Mein Alptraum mit der GE-Money-Bank
14.09.2005
Pro:
gute Öffnungszeiten
Kontra:
mieser Service in Hannover (Zentrale)
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Service
Fachliche Beratung:
mehr
 fra6645s
Über sich:
weiblich, 40, leicht (? ) übergewichtig (versuche gerade mit ww, dem zuleibe zu rücken), lebe in Fra...
Mitglied seit:27.09.2002
Erfahrungsberichte:2
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Hallo, dies ist mein erster Bericht. Ich wollte zwar schön öfter mal einen schreiben aber irgendwie hat es zeitlich nicht funktioniert.
Mit der GE-Money-Bank (vormals Allbank) habe ich mich jetzt so geärgert, dass ich das doch gerne weitergeben möchte. Ich muß sagen, die Mitarbeiter hier in der Filiale in Frankfurt waren sehr nett und zuvorkommend. Solange ich Kredite brauchte, habe ich sie bekommen. Was im nachhinein gesehen nicht gut für mich war aber dafür kann ich die Bank nicht verantwortlich machen. Allerdings haben sie mir so hohe Kredite gegeben, dass ich weniger zum Leben hatte als jetzt, wo ich in Insolvenz bin.
Kurz und gut - ich hatte für einen Kredit mein Auto als Sicherheit hinterlegt (den Brief natürlich). Als ich die Raten nicht mehr zahlen konnte (war über die Schuldnerberatung auf dem Weg zur Insolvenz), forderte die Bank das Auto zurück. Völlig in Ordnung bisher, wenn auch nicht schön für mich. Das Auto war nichts mehr wert, (Koreaner) 7 Jahre alt, voller Beulen, das Radio ging nicht mehr, die Lüftung nur auf einer Stufe und die Koferraum-Aufhängung war auch kaputt - außerdem hatte ich schon einen Motorschaden und viele andere hohe Beträge hineingesteckt. Gut - ich hatte angerufen und um Verschiebung um 1 Woche gebeten, da ich zu der Zeit auf Seminar war. Das ging auch noch ohne Probleme, wirklich gut. Bis zu dem Punkt hätte ich noch keine böses Wort gegen die Bank gesagt, obwohl ich die ständigen und späten Anrufe als Terror empfunden habe. Als ich nach 1 Woche dort anrief (was nicht so einfach war, weil ich ständig in der warteschleife hing, sagte mir die Dame am Telefon, ich müsse das Auto noch HEUTE bei einem Dekra-Stützpunkt abgeben. Ich hatte also nur noch wenige Stunden Zeit. Habe die Stadt abgesucht nach einer DEKRA-Stelle, was mir nicht gelang (auch die Zulassung, der Tüv und wo ich überall war, konnte mir weder weiterhelfen noch wollte jemand mein Auto nehmen - peinlich....). Also habe ich das Auto an einer markanten Stelle in der Stadt abgestellt, wo das Auto nicht zu verfehlen war. Habe dies der Bank per Fax mitgeteilt und gewartet (es war ja schließlich eilig!!!). Nach 1 Woche fuhr ich am Platz vorbei, das Auto stand noch da. Also habe ich wieder bei der Bank angerufen (Warteschleife ohne Ende) und nachgefragt, warum es noch nicht geholt worden wäre. Die Dame am Telefon sagte mir, es wäre doch geholt (hat mir das Datum genannt), ich solle Geduld haben. (Weil ich ja schließlich noch Steuer und Versicherung für das Auto zahlen mußte, war ich ungeduldig).
Nach wieder einer Woche habe ich nachgehakt, wo denn die Abmeldebestätigung bliebe. Die Dame am Telefon sagte mir, dass sie das auch nicht verstehe. Das Auto wäre doch geholt - ach ja - Geistesblitz - der Brief liege sicher noch im Tresor, die Kollegin hätte versäumt, ihn dort rauszuholen. wunderbar - ich wenig begeistert aber jetzt doch guter Hoffnung. Wieder gewartet - wieder angerufen. Da hieß es, alles in bester Ordnung, es dauere halt einen Moment. Das war Mittwoch. Freitag bekam ich einen Brief der Bank, sie hätten mein Auto nicht holen könne, da sie es nicht gefunden hätten (!!!!!!!!!!!!!!!!!) Daraufhin habe ich wieder angerufen, allerdings - ich normalerweise die Ruhe in Person - diesmal etwas ausfallend und die Stimme war um Oktáven höher als normal. Ich erklärte, dass ich mein Auto an dieser Stelle abgestellt, ihnen das mitgeteilt hätte und auch die Auskünfte ihrer Kollegen am Telefon. Daraufhin kam die Antwort, ich hätte nie dort angerufen, das werde ja schließlich notiert. Dazu muß ich sagen, dass mich die Bank, als ich den Kredit nicht mehr zahlen konnte, ständig spätabends angerufen hat und ich ständig die gleichen Auskünfte gab und das war auch nie notiert (Dummheit oder Terror??). Sie gab mir den guten Tipp, das Auto aufzubrechen - "das kann doch kein Problem für sie sein" (da ich keinen Schlüssel mehr hatte) und zur Dekra zu bringen. Jetzt mit mehr Zeit, konnte ich auch eine Dekra-Werkstatt ausfindig machen. War sogar direkt um die Ecke. Nachdem meine wut verraucht war, half mir mein Freund mit dem Aufbrechen. Der ADAC lud die Batterie auf (tat sich nichts mehr) und ich fuhr zur Dekra-Werkstatt (voller Warteraum) und ich erzählte, dass ich das Auto abgeben müsse. Die hatten sowas noch nie gehört (ungläubiges Staunen im gesamten Warteraum, ganz toll! - wenn sich der Boden aufgetan hätte... hat er aber nicht). Sie rief daraufhin bei ihrem Dekra-Mitarbeiter an (Nebenzimmer aber volle Lautstärke, anscheinend war der Kollege taub) und ich erfuhr, dass ich das Auto quer durch Frankfurt fahren und zu einem Dekra bringen müsse, weil die Dekra-Werkstatt kein Stützpunkt wäre. Gut, ich habe zum Glück erst bei dieser Dekra angerufen und die Dame am Telefon sagte mir, dass sie das Auto nicht annehmen würde, weil sie den Brief bräuchte. Und die Bank wollte den Brief nicht rausrücken, ich sollte das Auto zur Dekra bringen. Und nach der ganze Verars..... am Telefon wollte ich da auch nichts mehr klären. Ich hatte das große Glück bei der Zulassung (die auch immer sagte, ohne Brief keine Abmeldung) an eides statt das auto abzumelden (cih bin dem Mitarbeiter immer noch mehr als dankbar!!). So bin ich mit den abgemeldeten Schildern zur Dekra (das Auto hatte ich den Abend vorher dort hingefahren) und habe das Auto auf dem Hof abgestellt, es der Bank mitgeteilt und ich hatte endlich Ruhe. Nach 4 Monaten Hickhack, wo ich (wo ich insolvent war, wirklich kein Geld hatte) Steuer und versicherung für ein Auto zahlte, was ich nicht mehr hatte. Auf die Drohung von mir, ich würde das Auto einfach weiterfahren, wenn sie so weitermachen, hörte ich "dann holen wir das bei ihnen ab und das kostet xxx Euro" - komisch - geht doch! Da war es bestimmt schwerer zu finden als auf einer vierspurigen Landstraße, direkt an einem bekannten Autohaus! Als Nachtrag - der Schlüssel, den ich per Einschreiben zur Bank geschickt habe, ist auf dem Postweg verloren gegangen (was sonst) und der Mitarbeiter, der das Auto holen wollte, rief an und wollte wissen, wo ich wohne, also wußte er auch nichts davon, dass es bei der DEKRA stand. Also - Kommunikation gleich NULL. Wenn man die Bank braucht, ist sie unerreichbar (mehrfach hieß es, die Leitungen sind überlastet, bitte eine Nachricht hinterlassen und wenn ich die '1' drückte, um eine Nachricht zu hinterlassen, war die Mailbox voll grrrrr) und wenn sie was von einem will, kommen die Anrufe gegen 21 Uhr abends. Ich würde die Bank nie wieder wählen, auch wenn die Filiale noch so nett ist. Aber Hannover ist unmöglich und da ist ja die Hauptverwaltung.
Das war jetzt ein langer Bericht aber es hat sich auch lange hingezogen. Ich muß sagen, dass sich das "sehr schlecht" auf Hannover bezieht. Bei der Filiale hätte ich "gut" angekreuzt.
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14.09.2005 15:20
Hallo Heike! Danke für die netten Worte - mit dem "vor die filiale fahren" das hatte ich mir auch schon überlegt aber die kannte ich persönlich und die Mitarbeiter konnte ja nix dafür. Hätte ich das ganze vorher gewußt, hätte ich das Auto einfach weitergefahren und sie hätten es sich holen können aber naja. Der Kommentar kam aber schnell von Dir - ich hatte Zweifel, dass den überhaupt jemand liest - da es die "Allbank" ja nicht mehr gibt - aber GE-M- war nicht im System! lg helga
14.09.2005 15:17
dümmer gehts nimmer. das verhalten der bank erscheint mir recht unprofessionell. du wirst ja nicht die erste gewesen sein, bei der das fahrzeug eingezogen wurde. ich hätte ihnen das auto entweder vor die filiale gefahren und den schlüssel unter zeugen in den nachtbriefkasten gepfiffen oder am schalter abgegeben (gegen quittung versteht sich) oder aber die hätten es bei mir vor der haustür abholen dürfen. denn wenn sie es schon von einem x-beliebigen punkt in der stadt holen wollten, wäre das mit der haustür sicherlich auch kein problem gewesen... das waren noch zeiten, alds man in amerikanischen filmen sehen konnte, wie autos direkt vom gläubiger an der haustür abgeholt worden sind... nichts ist mehr wie es mal war. sehr unschöne angelegenheit udn das mit den aussagen der bearbeiterin udn den spätabendlichen anrufen ist ja wohl unverschämt. lg heike