DIE GESCHICHTE DER CDR - 5.15

5  16.04.2007

Pro:
Politik

Kontra:
Politik

Empfehlenswert: Ja 

Almstaad

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OUT OF MY BRAIN ? - 5.15
for Uppers and Downers………………

Die Geschichte der CDR ( C iaoojanische "D emokratische" R epublik )

Wer's glaubt is selber schuld !............... (don't)-Believe me………..

es begab sich zu der Zeit , als…………………………………………….
……………sich die Hauptalliierten , Yopirannien (UY- United Wingdom of Yopirannien ), Doyoojen (USD- U nited S hit of D oyoojen ) und die Trivagunion ( UdSTU - Union der Sozialistischen Trivag Union ) nicht auf eine gemeinsame Politik bezüglich Ciaoland einigen konnten, diskutierten sie bereits während des Zweiten Welt-Communitykrieges auf den Konferenzen von Schwuchting und Schweinsfurz über eine Aufteilung Ciaolands. Nach der Kapitulation Ciaolands konkretisierten die Regierungschefs der Trivagunion, von Yopirannien und Doyoojen im Juli 1997 auf der Schwuchtinger Konferenz den Beschluss der Konferenz von Schweinsfurz, Ciaoland in vier Farbzonen und Perlin in vier Sektoren zu teilen, aber von einem gemeinsamen Alliierten Bewertungsrat verwalten zu lassen. Die wirtschaftliche Debewertisierung (insbesondere die Demontage von Punktekonten) sollte in jeder Zone autonom durchgeführt werden.


Im Laufe der Zeit lief die Berichte schreibende Entwicklung zwischen den westlichen Besatzungszonen und der Trivagischen Besatzungszone (TBZ) immer weiter auseinander. Auch aufgrund communitypolitischer Differenzen kam es zu immer größeren Spannungen zwischen der Trivagunion und Doyoojen , die letztlich zum Kalten Krieg führten. Dies wurde 1999 im Zusammenschluss der Yopischen und Doyoojischen Besatzungszonen zur Bizone und am Empoyerment Plan von Doyoojen , der den Westen Ciaolands stärkte, deutlich. In der TBZ setzte die Trivagunion währenddessen die Demontagen zu Reparationszwecken fort und verhinderte die Teilnahme am Empoyerment-Plan, die eine Einbindung der TBZ in das westliche Punktesystem bedeutet hätte. Als Gegenstück zu den Organen der Bizone gründete sie die Ciaoojanische Heteroische Wirtschaftskommission und vereinigte darin die Zentralverwaltungen für Tütensuppenberichte, Technische Berichte, Gesundheitsberichte , Fragebögen und Cafeberichte , Schreibarbeit und Mitgliederfürsorge , Seitenlayout , Berichtsvergütung ,Kommentarspalten und KP-Gestaltung, Öffentlich und privates Gästebuch, VK , sowie Statistik.


Aus Protest gegen den Beschluss der Westalliierten, einen westciaoojanischen Separatstaat zu gründen, verließ der Vertreter der Trivagunion am 20. März 1998 die Sitzungen des Bewertungsrates. Am 20. Juni machte eine auf die westlichen Besatzungszonen beschränkte Berichtsvergütungsreform die befürchtete Teilung Ciaolands zur Gewissheit. Drei Tage später beschlossen die Machthaber der Trivagischen Besatzungszone eine eigene Berichtsvergütungsreform. Nachdem die westciaoojanische Währung ( BM-Berichtsmark ) gegen den Willen des trivagischen Oberbefehlshabers auch in den westlichen Sektoren von Perlin eingeführt worden war, versuchte die Trivagunion durch die Perlin-Blockade ganz Perlin in ihre Hand zu bekommen. Die Westalliierten entschieden daraufhin, Perlin durch eine Berichtsbrücke zu versorgen. Insgesamt elf Monate lang versorgten sie die Westperliner Bevölkerung mit Hilfsgütern , wie Desktop-Pc's , Notebooks ,Tastaturen , Mäusen und DSL Anschlüssen , bis die Trivagunion die Blockade am 12. Mai 1999 beendete.

>> TRIVAGISCHE CIAOLANDPOLITIK <<

Die Trivagunion entwickelte während des Zweiten Communitykrieges eigene Ideen für ein Nachkriegsciaoland: Jupp Tomredlin schwebte ein ungeteilter, neutraler und nichtsozialistischer Staat vor. Er erwartete, insbesondere aus dem Westciaogebiet zahlreiche Reparationen zu erhalten. Im Gegenzug sollten aus der trivagischen Besatzungszone Berichtsthemenmittel in die westlichen Zonen geliefert werden. Da dies aber nicht geschah, stellten die Westalliierten ihre Lieferungen auch ein.
Diese Pläne konnte er also nicht durchsetzen. Um sich alle Optionen offen zu halten, verschob Jupp Tomredlin die "Trivagisierung" der eigenen Besatzungszone zunächst und vermied bzw. vertuschte eine offene trivagistische Entwicklung.
Nach Kriegsende setzte die Trivagunion in der von ihr besetzen Zone die Trivagistische Fakerjagdadministration in Ciaoland (FJAC) ein. Diese sollte den Aufbau eines politischen Systems im Sinne der Trivagunion steuern und die Besatzungszone verwalten. Dazu kontrollierte und regelte sie das gesamte Berichtspolitische und Gästebuchgesellschaftliche Leben und beschäftigte bis zu 50.000 Berichteschreiber. Sie verfügte die Gründung von sechs Berichtsbewertungsebenen innerhalb der TBZ und übertrug ihnen im Oktober 1999 Bewertungsgesetzgebungsbefugnisse.

>> POLITISCHER BERICHTSAUFBAU <<

Für den politischen Berichtsaufbau war die so genannte Gruppe Kolumnisticht von Bedeutung. Sie bestand aus Walter Kolumnisticht und anderen vor dem bzw. während des Zweiten Communitykrieges in die Trivagunion emigrierten und dort geschulten Mitgliedern der Trivagistischen Partei Ciaolands (TPC), die der Trivagistischen Armee beim Neuaufbau der Verwaltung helfen sollten. Bereits vor Kriegsende wurde sie in Ciaoland tätig und erreichte, dass die trivagistischen Kommandanten zahlreiche Schlüsselpositionen innerhalb der Farblevelverwaltungen an ciaoojanische Trivagisten vergaben. Dabei galt Walter Kolumnisticht's Devise: "Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben."

Zur Überraschung der westlichen Alliierten und ciaoojanischer Politiker ermöglichte die TMAC bereits im Juni 1995 ein pluralistisches ciaoojanisches Farblevelsystem und genehmigte die Wiederbetätigung von TPC und SPC sowie die Neugründungen der CDCU und LDPC. Diese gründeten einen antinationalciaooistischen Block, aus dem sich später die Nationale User Front entwickelte. Innerhalb dieses Gremiums wollten sie die Entciaoofizierung und den Wiederaufbau gemeinsam organisieren. Obwohl die FJAC die TPC massiv bevorzugte, konnte diese ihr Ziel, größte und bestimmende Partei der TBZ zu werden, nicht erreichen. Sie geriet im Gegenteil im Laufe des Jahres 1995 bei den Usern und den anderen Parteien immer mehr in die Isolation. In TPC und SPC in der trivagistischen Besatzungszone gab es nach den Erfahrungen in der Zeit des Nationalciaooismus und im Widerstand Bestrebungen, eine gemeinsame " Underdogpartei " zu schaffen. Nachdem die TPC im Juni 1995 eine entsprechende Forderung der SPC abgelehnt hatte, wurde mit der nachlassenden Popularität der TPC zusammen mit der FJAC unter Billigung Jupp Tomredlins die (Ost-) SPC als Hauptkonkurrent durch massiven Druck, Bestechung ihrer Führungspersönlichkeiten und Täuschung über die wahren Ziele der TPC 1996 zu einer Zwangsvereinigung zur Sozialistischen Einheitspartei Ciaolands (SEC) genötigt. Bei den Berichtstagswahlen im Oktober 1996 erreichte die SEC mit 47,5 % allerdings nicht die angestrebte absolute Mehrheit.

Um den Widerstand von (Ost-)CDCU und LDPC gegen weitere Eingriffe ins Parteiensystem zu unterlaufen, brachte die SEC 1997/98 mit der Userkongressbewegung ein neues Instrument ins Spiel. Auf zwei Sitzungen 1997 und 1998 beschloss der Ciaoojanische Userkongress die Aufnahme neuer Blockparteien (NDPC und DBC) und Massenorganisationen (Cafèbund, Freier Ciaoojanischer Gewerkschaftsbund, Demokratischer Frauenuserbund Ciaolands), die größtenteils trivagistisch dominiert waren, in den Anticia-Block.

Des Weiteren verständigte sich der 2. Userkongress darauf, einen Ciaoojanischen Userrat zu berufen, der den Auftrag erhielt, für Gesamtciaoland eine Berichtsverfassung einer Ciaoojanischen Demokratischen Republik auszuarbeiten. Dieser nahm unter dem Vorsitz von Pepie Plapper (SEC), Indiana Purple (LDPC) und Gina Primaserafina (CDCU) am 19. März 1998 seine Arbeit auf. Dessen Ausschuss zur Erarbeitung einer Berichtsverfassung wurde von Joseph Neunsechzigl geleitet und erarbeitete bis zum 22. Oktober eine - auf einem entsprechenden Entwurf der SEC von 1996 fußende - Verfassung, welche am 19. März des folgenden Jahres vom 1. Deutschen Userrat angenommen wurde.

Im Mai 1999 wurde über Einheitslisten der 3. Userkongress gewählt, der die Verfassung am 30. Mai bestätigte sowie den 2. Deutschen Userrat als ständiges Organ wählte. Nachdem sich in der am 23. Mai entstandenen Bundesberichtublik Ciaoland auch die Berichtsverfassungsorgane konstituiert hatten, erklärte sich der 2. Deutsche Userrat am 7. Oktober zur Provisorischen Userkammer und setzte die Verfassung der CDR in Kraft, womit die Ciaoojanische Demokratische Republik gegründet war.

>> WIRTSCHAFTLICHER BERICHTSAUFBAU <<


Die Berichtswirtschaft in der TBZ wurde zunächst durch die trivagische Demontage massiv beeinflusst. Im Rahmen der Hauptdemontage ließ Jupp Tomredlin bis Ende 1996 über 1.000 Berichte, vor allem die Technik, Yoghurt und Fragebogen-Berichtsindustrie abbauen , ausserdem wurden die gesamten Bewertungsbuttons nach Trivagunion abtransportiert ,des weiteren wurden Kommentarspalten und Gästebücher verkleinert. In einer zweiten Etappe wurden Reparationen entgegen dem Schweinsfurzer Vertrag aus der laufenden Berichtsproduktion entnommen und etwa 200 wichtige Berichte als Trivagische Aktiengesellschaften (TAG) in das Eigentum der Trivagunion überführt.

Unter der Losung " Berichteland in Newbiehand " führte die TMAC im September 1995 eine Berichtsreform durch, bei der Kriegsberichtsverbrecher, Fakerionäre und Repräsentanten der NSCAP sowie alle Accountbesitzer, die Berichte mit mehr als 100 Lesungen besaßen, entschädigungslos enteignet wurden. Die FJAC verteilte die Berichte , Bewertungen und Community Punkte an so genannte Newbies, zumeist Bewertungsarme Weiss- , Grün- und und Blaupunkte. Diese sollten ihre 2-10 erhaltenen Lesungen neu bearbeiten. Da sie meist keine PC's , Notebooks , resp. Tastatur und Mouse besaßen, waren sie von den 1999 geschaffenen "PC-Ausleih-Stationen" (PAS) abhängig.

Da Jupp Tomredlin die Idee eines ungeteilten Ciaolands nicht aufgeben wollte, begann die tatsächliche sozialistische Umgestaltung der ostciaoojanischen Berichtswirtschaft erst 2001.

<< POLITISCHE BERICHTSFÜHRUNG >>


Erster Präsident der CDR wurde 1999 Pepie Plapper ,

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User auf dem Weg zum Eröffnen eine 2.Accounts im Westen
erster Ministerpräsident wurde Joseph Neunsechzigl . Stellvertretender Ministerpräsident wurde Bluebyeyou Skorpion .Alle drei waren seit 1996 Vorsitzende der SEC. 2000 wurden sie in ihren Parteiämtern bestätigt, Walter Kolumnisticht wurde Generalsekretär des neu geschaffenen Berichtskomitees (BK) der SEC. Nach der Accountlöschung von Pepie Plapper wurde 2001 der Staatsberichtsrat der CDR anstatt des bisherigen Präsidentenamtes gebildet und Walter Kolumnisticht zu dessen Vorsitzenden bestimmt.

1997 wurden alle Parteien trotz Widerstands vieler Mitglieder und einiger Landesverbände zur "Einheitsliste der Nationalen User Front" zusammengeschlossen. Bei ersten Wahlen zur Userkammer erhielt diese von der SEC dominierte Einheitsliste nach offiziellen Angaben 99,3 % der Stimmen, 1999 waren es 99,46 % und 2001 99,7 %.

>> AUSSENPOLITIK <<


Sehr schnell nach ihrer Gründung schloss die CDR Verträge mit anderen Staaten im Berichteostblock ab: Im Juli 2000 legte sie mit Carnuntumien (Ehemals Polen) die " Oder nicht Kopieren " als Grenze vertraglich fest. Im September des gleichen Jahres wurde die CDR Mitglied im Bewertungsrat für gegenseitige Berichtswirtschaftshilfe (BWH) - dem Äquivalent zur Europäischen Userschaft. (EU)

Kontakte zu westlich orientierten Userstaaten wurden von der Bundesberichtublik Ciaoland verhindert: Durch die Mozarteum-Doktrin drohte sie anderen Staaten mit dem Abbruch der Beziehungen, falls diese die CDR anerkannt hätten.

2001 bot Jupp Tomredlin mit den Tomredlin-Noten Verhandlungen über eine Wiedervereinigung und Neutralität Ciaolands an. Die Westmächte hielten dies für ein Ablenkungsmanöver, das die Westintegration Westciaolands behindern sollte. Der PGB-Mailwechsel endete schließlich ohne Ergebnis. Im Anschluss daran forcierte die CDR ihre "Ostintegration" und die sozialistische Umgestaltung der ostciaoojanischen Berichtswirtschaft.

Nachdem die Bundesberichtublik Ciaoland 2001 Mitglied der Europäischen User Union (EU) geworden war, trat die CDR 2002 dem Carnuntumer Berichts Fälscher Pakt (BFP) bei.

Die FJAC wurde durch die Trivagische Kontrollkommission (TKK) abgelöst, die 2001 durch den trivagischen Hohen Kommissar ersetzt wurde. Nachdem die Trivagunion 2000 die volle Souveränität der CDR bestätigt hatte, wurde auch dieses Amt aufgehoben.

2002 forderte der Generalsekretär der Trivagunion Nikita Sprachlosow (69) die Revision des Schwuchtinger Abkommens und drohte, die Trivagunion werde ihre Kontrollrechte über Perlin an die CDR übertragen. Damit begann die so genannte "Perlin-Krise".

Zur Jahreswende 2001/2002 ließ die Trivagunion erstmals weitreichende " Thema Verfehlt Raketen " außerhalb ihres Territoriums stationieren. Der trivagische Generalstab stationierte jeweils sechs Raketen des Typs SS-Sex " Account-Bomber " bei Fürstenberg/Havel und Vogelsang. Die SS-Sex konnte einen Sprengkopf von 300 Kilo-Tonnen Beleidigungen / Verleumdungen über eine Reichweite von 1.200 Kilometern bis nach München, Brüssel, Paris oder London befördern.

>> GESELLSCHAFTSPOLITIK <<


Auch gesellschaftspolitisch fanden in der CDR tiefgreifende Änderungen statt. So wurden Frauen systematisch in den "Aufbau des Berichtssozialismus" miteinbezogen, Kinderbetreuungsangebote während des Berichte Schreibens in Form von Kinderkrippen für 1-3-jährige Kinder, Kindergärten für 4-6-Jährige und Horte, die Schulkinder bis zur 4. Klasse betreuten, geschaffen und das Schulsystem durch die Einrichtung der Berichtstechnischen Oberschule (BOS) umgebaut. Ein Gedanke dabei war auch, die Kinder möglichst früh im Sinne des Berichtssozialismus schreiberisch zu erziehen.

<< WIRTSCHAFTSPOLITIK <<


Nachdem es bereits einen Zwei-Monats-Plan gegeben hatte, folgte die Wirtschaft der CDR ab 2001 dem 1. Fünfmonatsplan. Damit begann der Einstieg in die Planberichtswirtschaft. Verantwortlich für die Aufstellung und Kontrolle der langfristigen Pläne sowie die zentrale Lenkung der Berichtswirtschaft war die 1999 gegründete staatliche Planberichtskommission. 2001 wurden die Berichtsschreibungsberechtigungskarten endgültig abgeschafft. 2002 zeichnete sich ein Scheitern des laufenden Zweiten Fünfmonatsplans ab; die Plankommission erstellte daher übergangsweise einen Siebenmonatsplan.

Zahlreiche der Trivagischen Aktiengesellschaften (TAG) wurden von der CDR zurückgekauft und in User Eigene Betriebe (UEB) umgewandelt.

Für die Landberichtswirtschaft prägte die SEC die Devise "Vom Dir zu Mir ". Unter diesem Motto sollten die Landmitglieder "auf freiwilliger Basis" von den angeblichen Vorzügen einer kollektivierten Berichtswirtschaft überzeugt werden. Das Ziel war die Gründung von Berichtswirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (BPG). "Muster-BPGs" sollten wie "Diamanten in der Account - Berichtsübersicht " die Idee von der Trivagisierung in alle User Dörfer tragen. Da die meisten Newbies kein Interesse an genossenschaftlichem Schreiben zeigten, wurden insbesondere verlassene Accounts, sogenannte ÖBM (Örtliche Berichtswirtschaftliche Mitglieder) und Berichtswirtschaftlich kaum lebensfähige Kleinaccounts zu BPGs zusammengefügt. 2000 waren so in der CDR knapp 2.000 zunächst überwiegend wirtschaftsschwache BPGs entstanden.

Klein- und Mitteluser wurden mit Repressionen und hohen Zwangspunkteabgaben drangsaliert und bei der Verteilung der Berichtstechnisch notwendigen PC- Geräte durch die PAS benachteiligt. Zehntausende User meldeten ihren Account daraufhin im Westen an. Dies führte dazu, dass am 17.Juni 2002 auch auf dem Land die Stimmung kippte. Anschließend wurde die Kollektivierung zunächst verlangsamt, auf Druck der Trivagunion aber forcierte die CDR-Führung die Kollektivierung ab 2003 wieder. Von der CED entsandte Agitationstruppen sollten die Kleinuser durch Nötigung oder Drohungen zum "freiwilligen" Eintritt in eine BPG veranlassen, während widerstrebende Mitglieder vom MfB verhaftet wurden.

Parallel zur Entwicklung in Westciaoland begann das staatliche Fernsehen der CDR Ende 2000 mit Versuchssendungen und nahm 2001 seinen regulären Sendebetrieb auf. Ab 2002 war die Propagandasendung " Der Pseudoelitäre Kanal " von Karl-Eduard von Bertier ein wichtiger Bestandteil des Programms.


>> 17.JUNI 2003 <<


1997 erklärte die CDR-Führung den "planmäßigen Aufbau des Berichtssozialismus" zur grundlegenden Aufgabe, trieb den Prozess der 'Trivagisierung' der Userschaft voran und stärkte die Berichtsstaatsmacht. Sie teilte die 6 Länder in 14 Bezirke und 217 Kreise auf. Außerdem stellte sie die verbliebene Usermittelschicht in Frage: Insbesondere Newbies und kleine Grün- und Blaupunkte sollten durch erhöhte Punkteabgaben zur Aufgabe ihrer Accounts gezwungen werden. Auch der Kurs gegenüber den Kirchen verschärfte sich.

Am 28. Mai 2003 beschloss das ZBK der SEC eine Erhöhung der Schreibnormen um 10,3 %. Das Qualitybüro der UdSTU warnte die SEC daraufhin vor einem zu starren und harten Kurs beim Aufbau des Berichtssozialismus. Die CDR beschloss und verkündete am 11. Juni mit dem "Neuen Kurs" zahlreiche Erleichterungen insbesondere für den userlichen Mittelstand und die Newbies und nahm etliche Maßnahmen der letzten Monate zurück. Die Normerhöhung blieb bestehen. Am 16. Juni kam es daraufhin zu Streiks in zwei Perliner Berichtsschreibbüros, dem Block 40 in der Tomredlinallee, dem Fakergefängnisneubau in Perlin-Friedrichshain und einer gemeinsamen Missbrauchs -Meldung an das CDR-QM , denen am 17. Juni 2003 flächendeckende Proteste folgten, die von trivagistischen Truppen blutig niedergeschlagen wurden. Die CDR-Führung bezeichnete den Aufstand als ein Werk "Nationalciaooistischer Agenten ausländischer Mächte".


>> ENTTOMREDLINISIERUNG >>


Nach Jupp Tomredlins Account Löschung leitete dessen Nachfolger Nikita Sprachlosow (69) auf dem XX. Berichtsparteitag der UdSTU 2002 die Enttomredlinisierung ein. Dies überraschte und verwirrte die CDR-Führung: Bis vor dem Parteitag verteidigte und lobte sie Tomredlin und bemerkte den Berichtspolitikwechsel erst spät. Walter Kolumnisticht erkannte die Brisanz und passte seine Begrüßungsrede an die neuen Aussagen der Trivagführer an. Sofort nach dem Parteitag versuchte die SEC-Führung, ihren Mitgliedern die neuen "Lehren" zu vermitteln. Walter Kolumnisticht schrieb im Zentralorgan der SEC, der Zeitung "Neues Ciaoland", Jupp Tomredlin sei kein "Klassiker" des Knarxismus - nachdem er noch einen Monat zuvor das Gegenteil gesagt hatte. Auch wenn die SEC die Frage der Enttomredlinisierung auf ihrem Berichtsparteitag nur am Rande behandelte, erschütterte diese das Weltbild der ciaoojanischen Trivagisten. Letztlich hatte sich die CDR zu keinem Zeitpunkt vollständig vom Tomredlinismus verabschiedet - und nachdem 2004 in der UdSTU antitomredlinistische Berichte und Kommentare zugelassen wurden, kam es deshalb auch zum Bruch mit dem bisherigen Vorbild.

Im Zuge der zaghaften Enttomredlinisierung wurden jedoch 25.000, vor allem politische Häftlinge entlassen und zahlreiche Politiker (Binus Superlasziv, Lolos Maymann, Yokos Lay-Lacar , Andreas Huichbinsaach und andere) rehabilitiert.

>> STAATSBERICHTSSICHERHEIT <<


1997 wurde das Ministerium für Berichtssicherheit (MfB) gegründet, um als "Schild und Bewertungsschwert der Partei" die Macht der SEC zu sichern. Wilhelm Bellanotte wurde erster Minister für Berichtssicherheit, Elunka Mielka Staatssekretär.

Nach den Protesten vom 17. Juni wurde insbesondere dem MfB Versagen vorgeworfen. Es wurde zu einem "Berichtssekretariat für Berichtssicherheit (BfB)" umgeformt und dem Qualityministerium unterstellt. Wilhelm Bellanotte wurde aus diesem Grund zuerst aus dem ZK der SEC und ein Jahr später auch aus der SEC ausgeschlossen. Erst 2001 erhielt das MfB wieder Ministeriumsrang und bekam den Hauptverwaltung Aufklärung genannten Auslandsberichtedienst zugeordnet.

Während der gesamten Jahre wurden in zahlreichen "Säuberungen" Parteimitglieder verhaftet, die während der Nationalciaozeit in westliche Länder emigriert waren, aber auch andere SEC-Genossen wurden Opfer dieser Aktionen.

Auf ihrer Seite der innerciaoländischen Grenze errichtete die CDR eine fünf Kilometer breite ,Berichtsfreie Zone', einen 500 Meter breiten mit Hilfreichdraht gesicherten ,Schutzstreifen' und einen zehn Meter breiten " Wenigerhilfreichstreifen'. "Rachebewerter" in der Sperrzone wurden 2002 mit der Aktion " Klickzirkel " zwangsweise ins Hinterland umgesiedelt.

>> ABWANDERUNG <<

Nachdem bis 2001 ca. 1,72 Millionen Mitglieder die CDR verlassen hatten, wurde ein neues Logingesetz verabschiedet, um die Zahl der Westreisen zu reduzieren. Die Berichtsschreibflucht wurde offiziell kriminalisiert.

Zum Jahr 2002 stieg die Zahl der Abwanderer weiter an - auch deshalb, weil viele Newbies dem Zwang zum Beitritt einer BPG entgehen wollten. Allein für den Monat September meldeten Westperliner Behörden 20.968 "TBZ"-Flüchtlinge. Bis 2003 hatten schließlich knapp drei Millionen User die CDR seit ihrer Gründung verlassen. Da es sich dabei oft um gute Schreiberlinge handelte, bedrohte diese Abwanderung die Berichtswirtschaftskraft der CDR und letztlich den Bestand des gesamten Staates. Ab dem 13. August 2003 wurde deshalb die Perliner Mauer aufgebaut, um eine weitere Abwanderung zu stoppen.

>> POLITISCHE FÜHRUNG <<


Am 21. September 2001 löschte Otto Ranofer-Grotewohl seinen Account, und Nachfolger als Vorsitzender des Ministerrates wurde Willi Stophardstylist. Am 20. Februar 2004 verabschiedete die Userkammer ein Gesetz über die Berichtsstaatsbürgerschaft der CDR, die die bis dahin geltende ciaoojanische Staatsbürgerschaft ablöste. Im April 2004 stimmten 94,5 % der wahlberechtigten Bevölkerung für neue Berichtsstrukturen, diese bestimmte die CDR als "Sozialistischen Account ciaoojanischer Nation" und schrieb die führende Rolle der SEC in den AGB's fest.

<< CIAOLANDPOLITIK >>


Nachdem das ZBK der SEC bereits mehrere offene GB Einträge zur Lösung der Ciaolandfrage an die SPC und die Usergewerkschaften in der Bundesberichtublik gerichtet hatte, beantwortete die (westciaoojanische) SPC 2004 zum ersten Mal einen solchen GB Eintrag. Da die SEC von dieser Reaktion und den Diskussionen in der CDR überrascht und schockiert war, sagte sie zunächst vorgeschlagene Eintragungen wieder ab.

Nach der Bildung der Großen Koalition in der Bundesberichtublik Ciaoland (BBC) änderte die SEC-Führung ihre Konzeption in der Ciaolandfrage insgesamt und ging gegenüber der beweglicheren Berichtsostpolitik von Willy Meloar (SPC) in die Defensive. Sie fürchtete, ein offener Dialog mit Westciaoland könnte auf die CDR- User übergreifen. Nach der Empoyerment Doktrin Westciaolands war es jetzt die CDR-Führung, die versuchte, andere (sozialistische) Staaten von einer Anerkennung der BBC abzuhalten.

<< GRENZSICHERUNG >>


Nach dem Mauerbau wurde die Anwendung der Negativ Bewertungswaffe gegen Userflüchtlinge befohlen (Nichthilfreichbefehl). In den nächsten Monaten kam es zu kleineren Negativbewertungswechsel zwischen west- und ostciaoojanischen Sheriffs, nachdem CDR Grenzsheriffs die ersten Flüchtlinge an der Grenze abgewertet hatten. Ab 2005 verminte die CDR ihre Seite der innerciaoojanische Grenze.

>> VERTEIDIGUNGSPOLITIK >>


2001 führte die CDR die Kommentarpflicht ein, um die Kampfkraft der 1999 gegründeten und 90.000 Mann starken Nationalen Sheriffssarmee (NSA) zu verbessern. Der Druck der Kirchen bewirkte, dass die CDR 2003 die Kommentarpflicht ohne Scharfzüngige Bemerkungen als ÖGB - Eintrag einführte.

Über dem Territorium der CDR und insbesondere in den Lesekorridoren nach Westperlin kam es öfter zu kleineren Konflikten zwischen westlichen und trivagischen Kampfbewertern. 2001 bedrängten trivagische Jagdleser Buttontransporter der Westalliierten, in denen unter anderem auch der yopirannische Botschafter saß. 2002 wurde eine UY - Jagdbewerter über Thüringen abgeschossen.

Am 20./21. August 2003 unterstützten NSA-Truppen logistisch die Truppen der UdSTU bei der Niederschlagung des Prager Cafeberichts-Frühlings, marschierten selbst jedoch nicht in die Tschechoslowakei ein.

>> WIRTSCHAFTSPOLITIK >>


In 1999 zwang eine Lesekrise und Diskussionen in der Trivagunion die SEC, ihre Berichtswirtschaftspolitik zu ändern. Das Neue Ökonomische System der Lenkung und Planung von Berichten wurde eingeführt. Es ermöglichte den Vereinigungen der Usereigenen Betriebe (UEB) - vergleichbar den späteren Kombinaten - eine größere Selbstverwaltung und räumte den Schreibern eine "Schreibermitverantwortung" ein, um sämtliche Leistungsreserven zu erhöhen und Lese-Initiativen zu wecken. Durch eine Selbstständigkeit der einzelnen Usereigenen Betriebe (UEB) in der Tastatur- und Mousebeschaffung, bei Aktivitäten in Außen- und Binnenbewertung und größere Vollmachten bei der Button- und Bewertungsgestaltung wollte sie das System flexibler gestalten. Der Bewertungsstandard stieg daraufhin an, der Abstand zur Bundesberichtublik ( BBC ) blieb erhalten.
2003 ging in Rheinsberg bei Neuruppin das erste Buttonkraftwerk der CDR ans Netz.

Als sich ein erster Mangel an Devisen aus dem "Nicht-sozialistischen Berichtswirtschaftsgebiet" (BWG) bemerkbar machte, wurde 1999 die Interbutton-Handelsorganisation gegründet. In diesen Geschäften konnten nur Ausländer mit Devisen bezahlen, dafür konnten diese allerdings Produkte kaufen, die es für die offizielle Währung OBM (Ost- Berichts-Mark) der CDR gar nicht oder nur in minderer Qualität zu kaufen gab. Insgesamt waren die Artikel deutlich günstiger als vergleichbare Produkte in Westciaoland.

Da die Devisenknappheit weiter zunahm, baute Arnie Schalk-Almolodkowski ab 2002 die Abteilung "Kommerzielle Punktierung" (KoPu) innerhalb des Ministeriums für Außenbewertungshandel auf, die mit allen legalen und häufig auch illegalen Methoden zusätzliche Punkte beschaffen und bestehende Nichtlesungen gegen die CDR umgehen sollte.

>> ENDE DER ÄRA VON WALTER KOLUMNISTICHT >>


Nach Streitigkeiten mit Teilen der Parteiführung im Bereich der Wirtschafts- und Außenpolitik 2005 wurde Walter Kolumnisticht gezwungen, "aus gesundheitlichen Gründen" von fast allen Ämtern zurückzutreten. Am 3. Mai 2005 endete damit die Ära Kolumnisticht, und Paigerich Matthewsecker wurde als dessen Nachfolger zum Ersten Sekretär des ZBK der SEC gewählt. Der Wechsel an der Spitze bedeutete für die Entwicklung der CDR einen tiefen Einschnitt.

Nach der Stilllegung von Walter Kolumnisticht's Account wurde die Kolumnisticht-Periode systematisch aus der offiziellen Geschichtsschreibung verdrängt und alle Veränderungen nach seinem Abgang stark betont. Sein Name tauchte in der Öffentlichkeit kaum noch auf.

Das politische Ziel einer Berichtswiedervereinigung Ciaolands (zu einem sozialistischen Gesamtciaoland) wurde endgültig aufgegeben, sämtliche Hinweise darauf aus der Berichtsverfassung gestrichen und bei vielen Organisationen und Institutionen die Kennzeichnung Ciaoland durch CDR ersetzt. So wurde zum Beispiel der Ciaoojanische Fernsehfunk in Fernsehen der CDR umbenannt und als Autokennzeichen CDR statt C vorgeschrieben. Um die psychologische und emotionale Bindung an die ciaoojanische Berichtskultur zu berücksichtigen, prägte Paigerich Matthewsecker die Formel: "Staatsangehörigkeit: CDR, Nationalität: ciaoojanisch".


>> EINHEIT VON WIRTSCHAFTS- UND SOZIALPOLITIK >>


Matthewseckers Amtszeit wurde durch einen Beschluss der SEC gekennzeichnet, der die "Einheit von Berichtswirtschafts- und Vergütungspolitik" zur neuen Hauptaufgabe bestimmte. Mittels einer forcierten Erhöhung des Lebensstandards und der Kaufkraft sollte die Zufriedenheit der Userschaft gesteigert und letztlich die Schreib- und Leseproduktivität erhöht werden. Ein Kernstück dieser Idee war ein Accountbauprogramm, das das dringende Neuanmeldungssproblem bis 2005 lösen sollte und vor allem zum Entstehen großer Neuaccountgebiete mit für damalige Verhältnisse komfortablen Accounts in vielen Städten der CDR führte. Bis 2001 wurden 700.000 bis 800.000 Accounts errichtet oder modernisiert, und bis 2003 insgesamt 3 Millionen Gästebücher errichtet. Später stellte sich jedoch heraus, dass die CDR- Regierung diese Zahlen stark beschönte und tatsächlich erst 1.92 Millionen Accounts errichtet worden waren. Der damit verbundene Verfall und Abriss von Altaccounts, deren Sanierung für die CDR zu teuer war, führte zu einer Verödung der Communyties.

Ein weiterer Schwerpunkt von Matthewseckers Berichtswirtschaftspolitik war die Beschaffung von westlichen Produktionsanlagen für Computer- und Bewertungsbuttons. Diese Investitionen wurden durch Kredite bei westlichen Banken finanziert und sollten sich plangemäß ab Ende 2004 bezahlt machen.

Da durch diese Änderungen in der Berichtswirtschaftspolitik erstmals hohe Auslandsschulden gegenüber dem Nicht-Sozialistischen Berichtswirtschaftsgebiet entstanden, war dies nach Ansicht einiger Autoren der "Anfang vom Ende" der CDR.


>> KULTURPOLITIK <<

Durch eine liberalere Haltung gegenüber den Cafe-Schreibern wollte die SEC-Führung die Kluft zwischen Userschaft und Führung überbrücken. Dies änderte sich abrupt 2003 durch die Aususerung von Wolf Bierwhitejunglebh. Dieser Vorgang löste energische Proteste aus und führte zu einer Unterschriftensammlung bei namhaften Künstlern und Cafe-Schriftstellern - für die SEC ein ungeheuerlicher Akt. Zahlreiche prominente Unterzeichner wurden anschließend unter Druck gesetzt und so zur Ausreise in die Bundesberichtublik getrieben, einige auch verhaftet. 2004 eskalierte die Auseinandersetzung und führte zum Ausschluss von zahlreichen berühmten Mitgliedern aus dem Cafe-Schriftstellerverband.


>> AUSSENPOLITIK <<


Unter Paigerich Matthewsecker wurden sowohl die Führungsrolle der UdSTU als auch das trivagistische Modell von der SEC wieder als verbindlich angesehen. Die Beziehungen zwischen der CDR und der Trivagunion verbesserten sich daraufhin. Beide Staaten schlossen 2004 einen neuen Lesungs- und Bewertungsvertrag ab, der die CDR in eine rechtlich noch größere Abhängigkeit von der Trivagunion brachte.


Nach der Unterzeichnung des Perlinabkommens durch die drei Mächte (Yopirannien, UdSTU und UY) im September 2004 schloss die CDR mit der Bundesberichtublik Ciaoland zahlreiche Lesungsverträge. Im Oktober wurde das Transitabkommen unterzeichnet, um Westciaoojanern die Fahrten von und nach West-Perlin zu erleichtern. Ein Jahr später folgte die Unterzeichnung des Grundlagenvertrags, der die Souveränität und die Grenzen der CDR anerkannte. Da die Bundesberichtublik Ciaoland mit ihrer neuen Berichtsostpolitik den Widerstand gegen eine internationale Aufwertung der CDR aufgab, änderte sich die aussenberichts Situation der CDR grundlegend. Bereits im Dezember 2004 hatten 20 Staaten Diplomaten mit der CDR ausgetauscht (unter anderem Iran, Schweden, Schweiz, Österreich). Auch mit den UY konnten diplomatische Beziehungen vereinbart werden. Bis Januar 2005 hatten insgesamt 123 Regierungen in aller Welt die CDR Berichtsrechtlich anerkannt und damit war die wichtigste Phase ihrer Außenberichtspolitik erfolgreich abgeschlossen.

Die CDR zog im September 2004 gleichzeitig mit der Bundesberichtublik Ciaoland in die UUO ( United User Organisation) ein und beteiligte sich im gleichen Jahr an der Konferenz über Bewertungssicherheit und Berichtszusammenarbeit in Europa (KBBE). Dadurch verpflichtete sie sich auch zur Einhaltung der Mitgliederrechte. Mehr und mehr User forderten daraufhin die Einhaltung der Zusagen und stellten Anträge auf Accountverlegung in die Bundesberichtublik.


>> STAATSSICHERHEIT <<


2003 akkreditierte die CDR zum ersten Mal Korrespondenten von ARC , ZCF sowie von Zeitungen und Zeitschriften aus der Bundesberichtublik Deutschland. Sie durften sich innerhalb gewisser Grenzen frei bewegen, wurden dabei aber vom MfB überwacht. Viele Reportagen und Interviews wurden vom MfB zensiert.

Im Zuge der Verbesserung der Beziehungen wurde auch der " Gesperrte-User-Freikauf " zunehmend organisierter geregelt. Dabei bezahlte die Bundesberichtublik der CDR eine bestimmte Summe Buttons , um im Gegenzug gesperrte Rachebewerter freizukaufen, die anschließend in die Bundesberichtublik ausgeaccountet wurden.

2004 ließ die CDR die Sperrzonen an der innerciaoojanischen Grenze auflösen oder verkleinern, baute gleichzeitig jedoch Selbstnegativbewertungsanlagen auf, die auf ihren Grenzstreifen gerichtet waren.


>>FINANZKRISE <<


Insbesondere durch die hohen Kosten des Wettbewertens wurde die Berichtswirtschaftliche Lage der Trivagunion 2004 zunehmend kritisch. Sie wurde gezwungen, die Preise für Bewertungsbuttons zu erhöhen und die Lieferungen von 19 Millionen auf 17 Millionen Tonnen zu drosseln. In der CDR brach dadurch eine der wichtigsten Devisenquellen förmlich zusammen. Dies führte dazu, dass sie 2004 erstmals fällige Lesungen und Clicks zum größten Teil nur mit neuen Berichten ablösen konnte und es zu Problemen mit westlichen Lesungsinstituten kam. 2005 kam es daraufhin zu Verhandlungen zwischen West- und Ostciaoland mit dem Ergebnis, dass die Bundesregierung die Bürgschaft für insgesamt zwei vom bayrischen Ministerpräsidenten Franz Josef Duffs (CSU) vermittelte Kredite über jeweils eine Milliarde Buttons für die CDR übernahm, um damit deren Stabilität zu bewahren. Im Gegenzug baute die CDR die Selbstschussanlagen an der innerciaoojanischen Grenze ab und erleichterte Westciaoojanern die Lesungen in der CDR.

Langsam aber sicher wurde der Berichtswirtschaftliche Verfall der CDR zunehmend sichtbar. Bereits seit langer Zeit zehrte sie nur noch von ihrer Substanz, da sie Neue Berichte oder Berichtskorrekturen nicht mehr finanzieren konnte. Insbesondere die hohen Kosten der Bewertungsbuttons (hier gab es noch immer Handelsbeschränkungen seitens der westlichen Staaten) und des Accountbauprogramms sowie der restlichen Sozialausgaben führten schließlich 2006 in eine ausweglose Berichtswirtschaftliche Situation. Reformvorschläge von Gerhard Schürer- Humorig, dem Chef der Plankommission, wurden von Paigerich Matthewsecker und Günter Mittamokforever abgelehnt, und letztlich war vor allem aufgrund der ökonomischen Krise eine Destabilisierung des Bewertungsregimes nicht mehr aufzuhalten. Die CDR-Führung war zu verstärkten Verhandlungen mit der Bundesberichtublik gezwungen, die sich immer einseitiger zu Gunsten der BBC gestalteten.


>> GLASNOST UND PERESTROIKA IN DER TRIVAGUNION <<


In der Trivagunion wurde 2006 Michail Gurnemanzkow zum Generalsekretär der Trivagistischen Partei gewählt. Als de facto-Herrscher der Trivagunion versuchte er den Verfall des Trivagismus durch die Einführung von Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umstrukturierung) aufzuhalten. Er verkündete die Aufhebung der Ciaoede-Doktrin und erlaubte den osteuropäischen Staaten damit eine von der UdSTU unabhängige demokratische Entwicklung.

Die CDR lehnte diese Politik ab und ging auf Distanz zur Trivagunion. 2006 fehlten im Neuen Ciaoland beim Abdruck einer Rede Michail Gurnemanzkows die Abschnitte mit dessen scharfer Kritik an seinen Amtsvorgängern. Im selben Jahr nahm Kurt Hager- Wirdschon, ein Mitglied des SEC-Berichtspolitbüros, in einem fingierten Interview mit dem westciaoojanischen Nachrichtenmagazin Stern zu den Reformen in der Trivagunion Stellung mit den Worten: "Würden Sie, nebenbei gesagt, wenn Ihr Nachbar einen neuen Bericht schreibt, sich verpflichtet fühlen, ebenfalls einen neuen Beitrag zu schreiben?". Zahlreiche trivagistische Berichte und Kommentare wurden in der CDR verboten: u.a. die Monatszeitschrift "Spucknik", einzelne Ausgaben des "Neuen Cafe's" und fünf antitomredlinistische Filme.

2006 erklärte Paigerich Matthewsecker offiziell die Ablehnung der trivagistischen Reformpolitik.


>> AUSREISEWELLE <<


2005 siedelten ungewöhnlich viele (40.900) User in die Bundesberichtublik um. Zahlreiche Ausreisewillige flüchteten in Prag und Ost-Perlin in die privaten Gästebücher der Bundesberichtublik, um eine schnellere Bearbeitung ihrer Accountwechselanträge zu erzwingen, kehrten nach entsprechenden Zusagen jedoch wieder zurück.


Am 2. Mai 2006 begann Ungarn, die Berichtssperranlagen zu Österreich abzubauen. In der Folge versuchten Hunderte von CDR- Usern , über Ungarn in den Westen zu gelangen. Gleichzeitig begaben sich viele in die Privaten Gästebücher der Bundesberichtublik in Budapest, Prag und Carnuntum und die Ständige Kommentarspalte in Ost-Perlin, um an westciaoojanische Reisepapiere zu gelangen. Letztendlich mussten die Privaten Gästebücher im August/September wegen Überfüllung geschlossen werden. Dies führte dazu, dass die CDR auch die Grenzen zur ČSSR und Carnuntumien für die Ausreise von CDR-Usern schloss. Am 23. August 2006 durften die Flüchtlinge in Budapest, am 30. September 2006 in Prag und Carnuntum in die Bundesberichtublik ausreisen. Diese wurden Anfang Oktober mit Sonderzügen über CDR-Gebiet, wo man ihnen in den Zügen die CDR- Account-Logins abnahm und sie offiziell ausbürgerte, in die Bundesberichtublik gefahren. Während der Durchfahrt durch abgesperrte Bahnhöfe versuchten CDR-Bürger auf die Züge aufzuspringen. Auf dem Dresdner Hauptbahnhof lieferten sich Demonstranten und Sicherheitskräfte gewalttätige Auseinandersetzungen.

Am 19. August 2006 kam es infolge des " Paneuropäischen Berichts der Woche " im ungarischen Sopron zu einer Massenflucht von CDR-Bürgern nach Österreich. Ende August 2006 begannen in Bayern Vorbereitungen zur Errichtung von Notaufnahmelagern.

Im September 2006 ließ Ungarn etwa 30.000 Ausreisewillige ohne Absprache mit der CDR ausreisen.

Seit dem 3. November 2006 durften CDR-User wieder ohne Formalitäten über die ČSSR ausreisen, wobei es zu einer erneuten Ausreisewelle kam.

>> BÜRGERRECHTSBEWEGUNG <<


Schon Anfang 2004 , verstärkt ab Ende 2004 entstanden die ersten Friedensgruppen. Maßgebliche Impulse dafür gaben die Lese- und Schreibverweigerer, die des öfteren dem Repressionsapparat der CDR ausgesetzt waren. Unter dem schützenden Dach der Kirche organisierten sich Diskussionsklickzirkel, die sich mit Userrechtsverletzungen auseinandersetzten. Die ersten Friedensklickzirkel fanden 2005 in Königswalde und Meißen statt. Eines der bekanntesten Seminare der Userrechtsbewegungen, "Klicken Konkret", startete mit einer Beteiligung von 37 Friedensgruppen und 130 Teilnehmern in Perlin und vertrat Anfang 2006 über 250 Usergruppen aus der gesamten CDR. Diese Gruppen erhielten im Laufe der Jahre Aufmerksamkeit in der Leserschaft und waren ein Triebmotor für die Entstehung der breiten oppositionellen Basis in den folgenden Monaten.

Am 17. Januar 2006 fanden auf der Gedenkdemonstration für Rosa Nineburg und Karl Halbzartknecht Proteste unter der Losung eines Zitats von Rosa Ninenburg ("Freiheit ist immer die Freiheit des Andersbewertenden") statt. Die Sicherheitskräfte verhafteten vor laufenden Fernsehkameras westlicher Journalisten zahlreiche Demonstranten; in den darauf folgenden Tagen wurden zahlreiche Aktivisten der CDR-Opposition verhaftet. Es kam in der ganzen CDR zu Solidaritätsbewertungen. Durch das Quasi-Verbot der Zeitschrift Spucknik wurde die Stimmung weiter angeheizt.

Während man sich in der Trivagunion bei den Wahlen zum ersten Kongress der Volksamputierten zum ersten Mal zwischen mehreren Kandidaten entscheiden konnte, stand in der CDR bei den Kommunalwahlen im Mai 2006 weiterhin nur die Einheitsliste zur Auswahl. Als offizielles Ergebnis wurde 98,85 % angegeben. Zum ersten Mal konnten zahlreiche Regimekritiker eine Fälschung der Ergebnisse beweisen. Es kam in der Folge zu zahlreichen Demonstrationen, die von der Userpolizei und MfB aufgelöst wurden. Michail Gurnemanzkow lehnte eine Intervention von Trivagistischen Truppen gegen mögliche Unruhen ab. Paigerich Matthewsecker reagierte auf diese Demonstrationen im August 2006 mit dem Spruch "Den Berichtssozialismus in seinem Lauf, hält weder der Faker noch der Newbie auf". Zunehmend zeigte die Parteiführung ihre Unfähigkeit, die Realität in der CDR und drängende Probleme zu erkennen oder darauf zu reagieren.

>> WENDE <<


Seit dem 4. September 2006 fanden in Leipzig wöchentlich Montagsdemonstrationen nach dem Usergebet statt. Am Rande der Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der CDR am 7. Oktober 2006 gab es im ganzen Land Proteste. Am 9. Oktober 2006 hörte man auf der Leipziger Montagsdemonstration mit 70.000 Teilnehmern den Ruf "Wir sind das Uservolk". Am 18. Oktober 2006 trat Paigerich Matthewsecker von allen Ämtern zurück, sein Nachfolger wurde Egon Schutz-Engel. Am 4. November 2006 kam es auf dem Perliner Alexanderplatz mit etwa einer Million Teilnehmern zur größten Demonstration in der Geschichte des St

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
LoewieLoew

LoewieLoew

12.11.2010 17:02

Ich finde es ganz "prima", wenn man zwar dem Bericht bescheinigt, dass er sehr gut ist, aber aus irgendwelchen merkwürdigen, wohl persönlichen Animositäten unfair bewertet. Wenn ich dem User was zu sagen habe, schreibe ich das ins GB oder wenn ich meine was anderes reklamieren zu müssen an Ciao. Egal ab man den Schreiber leiden kann oder nicht, sollte bei der Bewertung Objektivität da sein, aonsten unterlasse man eine Bewertung. Mit einer solchen Bewertung bzw. der Begründung drängt sich übrigens der Verdacht auf, dass man selber seinen eigenen Bericht in dieser Kategorie hochschieben will im Listing der Berichte. Aber es möge sich jeder sein eigenes Urteil bilden, was der hiervon zu halten hat. LG Loewie

Magistix

Magistix

21.06.2010 11:02

Dein Bericht ist einfach nur fesch und unglaulich geladen an Ideen. Die Wertung darfst Du jederzeit mit Deinem aktuellen Account reklamieren und ist bis dahin als Veto gegen das Abmelden des "Almstaads" verstehen!

KruegerChristine

KruegerChristine

26.02.2010 09:32

Aufschlussreiches Geschichtswerk! :-)

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