ALLES
05.02.2007
Pro:
sehr interessant
Kontra:
es bleiben einige Fragen offen
Empfehlenswert:
Ja
 Simi04
Über sich:
Es gibt mal wieder einen neuen Bericht von mir. Könnt ihn euch ja mal ansehen ;-)
Bin jetzt endlic...
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Hallo liebe Ciao-Mitglieder, heute schreibe ich über "Alles". Und zwar im warsten Sinne des Wortes "Alles". Aber dazu muss erstmal geklärt werden, was Alles überhaupt ist. Da hätten wir einmal die Erde, dann das Sonnensystem und dann das Universum. Aber ich will nun noch weiter gehen und zwar in das Multiversum. Denn gerade dort, hat, wie viele Wissenschaftler bzw. Astronome sagen, ALLES ihren Anfang. Aber nun genaueres: ############################### 1) WAS IST DAS MULTIVERSUM ############################### Ich fange am besten erstmal von vorne an. Zuerst wäre dann unser Heimatplanet die Erde, die mit 7 weiteren Planten um den Fixstern Sonne kreist. Diese anderen 7 Planeten sind: Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Urasnus, Neptun. Zusammen bilden diese Planten mitsamt der Sonne ein Sonnensystem. Aber wo liegt eigentlich unser Sonnensystem? Antwort: In einer Galaxy, in diesem Fall, in der "Milchstraße" oder im englischen "Milky way". In so einer Galaxy gibt es millionen von solchen Sonnensystem in der auch unser Planet die Erde seine Runden zieht. Auch von diesem Gebilde, einer Galaxy, gibt es Milliarden von anderen un unserem Universum. Also ist das Universum der Raum, in der Galaxien sind, in denen wiederum Sonnensysteme liegen, und in diesem die Planeten, wie auch die Erde. Erst einmal muss man sich den Raum des Universums vorstellen können. Man kann sagen, dass das Universum unendlich ist, aber denoch endlich! Das kann man sich sicher nur schwer vorstellen, aber so könnte es sein. Man merkt schon es handelt sich hier nur um Spekulationen aber dennoch ist es sehr hilfreich um uns "ALLES" besser vorstellen zu können. Der Raum ist unendlich, dass heißt, wenn man immer greadeaus durch das Universum geht, gelangt man an KEIN ENDE. Somit ist die erste Behauptung schonmal verdeutlicht. Das Universum ist unendlich! Wie kann es dann aber auch gleichzeitig endlich sein? Dazu kann man sich als Hilfsmittel unsere Erde nehmen. Wenn wir uns auf unserer Erde immer geradeaus bewegen kommen wir auch an KEIN ENDE. Dennoch wissen wir, dass die Oberfläche der Erde nicht unendlich ist. So muss man sich also, dass Universum vorstellen. Man kann sich diesen Raum nur sehr schlecht vorstellen, aber das heißt ja nicht, dass es ihn nicht gibt (siehe Multiversum, aber zu dem später!) Aber was ist danach? Wo iegt das Universum? Und, gibt es überhaupt noch etwas "nach" dem Universum? Diese Fragen kann man nicht hundertprozentig beantworten. Es wären nur Spekulationen, und denoch sind sich die meisten Wissenschaftler heute einig, dass es noch etwas nach dem Universum gibt, in dem alles ein Anfang hat, in dem unser Universum liegt. Und dieses Gebilde, nennt man das Multiversum. Das Multiversum kann man sich wie ein Raum in dem ein kochender Topf ist vorstellen. Durch spontane Energie-Sprünge - so genannte Raum-Zeit-Fluktuationen - bilden sich ständig kleine Bläschen heraus, die rasch expandieren. Unser Universum befindet sich an der Oberfläche eines solcher Bläschen, das vor 15 Milliarden Jahren entstanden ist und seither ununterbrochen expandiert. Unendlich viele andere Blasen-Universen entstehen, expandieren, kollabieren, platzen und kollidieren miteinander. Diese interkosmische Suppe nennt man Multiversum. Der Raum des Multiversums ist eine echte Herausforderung der menschlichen Vorstellungskraft, denn es hat nicht wie wir es kennen, 3 Dimensionen,
Bilder von Alles mit A...
sondern mindestens 4. Es kann sich kein Mensch einen Raum mit 4 Dimensionen vorstellen, aber heißt dies, das es so etwas nicht gibt? So, nun wisst ihr hoffentlich was das Multiversum überhaupt ist. ######################################### WER KÖNNTE IM MULTIVERSUM LEBEN? #########################################Diese Frage interessiert mich persönlich am meisten. Ja, wer könnte im Multiversum leben? Natürlich nicht direkt im Multiversum, sondern in einem dieser vielen Universen. Welche Naturgesetze in den anderen Blasen-Welten herrschen, entscheidet der physikalische Zufall! Einige Welten sind vielleicht aus Anti-Materie aufgebaut. In anderen könnten Raum oder Zeit auf merkwürdige Weise verformt sein. Bizarre Phantasien von Science-Fiction-Autoren, wie Spiegel-Welten, Rückwärts-Welten (Welten, wo die Zeit rückwärts läuft) könnten theoretisch in unserer Nachbarschaft tatsächlich wahr. Auch ist es theoretisch möglich, dass in einer unserer Nachbaruniversen unsere Doppelgänger wohnen. Ja, unsere Doppelgänger. Es ist ein sehr seltsamer Gedanke, dass man zweimal auf dieser Welt ist. An zwei Plätzen ist, ohne, dass man dies mitbekommt. Aber es könnte so sein. ######################################## REISEN IM MULTIVERSUM ########################################Wie könnte man zwischen den einzelnen Universen im Multiversum hin- un herreisen? Es gibt verschiedene prinzipiell denkbare Möglichkeiten, mit der wir in der Lage wären, unsere Heimat zu verlassen um andere Universen zu erforschen. Die Gefahren wären dabei natürlich undenkbar groß, da man in allen Reisemöglichkeiten nicht weiß, wo man herauskommt. Aber zu den verschiedenen Möglichkeiten jetzt mehr: 1. Die Einstein-Rosen-Brücke ------------------------------------------------ Diese Methode geht auf Einstein zurück, der bewiesen hat, dass Raum und Zeit elastisch wie Gummi sind. Wenn sich an einer Stelle um Universum besonders große Masse ansammelt, wie zum Beispiel bei einer Sternenexplosion, einer sogenannten "Supernova", ensteht eine tiefe Einbuchtung im Raum. Ein schwarzes Loch ensteht. Im Mittelpunkt dieses Loches ist extreme Gravitation, sodass alle Objekte in dieser Umgebung angesaugt und ins "Nichts" wandern. Aber was ist das Nichts? Wohin kommt man, wenn man von einem schwarzen Loch eingesaugt wird? Ensteht ein solch großes schwarzes Loch, kann es sein, dass ein Tunnel ensteht, ein Tunnel zu einem anderen Universum! Ja, man könnte also, durch ein schwarzes Loch in ein anderes Universum gelangen. Doch treten bei solch einer Reise sehr große Schwierigkeiten auf. Die extreme Gravitation in einem solchen schwarzen Loch würde alle Materialien zerquetschen und in "Spaghettiform" bringen. Somit wäre eine Reise in ein anderes Universum durch eine Einstein-Rosen-Brücke also völlig ausgeschlossen. Dennoch, haben wir jetzt schonmal eine Möglichkeit gefunden, in ein anderes Universum zu gelangen, somit gibt es sicherlich Verbindungen zwischen den verschiedenen Universen. 2. Wurmlöcher -----------------------Laut den Gesetzen der Quantenmechanik ist das Vakuum in ultrakleinen Dimensionen nicht leer. In jedem Kubikmillimeter bilden sich ständig winzige Verformungen und Mini-Tunnel durch die Raumzeit, so genannte Wurmlöcher! Obwohl sie unscheinbar aussehen, können sie theoretisch Millionen von Lichtjahren überbrücken. Entfernungen spielen für sie keine Rolle. Das Problem bei den Wurmlöchern ist: Sie sind extrem klein und kurzlebig. Einen Massetransport können sie nicht leisten . Ein amerikanische Physiker (Sorry, hab leider den Namen vergessen) berechnete jedoch, dass man solche winzigen Wurmlöcher künstlich ausdehnen und stabilisieren könnte! Allerdings benötigte man dafür eine solche Energie, die auf der gesamten Erde nicht vorhanden ist. Für den russischen Astrophysiker Sergej Krasnikov ist das jedoch kein Grund, die Hoffnung auf Raum-Zeit-Reisen aufzugeben. Dieser berechnete, dass durch den Urknall enstandene Wurmlöcher mit gleichbleibender Geschwindigkeit wie das Universum expandieren und sich somit selbst stabilisieren könnten. Eine Reise durch das Multiversum wäre somit denkbar! Solche Wurmlöcher wären groß genug, dass ein Mensch oder sogar ein Raumschiff sie durchfliegen könnte. Man müsste also nur noch die Eingänge finden. Da im Innern der Wurmlöcher nicht nur Raum, sondern auch Zeit gekrümmt sind, dauerte die Reise durch ein solches Loch nur wenige Augenblicke. Niemand könnte aber vorhersagen, an welcher Stelle man wieder herauskäme. Und somit wären wir wieder am Anfang, nämlich bei den Gefahren einer solchen Reise. Man könnte prinzipiell in ein Universum kommen, in dem es keine Materie gibt, und somit kein Menschen existieren kann. Ich kann leider nicht sagen, was dann genau passieren würde. Ich denke mal man würde einfach verschwinden und niemehr auftauchen. Auch weiß man nicht, ob man überhaupt in ein anderes Universum kommt! Man könnte stattdessen auch nur zwei Blöcke weiter ankommen. Alles wäre denkbar! Alles in allem kann man daraus sagen, dass eine Reise im Multiversum sicherlich denkbar und in einer gewissen Zeit auch machbar wäre. Aber die Gefahren, die eine solche Reise mitsich bringt kann man zu keiner Zeit ganz ausschalten, und somit wäre eine Reise eigentlich auch nicht denkbar. Aber wer weiß, was die Wissenschafter noch für Möglichkeiten finden, um durch das Multiversum zu reisen und möglicherweise unsere Doppelgänger zu besuchen!Das nächste Thema, das ich in Verbindung mit dem Multiversum bringe, ist das Universum. Zwar habe ich schon einiges über das Universum geschrieben, dennoch gibt es noch viele interessante Fakten über dieses Thema. Lest einfach weiter! ################################# ZURÜCK ZUM UNIVERSUM #################################1. Sind wir allein in unserem Universum? ++++++++++++++++++++++++++++++++++ Diese Frage hat sich denk ich mal schon jeder gestellt, aber noch keine Antwort darauf erhalten. Ich werde das jetzt auch nicht tun, weil das niemand sagen kann. Dennoch gibt es Methoden um Leben im Universum nach zu weisen, wie z.b dem Pioneer 10, aber zu diesem "Ding" jetzt mehr:Pioneer 10 ---------------------- Seit mehr als dreißig Jahren ist sie in den Weiten des Weltraums unterwegs: Die Raumsonde Pioneer 10. Mit an Bord führt sie eine kosmische Flaschenpost - eine Botschaft ihrer Erbauer, die bestimmt ist für intelligente Wesen jenseits unserer bekannten Welt: für Außerirdische also. Die Botschaft: ein grüßendes Menschenpaar im Größenverhältnis zur Sonde (rechts) - und eine Positionsangabe (links) unseres Sonnensystems relativ zu den bekanntesten Radioquellen in unserer Milchstraße. Mehrere Jahre dauerten die Vorbereitungen für den Start von Pioneer 10. Am 2. März 1972 war es dann endlich so weit: Eine Atlas-Centaur-Rakete trug die Sonde in den Weltraum. Schon nach elf Stunden hatte sie die gleiche Distanz zur Erde wie der Mond. Die Fahrt ging zunächst in Richtung Jupiter. Allerdings war die Reise dorthin nicht ungefährlich, denn es gab ein großes Hindernis zu überwinden: Zwischen Mars und Jupiter befindet sich ein Asteroidengürtel. Es sind die Trümmer eines zerborstenen Planeten, die sich wie ein Gürtel zwischen die beiden Planeten gelegt haben. Aber Pioneer 10 hatte Glück - keines der Schrott-Teilchen traf die Sonde. So konnte sie am 3. Dezember 1973 dann auch als erste Raumsonde Bilder vom Planeten Jupiter zur Erde funken. Aber Jupiter war nicht das Endziel von Pioneer 10: Die Reise sollte weitergehen - viel weiter. So war die Sonde das erste menschliche Objekt, das unser Planetensystem verließ: Im Juni 1983 flog sie weiter als der entfernteste Planet unseres Sonnensystems. Seit dem rauscht sie mit einer Geschwindigkeit von 12 Kilometern pro Sekunde durch den Kosmos Richtung Aldebaran. ein roter Stern im Sternbild Stier. Für diese Strecke von 68 Lichtjahren wird Pioneer 10 etwa zwei Millionen Jahre brauchen! Offiziell ist die Mission von Pioneer 10 beendet, aber Astronomen und Physiker halten noch immer Kontakt. Die Sonde ist mit einer Sendeanlage von acht Watt ausgestattet. Das ist die Stromleistung einer elektrischen Weihnachtsbaumkerze. Das Signal braucht inzwischen elf Stunden Übertragungszeit. Wenn es endlich auf der Erde ankommt, geht es fast im allgemeinen kosmischen Rauschen unter - so schwach ist es. Trotzdem ist das kein Problem für die Radio- astronomen: Sie konnten das Signal bis jetzt immer orten. Ein Rätsel hat Pioneer 10 den Wissenschaftlern allerdings aufgegeben: Bei ihrem Austritt aus dem Sonnensystem wies die Sonde eine mysteriöse Kursabweichung auf. Sie wurde nämlich kontinuierlich abgebremst. Das Gleiche passierte mit der Geschwistersonde Pioneer 11 und den beiden Zwillings-Raumsonden Voyager 1 und 2. Alle vier Sonden verließen das Sonnensystem in unterschiedliche Richtungen und alle wurden auf rätselhafte Art abgebremst. Die Wissenschaftler können die Kursabweichung bis lang nicht erklären. Ein abenteuerlicher Erklärungsansatz wäre, das Gesetz der universellen Gravitation zu korrigieren. Aber vor dieser tollkühnen Beweisführung schrecken die Forscher noch zurück. Das Rätsel der mysteriösen Kursabweichung wird die Astronomen also weiterhin beschäftigen. ##################### FAZIT ##################### Was kann man als Fazit über das Multiversum sagen? Nun ja, jeder kann sich seine eigene Meinung über das umsprochene "ALLES" machen, da es ja nicht bewiesen ist. Man kann soviel sagen, dass das Multiversum weit jenseits unserer Vorstellungskraft ist. Wenn wir nur unseren Planten anschauen, fällt uns auf einmal auf, dass wir nur ein mikroskopisch kleines Teilchen in "ALLEM" sind. Wenn wir unsere Erde neben das ganze Multiversum stellen, was würde dann passieren? Ich kann mir so etwas nicht genau vorstellen, so ein Größenunterschied. Und wieder einmal wäre bewiesen, dass der Mensch nicht im Mittelpunkt des Universums steht, geschweige denn des Multiversums. Noch etwas interessantes ist aus diesem Thema hervorgegangen, nämlich das Reisen in diesem Raum. Ich persönlich fände es phantastisch andere Universen zu erkunden, und nach intelligentem Wesen abzusuchen, oder gar unsere Doppelgänger zu besuchen. Alles in allem kann man sehen, dass dieses Thema wirklich sehr riesig ist, und dass ich in diesem Bericht wirklich nur einen kleinsten Teil vom ganzen aufgegriffen habe. Ihr könnt nun denke ich sehen, dass dieses Thema hochinteressant ist. ++ So, das war der Bericht! Ich hoffe er hat euch gefallen. Vergesst den Kommentar nicht ;-)
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20.09.2008 13:25
danke für den Link! LG Simon
19.09.2008 23:29
Hallo Simon, echt viele Ansatze, sehr viel Theorie, Vermutungen bzw. nicht einmal das teilweise, weil wir uns das nicht einmal alles vorstellen können, lol, doch insgesamt ist mir das um diese Zeit nach einem harten Arbeitstag und einer in Kürze anfangenden harten Nacht voller Arbeit schon fast zu schwer, um das nun wirklich vernünftig zu kommentieren, deshalb erspare ich mir weitere tiefere Analysen (zumindest vorerst) ... Mit dem amerikanischen Physiker, der Wurmlöcher berechnet hat usw., meinst Du bestimmt Paul Harpern, oder ??? Hier mal eine Quelle, die ich mittels Suche über den Vornamen und den Titel seines Werkes ("Löcher Im Kosmos") bei Google gefunden habe: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/odenwalds_universum/odenwalds-universum_aid_70414.html ... Das soll es für heute gewesen sein, bh, Gruß, Sven
05.02.2007 20:26
sehr sehr gute ansätze, ....für dein alter quasi der wahnsinn.....mein bh liefere ich inn jedem fall nach. ...ich beschäftige mich nicht erst seit gestern mit genau diesen themen und habe auch vor nicht allzu langer zeit bei ciao den *fragebogen zur unfassbaren realität* ausgefüllt....wäre evtl auch was für dich, obwohl du ein teil der fragen / antworten ja hier schon eingearbeitet hast...ach ja der astrophysiker heisst steven hawking ;-) -...freue mich daruf noch mehr von dir zu lesen...grüsslies andrea