Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
erste Signale werden gesetzt |
| Kontra: |
der Weg ist noch verdammt lang und fordert weiter Opfer |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Ein Thema, das mir am Herzen liegt, auf der Seele brennt. Essstörungen und Magermodels, "Size Zero" und die Modeindustrie. Ich erhebe keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder die alleinige Wahrheit. Aber vielleicht kommt eine Diskussion ins Rollen. Es würde mich freuen.
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~~~ "Hach, eine Größe 38 ist doch heute schon eine 44!" ~~~
So lautet sinngemäß ein Zitat aus einem der dümmsten Filme, die ich je gesehen habe: "Der Teufel trägt Prada." Doch eines kann dieser Film: Er bestätigt mich in meiner Meinung über Models und andere Modemenschen.
Vor einiger Zeit habe ich im TV in irgendeinem Magazin eine kurze Reportage über den mittlerweile nicht mehr so neuen Modetrend aus den USA gesehen: Jeans in Größe 0 ("Zero") und sogar 00 ("Zero Zero"). Dazu eine Art Test. Ein österreichisches Model mit Kleidergröße 34 (was wirklich klein ist und früher mal eine Kindergröße (!) war) sollte diese Jeans anprobieren - und kriegte die Zero zwar noch über die Hüften, aber nicht mehr zu, bei der Zero Zero ging gar nichts mehr. Daneben eine Londonerin, die sich ganz glücklich auf die 00 runtergehungert hatte - und aussah wie ihr eigenes Röntgenbild. Als ich die Beine dieser Frau sah, habe ich aufgeschrien: Dünne Stelzen, Oberschenkel wie anderer Leute Oberarme, dazu ein eingefallenes Gesicht, strohige Haare und hohle Wangen. Das erinnerte mich fatal an Szenen aus Alain Resnais' "Nuit et Brouillard", eine 'Dokumentation' über Konzentrationslager und die Zustände, die die Alliierten dort nach Ende des Zweiten Weltkrieges vorfanden... Und die 00 schlackerte um das winzige platte Popöchen der selbsternannten Trendsetterin. Dazu ihre stolzen Worte: "Nur wenn man so dünn ist wie ich, sieht man gut aus. Alle Frauen sollten sich ein Beispiel daran nehmen." Das österreichische Model, eine sehr hübsche Frau, war irritiert, schockiert. Und ich wurde wütend auf dieses Gerippe, die ihre Oberbekleidung vorwiegend in der Kinderabteilung einkaufen muss, weil ihr alles andere zu groß geworden ist. Eine 0 entspräche in etwa einer Konfektionsgröße 30 oder gar 28, die kleinste erhältliche Größe für Damen ist hierzulande eine 32, und da hat man teilweise schon das Gefühl, ein Puppenkleidchen in der Hand zu halten…
Seit einiger Zeit gerät das Thema "Magermodels" immer wieder vermehrt in die Schlagzeilen, besonders, seit auf der Madrider Modewoche zu dünne Models Laufstegverbot bekamen. Italien zieht mittlerweile nach und verlangt ärztliche Attests der Modepüppchen, die belegen, dass die Damen bei guter Gesundheit sind und keine Essstörungen haben. Zudem dürfen, wie zuvor schon in Brasilien, künftig keine Models unter 16 mehr auf den Laufsteg. Und die Designer werden verpflichtet, die Größen 40 und 42 (und das sind nun gewiß keine Übergrößen!) in ihre Kollektionen aufzunehmen.
Im November 2006 starb das brasilianische Model Ana Carolina Reston an den Folgen einer Magersucht - mit 21 Jahren. Sie hatte bei einer Größe von 1,74m noch ein Gewicht von 40 Kilo - stritt aber angeblich ständig ab, an Essstörungen zu leiden, dabei habe sie sich fast nur noch von Äpfeln und Tomaten ernährt und sei dennoch sofort nach einer "Mahlzeit" im Badezimmer verschwunden.
Studien zufolge stirbt jede/r sechste Magersüchtige, nur etwa die Hälfte aller Patienten kann überhaupt dauerhaft geheilt werden. In einer bekannten britischen Klinik für Essstörungen sind dabei die jüngsten Patientinnen gerade mal 12 Jahre alt. Doch trotz des verdammt ernsten Themas verleugnen Modemacher, Models und Agenturen, dass Essstörungen bei Models vorkommen. Das seien lediglich bedauernswerte Einzelfälle.
Die Krone setzte all dem aber Wolfgang Joop auf. In einem Interview äußerte er sich zum Thema "Magermodels" sinngemäß: In einer Konsumgesellschaft wie wir sie haben gebe es nun mal Opfer, sprich Magersüchtige und Bulimiekranke. Wir hätten ja auch Verkehrsopfer und schaffen deswegen den Verkehr nicht ab. Super Herr Joop.
Auch Kollege Lagerfeld, so erinnere ich mich dunkel, soll seinerzeit gemeckert haben, weil H&M seine Kollektion bis Größe 42 angeboten hatte, und er "sein Genie ja nicht an Dicke verschwenden wolle". Der liebe Karl mit dem Fächer hat seit 2000 selbst innerhalb eines Jahres über 40 Kilo abgespeckt, weil er in die schmalen Anzüge seines Kollegen Hedi Slimane passen wollte - und sieht seitdem aus wie ein Strich mit einem überproportional großen Kopf. Interessanterweise hat jüngst jener Karl, der "Dicke" eklig findet, die gewichtige Sängerin Beth Ditto zu seiner neuen Muse erklärt… scheint, als müsse auch der Modemacher mit der Mode gehen… andererseits hat sich Herr Lagerfeld ja noch nie durch intelligente Äußerungen und Taten hervor getan.
Doch auch im "Kleineren" – im wahrsten Wortsinne – vollzieht sich meiner Meinung nach seit einigen Jahren ein Wandel. Aufgefallen ist mir dies, als ich mit meiner damals 15jährien Schwester shoppen war und seit längerem mal wieder Läden wie Pimkie, Orsay und New Yorker betrat. Ich würde vorsichtig schätzen, dass das, was dort als Größe L wie Large angeboten wird, in etwa einer 38, mit viel Wohlwollen auch 40 entsprechen dürfte. Ich erinnere mich: In "Pretty Woman" (als der ins Kino kam war ich wohl 11 oder 12 Jahre jung) trägt Julia Roberts eine 38, wie man beim Kauf eines Cocktailkleides erfährt - und würde irgendjemand diese Frau als pummelig bezeichnen oder sie in Größe L vermuten?
Doch der Magerwahnsinn treibt noch tollere Blüten: Die "Pro Ana" bzw. "Pro Mia"- Bewegung. "Ana", das ist nichts anderes als Anorexia Nervosa, besser bekannt als Magersucht. Und ihre Schwester Mia, Bulimia Nervosa, bzw. Ess-Brechsucht. Wikipedia schreibt dazu: Die Anhänger von Pro-Ana, fast ausschließlich junge Frauen, tauschen sich über spezielle Pro-Ana-Websites aus. Sie stellen dort die Magersucht bildhaft als extremes Schlankheitsideal dar, dem sie sich mit radikalen Maßnahmen nähern, um letztendlich Zufriedenheit mit sich und ihrem Aussehen zu erreichen. Die Magersucht erhält dabei den Anklang einer Art der Selbstverwirklichung, der Souveränität und der Macht über den eigenen Körper, die gegen eine feindselige Umwelt verteidigt werden muss. Die Assoziation von "Ana" mit dem Namen "Anna" ist gewollt und steht für eine idealisierte Personifikation der Magersucht. Sie kommt insbesondere im "Brief von Ana" zum Ausdruck, der sich auf den Webseiten der Bewegung als ein zentrales Manifest findet. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pro_Ana)
Jenen "Brief von Ana" habe ich schließlich auch in den Weiten des Netzes gefunden… und bin gelinde gesagt geschockt. Was dort verbreitet wird, ist schon so irrsinnig, dass man sich fragen muss, wie ein Mensch sich dem unterwerfen kann. Doch die Krankheit schreibt ihre eigenen Gesetze… und zwar "Ana"-Gesetze, wie z.B.:
"Ich glaube an die Kontrolle, die einzige Kraft, die Ordnung in das Chaos meines Lebens zu bringen vermag."
"Ich glaube, dass ich die schlechteste, wertloseste und nutzloseste Person bin, die je auf unserem Planeten gelebt hat und daß ich es absolut nicht wert bin, die Zeit und Achtung von irgendjemandem zu beanspruchen."
"Ich glaube, dass Leute, die mir etwas anderes als das sagen wollen, Idioten sind. Wenn sie sehen könnten, wie ich wirklich bin, würden sie mich mehr hassen als ich es selbst tue."
Oder auch die "10 Gebote" der "Pro-Ana":
1. Wenn ich nicht dünn bin, kann ich nicht attraktiv sein!
2. Dünn sein ist wichtiger, als gesund sein!
3. Ich muss alles dafür tun, dünner auszusehen/zu sein
4. Ich darf nicht essen ohne mich schuldig zu fühlen!
5. Ich darf keine "Dickmacher" essen ohne hinterher Gegenmaßnahmen zu ergreifen!
6. Ich soll Kalorien zählen und meine Nahrungszufuhr dementsprechend regulieren!
7. Die Anzeige der Waage ist wichtiger, als alles andere!
8. Gewichtverlust ist GUT, Zunahme ist SCHLECHT!
9. Du bist NIE zu dünn!
10. Nahrungsverweigerung und dünn sein sind Zeichen wahren Erfolgs und Stärke!
Kann man da noch anders als den Kopf schütteln über diese Unsinnigkeit? Die noch weiter geht mit Tipps zum Abnehmen wie "rauche anstatt zu essen", oder "kauf dir eine megageile Hose 1 oder 2 Nummern zu klein und probier sie jede Woche an, um Deinen Erfolg zu sehen", oder "Lerne den Hunger zu lieben, Hunger ist nicht Dein Feind, Du wirst Dich wundervoll fühlen, wenn Du hungrig bist." Das wird so absurd, dass noch Tipps kommen wie: "Esse nackt vor dem Spiegel." "Dreh die Temperatur in Deiner Wohnung herunter, denn durch die Kälte verbraucht Dein Körper mehr Kalorien." usw usf.
Dürre Stars wie "Skeletal Spice" Victoria Beckham dienen dabei als Vorbild, als "Thinspiration". Die Fußballerfrau musste sich angeblich jüngst Hosen maßschneidern lassen - in einer Jeansgröße 23! - da handelsübliche Konfektionsgrößen allesamt zu groß für sie sind. Oder auch der Inbegriff des mageren Models, Kate Moss. Die jüngstens zugegeben hat, kokainabhängig (gewesen?) zu sein - auch eine Möglichkeit, Hunger zu unterdrücken.
Die "Pro Anas" und "Pro Mias" gehen gegenüber "normalen Magersüchtigen" noch einen Schritt weiter: Während im Allgemeinen Essstörungen von den Betroffenen verleugnet werden, stilisieren sie diese zum "Lebensstil", machen die Magersucht bzw. Bulimie zu einem begehrenswerten Zustand. Das Internet ermöglicht die weite Verbreitung der Bewegung, die vor einigen Jahren in den USA entstand, es gibt im Netz hunderttausende "Pro Ana"-Blogs. Dabei wird ein Idealbild vermittelt, das nicht stimmt, krank macht und im schlimmsten Fall - und das sind keine Einzelfälle! - tödlich endet. Und die Modeindustrie verdient weiter an Ana und Mia, springt auf den Zug auf mit ihren Zeros und Zero Zeros, die der Größe eines 12jährigen Mädchens entsprechen.
Doch nicht nur die Mode verdient am Schlankheitswahn. Abführmittel, Appetitzügler und andere, zum Teil äußerst dubiose, Schlankheitspillen sind darüber hinaus gefragt. Es soll sogar eine Pille geben, bei der man ein Bandwurmei schluckt, um einen Gewichtsverlust herbeizuführen. Über die Folgen wagt man kaum nachzudenken... Und Nebenwirkungen und Mangelerscheinungen werden bewußt in Kauf genommen.
Meiner Meinung nach sind es aber am wenigsten die Models, die die Möglichkeit haben, diesem "Dünner, dünner, dünner"-Trend entgegen zu wirken, es sei denn, sie stiegen aus ihrem "Beruf" aus. Aber dann werden sie eben einfach durch eine Andere und vermutlich noch Dünnere ersetzt. Solange die Modemacher weiterhin Kleidung für Hungerhaken entwerfen und vor allem: Solange die Endverbraucher diese Kleidung wollen und bereit sind, sich dafür auf Kindergrößen zu hungern, und auch noch einen Haufen Geld dafür hinzublättern (und ich vermute, nirgendwo ist die Gewinnspanne größer als bei Mode und Luxusaccessoires), wird sich daran nicht viel ändern. Und Designer sind gefragt wie nie, alle wollen Gucci, Prada, Chanel und Dolce, Individualismus ist out.
Dabei sind Essstörungen, wie oft irriger Weise angenommen, längst kein "Frauenproblem" mehr. Immer mehr Männer unterwerfen sich ebenso zweifelhaften Schlankheitsidealen. Dabei tritt häufig eine andere Form der Bulimie auf: Anstatt sich den Finger in den Hals zu stecken versuchen diese, "zu viel Essen" mit übertriebenem Sport zu kompensieren. Und auch Männer mit Magersucht sind längst keine Einzelfälle mehr.
Dass die Vorstöße einiger weniger wie in Spanien und Italien Früchte tragen bleibt zu hoffen. Fast wie Hohn klingt es für mich, dass ausgerechnet Victoria Beckham die von ihr entworfenen Jeans von dem vergleichsweise "kurvigen" Model Daniella Sarahyba präsentieren lässt und "Size 0-Models" aus ihrer Werbung verbannt hat. Stecken da wirklich die gepriesenen noblen Gründe dahinter, Victoria wolle jungen Mädchen keine falschen Ideale vermitteln und ihnen keine Komplexe einpflanzen? Oder springt "Skeletal Spice" nicht eher aus Imagegründen auf den aktuellen Zug auf, um die Vorwürfe gegen sie zu entkräften? Vielleicht sollte Frau Beckham ja erstmal ein bisschen was essen, oder eher ein bisschen mehr, um einigermaßen glaubwürdig zu werden… und gesünder.
Im deutschsprachigen Raum setzt die beliebte Frauenzeitschrift "Brigitte" damit Zeichen, dass sie sich auf die Fahnen und die Hefte geschrieben hat, keine professionellen Models mehr in der Zeitschrift zu zeigen, sondern nur noch "normale" Frauen.
Eine andere Zeitschrift, nämlich EMMA, sieht in dem ganzen Magerwahn und Kalorienzählen einen darüber hinaus gehenden Punkt, und vertritt damit eine ähnliche Meinung wie ich selbst: Size Zero und Kalorientabellen sind eine subtile und hervorragend funktionierende Strategie, die zum Kleinhalten – wiederum im wahrsten Wortsinne – der Frauen dient. Die Frauen machen sich dünne, schreibt auch die Emma, und räumen damit kampflos das Feld, das ihnen Jahre von Frauenrechtsbewegungen erst – zumindest teilweise – zugänglich gemacht haben. Wie kann man Konkurrentinnen effektiv ausschalten? Man gebe ihnen Kalorientabellen und Fitnessvideos, schneidere ihnen winzige Bekleidungsstücke und lege ihnen ein modelliertes "Schönheitsideal" vor, dem sie sich anzupassen haben, wenn sie endlich den Traummann haben wollen. Und dann vielleicht auch den Job als Modepuppe, Messehostess und dekorative unterwürfige Sekretärin. Eine merkwürdige Ironie erscheint mir daran, dass angeblich nicht die (heterosexuellen) Männer das Ideal unserer Zeit eingeführt haben, sondern die überwiegend schwulen Modemacher, aus dem eigenen Ideal heraus, aus ihren weiblichen Modellen androgyne Nichtwesen zu machen, an denen möglichst jedes feminine Merkmal, insbesondere wohlgeformte Brüste und breite Hüften, vernichtet werden muss. Und irgendwann bleibt bei den heruntergehungerten Neutren die Menstruation aus: Die Frauen sind unfruchtbar. Auch eine Variante, um den männlichen Neid auf das Gebären auszumerzen (den Frauen kann natürlich weiterhin Penisneid untergeschoben werden).
Meine Herren, wen finden Sie anziehender, Marilyn Monroe oder Victoria Beckham?
Ich für meinen Teil würde mir wünschen, dass endlich wieder normale Körpermaße zu dem Ideal gemacht werden, das sie eigentlich sind. Dass ein gesundes Körpergefühl vermittelt wird anstatt verschobener Wahrnehmung. Denn Essstörungen sind mehr als grausam. Ich habe über Jahre meine Schwester mitangesehen, wie sie, zuerst magersüchtig, später bulimisch, dünner und dünner und kränker und kränker wurde. Meine Mutter litt jahrelang, und gut verheimlicht, denn ich habe erst spät davon erfahren, an Bulimie. Eine frühere gute Freundin von mir wies sich gewissermaßen selbst in eine Klinik ein, da sie nach eigenen Aussagen ihre Bulimie bald nicht mehr überleben würde.
Erste Signale sind gesetzt. Nicht nur das Magermodel-Verbot Spaniens und Italiens, auch der "Pro Ana"-Bewegung wurde zum Glück der Kampf angesagt. Mehrere Betreiber haben auf die Aufrufe von Verbänden wie der "National Association of Anorexia Nervosa and Associated Disorders (ANAD)" reagiert und "Pro Ana"-Seiten vom Netz genommen, darunter Yahoo, Lycos, MSN und MySpace. Andere haben dies angeblich jedoch unter Berufung auf die Meinungsfreiheit abgelehnt. Ebay hat Erkennungsschmuck der "Pro Anas", so z.B. Anstecker mit Aufschriften wie "Ana Queen" oder "Think Thin" auf die Liste der unerlaubten Handelsgüter gesetzt.
Aber der Weg ist noch lang. Und es wird weiter gehungert und gekotzt.
Sehenswert: Ein psychoanalytischer situationistischer Videoessay auch zu diesem Thema:
http://www.youtube.com/watch?v=kPHvzIHfV4k
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Quellen und Lesenswertes:
http://de.wikipedia.org/wiki/Essst%C3%B6rung
http://de.wikipedia.org/w iki/Anorexia_nervosa
http://de.wikipedia.org/wiki/Bulimie
http://de.wikip edia.org/wiki/Orthorexie
http://de.wikipedia.org/wiki/Binge_Eating
http:/ /de.wikipedia.org/wiki/Pro-Ana
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,455 052,00.html
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,463531,00.html
ht tp://www.stern.de/wissenschaft/mensch/570790.html?nv=ct_mt
http://www.ster n.de/lifestyle/mode/582658.html?nv=ct_mt
http://www.netzeitung.de/entertai nment/style/441672.html
http://www.gestoerte-welt.de/pure/einleitung/einle itung.htm
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