Einen schönen Guten liebe Ciao Gemeinde heute gehe ich euch nochmal mit meinen Gedichten auf den Wecker.
Doch diesmal muss ich euch warnen die sind nichts für schwache Nerven.Sehet selben und testet euere Nerven.
Ich hoffe sie gefallen euch....
Erster Streich....
GESELLSCHAFTSPSYSCHOPATHIE
Was ist das für eine Welt
Die ihre Mitmenschen in den Wahnsinn treibt
Zum Selbstmord zwingt
Dabei, ein fröhliches Liedchen singt
Und nicht daran denkt
Ihn zu bitten ob er bleibtSie reicht uns die Psychose
Auf einem Silbertablett
Poliert für ihre Puppen
Das Eichenparkett
Schön glänzt es und blitzt es
Und schreit
Vergess! Vergess
Was soll man vergessen?
Die Menschen am Rande der großen Schlucht?
Gedenket dem inneren Drang zur Flucht!
Sie drängt uns, uns zu messen
Und schreit
Vergessen! Vergessen!Körper ruiniert, zerstört und ausgelaugt
Ein Kopf der noch nie zur Nachdacht getaugt
Sie tanzen und tanzen
Auf dem Parkett
Wie kleine Wanzen
Und jeder schaut und sagt „Wie nett“
Apathie und Vergessen
Es ist niemand mehr da
Um uns zu messen
Die Ideale sind Strichlisten
Fein säuberlich aufgereiht
Und wer nicht daran denkt
Den wird niemand fragen ob er bleibtDas Streben ist hoch
Der Sturz bald tief
Die einzige Erinnerung sind Narben
In allen Farben
Die den Körper bedecken
Und nur nach einem Messer schrein
Um zu verrecken
Zweiter Streich.....
DU HAST DAS RECHTDu hast das Recht
deine dunklen Stunden zu durchleben
und dich nicht durch billige Sprüche aus ihnen herauslocken zulassen
Schon der Versuch ist eine Entwürdigung
deiner inneren Wirklichkeit.
Du bist auch deine Dunkelheit,
die Abgründe und Widersprüche gehören auch zu dir,
wie das Singen, die Freude, deine Schönheit...Diese Schatten geben deinem Leben
Tiefe und Menschlichkeit.
Wer mit dir in Beziehung tritt, sollte wissen,
dass diese Seite zu dir gehört.
Wer sie in dir ablehnt,
hat nicht das Recht sich deinen Freund oder Freundin zu nennen.
Manche geben dir nicht das Recht,
auf diese Seite in dir.
Sie erwarten,
dass du sie unterschlägst
und das Glück vorspielst.
Vielleicht haben sie weniger Angst für dich,
als für sich selbst,
weil sie durch dich an das Unoffene in sich selbst geraten.
Wenn sie dir darum helfen wollen,
geschieht das nicht, um DIR zu helfen,
sondern sich selbst.Du hast ein Recht auf deien Trauer.
Du darfst dich deinen Verlusten widmen,
musst nicht verdrängen, was dich beschwert.
Du hast ein Recht, das abzutrauern,
was dich soo tief enttäuscht hat
und was du nicht ändern kannst.
Du hast ein Recht auf deine Tränen,
auf dein Schweigen,
auf deine Ratlosigkeit,
auf deine innere und äußere Abwesenheit.
Du mußt nicht den Glücklichen spielen,
musst nicht über den Dingen stehen.
Du hast ein Recht, die wegzuschicken,
die dich mit Gewalt aus deiner Trauer herausholen wollen,
weil deine Trauer sie selbst bedroht.Du hast ein Recht,mit denen nicht reden zu wollen,
die dir ein schlechtes Gewissen machen,
für deine momentane Dunkelheit und Trauer.
Die mit Sprüchen kommen,
und dich mit diesen Sprüchen unter Druck zu setzen versuchen.
Dritter und letzter Streich.... (Jedenfalls für heute)
ERLOSCHENES LICHTSie hatte ihn doch lieb, sie wollte ihn nicht hassen.
Er nahm ihre Hand,
er drückte sie ganz fest,
als seine Liebe im Dunkeln verschwand.
Er nahm sich das was er brauchte.
Sie bekam keine Luft,
fühlte sich leer.
Ihre Seele war leicht,
ihr Körper war schwer.
Sie konnte nicht stehen,
sie konnte nicht einfach aufstehen und gehen.
Sie lag so da
und sie spürte,
die Angst war ihr ganz nah.Und als er endlich fertig war,
stand er einfach auf und ging.
Sie merkte nicht, das es langsam zum regnen anfing.
Sie wußte was passiert war,
sie wußte nicht, wohin sie gehen sollte.
Sie hatte die Angst, er stünde plötzlich da.
Und dann beginnt das Spiel von vorne
Er würde sie wieder zu sich ziehen,
und sie könnte wieder nicht vor ihren
Ängsten fliehn.
Wie oft war es noch passiert,
vor dem sie sich jede nacht fürchtete.
Es war schon so schlimm,
dass sie ihren Körper nicht mehr spürte.
Und nun nach all der Zeit,
war es nun endlich so weit.
Sie ging zu ihren Eltern und sprach darüber.
Doch auch sie schenkten ihren Worten keinen Glauben.
Nun konnte ihr nichts mehr,
ihre Ängste rauben.Sie stand da oben auf dem Dach,
und dachte langsam nach.
Doch nun war sie davon entschlossen,
entlich diesen Menschen aus ihren gedanken zu schliessen.
Sie sprang, und langsam kam die Erde näher.
Sie schloss die Augen und wusste:
"Jetzt ist es vorbei, mit dem Missbrauch meines Körpers,
mein Leben ist nun in zwei!"
Nun wagte sie keinen Blick, sie wollte einfach nicht.
Denn nun hat sie ihren Frieden, nun erlischt ihr Licht.
Ich hoffe ich habe auch hier wieder den Zeitgeist getroffen und nicht die Leser verjagt.
Für die meißt Zahlreichen Kommentare und anregeungen bedanke ich mich jetzt schon.Wünsche noch einen Wunderschönen Abend.
Grüße an alleEuer Pannemann666
09.09.2004 15:44
das erste gedicht schießt den vogel ab. das beste, was ich bisher von dir gelsen habe. wunderbar! du hast den nagel auf den kopf getroffen! danke dir, für dieses gedicht.
08.09.2004 16:29
Also ich muss sagen: Nicht schlecht Herr Specht! Ich wär zwar nie auf die Idee gekommen, dass einer bei ciao Gedichte reinsetzt aber sie gefallen mir wirklich gut. wegen der besonderen Idee (auch wenn es hier sicherlich noch andere Poeten gibt:D ) und den gelungenen Gedichten ein "bh".
08.09.2004 14:53
ui, gleich soviel Poesie auf enmal..sehr gelungen