Alien 1 (DVD)

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Alien 1 (DVD)

Gesamtbewertung (30): Gesamtbewertung Alien 1 (DVD)

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Der unheimlichste Film aller Zeiten!

5 10. Nov 2003

Pro:
Alles

Kontra:
nichts

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Action:

Anspruch:

Humor:

Romantik:

Spannung:

mehr


Robocop2

Über sich: Du interessierst dich für Horrorfilme, dann bist Du bei mir genau richtig! Leider ist es hier nicht ...

Mitglied seit:04.04.2001

Erfahrungsberichte:124

Vertrauende:86

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 58 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
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Heute möchte ich mal über einen richtigen Klassiker der Filmgeschichte schreiben, den ich das erste mal im alter von 13 gesehen habe und schon lange zu meinen Favoriten unter der Scine Fiction/Horrorfilmen zähle. Die Rede ist von Ridley Scott’s „Alien“. Warum dieser Bericht? Ganz einfach. Vor ein paar Tagen hatte ich die Ehre „Alien“ in der Director’s Cut Fassung in Kino zu sehen und der Film hat mich wieder aufs neue fasziniert und da ich mir auch die Alien DVD Box mit allen Teilen ersteigert habe, bietet es sich gerade an.

Die Story
********

Der Film spielt in der Zukunft. Der Raumfrachter Nostromo ist vollbeladen mit Eisenerz auf dem Rückflug zur Erde und die 7 Mann/Frau Crew ist im Kälteschlaf. Als sie aufwachen oder besser gesagt geweckt werden muss Capitain Dallas feststellen, dass sie noch ewig weit weg von der Erde sind, da der Hauptcomputer, „Mutter“, außerplanmäßig den Kurs geändert hat. Der Computer hat von einem unbekannten Planeten ein Funksignal empfangen, was sich wie ein SOS Signal anhört und laut Gesetzt ist jedes Raumschiff dazu verpflichtet so ein Signal nachzugehen. Die Mannschaft ist zwar nicht gerade erfreut darüber, aber wenn sie dem nicht folge leisten, würde man ihnen den Komplette Lohn streichen. Also macht man sich auf den Weg zum Signal.

Die Crew muss feststellen, dass der Planet von dem das Signal kommt eine ewige Fellswüste ist und eine Atmosphäre wie in der Urzeit hat. Es machen sich 2 Männer, darunter Capitain Dallas und Kean und die Pilotin Lambert in Raumanzügen auf den Weg nach draußen. Während die 3 nach der Quelle des Signales Suchen entdeckt der 3. Offizier Ellen Ripley das es sich nicht um ein SOS sondern um ein Warnsignal handelt. Sie ist jedenfalls davon überzeugt aber der Wissenschaftliche Offizier, Ash, sieht das ganz anders. Es stellt sich heraus, dass das Signal von einem abgestürzten Raumschiff kommt welches vermutlich schon seit unzähligen Jahren da liegt und mit Sicherheit nicht menschlich ist. Im Raumschiff entdecken die 3 ein Loch im Boden, in das Kean herunter steigt. Er befindet sich nun ihn einem seltsamen Raum, in dem alles voller Riesen Eier ist. Auf einmal öffnet sich eines der Eier und als Kean sich drüber beugt um zu schauen, springt ihm ein schleimiges Außerirdisches Vieh ins Gesicht und versetzt ihn ins Koma.

Nachdem die Mannschaft wieder von dem Planeten weggeflogen ist und sich im All befindet wird Kean auf die Krankenstation gebracht. Kean liegt im Koma und der fremde Organismus lässt sich nicht entfernen. Nach wenigen Stunden fällt er aber plötzlich von selber ab und Kean wacht wieder auf. Er kann sich aber an nichts mehr erinnern und hat riesigen Hunger. Der Crew beschließt etwas zu essen bevor sie wieder in den Kälteschlaf gehen. Auf einmal fängt Kean an zu Husten, sein Bauch platzt auf und ein kleines widerliches Monster kommt aus seinem Bauch heraus. Kean ist tot, das Monster verschwindet und nun muss die Crew es wieder einfangen. Die 6 Leute teilen sich in 2 Gruppen auf um nach dem „Alien“ zu suchen. Es kommt wie es kommen muss und einer der Gruppe wird getrennt und läuft nun alleine durch die dunklen Gänge des Raumschiffes. Auf einmal taucht das Monster auf, nur mit dem Unterschied das es inzwischen mindestens doppelt so groß wie ein Mensch ist und den Mann sofort tötet. Es stellt sich heraus, dass dieses blutrünstige Alien ein perfekter Organismus ist der die gesamte Crew umbringen will und den man ohne Waffen nicht töten kann. Da sich keine Waffen an Bord befinden ist dies jetzt eine sehr dumme Situation. Es beginnt ein harter Überlebenskampf der für die Crew total Aussichtslos aussieht.

Meinung und Infos zum Film
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Ich denke mal das die Story den meisten von euch schon bekannt ist, denn „Alien“ haben sicher schon 50 Prozent von euch ein oder mehrmals gesehen. Ich schätze auch mal, dass die die ihn noch nicht gesehen haben, zumindest schon einmal von dem Film gehört haben. Wer mit dem Namen „Alien“ überhaupt nichts anfangen kann; Schande über denjenigen *gg* (bisschen Spaß muss auch sein).
Nun ja wie dem auch sei, der bis dato unbekannte Regisseur Ridley Scott hat mit diesem Film nicht nur einen absoluten Kultfilm geschaffen, er hat auch noch ein Genre neu geschaffen oder zumindest neu definiert. Ein Film wie „Alien“, der so geschickt Weltraum Scine Fiction mit Horror kombiniert hat vorher noch niemand gesehen. Inzwischen gibt es einige Filme, die versuchen wie „Alien“ zu sein, teil gute und teil grottenschlechte, aber bisher hat es keiner geschafft. Zumindest aus meiner Sicht, aber ich denke mal ich spreche hiermit für viele.

Schon beim Anfang wenn die Schrift „Alien“ auf der(m) Leinwand/Fernsehen erscheint und man dann die Nostromo durchs All fliegen sieht, wird eine gewisse bedrückende Atmosphäre aufgebaut und der Zuschauer weiß sofort, dass es hier um einen besondern Film geht. Danach werden wir gleich ohne große Einleitung mit der Situation konfrontiert in der sich die Crew befindet. Der Film beginnt gleich damit wie die 7 Leute aus dem Kälteschlaf geweckt werden und entsetzt feststellen müssen, dass der Hauptcomputer ihren Kurs geändert hat. Schnell lernt man auch die einzelnen Charaktere kenne und durch die geniale schauspielerische Leistung weiß man schon nach wenigen Minuten wer wer ist. Das finde ich übrigens bei so einem Film immer besonders wichtig, dass man die einzelnen Charaktere kennt. Das steigert nämlich gegen später unheimlich die Spannung, denn man fühlt richtig mit ihnen mit.

Nachdem die Crew denn auf dem fremden Planeten gelandet ist dauert es nicht mehr lange bis Kean den fremden Organismus im Gesicht hat und ohnmächtig wird. Das dieses Teil Säure statt Blut hat, verhindert übrigens das man es entfernen kann. Bis hier wirkt dann alles noch wie ein ganz normaler Scine Fiction Film mit ein oder zwei Schockeffekten, aber wenn dann Kean’s Bauch aufplatzt und das kleine Alien heraus kricht wechselt der Film um zum Horror. Anfangs wissen die 6 (Kean ist ja jetzt tot) noch nicht was sie für einen Gegner haben, denn was kann so ein kleines Biest schon groß anrichten. Nur ist dieses kleine Biest inzwischen ein ausgewachsenes Monster das nur ein Ziel hat, die Vernichtung der Crew.

VORSICHT SPOILER!!!

Ab hier beginnt das Zehn kleine Negerlein Spiel, das am Ende keiner bis auf den 3. Offizier Ellen Riplay überleben soll. Als der Film 1979 in die Kinos kam war das für das Publikum auch eine völlig neue Erfahrung, denn das eine Frau die Hauptrolle hat und am Ende als einzige überlebt, gab es noch nie. Heutzutage würde sich darüber niemand mehr wundern, aber früher war das noch ganz anders.

SPOILER ENDE!!!

Während des gesamten Filmes wird immer mehr eine bedrückende und in der zweiten Hälfte sogar eine richtig klaustrophobische Atmosphäre geschaffen, die keine Film mit Außerirdischen Monstern jemals erreicht hat und nur noch von John Carpenters „Das Ding aus einer anderen Welt“ / „The Thing“ übertroffen wird. Wenn das Alien dann in der zweiten Hälfte auf „Menschenjagd“ geht wird zeitweise auch noch eine super Spannung geschaffen, so dass man als Zuschauer irgendwann in jeder dunklen Ecke das Alien vermutet. Was einem auch gleich auffällt ist das der Wissenschaftliche Offizier Ash schon von Anfang an seine Schützende Hand über die Sache mit dem Alien legt und sich im Verlauf des Filmes immer seltsamer benimmt. In der Mitte des Films erfahren wir dann auch noch warum und der Grund macht den Film schlagartig gleich noch viel bedrückender. Als „Alien“ damals in die Kinos kam hatte er den Leitspruch „Der unheimlichste Film aller Zeiten“. Ob das heutzutage auch noch stimmen mag, glaub ich jetzt eher nicht, aber er ist mit Sicherheit einer der unheimlichsten Filme aller Zeiten, denn das was der Film an Spannung und Atmosphäre biete muss man erst einmal nach machen.

Was ich auch noch, wie in jedem meiner Berichte, ansprechen will ist der Blut und Splattergehalt. Ich sag gleich, wer in „Alien“ einen Splatterfilm erwartet wird enttäuscht, denn bis auf 3 oder 4 Bluteffekte gibt es eigentlich nichts zu sehen. Am „brutalsten“ ist wohl die Szene in der Kean’s Bauch aufplatzt und das Alien raus kommt, aber als brutal kann man das nicht wirklich bezeichnen. Eklig ist der Film aber mindestens an zwei stellen, zum einen als sich das Alien Ei öffnet und zum anderen die Szene in der Ash an der toten Alien Larve herumschneidet. Wer aber so abgehärtet ist wie ich, dem machen auch diese kurze Szenen nichts aus. „Alien“ überzeugt nicht durch Bluteffekte, sondern durch Horror der sich im Kopf des Zuschauers abspielt. Ich finde das FSK 16 somit berechtigt. Kindern unter 13 sollte man diesen Film übrigens nicht zeigen, denn die würden sicherlich andauernd wegschauen und Alpträume bekommen (so war es zumindest bei meinem Bruder damals).

Zu den Schauspielen bleibt zu sagen, dass alle genial spielen. Besonders zu erwähnen wäre die damals unbekannte Singorney Weaver, die durch „Alien“ das erste mal aufgefallen ist und später mit James Cammero’s „Aliens – Die Rückkehr“ (Teil 2) ihren endgültigen Durchbruch feiern konnte. Aber auch die anderen Schauspieler brauchen sich nicht hinter ihr zu verstecken, jeder macht seine Sache fast Nahezu perfekt.
Der Regisseur Ridley Scott gehört inzwischen auch zu den ganz Großen. Er bescherte uns Filme wie „The Blade Runner“ mit Harrison Ford, „Gladiator“ oder den Kriegsfilm „Black Hawk Down“. Mit „Alien“ hat er meiner Meinung nach aber seinen besten Film geschaffen, aber das ist Geschmackssache. Ich hätte aber auch noch 2 kleine Kontras an dem Film, die wahrscheinlich für einige von euch gelten, aber ich persönlich nicht als Kontras sehe. Und zwar zieht sich die erste Hälfte des Filmes nach der Zeit etwas. Die ist aber vom Regisseur so beabsichtigt, denn dadurch wirkt die zweite Hälfte gleich um einiges spannender. Der zweite Punkt währe, dass man das Alien nur sehr selten zu Gesicht bekommt. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele von euch sich mehr Szenen wünschen in denen das Alien zu sehen ist. Aber wie schon gesagt, für mich sind das keine Kontras, ich kann mir aber vorstellen das andere dies bemängeln.

Director’s Cut
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Ich habe den Film neulich im Kino in der DC Fassung gesehen und kenne auch die normale Fassung. Ehrlich gesagt gibt es zwischen beiden Fassungen kaum Unterschiede und von daher ist es eigentlich egal welche Fassung ihr euch anschaut. Witzigerweise ist die DC Fassung kürzer als die Kinofassung von 1979. Es sind zwar 4 Minuten und 20 Sekunden neue Handlungsszenen eingefügt worden, aber es wurde auch 5 Minuten Handlung entfernt (Natürlich vom Regisseur so beabsichtigt). Kaufen kann man die DC Fassung noch nicht, aber wenn ihr euch beeilt könnt ihr sie vielleicht noch im Kino bewundern.

DVD und Versionen
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Meine Meinung basiert auf der normalen Fassung, auf der Director’s Cut Fassung sowie auf der DVD Version. Bei der DVD handelt es sich um die normale Kinoversion von 1979, die ungeschnitten ist und 40 Sekunden länger geht als die DC Fassung (siehe oben). Die Bildqualität ist, wenn man bedenkt wie alt der Film ist, erstaunlich gut und ohne Bildfehler. Der Ton ist auf einwandfrei und in Dolby Digital 5.1. Als Sprachen kann man zwischen deutsch und englisch wählen und die Untertitel sind englisch, spanisch oder deutsch für Hörgeschädigte. Als Extras gibt es den Kinotrailer, nicht gezeigte Szenen (im DC jetzt mit drinnen), englischer Audiokommentar, Artwork und Fotogalerie, original Storyboard, Separate Filmmusik, Alternativer Musik Track. Wie ihr seht gibt es massenweise Extras. Wenn ihr die DVD in der Alien Legancy Box erhalten habt, so wie ich, dann ist zusätzlich sogar noch eine Bonus DVD mit dabei. Die Menüs sind übrigens sehr schön animiert. Ansonsten bleibt noch zu sagen das die DVD ungeschnitten und ab 16 freigegeben ist.

VHS Versionen gibt es massenhaft und alle sind ungeschnitten. Von daher werde ich mir das Aufzählen ausnahmsweise ersparen. Im TV läuft der Film übrigens auch uncut, ich empfehle aber trotzdem nicht diese Fassung zu schauen, da die Werbung die ganze Spannung kaputt macht und besonders bei diesem Film.

Fazit
*****

Für mich zusammen mit Teil 2 der beste Teil der Reihe. Ich empfehle allen, die keine direkte Abneigung gegen Zukunftsfilme mit Raumschiffen und so haben, sich dieses Meisterwerk einmal anzusehen. Dieser Film ist zurecht ein absoluter Klassiker, den jeder mal gesehen haben sollte.

Filmdaten
*********

Originaltitel: Alien
Erscheinungsjahr: 1979
Erscheinungsland: USA
Regisseur: Ridley Scott
Filmlänge: 112 Minuten
Schauspieler: Sigourney Weaver, Tom Skerrit, Veronica Cartwright
FSK: 16

Nachtrag
********

In nächster Zeit werde ich zu allen anderen Teilen der Reihe ebenfalls Berichte schreiben.

Ansonsten bedanke ich mich fürs Lesen und wünsche euch noch einen schönen Feierabend!

Mit freundlichen Grüßen Robocop2
 

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
TRM20

TRM20

03.03.2004 02:15

super bericht mach weiter so :) ein super film echt top viel action und spannung

EvilEye

EvilEye

24.12.2003 15:20

der zweite Film den ich kenne *hehe*

hero02

hero02

15.11.2003 00:42

Alien kenne ich noch gar nicht, muss ich mir mal anschauen. Guter Bericht.

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