Alles mit B...

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Erfahrungsbericht über "Alles mit B..."

veröffentlicht 21.02.2005 | anne66
Mitglied seit : 30.11.-0001
Erfahrungsberichte : 197
Vertrauende : 0
Über sich :
Ausgezeichnet
Pro nur Brot,Gurken,Rettich und viel Wasser
Kontra sie schadet nicht
sehr hilfreich

"Brot - Diät ------ ein Versuch"

Lerne leiden ohne zu klagen - oder nehme ab?
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Ich habe so meine bestimmten Lieblingszeitungen, die ich jede Woche kaufe und ausgiebig lese. Was mich nun in letzter Zeit darin störte, war die Tatsache, dass wöchentlich Beiträge enthalten sind, die uns schmackhaft machen sollen, wie einfach und leicht doch das Abnehmen ist. Da ist von Diäten die Rede und von Frauen, die in wenigen Wochen viele Kilos abgenommen haben. Wie rang und schlank diese Frauen geworden sind ist dann auch noch mit Fotos dokumentiert.
Das hat mich genervt!

Gelesen habe ich diese Beträge trotzdem. Man kann ja nie wissen. Es könnte ja auch sein, das ein Beitrag dabei ist, der überzeugt. Trotz aller Tricks, die ich so kenne und auch angewendet habe, falle ich immer wieder in meinen alten Trott zurück und bin dann wieder bei meinen alten Gewohnheiten.
So sitzen also 2 Kilo zuviel sicher und fest auf Hüften und Bauch, wo sie sich sehr wohl fühlen und gar nicht mehr weg wollen. Mir passt das aber gar nicht, denn damit habe ich das Problem, dass meine Röcke und Hosen kneifen und ich aussehe, als ob ich in eine Wurstpelle eingepresst bin.

Mein Mann macht dann auch noch manchmal solche liebenswerten Bemerkungen wie, bald müssen wir uns wohl doch noch von deiner jetzigen Konfektionsgröße verabschieden. Nein danke, aber das Fleisch ist willig und der Geist ist schwach, leider! Diese verdammten 2 Kilo!

Ich denke, viele meiner Leser können das nachvollziehen. Ob das bei jüngeren Menschen auch so ist, weiß ich nicht. Aber bei mir sitzt der überflüssige Speck überwiegend am Bauch. Und wie das aussieht - furchtbar!!!
Manchmal habe ich schon gedacht, ob ich wohl wieder zu rauchen anfangen soll? Als ich vor über 2 Jahre der Gesundheit zur Liebe das Rauchen aufgegeben habe, da fing nämlich das Drama mit dem Gewicht an. Damals war ich immer schlank, egal was und wie viel ich gegessen habe. Aber das ist eben so, der Stoffwechsel des menschlichen Körpers vollzieht sich langsamer, wenn man aufgehört hat mit dem Rauchen. Dadurch werden die Pfunde schneller im Körper angelagert.

Nun muss ich da durch, also kämpfen! Schließlich möchte ich nicht wie eine “Dicke Alte” aussehen. Alt wird man schon von Natur aus, und das genügt, da muss man nicht auch noch dick sein. Dagegen kann man etwas tun.

Die rettende Idee:
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Vor einigen Wochen waren in eine meiner Lieblingszeitschriften 7 Diät- Pläne abgedruckt. Neben einer kurzen Erklärung war auch angegeben, wie viel Kilo Gewichtsabnahme täglich erreicht wird.
Ich habe alle Vorschläge aufmerksam gelesen, habe mich gefragt, ob ich das machen könnte, ob es realistisch ist, etwas für mich bringt, ob ich hungern muss und wie schwer es wohl ist.
Von den 7 Vorschlägen habe ich dann, nach reiflichen Überlegungen, einen nach dem anderen gestrichen. Schließlich sind 2 dieser Vorschläge übrig geblieben, von denen ich meinte, dass sie für mich einen Versuch wert sind, nämlich
- die Reis- Diät und
- die Brot- Diät.
Beides, davon war ich überzeugt, kann ich schaffen. Ach, wäre das schön, die Kilos loszuwerden. Endgültig habe ich mich dann für die Brot- Diät entschieden.

Die Brot- Diät:
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Im Nachfolgenden schreibe ich erst einmal auf, wie es sein soll:
Gewichtsabnahme = 1 Pfund pro Tag.

Wir brauchen: - 9 Scheiben Vollkornbrot
- 2 Esslöffel Diabetikerkonfitüre ( mit Süßstoff)
- 2 Tomaten, einige Salatblätter, Pfeffer, Jodsalz, etwas Dill
- 100 g Salatgurken
- 100 g Rettich

Zum Frühstück : 3 Scheiben Vollkornbrot toasten und mit Konfitüre bestreichen.
Zum Mittag : 3 Scheiben Vollkornbrot mit Tomatenscheiben und Salatblättern
belegen. Mit Kräutern, Pfeffer und Salz würzen.
Zum Abendbrot: 3 Scheiben Vollkornbrot toasten, mit Gurken- und Rettichscheiben
belegen. Mit Dill und Pfeffer abschmecken.

Experten- Urteil:
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Die Brote sind tolle Sattmacher und bringen mit Ballaststoffen die Verdauung in Schwung. Die Brot- Diät klappt ohne Kochen zu müssen und ist daher auch für Berufstätige gut geeignet. Zusätzlich sollte dem Körper ein Multimineralstoff- Präparat zugeführt werden. Die Diät sollte maximal 5 Tage durchgeführt werden.
Wichtig ist, dass 2 bis 3 Liter Flüssigkeit zu sich genommen werden.

Mein Kommentar:
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Ich finde, das hört sich alles recht gut an. Ist für alle Interessenten durchführbar, auch für die Berufstätigen. Letztere, so konnte ich häufig feststellen, haben oft die Ausrede, möchte ich ja gerne, aber in meiner Arbeitsstelle oder im Büro???
Ich habe diesen Diät- Tag bewusst in der Woche geplant und durchgeführt, in der ich arbeiten musste, und das 9 Stunden täglich. Dann ist die Versuchung “Kühlschrank” weit weg, Dann kann ich ohnehin nur essen, was ich mitgenommen habe.

Meine Vorbereitungen sind nun getroffen:
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Als Erstes habe ich ein Vollkornbrot gebacken, nur für mich und es ist super geworden. Natürlich kann man es auch kaufen, aber ich habe einen Brotbackautomaten und backe selbst. Mein Trinken besteht aus Leitungswasser, hat bei uns eine gute Qualität und trinke ich sonst auch. Hinzu kommen mein tägliches Glas Kombucha vor dem Frühstück und mein Molketrunk am Morgen , dazu 1 Liter Ingwerwasser an der Arbeitsstelle und abends, wenn ich wieder zu Hause bin, gönne ich mir einen Ginger- Drink, wie jeden Abend.
Auf mein geliebtes Glas Rotwein den wir mittags generell trinken, muss ich leider verzichten.
Ob alles so abgelaufen ist und ob es sich gelohnt hat, will ich nun nachfolgend berichten. Das Ziel, 1 Pfund pro Tag, viel ist es nicht, aber ich denke realistisch und für mich wäre es ein Erfolg.
Mein Gewicht vor der Diät: 64,1 kg

Der Diät- Tag:
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Frühstück:
Es ist gegen 09.00 Uhr, 3 Scheiben Brot darf ich essen. Diabetikermarmelade
wollte ich nicht extra kaufen. Also habe ich getoastetes Schwarzbrot ohne Brotaufstrich gegessen, in kleinen Häppchen, gut zerkaut. Eine Tasse Kaffee bildete den Abschluss des Frühstücks.
Da ich morgens immer nur eine Schnitte, allerdings mit Butter und Honig, esse, habe ich an diesen Morgen auch nur eine Schnitte geschafft. Am Vormittag hatte ich viel zu tun und habe, wie sonst auch üblich, erst um 11.00 Uhr ein leichtes Hungergefühl verspürt. Also, alles wie immer.
Getrunken habe ich auch das für mich Übliche, nämlich meine ca. 200 ml Kombucha, den ich selbst herstelle und der lecker schmeckt sowie 300 ml Molke, die ich mittels Molkepulver anrühre und letztlich ca. 250 ml Roibus- Tee. Diese 3 Getränke gibt es bei uns an jedem Vormittag.

Mittagessen:
Es ist 11.30 Uhr, 3 Scheiben Schwarzbrot, habe ich mit Tomatenscheiben
belegt und kräftig mit Pfeffer und Salz bestreut. Das kann man durchaus essen, obwohl es mir mit Butter drunter und Zwiebeln obendrauf besser gemundet hätte. Aber Butter war nicht erlaubt und Zwiebeln unzweckmäßig, da ich noch zur Arbeit musste. Dort muss ich zwar niemanden küssen, aber einen schlechten Atem wollte ich auch nicht haben, denn dort habe ich es mit vielen Leuten zu tun.
Auf das Glas Wein, was bei uns zum Mittagessen Standart ist, habe ich verzichtet, es bremst den Fettabbau. Mein Mann hatte sich auch nur ein mickriges Essen bestellt und auf den Wein verzichtet. Er meinte, er sei Kumpel.

Nun musste ich also bis 18.00 Uhr, Abendessen, durchhalten. Zum Trinken habe ich mir ca. einen Liter Ingwer- Wasser mitgenommen.
Zubereitung:
Ingwer- Wurzel in Scheiben schneiden, mit kochendem Wasser übergießen, 30 Minuten ziehen lassen, abseihen, dann in die Thermokanne.
Wer es kräftiger möchte: Ingwer- Scheiben 30 Minuten köcheln lassen.

14.00 Uhr und ich war richtig hungrig. Oh je, um 15.00 Uhr gibt es nur eine Tasse Kaffee. Es steht nirgends geschrieben, dass Kaffee nicht getrunken werden darf. Also genehmige ich mir eine Tasse.
Immer wenn ich ans Essen denken musste, habe ich mir ein Glas warmes Ingwer- Wasser aus meiner Thermoflasche eingegossen und getrunken. Zum Abendessen hatte ich mir eine große Kanne Tee bestellt. Wenn es doch bloß erst so weit wäre, dachte ich manchmal. Es gibt zwar wieder nur Schwarzbrot, aber es ist etwas, das länger satt macht, als immer nur die Trinkflüssigkeit.

17.00 Uhr, ab und zu habe ich von meinem Ingwer- Wasser getrunken, um das Hungergefühl etwas zu unterdrücken. Bis jetzt bin ich sehr gut über den Nachmittag gekommen. Wenn man arbeitet ist man doch sehr viel abgelenkt von seinem Hungergefühl und ich hatte an diesem Tag viel “Betrieb” und konnte somit kaum an Essen denken. Bis zum Abendbrot habe ich mein Liter Ingwer- Wasser ausgetrunken.

Abendessen:
Endlich ist es 18.00 Uhr und ich darf essen.
3 Schnitten Schwarzbrot, dazu Rettich- und Gurkenscheiben. Jeweils 15 cm von einer Gurke und einem Rettich, ist nicht viel, mir zu wenig, habe doch riesigen Hunger. Mein Mann, der mir das Essen gebracht und serviert hatte, meinte, ich könne nicht unbegrenzt Gurke und Rettich in mich hinein stopfen. Sieht gut aus, Brot mit Gurken- und Rettich- Scheiben nett dekoriert. Ich habe alles weg geputzt, dazu einen halben Liter Frucht- Tee getrunken, und mein Mann hatte Recht, ich war dicke satt.

Nun hatte ich noch 4 Stunden Arbeitszeit vor mir. Diese Zeit habe ich ohne Hungergefühl gut überstanden. Nach 18.00 Uhr nichts mehr essen hatte ich aber schon eine Woche lang geübt. Knabberzeug, Wein und Konfekt wurden schon gleich nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel weggelassen. Darauf, dass es nach dem Abendbrot, außer Trinken, nichts mehr gibt, war mein Magen also schon eingestellt. Vieles ist eben Gewöhnungssache.

Der Wiege- Test!
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Am nächsten Morgen war ich nun natürlich neugierig auf mein Gewicht. 500 g Gewichtabnahme ist bei der Brot- Diät versprochen worden.
Also, in guter Stimmung und großer Erwartungshaltung rauf auf die Waage, und ------ 100 g weniger als am Vortag - ich war maßlos enttäuscht. Brot- Diät -- bei mir gestrichen, war meine erste Reaktion.

Mein Mann tröstete mich indem er meinte, ich solle das nicht so schwarzsehen, der Körper müsse ja auch Zeit haben, um zu reagieren. Er hatte ja Recht. So habe ich noch einen Tag rangehängt, alles so gemacht, wie am Vortag und am darauf folgenden Tag die Waage befragt.
Also doch!!! 500 g weniger als am Vortag. Prima, habe also im Ergebnis der 2 Tage Brot- Diät insgesamt 600 g abgenommen. Das macht Mut!
Gewicht vor der Diät = 64,1 kg
Gewicht nach der Diät = 63,5 kg

Fazit:
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Mein Ziel ist es, mein Gewicht auf mindestens 62,0 kg zu reduzieren. Obwohl ich, aus nahe liegenden Gründen, in den nächsten Tagen Schwarzbrot vermeiden werde, stufe ich die Brot- Diät als erfolgreich ein und kann sie all denen empfehlen, die ebenfalls eine Gewichtsabnahme erreichen wollen. Meine Erfahrungen dazu habe ich umfassend in meinem Bericht geschildert. Und so schließt sich der Kreis “Lerne leiden ohne zu klagen - oder nehme ab”. Ich habe mich für das Letztere entschieden, und das mit ersten Erfolg. Deshalb ist meine nächste Aktion, die ich durchführen werde, die Reis- Diät. Nun wünsche ich denjenigen Lesern, die ihre Wahl so getroffen haben oder treffen werden, wie ich, viel Erfolg bei ihrem Vorhaben.
@ anne66

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • smart1210 veröffentlicht 02.06.2006
    von solchen Diäten halte ich nicht sehr viel. Es ist doch sinnvoller sich gesund zuernähren. Viel Gemüse, Obst, Salate und Reis. Sport und vorallem viel trinken, da purzeln die Pfunde von alleine. LG Bea
  • lenah21 veröffentlicht 22.08.2005
    Naja, eigentlich halte ich nicht so viel von diesen Diäten. Aber trotzdem ein netter Vorschlag den ich auch noch nicht kannte. LG
  • Pat1 veröffentlicht 29.06.2005
    Hm, das klingt doch eigentlich gut. Werde ich wohl auch mal ausprobieren. Bei mir geht die Waage in letzter Zeit auch nur noch nach oben.
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