Denver's Starfest
06.03.2009
Pro:
Spaß, Fans, Gäste
Kontra:
teure anreise, späte Informationen über die Con, wenig informationsvolle Homepage
Empfehlenswert:
Ja
 MaraX
Über sich:
Das lila muss weg. :)
Wer sich für Star Trek, Militaria, Trading Cards, Fotographieren, Kanada od...
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 43 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Das Starfest ist eine große, etwa 10.000 Besucher, Convention in Denver, dessen Veranstalter heißt Starland. www.starland.comAls ich 2006 in Vancouver kam, lernte ich jemanden aus Denver kennen und kam so auf diese Convention. Sie hat kein festes Thema sondern bedient das Fandom quer feld ein, hinzu kommen noch die Rubriken Comics, Autoren und Horror. Der Eintrittspreis ist sehr günstig (je nach dem unter $80) und richtet sich danach, ob man vorne sitzen will oder weiter hinten. Jedoch sei zu beachten, entgegen vielen anderen Cons, sind hier NIE Autogramme inklusive. Diese müssen immer extra erworben werden. Was nicht wirklich tragisch ist, denn bei solchen Cons interessiert man sich ohnehin kaum für alle geladenen Gäste. Die Homepage ist, finde ich persönlich, etwas verwirrend in ihrem Aufbau. Auch fehlt es häufig an updates und die Angaben zur nächsten Con kommen immer erst sehr spät, ebenso die Gästeankündigungen. Das ist leider schon ein großer Nachteil, sofern man nicht ohnehin dort drüben ist. Denn mit Planen wird hier leider nicht viel werden. Die Seite hat auch ein Forum, wo Gastankündigungen ebenfalls zu finden sind, aber so wirklich übersichtlich geht es auch hier nicht zu. Und genau deshalb gibt es eben nur 4 statt 5*. Tickets kann man natürlich online bestellen.Soviel zum drumherum, nun also zu der Convention selbst. Bei diesem Bericht geht es um das Starfest 2006. **** STARFEST 2006 IN DENVER 23-25.04.2006 Die Convention begann für mich bereits am Dienstag, mit dem Antritt einer fast zwei Tage dauernden Busreise von Vancouver nach Denver. Ich muss sagen, es hört sich schlimmer an als es war. Immerhin sieht man auf diesem Weg etwas vom Land außerhalb der touristischen Hochburgen (und sieht Wiesen, Kühe und noch mehr Kühe^^). Außerdem ist es billiger als ein Flug, dennoch werde ich nächstes Jahr wohl den Flieger nehmen. Genug vom Land gesehen, außerdem ist den Amis so was wie Stoßdämpfer unbekannt. Zur Con, die Gästeliste las sich wie folgt:Joe Flanigan SGA Tricia Helfer Battlestar Galactica George Takei Star Trek TOS Dean Haglund X-Files Gary Jones SG-1 Dirk Benedict A-Team/Battlestar Galacica Dwigth Schultz A-Team/Star Trek TNG Denise Crosby Star Trek TNG Sowie zahlreiche Autoren aus den Abteilungen Scifi und Horror.Allgemeine Informationen zur Conventionen Der Eintritt betrug 79$ im Vorverkauf, an der Tür 84$. Das klingt niedrig, man
Bilder von Alles mit D...
muss allerdings dazu sagen das dies nur für den Eintritt galt! Es gibt auch Platintickets, mit kürzeren Warteschlangen und besseren Plätzen. Aber ich finde man braucht sie nicht wirklich für 125$ und die alternative des 3 VIP Day Pass genügt. Autogramme mussten extra erworben werden, waren aber preislich wie die Photoops im annehmbaren Bereich. 24$ ein Autogramm (Helfer und Flanigan 30$) sowie 30$ ein Photo (Helfer und Flanigan 35$) und sind damit unter den Preisen von Creation auf der Stargate Con in Vancouver. Die Fotoqualität der Photoops ist hervorragend und der Service enorm schnell, so kann man sich die Fotos schon nach etwa einer Stunde abholen. Was gut ist falls jemand es zum signieren nehmen will. Das Conhotel gehört zur Kette Marriott und kostete pro Nacht (Single oder double) 79$ und ist damit im durchaus guten Preisbereich.Freitag Dieser begann gegen 20:00 Uhr mit der The Denise Crosby and Dean Haglund Comedy Show, welche jedoch nicht im Eintrittspreis inklusive war und 22$ extra kostete. Somit kann ich nur aus den Erzählungen anderer wiedergeben, das sie wohl sehr unterhaltsam gewesen sein soll. Ansonsten hieß am Freitag es im wesentlichen Party und das vororganisieren von Tickets für Fotos oder Autogramme. Das Hotel ist so gebaut das die Balkone der Zimmer zur Innenseite gehen, dort wo sich Bar und Sitzplätze befinden (alles überdacht). Was einen Einblick in die Kreativität mancher Fans gab, denn später sollte sich entscheiden welcher Room seinen Balkon am kreativsten gestaltet hat. Gewonnen hat dann übrigens der Balkon mit den tausend Seelen. Da das Programm am Freitag also nicht sehr groß war, führte mich mein Weg in den Dealer room und was soll ich sagen, ich war im Himmel! Leider fehlte Gott, der mir den passenden Geldbeutel zum dealer room gab. Als Europäer ist man aufgrund des schwachen US$ jedoch im Vorteil bzw. lohnt sich der ein oder andere Kauf durchaus. So habe ich z.B. für Stormtrooperfiguren OVP im Schnitt 5$ bezahlt, in Deutschland selten für den Preis zu bekommen und wenn dann noch mit Porto drauf. Überwogen hat natürlich das Angebot an Star Trek und Star Wars Material, aber es sind auch die beiden größten Merchandising Fandoms. Zu erwähnen sei auch das man die Händler mit Kreditkarte bezahlen kann, welches zu empfehlen ist denn wer schleppt schon gerne Geld mit sich rum. Leider war meine Kreditkarte aber der Meinung ich sei fertig mit Einkaufen, als ich mich dazu durchgerungen hatte den Trading Card Ordner zu Stargate Atlantis zu erwerben (übrigens 44$). Samstag Ja der Tag war stressig, zu mal Denver als Großstadt extrem miserable Busverbindungen hat! Daher am besten im Conhotel absteigen oder einem nahe liegendem. Kurz vor 10.00 Uhr war ich dann endlich im Hotel und es ging erstmal los mit dem Besuch von einem der 3 Videoräumen - welche als Thema Scifi, Anime und Horror hatten. Man muss anmerken das Denver eine an sich recht warme Gegend ist, wodurch man nicht so viele Klamotten mit sich rum schleppen muss - und die Kostüme gewagter werden ließ (einschließlich Xena).An diesem Tag gab es die Doppelpanel von Dean Haglund und Gary Jones sowie meine Favoriten Dirk Benedict und Dwight Schultz. Letzteren hatte ich ja bereits vor einigen Jahren in Bremen erleben können und er ist nach wie vor einfach fantastisch unterhaltsam. Und Dirk agierte mit ihm sehr gut und die beiden hatten einige Storys zu erzählen, aus ihrer nicht gerade jungen Karriere. Bei diesen beiden Herren kommt ja hinzu das sie sowohl einzeln im Scifi-Genre tätig waren, sich aber auch bereits aus der erfolgreichen Serie Das A-Team kennen. Es folgten noch Panels mit George Takei alias Sulu aus der Star Trek Original Serie sowie Tricia Helfer aus Battlestar Galactica. Takei war wie immer offen und unterhaltsam und sein Umgang mit dem Fans, später auch bei seiner Autogrammsession zu sehen, herzlich.Außerdem gab es ein Quiz für alle Harry Porter Fans, Starfest Play und eine Kostüme und Talentshow mit reger Beteiligung und großem Unterhaltungswert. Generell zeigte sich wieder einmal wie viel Zeit und Aufwand manche Fans in ihre Kostüme steckten. Von Chewbacca über einen Ewok bis hin zum Marshmellowman aus Geisterjäger! Nicht zu vergessen, es waren auch jede Menge Stormtrooper unterwegs, ich liebe diese Kerle. Es wurde dem Fan an diesem Tag also neben den üblichen Panels auch genügend anderes Programm geliefert, was einen ausgebuchten Zeitplan bedeutete. Zusätzlich konnte man sich durchgehend Filme, Serien oder Anime in einen der Zahlreichen kleineren Räume ansehen. Oder an einem der vielen anderen Events teilnehmen.Stargate Command, eine amerikanische Gruppe von Stargate Fans welche sich mit dem Herstellen von Uniformen und Props beschäftigt, war ebenfalls vertreten und veranstaltete ein Extraprogramm (20$ das Ticket mit vollem Zugang oder 5$ mit eingeschränkten) am Samstag. Dazu gehörte dann auch am späten Abend eine sehr unterhaltsame Party im abgeschirmten Bereich. Ich beschloss dann so gegen 1:00 Uhr doch mal den Heimweg anzutreten, leider im Taxi wegen der erwähnten nicht vorhandenen Busverbindung. SonntagDer Sonntag begann um 9:00 Uhr und um 12:00 Uhr folgte das erste Panel, Dwight Schultz und Denise Crosby zusammen auf der Bühne. Im Anschluss daran ein erneutes Panel mit Dean Haglund und Gary Jones und um 2:00 Uhr folgte dann Joe Flanigan, als letzter betrat an diesem Tag Dirk Benedict die Bühne. Ja Starbuck ist deutlich in die Jahre gekommen, aber immerhin ist er das Original. ;-) Flanigans Panel war recht amüsant und er hat eine lockere Art, wenn auch auf eine andere Weise als z.B. ein Michael Shanks, welcher doch noch Fannäher rüber kommt. Allerdings ist er auch schon 10 Jahre mit Stargte verbunden und entsprechend “erfahren”. Im Gegensatz zu Creation war hier wieder das “dem Gast nicht zu nah kommen” vertreten, sprich es durften zwar “Dinge” für den Star abgegeben werden aber anders als in Vancouver nicht ihm direkt sondern einem Conhelfer am Bühnenrand. Entsprechend gab es auch keine Umarmungen, ich latsch auf die Bühne etc Szenen wie in Vancouver. Das dies auch einem Flanigan neu war, zeigte sich daran das er es vom Fan selbst nehmen wollte. Aber soweit ich weis war dies auch Flanigans erste US Con die nicht von Creation veranstaltet wurde, mit Ausnahme von der Comic Con, aber das ist ein anderer Schuh. Auch ein Kritikpunkt war die Bühne, welche hier wieder entschieden kürzer als die Stuhlreihen war, was denen auf Aussenplätzen natürlich schlechte Sicht einbrachte. Wie auch immer, es war ein nettes Panel….übrigens mit dem gleichen Pullover wie auf der WolfEvent Con in London, vor 2 Monaten. Das nur mal als Anmerkung, er trug ja auch das gleiche Hemd wie in Vancouver. ;-) Nicht das es ihm nicht stehen würde…Ich habe mir neben zwei Autogrammen von Flanigan auch eines von Dirk Benedict geholt. Von Schultz habe ich ja bereits eines und so dachte ich mir, hey Starbuck gehört einfach in die Sammlung. ***Mir gefiel die Con sehr gut, eine richtige allgemeine Scifi Con mit viel Programm und guten Gästen. Groß, aber nicht so groß (und teilweise unübersichtlich) wie z.B. die Dragon Con (sagte ich schon mal das die echt der Wahnsinn ist?). Beim Abholen seines Tickets bekam man natürlich auch das obligatorische Programmheft, auf dessen Rückseite sich bereits Informationen zur Con 2007 befanden. Das Datum, vom 20-22.4.2007, sowie die ersten drei Gäste in Form von Leonard Nimoy, Rachel Luttrell und Chris Judge. Ersterer, nämlich Mr.Spock, brachte mich dazu die Starfest Con auch nächstes Jahr auf meine Liste zu setzen. Denn ich war vollkommen zufrieden, unterhalten und hatte 3 Tage fun. Und ehrlich, ein Foto mit Mr.Spock, ist das nicht Grund genug für eine Con? ;-) Aber ein Wort zum Schluss, ich werde ich mich ran machen sowohl für die Vancouver Stargate Con (SGA Uniform) wie auch für Denver (Sarek´s Uniform oder Romulaner TOS) eine Uniform fertig zu kriegen. Vorallem in Denver fiel ja fast schon auf wenn man keine hatte und so kann man wenigstens mal so tun als sei man kreativ ;-)****
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16.03.2009 19:19
Guta bericht ;)
12.03.2009 07:50
Wirklich nur für echte Freak´s (Fan) empfehlenswert. Gruß.
11.03.2009 12:20
Cool, war noch nie auf einer Con aber deine Bericht dazu gefallen mir.