... Der Film war setzte optisch neue Maßstäbe, führte mit den Giger-Aliens eine der beliebtesten Kreaturen überhaupt dem breiten Publikum zu, und nicht zuletzt etablierte Scott mit Ellen Ripley, überragend verkörpert von Hauptdarstellerin Sigourney Weaver eine der ersten weiblichen Heldinnen überhaupt.
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Aliens - Die Rückkehr
57 Jahre sind vergangen, seit die Besatzung der Nostromo von den Aliens umgebracht wurde, ... mehr
als Deckoffizier Ripley, die einzige Überlebende des Massakers, in einem kleinen Rettungsschiff in der Hyperschlaf-Kabine gefunden wird. Die sie vernehmenden Offiziere der Raumstation schenken ihren Schilderungen der furchtbaren Ereignisse jedoch keinen Glauben. Sie schlagen auch ihre Warnung in den Wind, daß sich durch das "infizierte" Raumschiff Nostromo nun tausende von Alien-Eiern auf dem Planeten LV 426 befinden, der jetzt Acheron heißt und seit 20 Jahren für Kolonisationszwecke bewohnbar gemacht wird. Da jedoch seit einiger Zeit zu dem Planeten Acheron kein Funkkontakt mehr besteht, wird ein Suchtrupp unter Ripleys Führung dorthin gesandt. Bei der Erforschung des offenbar völlig verwaisten Planeten stößt die Elite-Einheit auf Spuren blutiger Kämpfe. In merkwürdig verwobenen Höhlengängen beginnt der Kampf von neuem...
Aliens - Die Rückkehr
57 Jahre sind vergangen, seit die Besatzung der Nostromo von den Aliens umgebracht wurde, ... mehr
als Deckoffizier Ripley, die einzige Überlebende des Massakers, in einem kleinen Rettungsschiff in der Hyperschlaf-Kabine gefunden wird. Die sie vernehmenden Offiziere der Raumstation schenken ihren Schilderungen der furchtbaren Ereignisse jedoch keinen Glauben. Sie schlagen auch ihre Warnung in den Wind, daß sich durch das "infizierte" Raumschiff Nostromo nun tausende von Alien-Eiern auf dem Planeten LV 426 befinden, der jetzt Acheron heißt und seit 20 Jahren für Kolonisationszwecke bewohnbar gemacht wird. Da jedoch seit einiger Zeit zu dem Planeten Acheron kein Funkkontakt mehr besteht, wird ein Suchtrupp unter Ripleys Führung dorthin gesandt. Bei der Erforschung des offenbar völlig verwaisten Planeten stößt die Elite-Einheit auf Spuren blutiger Kämpfe. In merkwürdig verwobenen Höhlengängen beginnt der Kampf von neuem: Unzählige Aliens haben den Planeten in Besitz genommen - gefährlicher, furchtbarer und vernichtender als je zuvor...
Aliens - Die Rückkehr (DVD)
57 Jahre nach ihrer ersten Begegnung mit einem Alien wird Officer Ellen Ripley als einzige ... mehr
Überlebende gerettet. Gemeinsam mit einer Elite-Kampftruppe macht sich Ripley auf eine Untersuchungsmission zu dem Planeten Acheron, um mehr über das Verschwinden der dort ansässigen Siedler und ihrer Familien herauszufinden. Sie finden einen wahren Ort des Grauens vor und stoßen auf das kleine Mädchen Newt, die einzige Überlebende. Erneute Angriffe der Aliens haben die Entführung des kleinen Waisenmädchens zur Folge. Officer Ripley sieht nur noch einen Ausweg: Sie sucht die Höhle der Alien-Mutter auf! Eine riskante Flucht beginnt, und die Mission entwickelt sich zu einem spannenden Abenteuer voller Fallen, Intrigen und
Aliens - Die Rückkehr (DVD)
57 Jahre nach ihrer ersten Begegnung mit einem Alien wird Officer Ellen Ripley als einzige ... mehr
Überlebende gerettet. Gemeinsam mit einer Elite-Kampftruppe macht sich Ripley auf eine Untersuchungsmission zu dem Planeten Acheron, um mehr über das Verschwinden der dort ansässigen Siedler und ihrer Familien herauszufinden. Sie finden einen wahren Ort des Grauens vor und stoßen auf das kleine Mädchen Newt, die einzige Überlebende. Erneute Angriffe der Aliens haben die Entführung des kleinen Waisenmädchens zur Folge. Officer Ripley sieht nur noch einen Ausweg: Sie sucht die Höhle der Alien-Mutter auf! Eine riskante Flucht beginnt, und die Mission entwickelt sich zu einem spannenden Abenteuer voller Fallen, Intrigen und
Portugiesisch, SpanischRegie: James Cameron; Mit Sigourney Weaver, Carrie Henn, Michael Biehn u. a.57 Jahre nach ihrer ersten Begegnung mit einem Alien wird Officer Ellen Ripley als einzige Überlebende gerettet. Gemeinsam mit einer Elite-Kampftruppe macht sich Ripley auf eine Untersuchungsmission zu dem Planeten Acheron, um mehr über das Verschwinden der dort ansässigen Siedler und ihrer Familien herauszufinden. Sie finden einen wahren Ort des Grauens vor und stoßen auf das kleine Mädchen Newt, die einzige Überlebende. Erneute Angriffe der Aliens haben die Entführung des kleinen Waisenmädchens zur Folge. Officer Ripley sieht nur noch einen Ausweg: Sie sucht die Höhle der Alien-Mutter auf! Eine riskante Flucht beginnt, und die Mission entwickelt sich zu einem spannenden Abenteuer voller Fallen, Intrigen und Horror ...
weitem übertreffen. Sigourney Weaver kehrt in der Rolle der Ripley zurück. Sie erwacht auf der Erde und muss feststellen, daß sie sich seit ihrer Flucht vor dem Monster nicht weniger als 57 Jahre in Stasis befunden hat. Jeder Mensch, den sie gekannt hat, ist tot. Um ihre Geschichte eines Alien-Angriffes zu beweisen, erhält sie die Möglichkeit -- mit einer Gruppe schwer bewaffneter Marines -- zu einer weit entfernten Kolonie zu fliegen, wo angeblich ein Alien, wie sie ihn beschrieben hat, gesichtet wurde. Angekommen in der Kolonie, entdeckt Ripley ein kleines Mädchen, das ihre Mutter-Instinkte weckt. Wie sie feststellen muss, ist das Mädchen die einzige Überlebende eines Angriffs der Aliens. Und die Gesellschaft, für die Ripley arbeitet, ist gar nicht darin interessiert, ihre Unschuld zu beweisen. Ihr geht es alleine darum, in den Besitz eines Monsters zu gelangen, um dieses in eine Waffe verwandeln zu können. Doch da haben sie die Rechnung ohne Ripley gemacht. Dieser von James Cameron (Titanic) geschriebene und inszenierte Thriller ist einer der intensivsten und vor allem furchteinflößendsten Actionfilme, die jemals gedreht worden sind. In der Rolle der Ripley hat Sigourney Weaver außerdem eine Frauenfigur kreiert, die es vorher in der Art im Actionfilm-Genre nicht gegeben hat. Ihre Leistung wurde, was bei Actionfilmen sehr selten ist, mit einer Oscarnominierung belohnt. Neben Sigourney Weaver sind unter anderem Bill Paxton (Titanic, Ein einfacher Plan), Lance Henriksen (Millennium), Paul Reiser (Verrückt nach Dir und Michael Biehn (Terminator) zu sehen. --Marshall Fine
Aliens - Die Rückkehr (DVD)
57 Jahre nach ihrer ersten Begegnung mit einem Alien wird Officer Ellen Ripley als einzige ... mehr
Überlebende gerettet. Gemeinsam mit einer Elite-Kampftruppe macht sich Ripley auf eine Untersuchungsmission zu dem Planeten Acheron, um mehr über das Verschwinden der dort ansässigen Siedler und ihrer Familien herauszufinden. Sie finden einen wahren Ort des Grauens vor und stoßen auf das kleine Mädchen Newt, die einzige Überlebende. Erneute Angriffe der Aliens haben die Entführung des kleinen Waisenmädchens zur Folge. Officer Ripley sieht nur noch einen Ausweg: Sie sucht die Höhle der Alien-Mutter auf! Eine riskante Flucht beginnt, und die Mission entwickelt sich zu einem spannenden Abenteuer voller Fallen, Intrigen und Horror ...
weitem übertreffen. Sigourney Weaver kehrt in der Rolle der Ripley zurück. Sie erwacht auf der Erde und muss feststellen, daß sie sich seit ihrer Flucht vor dem Monster nicht weniger als 57 Jahre in Stasis befunden hat. Jeder Mensch, den sie gekannt hat, ist tot. Um ihre Geschichte eines Alien-Angriffes zu beweisen, erhält sie die Möglichkeit -- mit einer Gruppe schwer bewaffneter Marines -- zu einer weit entfernten Kolonie zu fliegen, wo angeblich ein Alien, wie sie ihn beschrieben hat, gesichtet wurde. Angekommen in der Kolonie, entdeckt Ripley ein kleines Mädchen, das ihre Mutter-Instinkte weckt. Wie sie feststellen muss, ist das Mädchen die einzige Überlebende eines Angriffs der Aliens. Und die Gesellschaft, für die Ripley arbeitet, ist gar nicht darin interessiert, ihre Unschuld zu beweisen. Ihr geht es alleine darum, in den Besitz eines Monsters zu gelangen, um dieses in eine Waffe verwandeln zu können. Doch da haben sie die Rechnung ohne Ripley gemacht. Dieser von James Cameron (Titanic) geschriebene und inszenierte Thriller ist einer der intensivsten und vor allem furchteinflößendsten Actionfilme, die jemals gedreht worden sind. In der Rolle der Ripley hat Sigourney Weaver außerdem eine Frauenfigur kreiert, die es vorher in der Art im Actionfilm-Genre nicht gegeben hat. Ihre Leistung wurde, was bei Actionfilmen sehr selten ist, mit einer Oscarnominierung belohnt. Neben Sigourney Weaver sind unter anderem Bill Paxton (Titanic, Ein einfacher Plan), Lance Henriksen (Millennium), Paul Reiser (Verrückt nach Dir und Michael Biehn (Terminator) zu sehen. --Marshall Fine
weitem übertreffen. Sigourney Weaver kehrt in der Rolle der Ripley zurück. Sie erwacht auf der Erde und muss feststellen, daß sie sich seit ihrer Flucht vor dem Monster nicht weniger als 57 Jahre in Stasis befunden hat. Jeder Mensch, den sie gekannt hat, ist tot. Um ihre Geschichte eines Alien-Angriffes zu beweisen, erhält sie die Möglichkeit -- mit einer Gruppe schwer bewaffneter Marines -- zu einer weit entfernten Kolonie zu fliegen, wo angeblich ein Alien, wie sie ihn beschrieben hat, gesichtet wurde. Angekommen in der Kolonie, entdeckt Ripley ein kleines Mädchen, das ihre Mutter-Instinkte weckt. Wie sie feststellen muss, ist das Mädchen die einzige Überlebende eines Angriffs der Aliens. Und die Gesellschaft, für die Ripley arbeitet, ist gar nicht darin interessiert, ihre Unschuld zu beweisen. Ihr geht es alleine darum, in den Besitz eines Monsters zu gelangen, um dieses in eine Waffe verwandeln zu können. Doch da haben sie die Rechnung ohne Ripley gemacht. Dieser von James Cameron (Titanic) geschriebene und inszenierte Thriller ist einer der intensivsten und vor allem furchteinflößendsten Actionfilme, die jemals gedreht worden sind. In der Rolle der Ripley hat Sigourney Weaver außerdem eine Frauenfigur kreiert, die es vorher in der Art im Actionfilm-Genre nicht gegeben hat. Ihre Leistung wurde, was bei Actionfilmen sehr selten ist, mit einer Oscarnominierung belohnt. Neben Sigourney Weaver sind unter anderem Bill Paxton (Titanic, Ein einfacher Plan), Lance Henriksen (Millennium), Paul Reiser (Verrückt nach Dir und Michael Biehn (Terminator) zu sehen. --Marshall Fine
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Erfahrungsbericht von Dash_HB über Aliens - Die Rückkehr 26.11.2007
Produktbewertung des Autors:
Humor
wenig humorvoll
Spannung
sehr spannend
Action:
sehr viel
Romantik:
null
Pro:
Grandioser SF/Horror/Action - Klassiker
Kontra:
NWWWW (Nichts, was wirklich wichtig wäre)
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
"In space no one can hear you scream." Diese Erkenntnis bescherte uns Regielegende Ridley Scott Ende der 1970er. Mir natürlich erst nachträglich, weil die Erde erst ein gutes Jahr später mit meiner Existenz beglückt wurde. Über die erste Celluloidisierung der beliebten Kuscheltierchen von Horrorguru H.R. Giger kann man eine Menge sagen, aus offensichtlichen Gründen beschränke ich mich hier aber auf die wichtigsten Punkte. "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer anderen Welt" war für die Entwicklung des Science Fiction bzw. Horrorkinos so bedeutend wie Black Sabbath für die Rockmusik; dunkel, atmosphärisch hochklassig, beklemmend, düster. Der Film war setzte optisch neue Maßstäbe, führte mit den Giger-Aliens eine der beliebtesten Kreaturen überhaupt dem breiten Publikum zu, und nicht zuletzt etablierte Scott mit Ellen Ripley, überragend verkörpert von Hauptdarstellerin Sigourney Weaver eine der ersten weiblichen Heldinnen überhaupt.
Sieben Jahre später wuchtet James Cameron die Fortsetzung in die Kinos, macht beinahe alles anders als Ridley Scott. Und so wie die Einleitung dieses Berichts den ersten Teil treffend charakterisiert, so bleibt den Horrorfreaks vor allem eine Aussage von im Ripley im Gedächtnis, der seitdem zum Evergreen unter den Filmzitaten geworden ist: "Get away from her you bitch!".
Nach über 50 Jahren Tiefschlaf im havarierten Weltraumfrachter Nostromo stellt Ripley schockiert fest, dass mittlerweile eine menschliche Kolonie auf dem unwirtlichen Planeten NV-426 gegründet wurde, auf dem sie mit ihrer alten Besatzung einst dem parasitären und widerstandsfähigen Alien begegnet war und als einziges Besatzungsmitglied überlebte. Kurz nach ihrer Genesung reißt der Kontakt zur Kolonie ab, und so macht sich Ripley mit einer Kompanie Weltraum-G.I.s auf den Weg, um der Sache auf den Grund zu gehen. Kurz nach der Ankunft muss man feststellen, dass die Aliens ziemlich fleißig waren; die Kolonie ist verlassen und verfallen. Bevor sich die toughen Soldaten auf die Suche nach den Kolonisten machen können greifen auch schon die ersten Exemplare der feindlichen Spezies an, und schnell stellt Ripley fest, dass es nur einen Weg geben kann, die Aliens zu besiegen: die Kolonie samt ihrer menschlichen und nichtmenschlichen Einwohner in einer pilzförmigen Explosion verglühen zu lassen.
Wo Scott sieben Jahre zuvor auf Psychoterror und Suspense setzte, so blieb sich Cameron bei "Aliens" treu und inszenierte ein opulentes Actionspektakel, das dennoch durch eine fabelhafte Optik, herausragenden Darstellern, hintergründigen Motiven und vor allem einem erstklassigen Drehbuch überzeugt. Überall ist die unverwechselbare Handschrift von Cameron zu erkennen.
Die Story ist natürlich recht einfach aufgebaut und zu verstehen, auf diese Weise lässt sich der Spannungsbogen effektiv konstruieren. Wo man im ersten Teil nur ein Exemplar des Alien zu Gesicht bekommt, und selbst das netto nur ein paar Minuten, so springen einem die herrlich schleimtriefenden, fauchenden, Säure verspritzenden Mistviecher hier alle Naselang um die Ohren. Zwar braucht der Director's Cut zugunsten der ausführlicheren Charakterzeichnung Ripley eine knappe Stunde, bis er in den dritten Gang schaltet, aber von da an gibt es kaum Atempausen für den Zuschauer. Die ständig schrumpfende Crew setzt sich tapfer, aber letztlich doch erfolglos gegen die überlegene Rasse zur Wehr und setzt alles ein, was damals als durchschlagskräftig und futuristisch galt; von Pulsgewehren über Granatwerfer und Flammenwerfern bis hin zur automatisierten leichten Artillerie metzelt man Hunderte von Gegnern dahin, während man panisch versucht, den Planeten vor der drohenden Kernschmelze zu verlassen, die das ganze Gelände in Staub verwandeln wird. Geschickt spinnt das Drehbuch dabei die Fäden hinsichtlich des großen Showdowns gegen die ultimativ widerliche Königin des Schwarms.
Die Hauptfigur Ripley wird ebenso brillant gezeichnet wie gespielt. Die abgekämpfte, aber energische Mutter (die aufgrund ihres langen Hyperschlafs allerdings ihre Tochter unlängst überlebte), die nicht nur gegen die Aliens und die verschworenen Marines kämpfen muss, sondern auch gegen den omnipotenten Konzern, in dessen Auftrag sie einst flog, und der in der bedrohlichen Lebensform erst eine biologische Waffe und damit eine Verdienstmöglichkeit sieht, und erst dann eine Bedrohung. Meisterhaft schlägt Ripley einen Nagel durch Verzweiflung und Entschlossenheit. Man ist unweigerlich beeindruckt, wie sich Ripley gegen jeden Widerstand von außen und innen aufrafft, den in Panik verfallenden Soldaten verbal in den Arsch tritt und die Konzernmarionette Burke bloßstellt. Richtiggehende Lehrstunden gibt Weaver in der letzten halben Stunde der Handlung: Mit einem großen Aufzug fährt sie, eine Viertelstunde vor der Kernschmelze, in das unterste Stockwerk des Reaktors zur Alienkönigin, die das Waisenkind Newt, für Ripley eine Art Ersatztochter, gefangen hält. Während sie immer wieder gehetzt zur Stockwerkanzeige blickt, behängt sie sich mit schwerer Bewaffnung und wappnet sich innerlich für den Final Fight. Und die letzten Sekunden der Fahrstuhlfahrt schließlich schließt sie noch einmal die Augen, atmet tief durch. All die Erschöpfung, die Verzweiflung, die Entschlossenheit spiegeln sich in diesen Sekunden wieder, fabelhaft gespielt. Das blieb und bleibt mir lange Zeit im Gedächtnis. Naturgemäß müssen die Nebendarsteller alle zwei Schritte zurücktreten. Was beinahe etwas schade ist hinsichtlich eines Michael Biehn, der als letzter überlebender Marine bis zum Schluss zu Ripley hält. Oder eines jungen Lance Henriksen als der Androide Bishop, der trotz aller Vorurteile buchstäblich seinen halben Körper gibt, um die kleine Newt zu retten. Oder eines Paul Reiser, der einen beispielhaften Trust aufbaut, und dem man nie die Rolle des gierschlundigen Schurken zutrauen würde. Bis auf den einen oder anderen Marine, der eher aus der B-Reihe zu stammen scheint ist die Besetzung der Rollen wieder einmal optimal gelungen. Und natürlich darf auch der etwas klischeebehaftete Drill Sergeant mit Zigarrenstummel im Mundwinkel nicht fehlen, der sich mit seinem Corps den einen oder anderen Wortkampf liefert.
Sie alle bewegen sich in einer düsteren Science Fiction-Welt, die vor allem eines ist: Kalt. Cameron-typisch herrschen kalte, blaue und graue Farbtöne vor, die schon nach Überlebenskampf schreiben. Waffen und Maschinen beherrschen die Bilder, die oftmals aus verwackelten Handkameraeinstellungen und aus der Egoperspektive bestehen. Heute bekannte, aber noch immer raffiniert platzierte Schockeffekte der klassischen Art sorgen bei mir auch nach dem zehnten Mal für diverse Zuckungen. Wir haben es hier also nicht mit einer "bunten" Zukunftsvision zu tun, mit blinkenden Knöpfen und Strahlenwaffen. Nein, dies ist eine von der Industrie geprägte Vision, voll mit riesigen, metallenen, verschachtelt konstruierten Maschinen, großen Hebeln zum Anfassen, laut fauchenden Schotts, viele sich bewegende Teile, weit weg vom sanften Design der Science Fiction der 1990er Jahre. Dies ergibt natürlich schön viele Ecken, hinter denen der Tod lauern kann. Stinkende Kloaken, aus denen jederzeit ein zuckender Tentakel auftauchen kann. Riesige, sich drehende Zahnräder, in denen man irgendwas Metallenes verkeilen kann. Ein düsteres "Fast-Endzeit"-Szenario, welches die globale politische Lage während des Kalten Krieges widerspiegelte. Dazu passend das herrlich gigantomanische Raumschiffdesign Camerons, der nichts im Sinn hatte mit eleganter Linienführung und Schnelligkeit. Nein, Camerons Raumschiffe bestehen scheinbar aus riesigen Bauteilen, die altmodisch miteinander verschweißt wurden. Hier ist alles noch schön mechanisch. Da werden Flüge für den suborbitalen Landeanflug nicht aus einer versteckten Nische ausgefahren, sondern großkotzig ausgefahren. Und vor allem war CGI 1986 noch ein Fremdwort. Keine Greenscreens, keine Hintergründe aus dem Computer. Nein, Requisiten zum Anfassen gibt es hier noch, mit Ecken und Kanten, Miniaturmodelle, deren Echtheit man mit keinem Hochleistungsrechner der Welt reproduzieren kann. Eigens konzipierte und gebaute Handfeuerwaffen und Gewehre. Granaten, die noch aus handfesten Metallzylindern bestehen. Ich liebe es.
Ebenfalls typisch für Cameron: all die hintergründigen feinsinnigen Leitmotive. So wird anfangs das Militär noch gepriesen, mit Kameradschaft und Aufopferungsbereitschaft, so stellt es sich letztendlich aufgrund der starren Strukturen und der Unflexibilität der Kommandohierarchie doch als unfähig heraus, mit der Situation fertig zu werden, sodass eine Zivilistin und ein Androide die Krise bewältigen müssen. Dann der raffgierige Konzern, der diese so feindselige und widerstandsfähige Lebensform doch tatsächlich zur Erde importieren will, gegen jeden gesunden Menschenverstand, um daraus Profit zu ziehen. Der sogar mutwillig Menschenleben opfert. Und schließlich das Alien selbst. Exemplarisch dafür die Königin des Schwarms, die in der Endsequenz verkörpert, dass ihre Rasse eigentlich nur überleben will und sich entsprechend ihrer Natur verhält. Auf einmal wird der strikt im Schwarzweißton vorgestellte, tödliche Gegner zu einer Art Opfer. Man könnte sogar den Diskussionsansatz in den Raum stellen, ob die Menschheit überhaupt das Recht hat, die Aliens zu bekämpfen. Darüber hinaus gibt es einige Anspielungen auf den ersten Teil und sogar auf externe Quellen, wie Asimovs Erstes Robotergesetz.
Wenn es überhaupt ein Kontra geben kann, so ist das die eher unauffällige Musik. So mangelt es sowohl an einem wirklichen Hauptthema als auch an einem wirklich effektiven Score. Meist werden nur die Actionsequenzen entsprechend untermalt, und das immer nach Schema F. Alleinig die Schlusssequenz wird in ihrer Dramatik dem Film gerecht.
Die Handlung verdichtet sich schließlich immer mehr, und das Ende ist einfach atemberaubend. Die Szene, in der sich Ripley langsam aus der Bruthöhle zurückzieht, um schließlich alles dem Erdboden gleichzumachen bleibt unerreicht. Und natürlich der wirklich letzte Showdown an Bord des Mutterschiffes. Der Obermotz der Aliens jagt das kleine Mädchen und ist kurz davor, es zu erwischen. Da hebt sich dröhnend ein großes Schott, Ripley kommt in einem der großen Ladungsroboter zum Vorschein, Zoom auf ihr Gesicht, und dann die unvergessliche Zeile: "Get away from her you bitch!". Das ist einfach eine dieser Szenen für die Ewigkeit, die einen prägen, die man nie vergisst. Und die man in passenden Situationen selbst anwendet. Genial.
Der mit Action vollgepackte und hochspannende, dabei aber auch die Charaktere fein zeichnende Director's Cut dauert 2:37 Stunden, und "Aliens" ist ein Klassiker geworden, ein Science Fiction/Horror/Action-Abenteuer, das Maßstäbe setzte. Für viele bleibt der erste Teil unerreicht. Ich finde aber, es ist gerade eine Stärke der Alien-Reihe, dass jedes Mal ein anderer Regisseur seine Visionen verwirklichen konnte. Ridley Scott mit seinem Psycho-Versteckspiel in Teil Eins, der unvergleichliche David Fincher mit seinem ganz speziellen, düsteren Endzeit-Stil im dritten Teil, den ich so sehr vergöttere, und eben James Cameron mit seiner kalten, actionbetonten Art im vorliegenden zweiten Teil. Gut, Teil Vier ist schon beinahe Trash und fällt etwas aus der Art. Aber ansonsten ein schlüssiges Paket, in dem jeder der Filme seine eigene, individuelle Rolle einnimmt und die charakteristische Handschrift seines Regisseurs zur Schau trägt.
Jeder, den so was irgendwie interessiert kennt ohnehin schon alle Teile der Reihe. Ansonsten ist dieser Film einfach ein Klassiker, den ich uneingeschränkt empfehlen kann. Im Director's Cut und in englischer Sprache.
Pro: Übertrifft seinen Vorgänger sogar noch, Action & Horror pur, ein absolutes Meisterwerk, an dem alles absolut stimmt Kontra: Nichts
Nach dem bereits sehr gelungenen Horrorklassiker "Alien", war meine Vorfreude auf dessen Fortsetzung "Aliens - Die Rückkehr" nur noch um so größer, da der zweite Teil anscheinend deutlich actionlastiger und laut der Meinung von vielen auch besser sein sol ...
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Humor
Spannung
Action:
Romantik:
sehr hilfreich
24.05.2006
Auf ein Zweites Bewertung für Aliens - Die Rückkehrvon
WaterSerpent
Pro: so gut wie Teil 1 Kontra: nichts
Nach dem ich ja Teil 1 vorgestellt habe, kommt hier Teil 2. Auch dieser Film beindruckte mich ungemein.
Story:
auch hier wieder recht kurz gehalten.
57 Jahre nach ihrer Begegnung mit dem Alien wird Ripleys Schiff aufgegriffen und sie in eine Ra ...
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Pro: Action und Spannung Kontra: wirkt teilweise etwas veraltet
„Aliens“ ist zumindest inhaltlich die Fortsetzung zu „Alien“. Von der Atmosphäre aus „Alien“ ist jedoch nicht mehr all zu viel übrig geblieben. Dies ist zum einen keine Katastrophe und zum anderen vor allem auf den Regisseur zurückzuführen. So wurde „Alie ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Klasse Action, viel Spannung, Klasse Effekte, erstklassige Coolness Kontra: nichtmehr Wirklich ein Alien Horror Movie, sondern eher ein reiner Action Film
...Hi, heute schreibe ich über einen der besten SciFi Action Filmen aller Zeiten. Nach dem überraschenden und revolutionierenden Film von Ridley Scott, Alien war es 7 Jahre Ruhe um die Serie, bis 1986 Aliens von James Cameron Aliens herausgebracht wurde. Der ...
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Pro: Alien-Klassiker Nr. 2: Inszenierung, Weaver, Carrie Henn, Geschichte Kontra: Kein Kontra
„Alien“ von Ridley Scott gehört sicherlich zu den Klassikern des in Form eines Sciencefiction inszenierten Horrorfilms. Sequels haben es bei solchen Filmen schwer. James Cameron allerdings („The Terminator“, 1984; „Terminator 2: Judgment Day“, 1991; „Tr ...
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Pro: Spannender, actiongeladener Film, 17 min längere Fassung, gut restauriert in Bild und Ton Kontra: Ton könnte noch differenzierter sein
...Update 19.10.01:
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Hallo,
für alle, die sich jetzt wundern, ich hatte den Bericht aus Versehen in der falschen Kategorie gepostet und auf Anfrage hat Ciao den Bericht gelöscht und mich gebeten, ihn erneut, diesmal in der richtigen Kategorie, einzustellen.
Vielen Dank an Ciao für die prompte Reaktion!
half alien
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Guten Morgen an alle Filmfans!
Heute möchte ich Euch die DVD-Fassung meines absoluten Lieblingsfilms vorstellen, der selbstverständlich an exponierter Stelle in meiner Sammlung zu finden ist, und zwar
Aliens - Die Rückkehr (Special Edition)
Dabei handelt es sich um eine Fassung des Films, die gegenüber der originalen Kinofassung 17 Minuten zusätzliches Material beinhaltet, welches dem Gesamtkunstwerk "Aliens" sehr zuträglich ist. Dazu aber später mehr...
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Pro: mehr Action, mehr Aliens, Alien gut sichtbar, gute Effekte und Masken, S. Weaver, Königin (neu), gut 2 Stunden Film, einige neue Szenen Kontra: weniger Bonusmaterial als bei Teil1, kommt auch vom Film nicht an Klasse von Teil1 heran, Harte-Jungs-Show
...Mit Alien ist Ridley Scott ohne Zweifel ein Science Fiction / Horror Klassiker gelungen, der selbst zu seinem 25. Jubiläum nichts an Spannung, Grusel und Nervenkitzel verloren hat. Aliens - die Rückkehr, jetzt herrscht Krieg ist die Fortsetzung 7 Jahre später.
=ALLGEMEINES
Dieser Teil wurde unter der Regie von James Cameron (Terminator, Titanic, True Lies, ...) gedreht und ich habe nach einigem Stöbern eine special Edition aus dem Jahre 2000 bei ebay erwischt (zusammen mit zwei weiteren Alien Teilen um gerade mal 15 Euro ohne Versandkosten) - meiner Meinung wird die special Edition von Aliens momentan mit etwa 20 Euro gehandelt.
Irgendwie finde ich die Alien-Teile faszinierend, so musste ich mir einfach alle vier Teile auf DVD zulegen, zumal auf einigen davon echt gutes Bonusmaterial enthalten ist - dazu aber später...
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......Monster gibt es gar nicht, jedenfalls keine Wirklichen, aber es gibt sie!
Aliens ? Die Rückkehr
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Es gibt bestimmte Horrorfilme, die ich schon sehr früh gesehen habe teilweise sogar schon in der Grundschule. Die 3 ?Alien? Filme (Damals wahren es noch 3) gehören auch mit dazu. Teil 2 ?Aliens ? Die Rückkehr? ist im Grunde gar kein Horrorfilm, wenn man es mal mit Teil 1 vergleicht, aber damals war es Horror pur *g*. Neulich hab ich mir dann endlich die Alien Legacy Box gekauft, allem voran das ich diesen Teil 2 endlich mal in der 17 Minuten längeren Unrated Fassung sehen kann.
Die Story
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Ellen Ripley hat das ?Alien? in Teil 1 besiegt und segelt nun eingefroren durch die Weiten des Weltalls. 57 Jahre später gerät sie durch Zufall durch die Kontrolle einer Raumstation und wird gerettet. Als Ripley...
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