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Badekultur der Römer...

5  01.12.2003

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gitarrnfreak

Über sich: Bewertungen werden mit Gegenlesungen belohnt! Wenn ich trotzdem jemanden übersehe (ältere Berichte) ...

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Um gleich ein paar Schüler zu entlasten =Þ gibts hier mein fertiges Referat zum lesen (LESEN! kapiert?! o_O ^^). Es handelt von der römischen Badekultur, die blühte, als die Menschen in Deutschland/Österreich noch in den Höhlen lebten :P (leicht krass ausgedrückt um den Unterschied klarer zu machen...).

Das Referat ist Kernstoff für die Matura (in Deutschland Abitur) und somit schon etwas umfangreicher. Dazu hab ich noch eine Powerpoint Präsentation, die aber nicht im Bericht erwähnt wird... nun viel Spaß wer sich das antut ;P


Die 1.große Therme war die Stabianertherme in Pompeji, die ca 150 v.Chr. als öffentliche Badeanstalt enstand und asymmetrisch angelegt ist.
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Einleitung
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Thermen (griech. thermos = warm) gehören zu den bedeutendsten zivilisatorischen Leistungen der Römer. Ihre Konstruktionen waren eine technische Glanzleistung, da sie das gesamte handwerkliche Geschick der Epoche wiederspiegelten. Sie wurden im Laufe der Zeit immer aufwendiger und waren letztendlich schon Erlebnisbäder und Ausdruck für einen hohen Lebenstandard. Da die Römer auch über sehr große Wasservorräte verfügten, war die Einrichtung von Thermen eine ÞgtfrkÞ
Selbstverständlichkeit. Von ihnen zeugen noch immer die Reste kleiner Anlagen in Dörfern und auch die gewaltigen Ruinen der palastartigen Thermen in großen Städten.

Bei einem Bad nach römischem Vorbild stand nicht die Reinigung allein im Vordergrund. Vielmehr ging es um Erholung, Entspannung und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Dies zeigt z.B. folgender Grabspruch: Balnea, vina, venus corumpunt corpora nostra, sed vitam faciunt. = Bäder Wein und Liebe ruinieren unseren Körper, aber sie sind die Dinge, die das Leben ausmachen. In den größeren Thermen siedelten sich Händler, Ärzte, Schreiber und Gastwirte an, die durch ihre Miete das Bad finanzierten.
Zur Zeit Constantins des Großen gab es für die stadtrömische Bevölkerung nicht weniger als 11 staatliche Thermen und über 850 private Badeanstalten.
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Hygiene
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Ursprünglich taten die Römer nur das Notwendigste für ihre Körperpflege. Sie wuschen sich wohl täglich Füße, Arme und Gesicht. Ein Vollbad wurde aber höchstens an Markttagen (alle 9 Tage) genommen. Zu diesem Zweck wurde eine einfache Wanne in einen engen, notdürftig erhellten Raum eingelassen, das sich neben der Küche befand (lavatrina = Waschraum). Ansonsten wusch man sich dort nur notdürftig. Das Wasser wurde von Hand mit ÞgtfrkÞ warmen Wasser gefüllt und entleert. Es war meistens schmutzig und trübe.
Entwicklung
Erst durch griechischen Einfluss wurde das Bedürfnis nach einem täglichen Warmbad allgemein. Also richtete man ein geräumiges Badezimmer aus, das vorerst durch Kohlebecken oder erhitzte Steine erwärmt wurde.
Dann wurden kleine, öffentliche Badestuben (balnea) errichtet. Sie waren einfach gestalten, erfüllten aber ihren Zweck und wurden ca. von 300-200 v.Chr. erbaut.
Als Badeutensilien nahm man Handtücher, Öl, Parfum, Reinigungsmittel aus Lupinenfrucht (später auch Soda und Seife) und einen Striegel mit, durch den man sich die Kruste aus Staub, Schweiß und Salbe abschabte.
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Arten
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Man unterschied zwischen den öffentlichen Bädern (balnea publica) und den Mietbädern (balnea meritoria). Diese standen der gesamten Bevölkerung zur Verfügung, da die Eintrittsgebühr oft nur 1 Quadrans (1/4 As, kleinste Münze) betrug. Nicht selten übernahmen auch reiche Leute die auf der Jagd nach Volksgunst waren, die Unkosten.
Die ersteren befanden sich im öffentlichen Besitz. Die Mitbäder gehörten dagegen Privatleuten die für einen Besuch eben kleine Beiträge verlangten.

Nicht öffentlich dagegen waren Kastell- und Militärbäder. Sie waren zwar nicht aufwendig gebaut, aber die nötigen Räumlichkeiten waren vorhanden. Sie unterschieden sich architektonisch nicht besonders von den Öffentlichen.
Schließlich gab es noch die privaten Villenbäder. Sie unterschieden sich in Größe und Bau, je nach Vermögen des Besitzers. ÞgtfrkÞ Villenbäder waren meistens in den Komplex des Herrenhauses integriert. Dennoch gab es auch wenige Freistehende.
Sie waren meist zur Villa dazugebaut worden und hatten eine direkte Verbindung zum Haus.
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Erfindungen
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Da die Kanalisation und Straßennetze der wachsenden Bevölkerung nicht für die Thermenversorgung reichten, erbaute man die erste Wasserleitung, die Aqua Appia (=Aquädukt). Am Anfang wurden Aquädukte unterirdisch verlegt, aus Angst dass Belagerer die Wasserzufuhr unterbrechen konnten. Man baute mit der Zeit immer mehr Aquädukte die sich schließlich hunderte Kilometer weit durch das gesamte Imperium Romanum erstreckten.
In der Zeit der römischen Republik errichtete man sie aus behauenen Steinblöcken, die eigentliche Wasserleitung bestand dagegen häufig aus "Römischen Beton". Zum Schutz vor Erwärmung und Verdunstung wurden die offenen Wasserleitungen mit Steinplatten abgedeckt. Aquäduktbrücken wurden meist auf Bogenkonstruktionen über ein Tal oder einen Fluss geführt. Bei den römischen Wasserleitungen können fünf Konstruktionstypen unterschieden werden: die offene Bauweise, der Tunnel, der Aquädukt, die Leitung auf einer Mauer und die Druckleitung. Sie funktionierten nach dem Prinzip des stetigen Gefälles.

Eine ebenso wichtige Erfindung waren die Hypocausten (Unterbodenheizung, hypo gr.=unter, kaio=ich zünde an). Sie eröffneten die Möglichkeit gezielt eine einzelne Wanne oder den ganzen Raum zu beheizen. Vom einem tiefer gelegenen Heizraum (praefurnium) aus wurde ein Holz- oder Kohlefeuer ÞgtfrkÞ entfacht. Gegenüber lag eine Abzugsanlage durch die der heiße Rauch zog. Er streifte dabei den Fußboden des oberen Raumes, der durch Stützpfeiler aus Ziegeln getragen wurde. Da die Temperatur am Boden bis zu 50-60 Grad betragen konnte, trugen die Badegäste Holzsandalen. Durch spezielle Wandheizungsziegel mit Hohlräumen wurden gleichzeitig auch die Wände erwärmt. Außerdem erhitzte man das Badewasser in Tanks und Wannen.
Als Materialien wurden zwischen dem 2. und 3. Jhdt. n. Chr. sehr häufig Back- und Ziegelsteine verwendet. Aber auch Puzzolan, ein erdähnliches loses Material, aus dem sich hervorragender Mörtel anfertigen ließ. Die römischen Architekten hatten einen besonderen Faible für Zement. Aber auch Glas, wenn auch einfaches und instabiles, wurde gebraucht.
Marmor wurde in öffentlichen Badeanstalten eher seltener genutzt, da dies ein sehr teures Material war, jedoch ließen die reichen Patrizier öfters Marmor für ihre Ausstattungen verwenden. Doch seine Verwendung wurde mit zunehmendem Reichtum des römischen Imperiums immer häufiger.
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Typen
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Es gab verschiedene Thermentypen: Der Grundtyp war das Reihenband, wo die einzelnen Räume hintereinander angelegt waren, sodass der Besucher hin und zurück denselben Weg nehmen musste. Sie hatten meistens 2 Bereiche: 1 für Männer und 1 für Frauen (dazu gehörten die Thermen des Agrippa).

Praktischer war da schon der Ringtyp, dessen Räume einen Kreis bildeten. Dort musste man nicht zweimal durch denselben Raum gehen, was den Betrieb der Anlage um vieles erleichterte.

Dann gab es noch den Symmetrisch verdoppelten Ringtyp: dieser hatte dieselbe Struktur wie die Ringanlage, nur waren die Räume hier halbkreisförmig angeordnet an denen wieder dieselbe Reihenfolge der Räume anschließen (a, b, c, d, e, f, e, d, c, b, a)

Weitläufiger und vielfältiger waren da schon der große Kaisertyp (Thermen der Kaiser Nero, Trajan, Caracalla, Diocletian in Rom) und der kleine Kaisertyp ÞgtfrkÞ ( die NO–SW verlaufende Hauptachse bildeten Frigidarium, Tepidarium, Caldarium).
Eine geschickte Kombination von Reihen- und Ringtypen machten diese Bäder vielseitiger. Sie waren axialsymmetrisch (von einer Achse ausgehend) angeordnet und vorwiegend symmetrisch ausgelegt.
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Grundriss
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Obwohl die Bäder nach Anlage und Aufwand stark voneinander abwichen, hatten sie doch alle die gleiche Grundausstattung.
 Auskleideraum – Apodyterium
 Kaltwasserbad – Frigidarium
 Wärmeschleuse – Tepidarium = Lauwarmbad
 Warmwasserbad – Caldarium
 Schwimmbecken – Natatio = Piscina
 Sportplatz – Palaestra
 Sauna – Laconicum = Sudatorium
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Das Bad im Alltag der Römer I
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Wenn die Öfen um die Mittagszeit brannten, verkündete ein Gongschlag die Öffnung der Thermen. Der Besucher löste an der Kassa die Eintrittsmarke (tessera) ein und zog sich dann im Auskleideraum (Apodyterium) aus. Die Garderobe wurde entweder unbeaufsichtigt in offenen Nischen oder auf Brettern deponiert oder gegen ein Entgeld an das Badepersonal abgegeben.
Zuerst durchschritt man eine Reihe von Räumen mit ansteigender Temperatur um sich aufzuwärmen, danach betrat man durch eine schmale Tür (wegen Wärmeverlust) das Warmwasserbecken.
In einer Wanne oder einem Bassin nahm man ein heißes Bad im Caldarium und unterbrach es gelegentlich durch kalte Waschungen am Labrum (flaches Becken in Wandnische). Waren die Poren genug geöffnet, so erholte man sich auf Marmorbecken des Tepidariums bevor man sich im Frigidarium durch ein kaltes Bad erfrischte. Zusätzlich konnte man auch ein Schwitzbad nehmen. Nach dem Schwitzbad konnte man sich von einem Masseur abreiben und kräftig durchkneten lassen. Schließlich salbte und parfümierte man sich mehrfach mit wohlriechenden Salben und Ölen. Den Abschluss des Bades bildete gewöhnlich ein Sprung in das große Schwimmbecken unter freiem Himmel.
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Bad im Alltag II
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Es war nicht ungewöhnlich bis zu siebenmal am Tag zu baden da man die Prozedur des Wechselbades immer wiederholen konnte.
Da nackt gebadet wurde, trennte man die Baderäume in eine Männer- ÞgtfrkÞ und Frauenabteilung. Wenn dies nicht möglich war, gab es verschiedene Öffnungszeiten. Das gemischte Baden kam aber allmählich in Mode und die Behörden versuchte immer wieder, dagegen vorzugehen, dabei aber ohne nachhaltigen Erfolg. Es war ja nicht gerade reputationsfördernd für eine Dame, wenn sie sich im Männerbad zeigte, meinte man.
Viele Römer verbrachten jede freie Stunde in den Thermen (zum Vergnügen), da ihnen ein umfangreicher Unterhaltungsservice geboten wurde. Aber auch geschäftlich verabredete man sich dort, knüpfte Beziehungen oder spann Intrigen.
In den Palaestren gab es zahlreiche Sportmöglichkeiten: Boxen, Ringen, Fechten, Laufen, Ballspiele. Entweder übte man diese aus, oder sah einfach zu. Ansonsten konnte man in den gepflegten Wandelhallen und Gartenanlagen spazieren. Die Geselligen suchten eine Taverne auf oder zogen sich in Clubräume zurück. In Bibliotheken wurden den geistigen Bedürfnissen Rechnung getragen.

Schmückung
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Auch dem Schönheitssinn der Badegäste wurde geschmeichelt, da prächtige Kunstwerke die Thermen schmückten, ganz besonders Privatbäder waren mit Marmor ausgekleidet, überall mit aufwändigen Mosaiken (mit religiösen, kaiserlichen oder hygienischen Motiven) geschmückt, hatten silberne Wasserhähne, Edelsteine...
In den trockenen Räumen konnte man zuweilen auch Teppiche und Bilder an Wand und Boden entdecken.
Ansonsten standen in den Räumlichkeiten oft Büsten der Kaiser und Götterbilder.
Im Keller der Caracalla-Thermen war sogar eine Kapelle für die Verehrer des Gottes Mithras eingerichtet.
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Fakten
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Da sich die römischen Herrscher auch mit dem Bau der öffentlichen Bäder übertrumpfen wollten, enstanden riesige Badeanlagen. Das Monumentalste sind wohl die Thermen des Diocletian, die mit 376x361m Seitenlänge mehr als 13 ha Grundfläche abdeckten. Allein das Schwimmbecken nahm 2500m² ein. ÞgtfrkÞ In dieser riesigen Anlage konnten 3000 Menschen gleichzeitig baden.
Auch die constantinischen Kaiserthermen in Trier zeigen einen Zug ins Gigantische: ein einziges Fenster des Warmbades war ausreichend um als Stadttor zu dienen.
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Caracalla Thermen
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Die Thermen des Caracalla, auch Thermae Antoninianae genannt, wurden von Caracallas Vater Septimus Severus errichtet.
Die Caracalla-Thermen muessen einst sehr prachtvoll gewesen sein, wobei das Frigidarium besonders hervorstach. Man versuchte, mit Hilfe wiedergefundener Dekorationsteile das ehemalige Bild zu rekonstruieren, aber heute sieht man nur einen Bruchteil der einstigen Schoenheit. Saeulen mit wertvollen Kapitelen, kostbare Kassettendecken, mit Marmor inkrustierte Waende, Fußbodenmosaike und vieles mehr zeigten, wieviel Geld der Kaiser aufgewandt hatte, damit seine Untertanen, sogar die Sklaven, die Moeglichkeit hatten, in prunkvollen Raeumen zu baden. Wie schon erwaehnt, standen die Thermen sogar Sklaven offen.

Caracalla selbst hat sie dann zwischen 212 und 216 n.Chr. zu einer gewaltigen Badeanstalt ausgebaut, wobei der Umfassungsbau von Elagabal und Alexander Severus hinzugefuegt wurde. Die riesige Anlage misst 337 mal 328 Meter, ist also fast quadratisch. Als Vorbild dienten die Thermen Trajans am Esquilin. Der Bau dauerte 5 Jahre und 9000 Sklaven waren täglich am Werk.
Doch es wurde manches verbessert und vor allem in groesseren Dimensionen gebaut, damit die Thermen 1600 Besucher fassen konnten. Natuerlich sollte dieses Musterbeispiel roemischer Architektur ein unuebertreffbares Monument werden mit seinen 11ha Grundfläche und 30m Höhe.

Obwohl es nur 1600 Besucher auf einmal fasste, kamen bis zu 8000 Menschen pro Tag ins Bad. Dadurch wurden 10 Tonnen Holz pro ÞgtfrkÞ Tag verbraucht und dafür mussten 2000 Tonnen gelagert werden. Aber ein Erdbeben im 9.Jdht zerstörte die Räume sodass heute nur mehr Ruinen des einst gigantischen Betriebes übrig sind.
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Heilbäder
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Das größte und beliebteste Thermalbad der Antike war in Baiae am Golf (Meer)von Pozzuoli, weil der Ort landschaftliche Schönheit, Heilquellen und gute klimatische Bedingungen hatte. Aus dem vulkanischen Boden traten Mineralwässer und heiße Dämpfe (Fumarolen) aus, die gegen Arthritis und Rheuma wunderbare Wirkungen zeigten. Auch die Hanglage von Baiae ermöglichte die Errichtung von 5 Terassen, auf denen sich ein rundes Schwimmbecken befand, dass halbkreisförmig von Badezellen umschlossen wurde. Außerdem lagen dreifach gestapelte Säulenhallen übereinander.
Am Fuße des Hanges erhoben sich 3 Thermensäle, die zu den Ruinen der interessantesten Kuppelbauten zu rechnen sind.

Die Gästeliste umfasste fast die ganze römische Prominenz. Berühmtheiten wie Marius, Cicero, Crassus, Pompeius, Caesar und Augustus besaßen luxuriöse Villen im Gebiet um Baiae, das in der frühen Kaiserzeit fast gänzlich in den kaierlichen Besitz überging. Von hier aus inszenierte ÞgtfrkÞ auch Nero den Mord an seiner Mutter Agrippina.
Bis in die Neuzeit wurden die Heilquellen gebraucht, ebenso auch andere römische Kurorte in Deutschland wie z.B. in Wiesbaden, Baden-Baden und Badenweiler.
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Bath
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Sagenhafter Ursprung: Bladud, ein Königssong hatte Lepra und wurde deswegen von seinem Vater verstoßen. Als Schweinehirte steckte er seine Tiere an, die sich dann im warmen Schlamm wälzten, durch das sie immer wandern mussten. Dann wurden sie vom Aussatz befreit, was dazu führte dass Bladud sich ebenfalls in Schlamm badete. Der Zufall wollte schließlich, dass 2 Diener des Königs den Prinzen fanden und zurück zum Hof brachten. Nach dem Tod des Königs gründete Bladud die Stadt Bath.

Funktion: vor 10.000 Jahren regnete es auf die Hügelkette Mendips. Als das Wasser in den Grundboden sickerte, kam es in Tiefen von bis zu 4km. Dort unten wurde es von den heißen Erdschichten erhitzt und floss solange weiter bis das Wasser auf Risse im Grundboden traf. Dort floss es rauf (->Bath).

Ursprünglich wohnten in Bath die keltischen Dobunni und verehrten die Göttin Sulis für die Heilquellen (Aquae Sulis). Ihr wurden ebenfalls Weisheit und kriegerische Aktivitäten nachgesagt. Um 43. N. Chr. Legten die Römer an der Küste von Kent an -> römische Provinz. Um die Bewohner (und die Quelle) für sich zu gewinnen, erkundigten sie sich nach ihrer Göttin, die große Parallelen mit ihrer eigenen Göttin Minerva aufweist. Seitdem trägt sie den Doppelnamen Sulis Minerva. Die Römer beschlossen das Heiligtum zu einer Heilstätte auszubauen: ein mächtiges, aus Bleiblech bestehendes Becken schloss die Quelle ein. Nun konnte man den Bau eines Tempels und ÞgtfrkÞ luxuriöser Bäder beginnen. Die Quelle mit dem heißen Wasser speiste von nun an die Becken, die durch Bleirohre miteinander verbunden waren. So wurde auch das berühmte Königsbad errichtet.

Später im 17. Jhdt. Kamen die Touristen um die heilenden Kräfte des Wassers gegen Arthritis und Rheuma zu benutzen. Man konnte es im großen Pumpensaal als Getränk zu sich nehmen oder auch ein Bad nehmen. Heute ist Bath ein Weltkulturerbe und wird sehr zahlreich von Touristen besucht.
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Das wärs =P sorry an alle CISler die etwas über Beauty erwartet haben ^^ und hoffe Interessierten geholfen zu haben.
(wenn ich daran denke wie oft ich das Ref noch halten darf *zitter*).

Kommentare, Kritik... in Form von Kómmentaren ;Þ oder Gästebuch!

gitarrnfreak aka ÞgtfrkÞ

PS: Bewertung geht an die Kategorie, mein Ref is sowieso super bewertet worden ;P
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luiggi

luiggi

03.05.2004 01:10

na was soll ich sagen? einfach ein super bericht :o) lg luiggi

jesser89

jesser89

22.02.2004 11:48

Klasse Bericht!Wir hatten erst vor 2 Wochen oder so in Latein ein Referat über die Caracalla Thermen.Aber ich finde das voll interessant.lg Jessie

hlemmur

hlemmur

11.01.2004 15:31

klar, dass die das gemischt baden abschaffen wollten, da wurde ja auch gevögelt wie sau. ts.

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