Voodoo-Zauber sollte reichwaschen
21.09.2000
Pro:
Geldgier schützt vor Dummheit nicht
Kontra:
: =)
Empfehlenswert:
Ja
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 Dasi
Über sich:
Die Kunst eines erfüllten Lebens ist die Kunst des Lassens: Zulassen - Weglassen - Loslassen. Mein T...
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 55 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Man kann es kaum glauben und wenn ich es nicht mit eigenen Augen gelesen hätte, würde ich es nicht glauben können, daß es in der heutigen Zeit so viel Dummheit auf einen Haufen gibt. Ich weiß, eigentlich ist der nachfolgende Bericht nicht ganz richtig unter dieser Rubrik, aber dennoch fand ich ihn so amüsant, daß ich ihn meinen Lesern nicht vorenthalten möchte. Wenn solch ein Bericht nicht mehr aktuell ist, ist er nicht mehr interessant genug. Ich bitte vorab schon um Verzeihung!In einer Kleinstadt in Norddeutschland passierte Folgendes: Geschäftsleute sind offenbar auf einen billigen Taschenspielertrick zweier Afrikaner hereingefallen und haben dabei mehrere Millionen Mark verloren. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die beiden Männer wegen Betruges und des Verdachts der Geldfälschung. Das bestätigte ein Sprecher der Behörde. Geld sollte auf wundersame Weise vermehrt werden. Ein Gastronom der Kleinstadt vermittelte das Geschäft. Den anfangs ungläubigen Kunden wurde bei einer Demonstration die Wash-Wash-Aktion vorgestellt. Die Afrikaner nahmen einen gefüllten Eimer mit Wasser, gaben eine Geheimtinktur hinzu, steckten in die Brühe einen Eintausend-Mark-Schein und drei Blatt weißes Papier in Größe des Eintausenders. Nach einigen Voodoo-Sprüchen war das Wunder vollbracht. Das weiße Papier war zu Geld geworden. Drei Eintausend-Mark-Scheine holten die Afrikaner aus dem Eimer. Mit größter Skepsis gingen die anwesenden Geschäftsleute zur Bank und ließen die Scheine prüfen. Das Ergebnis war verblüffend, denn es handelte sich tatsächlich um echte Scheine, wie die Banker bestätigten. Die Geschäftsleute, nun gierig geworden, überließen mehrere Millionen den Afrikanern in dem Glauben, daß sie durch diese Waschaktion vermehrt werden könnten. Nur einen Haken hatte diese Angelegenheit, es war nun nicht genügend Tinktur vorhanden. Das Geld mußte mit nach Afrika und wurde fortan nicht mehr gesehen. Lange Rede, kurzer Sinn: Einer von beiden Afrikanern sitzt in Untersuchungshaft und die Staatsanwaltschaft überprüft, ob gegen den Gastronom ein Verfahren eingeleitet werden muß. Ich kann einfach nicht fassen, daß es Menschen gibt, die so dumm sind, daß sie an Dukatenesel oder dergleichen glauben. Da kann man nur sagen Dummheit und Gier müssen einfach bestraft werden. Es ist lächerlich, mit welchen Straftaten sich unsere Gerichte beschäftigen müssen. Das ist einfach nur peinlich. Ein fauler Zauber, ein moderner Köpenick, der tatsächlich in einer Kleinstadt in Norddeutschland passierte. :=), :=), :=).
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02.12.2005 00:34
es gibt nichts, was es nicht gibt ... .-)) lg mozarteum
15.09.2005 23:04
Aus der schwachen Erinnerung heraus kommt es mir vor, als hätte ich von dieser Geschichte damals gehört. Mit Sehnsucht denke ich an die Zeiten zurück, als ich noch Geld hatte und nicht wusste wohin damit. An den Zeitpunkt als ich mein Geld diesen netten Männern anvertraute, kann ich mich aber nicht mehr erinnern. Viele Grüße Dieter
18.10.2000 21:33
Hi Dasi, sag mal handelt es sich hier um die Verdener Aller Zeitung? - viele Grüsse bgremm