Wissen Sie was Hausstauballergie bei Ihnen - wenn sie anfällig sind - alles hervorrufen kann?
Schnupfen, Hautausschläge (Nesselsucht) asthmatische Anfälle und Bindehautentzündungen. Horcht sich nicht gerade gut an oder? Da ich in meiner Verwandtschaft auch einen betroffenen habe und weis wie schlimm das ganze ist möchte ich hier ein paar Tipps veröffentlichen.
§§§ ALLGEMEINES §§§Die Hausstaubmilbe spielt bei allergischen Erkrankungen gar nicht die Hauptrolle, die ihr gerne zugesprochen wird. Sie ist gerade einmal für ein paar Prozent aller Allergien verantwortlich; Ein Drittel hingegen ist auf Schimmelpilze zurückzuführen, die sich ebenfalls in großer Anzahl im Hausstaub befinden.
Eine weitere, oft geäußerte These ist ebenfalls falsch - nämlich die, dass die Milbe hauptsächlich in unserem Bettbezug tummelt. Neuer Untersuchungen ergaben, dass 98 Prozent unserer Bettdecken und 78 Prozent unserer Kopfkissen nicht eine einzige Milbe enthalten (Quelle dieses Prozentsatzes: PM-Magazin)
Scheinbar fühlt sich das kleine Spinnentier in Teppichböden und Matratzen viel wohler.
Hausstauballergien häufen sich in der warmen Jahreszeit, obwohl die Milben- und Schimmelbelastung in unseren Räumen aufgrund der Beheizung eigentlich gleich ist. Der Grund ist das in der warmen Jahreszeit häufiger zu Pollenallergien, die unser Immunsystem derart durcheinander bringen, dass sich auch allergische Reaktionen gegenüber Hausstaub einstellen kann. Behandelt werden muss dann freilich nur die Pollenallergie als eigentliche Mutter der AllergienMenschen, die unter besonderem psychischen Stress stehen, leiden besonders häufig unter Allergien, da ihr Immunsystem schneller außer Kontrolle gerät.
Darüber hinaus gibt es Patienten, bei denen ärztlicherseits eine Hausstauballergie festgestellt wurde. Die jedoch selbst dann noch allergische Reaktionen zeigen, wenn man ihre Umgebung vollständig von Milben und Schimmel befreit hat.
§§§ ABHILFE §§§Grobgewebte Läufer anstatt Teppiche!
Legen Sie Ihre Wohnung mit grobgewebten Läufern aus. Denn dort finden Schimmelpilze und Milben schlechter Lebensbedingungen.
Verschweißen Sie Ihre neue Matratze in eine Plastikfolie!
Auf diese Weise gelangen keine Hautschuppen als Milbenfutter in die Matratze, und es kommen auch keine Milbenexkremente als Allergene aus der Matratze.Vorsicht vor Stofftieren!
Waschen Sie Stofftiere, oder entfernen Sie diese gänzlich aus den Räumen. Denn sie ziehen sehr viel Milben bzw. Staub an.
Ledermöbel bevorzugen!
Ledermöbel ziehen wesentlich weniger Staub an als Polstermöbel. Dies sollten Sie als Allergiker zumindest bei einer Neuanschaffung berücksichtigen.Synthetikware
Tauschen Sie Ihr Daunenbettzeug gegen Synthetikware aus, da diese sich leichter waschen lässt. Oder lüften Sie häufig Ihre Daunendecken, bzw. hängen Sie sie über die Heizung, damit die Federn wieder aufgehen.
Schlafzimmerverbot für Haustiere!
Lassen Sie Ihre Haustiere nicht ins Schlafzimmer. Dort gehören sie nicht hin.Pflegeleichte Böden!
Für Hausstauballergiker empfehlen sich im Schlafzimmer pflegeleichte Böden aus Kork oder Parkett, die man gut feucht wischen kann.
Und noch etwas: Kräftiges Lüften mögen die Hausstaubmilben überhaupt nicht und noch dazu tut frische Luft ja so gut.Haben Sie noch ein paar Tipps für mich? Dann schreibt mir. Ich wird es Euch danken.