Alles Quatsch-für jedem der schwarzen Humor liebt
22.07.2002
Pro:
schön zu lesen, sehr schwarzer Humor
Kontra:
mit 288 Seiten nicht gerade ein langer Roman
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die Story?
mehr
 berndlm
Über sich:
Mitglied seit:16.03.2002
Erfahrungsberichte:30
Vertrauende:5
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 92 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Schwarzer Humor – so wie ich es liebe. Tom Sharpe hat mit Alles Quatsch ein Buch geschrieben, dass zum mehr lesen animiert. In Alles Quatsch geht es um einen Sohn aus guter Familie, der einfach gesagt dumm und nicht gerade schön anzusehen ist. Sein größtes Manko: Er kann in der realen Welt nicht bestehen. Er nimmt alles was ihm gesagt wird einfach zu wörtlich. Groteske Situationen sind vorprogrammiert. In der Schule eine Niete bleibt nur noch ein Ziel: Das Militär. Denn wo, wenn nicht dort, müssen einfach Befehle blindlings befolgt werden. Er kommt auf eine Privatschule, in der neben dem Unterricht, ein Augenmerkmal auf die körperliche Ausbildung gelegt wird. Gut für die weitere Karriere des Jungen. Durch die gespannten Fronten zweier Lehrer an dieser Schule beginnt die richtige Geschichte. Ein Streich soll den einen Lehrer, der sich als richtiger Abendteuerer sieht, von der Schule wegführen. Eine Gräfin in Not war das richtig Mittel dazu. Gefälschte Briefe lockten den Lehrer und den Jungen nach Frankreich. In Frankreich angekommen, geschehen unendlich komische, ja skurrile Dine. Sie platzen in ein Treffen von Intellektuellen aus der ganzen Welt. Der Junge erschießt den amerikanischen Gesandten und verletzt den russischen Abgeordneten. Nur aufgrund der Annahme, dass die Gräfin von den Männer festgehalten wird. Nun beginnt die Flucht. Die Gräfin im Schlepptau flüchten sie jetzt zu dritt aus Frankreich. Aber lest selbst. Zusammenfassung: Es ist einfach gesagt ein typisches Buch von Tom Sharpe. Schön zu lesen, aber ehrlich gesagt: Alles Quatsch kann den Henry-Wilt-Bücher nicht den Rang ablaufen. Es ist sicher lesenswert, teilweise auch verdammt komisch, trotz allem finde ich einfach Puppenmord usw. besser. Das Buch ist im Ullstein-Verlag erschienen und hat (magere) 288 Seiten. Zum Schluss die offizielle Buchbeschreibung des Buches: Mit Romanen wie Puppenmord, Trabbel für Henry, Tohuwabohu, und Der Renner hat Tom Sharpe sich eine lachende Fan-Gemeinde erworben. Alles Quatsch ist eine neue vehemente Attacke auf das Zwerchfell seiner Leser. Gerald Glodstone, einäugiger Kriegsveteran und Lehrer im wegen seiner paramilitärischen Tendenzen berüchtigten Internat Groxbourne, lebt weitgehend in einer imaginären Welt, die von Gestalten seiner geliebten Abenteuerromane bevölkert wird. „Gloddies“ Intimfeind, der Geographielehrer Slymne, lockt ihn mit Hilfe gefälschter Briefe in den Sommerferien nach Südfrankreich, wo er eine Gräfin aus der Gewalt von Schurken befreien soll. Begleitet von seinem Lieblingsschüler Peregrine, dessen körperliche Kräfte die geistigen in den Schatten stellen und der alles, was man ihm sagt, wortwörtlich nimmt, stolpert Glodstone von Katastrophe zu Katastrophe... Der Autor: Tom Sharpe wurde 1928 in England geboren, studierte in Cambridge, lernte als Buchhalter, Sozialarbeiter und Fotograf Südafrika kennen, bis er ausgewiesen wurde, und unterrichtete als Hilfslehrer an einer Berufsschule in Cambridge, bis ihm der Erfolg seiner Bücher die Freiheit schenkte, mit Frau und drei Töchtern als Schriftsteller zu leben.
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12.08.2002 18:37
Tom Sharpe ist einfach nur gut
31.07.2002 20:51
ich hab vor jahren mal die bücher von Tom Sharpe gelesen und fand die sehr witzig! britischer humor ist eben klasse, Quark
27.07.2002 20:37
Mag den Autor aber des Buch kenn ich noch nicht, werd mir mal ansehn, Grüße Tom