So italienisch-elegant können Kombis aussehen
25. Dez 2000
Pro:
Gute Sicherheitsausstattung,straffes Fahrwerk mit hohem Federungskomfort,drehfreudiger und durchzugsstarker Motor
Kontra:
Verarbeitungsqualität schwankend, kleiner Kofferraum, Fensterheber ohne Klemmsicherung
Empfehlenswert:
Ja
 Atimes
Über sich:
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Erfahrungsberichte:26
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Der mittlerweile zu Seat abgewanderte Designer Walter de Silva hat sich mit dem Alfa 156 ein Denkmal gesetzt. Für frisches Blut innerhalb der Baureihe sorgt seit Sommer der Kombi, im Alfa-Jargon Sportwagon genannt. Schon der erste Blick auf die schnittige Karosserie erregt den Verdacht: Allzu viel Kofferraum kann sich dahinter nicht verstecken. 350 Liter sind in der Tat Minusreckord. Mit umgelegter Rückbank und bei Beladung bis unters Dach passen gerade mal 1180 Liter rein. Kein Wunder dass die Alfa- Marketingstrategen den Sportwagon am liebsten nicht als Kombi, sondern als "Sport-Kombi-Coupe" sehen. Positiv bleibt zum Namensteil " Wagon" zu vermerken, dass der Kofferraum durch die asymmetrisch geteilte Rückbank, das serienmäßige aufrollbare Trennetz, zusätzliche Staufächer in der Seitenverkleidung und eine Ski- Durchreiche flexibel nutzbar ist. Die extrem weit öffnende Heckklappe macht das Gepäckabteil gut zugänglich, ettäuscht allerdings durch das Fehlen eines Griffs zum Öffnen. Das Kapitel "Sport" hat der Lifestyle-Kombi nahezu unverfälscht von der Limousine übernommen. Die Motorenpalette ist die Gleiche, vom doch etwas schwachbrüstigen 1,6-Liter-Vierzylinder mit 88 kw (120 PS) bis zum bulligen 2,5-Liter-Sechszylinder mit für den Frontantrieb gerade noch verträglichen 140 kw (190 PS). Eine wirtschaftliche Alternative sind zwei Turbodiesel- Direkteinspritzer. Die von mir Probegefahrene Version mit 1,9 Liter Hubraum und 77 kw (105 PS) überzeugt durch hohes Durchzugsvermögen und das auf die Motor- Charakteristik gut abgestimmte Getriebe. Ernüchternd ist dagegen der trotz moderner Common-Rail-Technik allenfalls durchschnittliche Verbrauch. Auf gleich hohem Niveau wie bei der Limousine präsentiert sich das Fahrwerk. Richtungsstabil zieht der Sportwagon seine Bahn, die exakte Lenkung vermittelt dem Chauffeur guten Kontakt zur Fahrbahn. Lediglich die Tendenz zum Untersteuern ist- ohne Beladung- noch etwas ausgeprägter. Auf diese Weise beugen die Techniker dem bei vollem Kofferraum ins Übersteuern echselnden Fahrverhalten vor. Wer häufiger schwere Lasten zu transportieren gedenckt, sollte die- allerdings aufpreispflichtige- Niveauregulierung ordern, die bei Bedarf das Heck anhebt. Wer dem Durchdrehen der Antriebsrädern vorbeugen möchte, wird dagegen auch in der zubehörliste nicht fündig: Ein Tracktionskontrollsystem gibt es selbst für viel Geld nicht. Im Grundpreis der Linousine und der jeweils 2000 Mark teurere Sportwagon enthalten ist dafür eine umfangreiche Sicherheitsausstattung. Vier Airbags, ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung und Gurtstraffer gehören dazu, Kopf-Airbags gibt's gegen Aufpreis.
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18.09.2003 15:09
super guter Bericht
01.08.2003 14:28
guter bericht (ich hab auch nen 156er); er würde sich aber besser lesen, wenn du absätze im text machen würdest... :) grüßle, djeanny
29.06.2001 17:10
Informationen en masse