren mit seinen Erfahrungen zur Seite zu stehen.
In seiner Freizeit betreibt er Thai Chi und Fechten, wenn er nicht gerade als Testleser für andere Autoren fungiert.


> > >In Planung < < <

Ein dritter Shadowrun-Roman, ein historischer Roman und diverse andere Projekte stehen auf dem Plan des Schriftstellers mit ausgeprägtem Zeitmangel.


> > > Quellen < < <

Wer mehr über Alex Wichert erfahren will, kann dies auf seiner Homepage tun. Alex schreibt dort regelmäßig einen Blog, um seine Leser und Freunde auf dem laufenden zu halten.
www.alexwichert.com
Zudem gibt es einen recht ausführlichen Wikipedia-Artikel
http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Wichert

Da Alex Wichert in London lebt, gibt es nur selten Gelegenheit, ihn zu treffen. Gute Chance hat man auf der Messe "Spiel" in Essen, die jährlich stattfindet und auf dem "Ratcon", einer Convention des Verlages FanPro, bei dem Alex veröffentlicht.


> > > Fazit < < <

Auch wenn Alexander Wichert für Mainstream-Fantasy-Reihen wie "Das Schwarze Auge" und "Shadowrun" schreibt, so ist er doch kein Mainstream-Autor. Seine Geschichten heben sich stark von anderen Romanen jenes Genres ab. Bei ihm stehen immer Charaktere im Mittelpunkt, meist solche, die man nicht ohne weiteres als Gut oder Böse bezeichnen kann und die dem Leser trotzdem sympathisch erscheinen. Gebrochene Helden, die trotz widriger Umstände ihren Weg gehen. Die Romane des Alex Wichert gehen tiefer und legen Dinge bloß, die vielleicht auch in manchem Leser schlummern.

Wer sich also für "Shadowrun" oder "Das Schwarze Auge" interessiert, sollte sich mal einen der Romane zu Gemüte führen, oder als Einstieg auf der Homepage des Autors in dessen Kurzgeschichten stöbern.

   


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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich

sehr hilfreich
01.01.1970

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