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-M-ir -T-un -A-lles (Teil 2)

4  27.11.2004

Pro:
siehe Teil 1 des Berichtes

Kontra:
siehe Teil 1 des Berichtes

Empfehlenswert: Ja 

Der_Troll

Über sich: Bitte keine Klickzirkelanfragen (bzw. Leserunden, wie das manche so gern umschreiben)

Mitglied seit:29.07.2001

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 111 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Dieser Bericht ist die Fortsetzung meines Berichtes "-M-ir -T-un -A-lles" ( http://www.ciao.de/Medizinisch_technische_r_Assistent_in__Test_2885779 ), da er etwas zu lang für ciao geworden ist und nun einfach abgeschnitten wurde:

dvta
Der dvta ist der Deutsche Verband technischer Assistenten in der Medizin (also mein Berufsverband). Als MTA-Schüler empfiehlt sich die Mitgliedschaft sehr, da sie bis zum Jahr, in dem man die Ausbildung beendet, kostenlos ist. Anschließend kann man die Mitgliedschaft jeder Zeit problemlos kündigen (wobei die Kündigungsfreist 3 Monate beträgt)
Hauptvorteil der Mitgliedschaft ist, daß man monatlich eine Kostenlose Fachzeitschrift (den MTA-Dialog) kriegt. Aber der dvta ermöglichst auch Fortbildungen (die für Mitglieder natürlich günstiger sind). Besonders gut fand ich, daß uns dadurch die Teilnahme am MTA-Kongreß in Berlin möglich war. Das ist auch ein Ereignis, was ich toll fand, man hat in vielen Vorträgen vieles interessantes gelernt und hätte auch an Seminaren teilnehmen können. Außerdem konnte man sich so mal Berlin ansehen, was wirklich sehr empfehlenswert ist.

Die anderen MTA-Schüler:
Nun in 3 Jahren gemeinsamer Ausbildung muß ich doch sagen, daß wir eine tolle Gruppe geworden sind, von der ich hoffe, daß der Kontakt erhalten bleibt. Es gab zwar auch mal eine Phase, die fand ich einfach nur schrecklich. Da haben wir uns alle irgendwie richtig gezofft. Ich meine in meinem Semester sind schon einige Leute drin, die gern ablästern und so hat sich da schon langsam etwas entwickelt, was dann irgendwann zur Explosion geführt hat. Jeder sah sich im Recht und... na ja, irgendwie kommen wir nun alle bestens miteinander zurecht. Ich bin froh, daß ich mit diesen Leuten zusammen lernen durfte.
Es gab zwar auch Leute, die haben nicht so ganz in die Ausbildung gepaßt, aber mit dem Ende jeden Semesters wurden doch einige aussortiert, wobei ich das bei manchen doch bedauerlich fand. Wir sind ganz unterschiedliche Leute gewesen. Die jüngste war eigentlich noch 16 und hätte somit gar nicht an der Ausbildung teilnehmen dürfen (das darf man erst ab 17, wobei sie in ersten Ausbildungsmonat schon Geburtstag hatte). Die älteste war 40 und mußte leider aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Dann hatten wir einen, der war geistig nicht ganz normal entwickelt, der konnte aber eben deshalb auch nicht die nötige Leistung erbringen, ein anderer war einfach nur faul und hat nie gelernt usw.

Das Examen:
Nun nach fast 3 Jahren war es dann soweit. In letzter Zeit noch einmal intensivst gelernt stand nun das Examen an. Neben einigen Formalitäten liegt der Schwerpunkt auf zahlreichen Prüfungen. Ich war vor jeder Prüfung so nervös wie nie zuvor in meinem Leben. Selbst beim Abitur oder beim Einstellungstest war ich viel ruhiger. Zuerst waren 2 Tage für das schriftliche Examen vorgesehen. Am ersten Tag die Hauptfächer, also Histologie, Mikrobiologie, Hämatologie und Klinische Chemie. Dabei ist mir die klinische Chemie besonders schwer gefallen und zum Teil war es auch ein Ratespiel.
Am zweiten Tag dann die anderen Prüfungsfächer. Also Anatomie/Physiologie, Mathematik, Chemie und EDV.
Dann hatten wir eine Woche praktisches Examen. Das natürlich auch in den Hauptfächern. Für die Mikrobiologie hatten wir zwei Tage, was aber daran liegt, daß man ja etwas anzüchten muß, daß über Nacht wächst. Für die anderen Fächer hatten wir einen Tag.

Mein erstes Praktisches Examen war Histologie. Ich zog meine Aufgaben. Das war ein Präprarat anzufertgen aus einem Prafinblock und ein in Formalin eingelegtes Stück Organ auf dem Gefriermikrotom zu schneiden. Den Prafinschnitte sollte ich „Eisen“-färben und den Gefrierschnitt ganz normal HE (Standartfärbung in der Histologie). Nebenbei sollte ich Fragen schriftlich beantworten. Zum einen das Färbeprinzip zu meiner Färbung, dann wurde ich noch zur Schnellschnittdiagnosik befragt.
Zwischenzeitlich mußte ich mich in der Zytologie beweisen, wo mir erst ein gynäkologisches Präparat aufgelegt wurde, das ich beurteilen sollte und dann noch Fragen dazu beantworten und anschließend ein Extragynäkologisches Präparat, welches ich erst identifizieren mußte (zum Glück sah ich Zellen mit Flimmerhärchen, was mir das ganze wesentlich erleichtert hat). Und das mußte ich das auch beurteilen und Fragen beantworten.
Die 2. Prüfung war die Mikrobiologie. Ich zog als serologische Aufgabe die Anfertigung eines Salmonellenwidals. Den mußte ich durchführen und beschreiben. Außerdem mußten wir eine beimpfte Bullion bearbeiten (Blut- und Endoplatten beimpfen), Bunte Reihen, Resistenzbestimmung und natürlich Präparate anfertigen (ganz normale gram-Färbung). Diese dann natürlich unter Mikroskop begutachten.
Dann bekam ich auf Glucose-Saborouse-Agar einen Pilz, bei dem ich rauskriegen sollte, welcher das ist (Keimschlauchtest, Chrom-agar, Candida-ident usw.) Und ein Präparat sollte man noch angucken und abmalen und sagen, was das ist. Z.B. Aspergillus, Penecillum, Mucor... na ja ich will die Laienwelt jetzt man nicht zu sehr überfordern *g* Zu dem Keim, den man raushatte sollte man auch noch etwas sagen.
Die 3. Prüfung war bei mir die Klinische Chemie. Ich fand, ich habe etwas angenehmes gezogen. Nichts wo ich so eine blöde Bezugskurve hätte erstellen müssen oder so. Gesamt-Cholesterin, HDL-Cholseterin, Triglyceride, Gamma-GT-Ativität und Kreatinin sollte ich bestimmen so wie zwei Urinsedimente auszählen. Vorher noch ein paar Fragen schriftlich beantworten, wobei ich da zum Teil doch einen totalen Blackout hatte, aber ich denke, insgesamt ist es recht gut gelaufen.
Und schließlich noch die Hämatologie. Die lief bei mir eigentlich ganz gut, wobei ich mich doch aufrege, daß ich eine Sache durcheinadner geworfen habe und mich dadurch habe irre leiten lassen. Ich hatte etwas mit den zytochemischen Präparaten verwechselt, so daß ich mich auf die falsche Fährte habe führen lassen und na ja was anderes erwartet habe und somit wohl auch einen Blutausstich falsch ausgezählt habe und den ein oder anderen Blasten lieber als Lymphozyt erkannt habe.
Ansonsten ging die Arbeit aber wirklich bestens. Ich mußte noch eine Bluttgruppe bestimmen, einen Antikörpersuchtest machen, Leucozyten in der Zählkammer zählen und Quick und PTT bestimmen.

Dann noch die mündlichen Prüfungen.
Zu erst klinische Chemie. Zum Teil hat man schon von anderen gehört gehabt, was sie gefragt wurden und geriet auch schon fast in Panik, weil man das vielleicht nicht gewußt hätte. Naja als ich drin war, zog ich meine Aufgaben und las sie mir erst einmal durch. Ich muß sagen, ich fand sie ganz angenehm und konnte zu jeder Aufgabe etwas sagen, obwohl man mir schon in manchen Dingen etwas auf die Sprünge helfen mußte. Aber leider fiel mir auch nicht alles ein, was man dazu sagen konnte. Und in einem Punkt, hatte ich auch noch etwas falsches gesagt, und wollte mich auch auf Rückfragen nicht davon abringen lassen, weil ich mir da eigentlich recht sicher war.
Am nächsten Tag die mündliche Prüfung in Hämatologie. Die verlief einfach traumhaft. Ich konnte alle Fragen recht gut beantworten, wobei ich auch Glück hatte. Es gibt ja dort drei Fragen, eine zur Morphologie, eine zur Immunhämatologie und eine zur Gerinnung. Und gerade in der Gerinnung hätte man mich jeden Scheiß Fragen können, welcher Faktor was wie inhibiert oder so. Aber anstatt dessen durfte ich mich über den Quick-Test auslassen. Das war die beste Prüfung von allen.
Dafür ist der nächste Tag nicht sonderlich gewesen. Da hatten wir die Prüfung in Mikrobiologie. Dort durfte ich einen Zettel für den Bereich Mikrobiologie und einen für den Bereich Serologie ziehen. Auf jedem Zettel sind 2 Fragen, von denen man sich eine aussuchen muß, die man beantworten will. Für die Mikrobiologie hatte ich eigentlich 2 Fragen, zu beiden hätte ich was sagen können. Ich wählte die erste Frage und bekam auch was hin. Aber das war ehrlich gesagt nicht sonderlich toll. Zwischenzeitig hatte ich einen totalen Blackout, und ehrlich gesagt war die Frage auch blöd formuliert, so daß mir der Einstieg komisch war, daß ich gar nicht auf alles gekommen bin, was ich eigentlich weiß.
Dann zu den Fragen der Serologie. Da hatte ich Blatt 13. Und das hat mir wirklich Unglück gebracht. Ich starrte beide Fragen an und habe sie mir vier oder fünf mal durchgelesen, bis meine Prüfer sagten, ich soll endlich mal anfangen. Und ich fand ehrlich gesagt beide Fragen blöd und habe dann notgedrungen die erste Frage gewählt. Aber was ich dazu sagen konnte war auch nicht viel. Wobei der Tag war bei fast allen einfach nur scheußlich. Erst mal wurden da so ein paar Dinge aus einem sehr großen Pool gefragt, was man gar nicht schafft alles genau zu lernen und auch noch leicht durcheinander wirft. Dann waren die Fragen einfach irgendwie nicht glücklich gestellt, so daß man nicht unbedingt den geschicktesten Einstieg in die Materie hatte.
Na ja und die letzte Prüfung war die Prüfung ins Histologie. Da das ganze eine staatliche Sache ist, war zur letzen Prüfung auch noch eine Dame vom Regierungspräsidium anwesend. Mir wurde ein Präparat von einem Organ unters Mikroskop gelegt, was ich identifizieren sollte und etwas dazu sagen. Ich erkannte schnell, daß es etwas lymphatisches war und als mir dann die Hassalschen Körperchen ins Auge fielen, wußte ich sofort, daß es Thymus war. Dann wurden ich gefragt, was man bei der Formalinfixation beachten muß. Dazu habe ich alles gesagt, was man sagen konnte. Und dann mußte ich mir ein Bild von einem gynäkologischen Ausstrich angucken und ich habe zwar etwas zögerlich, aber dann richtig die Döderleinzytolyse erkannt.


Am Tage der letzten Prüfung, sollten wir uns dann zu einer bestimmten Uhrzeit einfinden, wo uns dann das Ergebnis des Examens mitgeteilt wurde. Vorher darf man ja offiziell nichts erfahren. Wir wurden einfach alphabetisch der Reihe nach reingerufen und bekamen das Ergebnis mitgeteilt. Gut es gab einen, bei dem war klar, daß er es nicht schaffen würde. Aber als dann die erste Mitschülerin weinend rauskam, die nicht bestanden hatte, war ich mir zum ersten mal bewußt, daß ich auch durchgefallen sein könnte... Und dann, na ja ich formuliere es mal besser so: Ich habe auch nicht alles bestanden gehabt. Als ich reinkam teilte mir die Prüfungsvorsitzende mein Ergebnis in einer fürchterlich guten Laune mit, zu der das Ergebnis überhaupt nicht paßte. „Auch wir werden uns noch einmal sehen müssen“ Da war ich natürlich geschockt und enttäuscht. Aber dann sprach sie weiter: „aber nur zum mündlichen.“
Was sollte das bedeuten? Nun ich hatte wie mir klar war in der mündlichen Prüfung in Mikrobiologie völlig versagt und die Note mangelhaft erhalten. Und leider haben meine Ausführungen in der mündlichen Prüfung in klinische Chemie auch zu keiner besseren Note gereicht. Und wenn man in mindestens zwei Fächern mangelhaft (oder in einem ungenügend) hat, ist man durchgefallen. Es hieß aber, die würden für die mündliche Prüfung problemlos in schon in ein paar Wochen einen neuen Termin ansetzen, für alle, die das mündliche wiederholen müssen. Das blöde ist, für die Wiederholung des mündlichen Examens müssen leider alle Fächer noch einmal geprüft werden. Auch die, die man schon bestanden hatte.
Wenn ich in einer praktischen Prüfung durchgefallen wäre, hätte ich nur in dem Fach noch einmal die praktische Prüfung wiederholen müssen. Und wenn man im schriftlichen Teil durchfällt, dann muß man leider das ganze Examen noch einmal wiederholen. Rechtlich gesehen muß die zweite Prüfung innerhalb eines Jahres erfolgen. Wenn einer noch einmal alles wiederholen muß, kann es passieren, daß ihm erst mit den nächsten Prüflingen (also ein Jahr später) die 2. Chance gegeben wird (davon ist bei uns aber nur ein Schüler betroffen gewesen. Alle anderen, die irgend etwas nicht bestanden haben, mußten nur wie ich das mündliche wiederholen)

Die Wiederholung des mündlichen Examens, hat man dann Ende November schnell durchgeführt. Es wurden dafür nur 2 Tage angesetzt. An einem Dienstag hatten wir die Fächer klinische Chemie und Mikrobiologie und am drauffolgenden Donnerstag, wo wieder die Prüfungsvorsitzende vom Regierungspräsidium anwesend war, hatten wir Hämatologie und Histologie.
Klinische Chemie lief bei mir diesmal ganz gut. Ich sollte sagen, was man unter 0. und 1. Ordnung versteht, wobei ich mich gut zur Enzymkinetik äußern konnte. Dann wurde ich nach der Bedeutung von Mittelwert und Standartabweichung gefragt (was in der klinischen Chemie vor allem in der Qualitätskontrolle eine Rolle spielt) und schließlich ging es um die Bestimmung vom direktem und dem Gesamtbilirubin aus venösem Blut und wie man es bei Neugeborenen mißt.
Mikrobiologie war wieder nicht gut. Dabei hatte ich für dieses Fach am meisten getan. Aber ich hatte da im Prinzip die gleichen Probleme, wie beim letzen mal.
Dann in der Hämatologie war ich wieder recht gut. Ich sollte etwas zur reaktiven Linksverschiebung, zur Kreuzprobe und zu Hämophilie A und B sagen.
Und zum Schluß Histologie. Ich bekam wieder ein Präparat unters Mikroskop. Anfangs noch unentschlossen, legte ich mich dann auf Oesophagus (also die Speiseröhre) fest. Und damit lag ich richtig. Dann mußte ich etwas dazu sagen. Anschließend bekam ich ein paar Fragen zu Färbeartefakten und als gynäkologisches Präparatbild sah ich etwas, das ich zwar zögerlich, aber korrekt als Mataplasiezellen deutete. Und dazu durfte ich dann noch etwas sagen.
Und um das jetzt das Ergebnis schnell zu verkünden. Diesmal habe ich das Examen bestanden und darf mich nun MTA nennen.

Was wäre, wenn ich wieder nicht bestanden hätte?
Nun man darf nur zweimal zum Examen antreten. Wenn ich jetzt wieder nicht bestanden hätte, wäre es ganz aus gewesen. Aber ich bin einfach nur froh und glücklich, daß ich es nun geschafft habe.


Wo kann man so eine Ausbildung machen?
Nun eine nach Postleitzahlen sortierte Übersicht der MTA-Schulen in Deutschland, findet man unter http://www.dvta.de/beruf/schule.htm

Welche Voraussetzungen muß man für die Ausbildung haben?
Nun man muß zu Ausbildungsbeginn mindestens 17 Jahre alt sein und die mittlere Reife haben. Abitur ist aber auch nicht schlecht, da man schon auf viel Oberstufenwissen zurückgreifen kann. Mit zwei Jahren Berufserfahrung in einem medizinischen Bereich, ist sogar der Hauptschulabschluß ausreichend. Dann muß man natürlich gesundheitlich dazu in der Lage sein. Wenn einer z.B. kein Blut sehen kann, ist es sicherlich fraglich, ob er für den Beruf geeignet ist. Und man darf keine Eintragung im Führungszeugnis haben. Bei einer Zusage muß man ein polizeiliches Führungszeugnis beantragen, in dem keine Eintragung vorhanden sein darf. Ein weiteres Führungszeugnis muß man vor dem Examen beantragen und es darf immer noch keine Eintragung vorhanden sein. Sonst wird man nicht zum Examen zugelassen. (Da ist man so streng, weil der MTA zu den Heilberufen zählt). Auch muß man beim Examen noch mit seiner Unterschrift (weiß nicht mehr genau, ob das eidesstattlich war) versichern, daß kein Strafverfahren gegen einen läuft.
Während der Ausbildung darf man insgesamt nur eine bestimmte Zeit fehlen. Tage, die man im Praktikum fehlt (sowohl am Anfang das Krankpflegepraktikum als auch später das Laborpraktikum), muß man in seiner Freizeit nachholen.
Grundlage des ganzen ist das MTA-Gesetz (MTAG).

Verdienst
Nun während der Ausbildung verdient man leider gar nichts. Die Ausbildung ist nun einmal akademisch. Unter bestimmen Voraussetzungen steht einem Bafög zu. Bei manchen (in erster Linie den Privaten) MTA-Schulen, mußt man sogar ein Lehrgeld bezahlen. Wer sich Lehrmaterial kauft, muß das natürlich auch bezahlen, ansonsten entstehen vielleicht Fahrtkosten (ja es gibt leider kein Semesterticket) oder sonstiges, was man halt ausgeben muß. Wer hinterher in einer städtischen Klinik arbeitet, wird meist nach Tarif (BAT) bezahlt. Ansonsten halt mehr oder weniger. Ich meine, zu viel Luxus kann man sich in dem Beruf nicht leisten, aber man kommt gut über die Runden.

Wo kann man als MTA arbeiten und gibt es Fortbildungsmöglichkeiten?
Nun als MTA dieser Fachrichtung arbeitet man in einem Krankenhaus. Das sind vor allem die Labore und Pathologien. Aber es gibt noch weitere andere Möglichkeiten. Andere Labore z.B. Einsendelabore, kleine Arztpraxen, Blutspendedienste, Forschungsinstitute, Produktentwicklung…Oftmals werden für ähnliche Berufsrichtungen auch gerne MTA-L genommen.
Fortbilden kann man sich eigentlich immer. Seminare bietet vor allem der dvta an. Es gibt da so ein Modulsystem, wo man mit den Fortbildungen punkte sammeln kann. So kann man sich zum Beispiel auf bestimmte Gebiete spezialisieren oder die Qualifikation zum leitenden MTA oder evtl. sogar zum Lehr-MTA erwerben. (Solche Fortbildungen muß man mit einer Art Diplomarbeit abschließen)

Fazit
Alles in allem bin ich froh, daß ich mich für diesen Beruf entschieden habe. Die Ausbildung hat mir Spaß gemacht und ich bin froh, daß ich tolle Mitschüler hatte. Die Ausbildung in der Gruppe war einfach super. Und ich bin sogar sehr dankbar dafür, daß ich überhaupt eine Ausbildung gekriegt habe. Mir ist schon klar, daß es auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt zur Zeit nicht gerade rosig aussieht.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
roter_teufel

roter_teufel

27.03.2005 02:54

Hallo, mindestens genauso ausführlich und Informativ wie der erste Teil. Für einen einzigen Teil wäre es wirklich sehr lang gewesen. Schreibst echt super Beichte. Gruß Sebastian

Lachtuete

Lachtuete

18.01.2005 12:05

siehe 1. :o) bh. Tütchen

Wolle0509

Wolle0509

22.12.2004 08:31

da fällt mir kein anderer Kommentar ein , als zum ersten Teil

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