Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
ein höhenverstellbares Pflegebett kann sinnvoll sein |
| Kontra: |
aber nicht, wenn es mehr Probleme macht als ohne |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Wie die Beschaffung eines Pflegebetts NICHT laufen sollte... oder doppelt hält besser
Am 24.02.2009 hatte ich von meinem Hausarzt eine Verordnung über einen elektrisch höhenverstellbaren Einlegerahmen 140 x 200 cm bekommen. Einige Tage vorher war ein Mitarbeiter des mich betreuenden Sanitätshauses dagewesen und hatte mein vorhandenes Bett und den sich darin befindlichen Einlegerahmen, ein ganz normaler Lattenrost mit verstellbarem Kopf- und Fußteil, ausgemessen. Von ihm hatte ich auch die Formulierung für die Verordnung bekommen, diese dann an das Sanitätshaus geschickt und gewartet.
Und gewartet.
Und gewartet.
Ca. 8 Wochen später bekam ich einen Anruf eines anderen Mitarbeiter des Sanitätshauses, daß ich wegen der Überbreite, wenn ich mich richtig erinnere, gut € 1.500,00 zuzahlen sollte. Der Festbetrag läge für die Normalbreite bei ca. € 755,00. Ich fragte den Herrn, ob er denn einen Kostenvoranschlag bei der Krankenkasse eingereicht hätte, was er verneinte. Ich bat ihn, dies zu tun, um ggf. einen widerspruchsfähigen Ablehnungsbescheid zu erhalten.
Weitere ca. 4 Wochen später erhielt ich einen erneuten Anruf, diesmal des mich normalerweise betreuenden Mitarbeiters des Sanitätshauses, der mir dieselben Zahlen nannte. Ich meinte, das wüßte ich doch alles schon, ob denn mittlerweile der Kostenvoranschlag bei der Krankenkasse eingereicht wäre. Nein. Also bat ich ihn, erneut, dies zu tun.
Nach weiteren 2-3 Wochen rief ich im Sanitätshaus an und fragte nach, ob es etwas neues gäbe, daraufhin hieß es, die Verordnung wäre bei der Krankenkasse eingereicht.
Knapp eine Woche später bekam ich einen Anruf von der Krankenkasse, warum ich denn eine Überbreite bräuchte. Spontan sagte ich: damit der Rahmen in mein vorhandenes Bett paßt ;-) Und erklärte weiter, daß ich mich wegen meiner Muskeldystrophie zwar mittels einer Gleitmatte noch alleine im Bett drehen kann, aber nicht mehr, wie jeder gesunde Mensch, in die Mitte des Bettes zurückrutschen kann, daher brauche ich den Platz rechts und links neben der eigentlichen Liegefläche. Sie überlegte einen Moment und sagte dann: Wenn ich mir das so vorstelle, haben sie recht.
Am 15.06.2009 hatte ich die schriftliche Bestätigung zur Übernahme der Kosten in Höhe von € 2.139,62 im Briefkasten mit dem Vermerk, daß das Sanitätshaus gleichzeitig über die Bewilligung informiert würde.
Nun ging die Warterei wieder los...
Nach einigen Wochen begann ich wieder, von mir aus beim Sanitätshaus nachzufragen.
Jedesmal hatte ich zuerst eine Dame der Telefonzentrale an der Strippe, die mir als allererstes erklärte, der Antrag sei doch abgelehnt worden. Wenn ich ihr dann erzählte, daß mir eine Bewilligung vorläge, bekam ich zur Antwort, daß sie sich da erstmal schlau machen müsse und man mich zurückrufen würde.
Was auch geschah und ich Seltsames zu hören bekam...:
Der Antrag sei zuerst abgelehnt worden (welcher Antrag und von wann? Ich hatte ja nie eine Ablehnung erhalten!). Nach der anschließenden Bewilligung sei der Hersteller, aufgrund dessen Angebot die Bewilligung erfolgt sei, Pleite gegangen, man hätte einen neuen suchen müssen, das sei erfolgt, nun warte man auf die Lieferung ans Sanitätshaus.
Die erste Lieferung sei erfolgt, aber es hätten irgendwelche Teile nachgeschweißt werden müssen, daher sei der Rahmen an den Hersteller zurückgegangen, man warte nun auf die erneute Lieferung.
Nachdem ich dann meinem Ärger am Telefon Luft gemacht hatte über die lange Wartezeit (Verordnung vom 24.02, Bewilligung 15.06!) erhielt ich dann am 24.09.09 einen Anruf, daß am folgenden Tag, dem 25.09.09 nachmittags geliefert werden würde...Was nun wiederum ich ablehnte, da mir dieser Termin zu kurzfristig war und ich so schnell niemanden zur Hilfe im Haus hätte. Wir einigten uns dann auf den 29.09.09 als Liefertermin.
An diesem Tag also kamen dann verabredungsgemäß die Männer von der Spedition, einer schaute sich mein Bett an und meinte "Das muß alles raus!"
Klar, Bettzeug und so lag noch drauf, das hätte meine Helferin ja eben schnell runternehmen können, aber darum ging es nicht. Nicht nur. "Alles raus" bedeutete wirklich ALLES, Bettzeug, Matratze, alter Einlegerahmen, die Verleistung am Betterahmen, wo der Rahmen drauf liegt, die Querverstrebungen unter dem Bett, die der Stabilisierung dienen, also alles weg, bis auf die nackten Rahmenteile...
Hätte ich (!?!) alles vorher entfernen sollen.
Hatte mir bloß keiner vorher gesagt...
Zudem meinten die beiden Männer, könnten sie den Rahmen kaum zu zweit vom LKW in meine Wohnung bringen, geschweige denn in das Restbett stellen (?!?), dafür bräuchte es mindestens drei, besser vier Männer, so schwer sei das Teil...
Zudem wäre die Frage, ob die Matratze überhaupt hoch genug fahren könnte, da ich an Kopf- und Fußteil des Bettes Überstände habe, an denen dann die Matratze nicht vorbei käme, die müßten dann wohl auch abgesägt werden.
Also war nichts mit Ausliefern an diesem Tag...
Stutzig geworden, bin ich mit vor die Tür und hab vom Bordstein aus einen Blick in den LKW geworfen, was denn mein Einlegerahmen überhaupt für ein Monster sei: Ein Schwerlastbett - ein riesengroßes Metallteil, in einem Stück geschweißt, quasi ein Bett-im-Bett, wobei das für die Höhenverstellbarkeit zuständige Scherengestänge scheinbar auf Plastikrollen über den Boden laufen würde, der eigentliche "Rahmen", also das, wo später die Matratze drauf liegt, ein Metallgitter.
Ich dachte, mich trifft der Schlag!
Abends kam ein Tischler aus meinem Dorf, den ich gebeten hatte, mir ggf. zu einem exakt zu verabredenden Termin mein altes Bett "kaputtzumachen" und machte mich darauf aufmerksam, daß ich
a) das Gewicht dieses Monsters in Erfahrung bringen sollte, wegen der Punktbelastung der Rollen für meinen alten Dielenboden (d.h. falls die Rollen genau auf die Dielenfugen zu stehen kämen, wäre die Frage, ob diese das aushalten und ich nicht samt Bett 45 cm tief aufs Erdreich einbreche - 1910, als mein Haus gebaut wurde, hat man noch Holzständerwerke als Unterkonstruktion verwendet, also unter meinem Boden kommen 45 cm Luft und dann nacktes Erdreich)
b) die Rollen meinen Pitchpine Boden ruinieren würden, da müßte, wenn dann eine Platte untergelegt werden.
Am folgenden Tag rief ich wieder beim Sanitätshaus an, um diese Fragen zu stellen, für die ich von dem für mich zuständigen Sanitätshausmitarbeiter quasi ausgelacht wurde. So was sei ja noch nie vorgekommen... Die Rollen würden dem Boden nicht schaden (komisch nur, daß ich mir vor Jahren mit einem ganz normalen Bürostuhl das Holz im Arbeitszimmer ruiniert hatte...), sicherheitshalber könnte man aber eine Spanplatte drunterlegen.
Daß man mich nicht vorher angerufen hätte, daß ich mein altes Bett quasi kaputtgemacht haben müsse, sei bedauerlich - es läge aber kein Beratungsfehler seitens des Sanitätshauses vor, denn das wäre mir doch gesagt worden (im Februar... wobei ich mir sicher bin, daß es immer nur um einen EINLEGErahmen, nicht um ein Bett-im-Bett ging!).
Was meine Abneigung gegen das Metallgitter anginge (ich hab bei mir alles Naturholzmöbel, weitestgehend baubiologisch mit Naturstoffen modernisiert etc.), sei das nun mal bei Schwerlastbetten so üblich, die seien immer aus Metall, auch aus Kostengründen, zudem sei der neue Hersteller (s.o.) eh schon teurer als der ursprünglich anvisierte und sie seien ja generell gehalten, so preisgünstig wie möglich zu liefern. Wenn ich das Metallmonster nun nicht wolle, sondern einen in mein jetziges Bett passenden Holzrahmen (den es nach meiner (!) Nachfrage bei Kayserbetten gibt), müsse ich den Rest zuzahlen...
Wieder fast drei Wochen später bekam ich einen erneuten Anruf, der auf meinem Anrufbeantworter landete mit endlich mal Zahlen:
Die Differenz zu dem von mir gewünschten Einlegerahmen von Kayserbetten zur Bewilligung der Krankenkasse betrüge € 611,38 - inklusive der Stornogebühren für das von mir abgelehnte Metallmonster sollte ich insgesamt € 1.511,38 bezahlen.
puhhhhhhh!
Das durfte doch wohl alles nicht wahr sein!
Von meiner Kranken-/Pflegekasse bekam ich am 23.10.09 folgende Antwort/Info:
“Wir haben gemäß des Kostenvoranschlages vom 13. Mai 2009 einen Einlegrahmen "Casa Vario T 140x200 Stahl" genehmigt.
Nach telefonischer Rücksprache mit dem Sanitätshaus XYZ wurde dieser auch geliefert.
Einen Einfluß auf die Ausgestaltung eines Hilfsmittels haben Sie bevor das Hilfsmittel zur Genehmigung an die Kranken- bzw. Pflegeversicherung gesandt wird.
Die Sanitätshäuser führen deshalb die Beratungsgespräche durch.
Sollte vor Auslieferung des Hilfsmittels der Versicherte versterben, entstehen keine Stornokosten.”
Daraufhin habe ich Tante google bemüht und folgendes herausgefunden:
Der genehmigte Einlegerahmen war einer, der auch in einem Onlineshop für gut € 1.200,– angeboten wurde. (Der Pflegekasse wurde seitens meines Sanitätshauses aber € 2.139,62 in Rechnung gestellt.)
Wurde deswegen, weil es den Hersteller Days Healthcare mittlerweile nicht mehr gibt bzw. er seinen Vertrieb eingestellt hat. Der neue Vertriebspartner bietet keine Pflegebetten mehr an.
Das deckt sich also mit der Info, daß mein Sanitätshaus einen neuen Hersteller suchen mußte. Wer das ist, durfte ich aber erst viel später erfahren.
Wegen der angekündigten Stornokosten von € 900,-- blieb mir also nichts anderes übrig, als die Kröte zu schlucken und mich auf dieses Metallmonster einzulassen, zumal in der Zwischenzeit unsere Zentralheizung permanent ausgefallen war und im Rahmen der Störungsbeseitigungen aufgefallen war, daß unser Öltank rott war und ganz schnell ein neuer her mußte und ich kann mein Geld leider nur einmal ausgeben.
Im weiteren Gespräch mit dem Außendiensmitarbeiter des Sanihauses stellte sich dann auch noch heraus, daß mir die Mitarbeiter der Spedition beim ersten Lieferversuch Mist erzählt hatten. Der Rahmen steht auf 4 Füßen, da wäre tatsächlich nichts, was über den Boden rollt.
Nun denn, am 17.11.2009 (Verordnung vom 24.02, Bewilligung 15.06!) war also der zweite Liefertermin.
Die Speditionsmitarbeiter waren diesmal gut geschult und sehr nett, sie haben meine Latex-Matratze und den alten Federholzeinlegerahmen sowie alle überflüssigen, d.h. das Metallmonster störenden Teile rausgenommen - diese lagen als Brennholz in meinem Garten. Es war wirklich nur die Umrandung übriggeblieben. Darin stand nun das Metallmonster, darauf kam meine Latex-Matratze samt Bettzeug, fertig.
Ich war am folgenden Morgen allerdings auch fertig. Fix und fertig !
Dieses Metallgitter, worauf nun meine Latex-Matratze lag, drückte sich durch, nach knapp zehn Minuten Liegezeit taten mir alle Muskeln weh, ich hatte Verspannungen ohne Ende, kriegte beim Versuch, irgendwie meine Position zu verändern gleich Muskelkrämpfe. Da federte nichts nach, was mir vorher einen kleinen Schubs gegeben hatte und so konnte ich mich, nachdem ich einmal lag, nicht mehr schmerzfrei bewegen. Davon, mich im Bett wie vorher selbständig mittels Gleitmatte auf die Seite zu drehen, konnte ich nur träumen... Ich lag nach kurzer Zeit wie auf einem Teppich-Rutsch-Stopp: Nichts ging mehr!
An diesem Morgen kam ich kaum aus dem Bett, als die Mitarbeiterinnen des Pflegedienstes kamen. Ich hatte sie gebeten, sich mal auf mein "neues Bett" zu setzen, ihr Kommentar lautete: Oh Gott, das ist ja viel zu hart!
Ich also beim Sanitätshaus angerufen, daß es so nicht geht, spätnachmittags kam ein Mitarbeiter raus. Er durfte sich auf einmal hinsetzen, stellte fest, daß es wirklich zu hart ist - war ratlos - und zog dann unverrichteter Dinge wieder ab, nachdem er festgestellt hatte, daß weder ein Rückbau zum Ursprungszustand (das, was meinen alten Einlegerahmen gehalten hatte und was die Stabilität meines alten Bettes ausgemacht hatte, war ja entfernt und kaputt) noch eine andere Veränderung möglich war.
Ich mußte also eine zweite Nacht auf diesem Folterinstrument verbringen. Gottlob kam meine Mieterin auf die Idee, mir ein weiteres Schaffell ins Bett zu legen, um es wenigstens ein kleines bißchen auszupolstern
Ergebnis war nach der zweiten Nacht, daß ich mich vor Verspannungen und Schmerzen den Tag über kaum bewegen, geschweige denn meine normalen Alltagsgeschäfte und den Haushalt bewältigen konnte.
Abends kam der Sanitätshausmitarbeiter wieder und brachte eine Rollmatratze mit. Diese hatte er zuunterst auf das Metallgitter gelegt, darauf meine Latex-Matratze.
Es war nun ein kleines bißchen weicher... Aber mehr auch nicht. Ich konnte immer noch nicht, wie gewohnt, flach liegen, ohne mir eine Blockade in beiden ISGs zuzuziehen (da ich wegen der fehlenden Muskelstabilität im Rücken eh ein mehr als ausgeprägtes Hohlkreuz habe). Hatte daraufhin mit den Verstellbarkeiten des Rahmens experimentiert und eine Position gefunden, in der ich halbwegs “liegen” konnte (Kopf- und Fußteil hoch, damit mein Rücken sich gegen das Hohlkreuz durchbiegen konnte), aber in dieser halb sitzenden Position war nicht wirklich an Schlaf zu denken. Das mit dem mich auf die Seite drehen ging so auch nicht wirklich. Nach links gar nicht, da machte meine Schulter nicht mit, es war immer noch zu hart, nach rechts nur mit riesiger Kraftanstrengung, unter der Gefahr, mir noch mehr zu blockieren. D.h., ich wachte morgens in der Position auf, in der ich mich abends hingelegt hatte - und hatte mehr und mehr Angst, Druckstellen zu kriegen, obwohl ich immer noch auf einem Fell lag.
Hinzu kam, daß durch die doppelten Matratzen die Liegefläche nun so hoch war, daß das Bett nicht mehr bis auf Rollstuhlhöhe runtergefahren werden konnte. Sobald ich das versuchte, gab es ganz häßliche, knirschende Geräusche und ich fürchtete, irgendwann würde der Bett-Rahmen auseinander krachen.
Hallo??? Das kann's doch wohl nicht sein!
Eigentlich sollte mir dieses "Hilfs"mittel doch das Leben einfacher machen statt mir Bewegungsfreiheit zu nehmen und die Lebensqualität einzuschränken...
Mehr Hilfe beim Aufstehen und zu Bett gehen bieten.
Stattdessen hatte ich nun permanente Schmerzen, konnte mich vom Rolli aus nicht mehr umsetzen, mich nicht mehr im Bett drehen oder einfach mal die Liegeposition verändern und nicht wirklich schlafen, geschweige denn erholsam schlafen.
Ich bekam schon Panik, wenn ich nur ans zu Bett gehen dachte, was meinem Blutdruck auch nicht gerade förderlich war, und bei der Vorstellung, daß dies nun der neue Dauerzustand sein sollte, Angst- und Haßfantasien. Am liebsten hätte ich dieses Monster sofort rausgeschmissen, aber wie alleine und wo hätte ich dann schlafen sollen? Mein "altes Bett" gab es so nicht mehr, ein anderes hab ich nicht, das Sofa ist zu schmal und wie früher einfach auf dem Boden schlafen geht ja auch nicht mehr... ist zu hart.
Ich hatte vor einigen Jahren schon mal solche Probleme mit Verspannungen und Blockaden. Erst als ich mein altes Futon abgeschafft und mir stattdessen ein Bett mit Federholzrahmen und weicher Latex-Matratze gekauft hatte, gingen die weg, hat aber einige Wochen gedauert, bis sich mein Rücken wieder erholt hatte...
Ich war völlig deprimiert.
Dieses Monster in Gestalt eines Einlegerahmens war, wie ich den Begleitpapieren hatte entnehmen können, von der Fa. Isko-Koch. Ich hatte nach der dritten Folternacht, an einem Freitag, angerufen, aber die wußten auch keinen Rat, außer: wenden Sie sich an ihr Sanitätshaus, dort sind doch geschulte Fachberater. - Schön wär's!
Nach einem höllischen Wochenende war ich, nach einem weiteren Gespräch mit der zuständigen Sachbearbeiterin der Kranken-/Pflegekasse, der ich mein Leid schilderte, wieder etwas besserer Dinge. Es gäbe, so hatte sie mir gesagt, wenn es keine Möglichkeit gäbe, den Stahlrahmen durch eine geeignete Matratze nachzubessern, dann doch noch die Möglichkeit einer zweiten Verordnung für ein neues Pflegebett im Austausch gegen das gerade gelieferte. Diese müßte allerdings medizinisch begründet sein.
Das war mein geringstes Problem...
Von meinem Hausarzt war ich bereits mit Diclofenac, einem Schmerzmittel, versorgt worden, das Pflegepersonal des ambulanten Dienstes hatte den unhaltbaren Zustand in der Pflegemappe dokumentiert, eine meiner Krankengymnastinnen ein Gutachten erstellt, daß mir wegen der fehlenden Bewegungsmöglichkeit in diesem Bett Druckgeschwüre drohten.
Zudem hatte ich von der Fa. Webbett.de, mit denen ich zwischenzeitlich Kontakt aufgenommen hatte, per mail schriftlich folgende Antwort/Bescheinigung erhalten:
Eine starre Unterfederung lässt sich mit einer Matratze nicht ausgleichen.
"Ziel" des flexiblen Lattenrostes ist eine elastische Lagerung des Menschen, die auf Körperform und -gewicht des Liegenden Rücksicht nimmt (d.h. sowohl in Rücken- als auch in Seitenlage die Wirbelsäule zur Entlastung gerade zu lagern).
Im Prinzip einfache Physik: der "Druck" der von der Person die auf der Matratze liegt ausgeübt wird, besonders von exponierten Körperstellen (in Seitlage Schulter und Hüfte),wird von der Matratze an den Lattenrost weitergegeben und nach unten "weggefedert", Körperstellen die nicht in die Matratze einsinken werden vom Lattenrost zusätzlich unterstützt.
Besonders bei druckempfindlichen Menschen ist eine flexible, anpassungsfähige Matratzen-Lattenrostkombination unabdingbar um ein möglichst druckfreies Liegen gewährleisten zu können.
Umso verwunderlicher ist es, dass Sie trotz Ihres Körpergrössen / Gewichtsverhältnisses und Ihrer "Krankengeschichte" (entschuldigen Sie dieses Wort!!) ein starres, aus Stahl geschweißtes Schwerlastbett (unter Schwerlast verstehe ich Personen über 150kg, die auf Dauer aus Stabilitätsgründen nicht auf einem "normalen" flexiblen Lattenrost liegen können!!!) vom Sanitätshaus empfohlen bekommen.
Eigentlich sollte man dort doch auf Ihre speziellen Bedürfnisse besonders eingehen. Da ist es doch wirklich sehr befremdlich Ihnen solch eine Unterfederung zu verkaufen.
Mit freundlichen Grüssen aus Berlin”
All dies zusammengenommen führte dazu, daß ich nach knapp zwei Wochen eine erneute Verordnung, diesmal über einen NACHFEDERNDEN Einlegerahmen aus Holz in den Händen hielt, den ich flugs beim Sanitätshaus einreichte.
Kurz vor Weihnachten kamen zwei Mitarbeiter des Sanitätshauses, einen großen Werkzeugkoffer im Gepäck, bauten das metallische Folterteil aus, schraubten neue Leisten an mein altes Bettgestell und legten meinen alten hölzernen Einlegerahmen wieder rein.
Ein vierwöchigs Martyrium ging zuende und ich konnte wieder ruhig und entspannt schlafen. Ohne Schmerzmittel.
Allerdings hat sich meine Rückenmuskulatur von dieser Folter nicht wieder so weit erholt, daß ich wieder so fit bin wie vor dem 17.11.2009
Am 24.02.2010 erfolgte die zweite Bewilligung durch die Pflegekasse für den HOLZeinlegerahmen der Fa. Kayserbettee über € 3.273,69
Geliefert wurde er am 22.04.2010.
14 Monate nach der ersten Verordnung.
Die Pflegekasse hat draufgezahlt, ich leider - gesundheitlich - auch.
Das war's, mal so aus dem Leben geplaudert ;-)
Über webbett.de und die vorbildliche Beratung und Betreuung durch kayserbetten.de werden gesonderte Berichte folgen.
© LeaofRafiki 22.07.2010
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2 Jahre unglaubliche Qualitätssteigerung bei ciao
Bewertung für Alles mit 2... von
Linker
Pro: ich, ich und vielleicht noch ich
Kontra: zu wenig ich, zu wenig ich und vielleicht zu wenig ich
Jaja, eigentlich ist es ja erst am 30.08. zu weit, aber da ich schon seit längerer Zeit keinen Bericht mehr geschrieben habe und andauernd irgendwelche Leute mir Mails schreiben, dass ich wieder anfangen soll, schreibe ich schon heute über mein 2 Jähriges ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
02.07.2004
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Zwei. Vereint.
Bewertung für Alles mit 2... von
Doofmatz
Pro: mhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh
Kontra: hmmmmmmmmmmmmmmm
1. Der Anfang
Wie Du vor mir stehst. Still. Wie zum Gebrauch gedacht. Geduldig. Und so schön, so schön.
Nein, Treue verlangst Du nicht. Dafür bist Du zu alt, zu erfahren. Zu voll, voll mit Leben.
2. Dann
Dann stelle ich mich vor Dich, streichle schl ...
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sehr hilfreich
16.10.2007
(01.11.2007)
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Schon wieder 2 Jahre älter...:-)
Bewertung für Alles mit 2... von
PadiZH
Pro: Die Menschen
Kontra: Gibts leider auch hier...
Liebe LeserInnen,
da ich gestern mein 2 jähriges Ciao-Jubiläum hatte, hier zwei Gedichte zu diesem Thema. Viel Spaß beim Lesen.
Zwei Jahre sind nun schon vergangen,
und noch immer bin ich bei klein Ciao!
Nicht immer spürte ich Verlangen
Und manch ...
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sehr hilfreich
02.08.2004
(05.08.2004)
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2fel; unzählbare. (Noch 4 Tage)
Bewertung für Alles mit 2... von
Cosmay
Pro: Erkenntnismomente
Kontra: Erkenntnismomente
Versuche immer weniger gen Zwischenmenschlichkeit. Der eine als Kontakt-Abstand-Garant, der andere als körperlich-wahrnehmbar, zig postalisch oder gar Internetbekanntschaften, die tatsächliche Zuneigung nachspielen. Direkt nichts weiter als jener DAA-Kur ...
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sehr hilfreich
27.05.2011
(14.01.2012)
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2 Mal Schweden bitte
Bewertung für Alles mit 2... von
mirjana23
Pro: hatte ein erfülltes Leben
Kontra: nur kurze Dauer das glückliche Leben,viele Schicksalsschläge
Nun meine lieben Ciaoleser,ich wage mich mal an eine andere Biographie heran,als sonst immer nur bei Künstlern.Leider gibt es dafür eh keine Kategorie,schade eigentlich.
Diesmal geht es um die erste Geliebte und auch erste Verlobte von Napoleon,des ...
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sehr hilfreich
29.03.2006
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