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YOUTH - GEWALT UND PSYCHOTERROR
Für meinen Opa Carl !
Dies ist die Fortsetzung von Childhood / Kindheit - Child in Time
Da war ich nun , im März mit 13 Jahren , in einer mittleren Grossstadt in der Nähe von Wuppertal , bei meinem Erzeuger angekommen !
Durch die jährlichen Besuche in den Sommerferien seit meinem 5. Lebensjahr , kannte ich diese Stadt fast genau so gut wie Frankfurt . Mein geliebten Grosseltern lebten hier in einem Reihenhaus mit grossem Garten in unmittelbarer Nähe zum Wald. Während dieser Ferienaufenthalte , die im allgemeinen 5 Wochen dauerten , verbrachte ich die Zeit von Montags bis Freitags bei Oma und Opa , am Wochenende wurde ich von meinem Erzeuger abgeholt der mit seiner 22 Jahre älteren zweiten Ehefrau im Zentrum wohnte.
Den Bruder meines Erzeugers , der auch mit seiner Ehefrau in der gleichen Stadt lebte , konnte ich nur heimlich besuchen , mein Erzeuger war mit ihm verkracht und hatte mir den Kontakt zu ihm verboten. Mein Onkel , den ich sehr mochte , kam jedoch des Öfteren während meiner Ferienaufenthalte zu meinem Opa , wo wir uns dann sehen und sprechen konnten.
Mein Onkel und meine Tante , sie waren kinderlos , besassen eine Metallverarbeitungsfabrik mit ca. 60 Mitarbeitern , eine Villa auf einem grossen parkähnlichen Grundstück gelegen und man konnte sagen , dass sie nicht am Hungertuch nagten !
Mein Opa war pensionierter Lehrlingsausbilder eines grossen Metallverarbeitenden Betriebs und hatte sich im Keller seines Hauses eine komplette Werkstatt eingerichtet - ich sah ihm immer gerne zu , wenn er an einem im Schraubstock befestigten Stück Stahl herumfeilte , im grauen Arbeitskittel ,den dunkelgrünen Filzhut auf dem Kopf und die Zigarre im schnaufenden Mundwinkel ! Sehr gerne half ich ihm bei der Gartenarbeit , besonders das Rasenmähen mit dem Handrasenmäher machte mir viel Freude.
Er war ein sehr humorvoller und lustiger Mensch , erfand täglich neue Sprüche , manchmal auch auf Kosten von seiner Frau oder mir , doch wir haben alle immer sehr gelacht ! Für mich war er nicht nur der Opa sondern auch mein Freund und natürlich die wichtigste männliche Bezugsperson in meinem Leben . Er hat niemals mit mir geschimpft , kein lautes Wort kam über seine Lippen und geschlagen hat er mich selbstverständlich auch nicht - im Gegenteil , in seiner Anwesenheit hatte mein Erzeuger nie den Mut mich zu schlagen oder zu beschimpfen !!
Tja , das Prügeln durch meinen Erzeuger war für mich ein Riesenproblem , in Gegenwart anderer Menschen behandelte er mich halbwegs freundlich , ein herablassender Unterton war jedoch nicht zu überhören . Sobald er mit mir alleine war , bzw. in Anwesenheit seiner Frau war er ein total anderer Mensch , wenn man so etwas überhaupt noch als Mensch bezeichnen kann ! Mehr dazu später !
Wir wohnten in einem Altbau mit 5 Etagen an einer Hauptverkehrsstrasse im letzten Stockwerk , ich bekam als Zimmer einen dunklen Verschlag ohne Heizung auf dem Dachboden , welcher nur eine Fensterluke besass.
Alle Wohnungen in diesem Haus hatten kein Badezimmer o.ä. , gebadet wurde in einer Zinkwanne in der Küche.
In der Neuen Schule hatte ich grosse Eingewöhnungsprobleme , die meiner späteren Erkenntnis am brutalen und despotischen Verhalten meines Erzeugers lag. Sogar seine Frau hatte Angst vor ihm.
Wenn er gegen 18.00 Uhr angetrunken nach Hause kam , wir beide , seine Frau und ich , konnten seine Tritte auf den Treppenstufen und sein Husten schon Minuten vor seinem Eintreffen in der Wohnung hören , sassen voller Angst zitternd in der Küche , in der Erwartung was der Abend diesmal an Beschimpfungen und Brutalitäten bringen würde.
Meist wurde ich zuerst einmal von ihm mit einem bösen Blick gemustert , es folgten wüste Beschimpfungen und natürlich die üblichen Schläge .
Wenn ich etwas nicht essen konnte , z.B. die fetttriefende Mettwurst - ich musste sie essen , auch wenn ich dabei erbrach , sonst hätte es wieder Prügel gegeben . Seine Tischmanieren empfand ich als unmöglich , er rülpste und furzte bei Tisch , dass es mir oft übel wurde , am Ende leckte er seinen Teller wie ein Hund ab. Ich schämte mich sehr für ihn!! - Auch Heute noch !
Er war ca. 1,80 cm gross und 130 kg schwer , worauf er noch stolz war , hatte hässliche fleischige Hände in der Grössenordnung eines Tennisschlägers. Ich wurde von ihm immer in die Ecke zwischen Wand und Balkontür gedrängt , damit ich nicht mehr ausweichen konnte und bekam dann die volle Wucht seiner Schläge zu spüren. Wenn er sich abreagiert hatte , setzte er sich im Wohnzimmer auf den Sessel vor den Fernseher und trank weiter Bier. Spätestens um 21.00 Uhr musste ich auf mein " Zimmer " , das Licht wurde durch entfernen der Sicherung ausgeschaltet , damit ich nicht mehr lesen konnte ! Mit einer Selbstgebastelten Taschenlampe las ich jedoch noch einige Stunden unter meiner Decke .
Ich kann mich nicht erinnern , dass es Tage ohne Beschimpfungen und Schläge gab. Auch war mein Intimleben vor ihm nicht sicher. Er suchte meine Bettwäsche nach gewissen Flecken ab , ( Meiner Meinung nach ist onanieren für einen pubertierenden 13 Jährigen die normalste Sache der Welt ! ) wenn er etwas fand , gab es Prügel und herabwürdigende Beschimpfungen !
So ging es ca. elf Monate , Tag für Tag , Woche für Woche !
Nach einiger Zeit merkte er , das meine Beziehung zu meinem Opa , den ich häufiger als sonst mit dem Fahrrad besuchte , immer intensiver wurde , was zur Folge hatte , dass er mir den Kontakt zu ihm verbot und mein Fahrrad quasi konfiszierte.
Häufiger Bestandteil seiner Beschimpfungen waren die Worte : Du bist so hässlich / Du kannst nichts / Du bist nichts / Du bist Dumm / Du hast zwei linke Hände , etc. !!!! Natürlich glaubte ich mit der Zeit alles , was er mir an den Kopf warf !!
Psychologisch betrachtet waren diese Beschimpfungen eigentlich an seine eigene Adresse gerichtet ! ( Mangelndes Selbstbewusstsein ! )
Meine schulischen Leistungen wurden durch die ständige Angst und dadurch fehlende Konzentration immer miserabler , ich sonderte mich von den anderen ab , stand in den Pausen alleine auf dem Schulhof und wurde immer ängstlicher , ein Selbstbewusstsein war nicht mehr vorhanden , Energie hatte ich keine mehr. Freundschaften zu andern Schülern kamen auch nicht zustande.
Das Schwimmen hatte ich noch nicht erlernt , was ihm sehr missfiel - eines Tages , ich sollte wieder mit ihm in das städtische Hallenbad , bekam ich vorher von ihm Prügel mit den begleitenden Worten : " Wenn Du heute nicht endlich schwimmen lernst , passiert was " ! Und tatsächlich , ich lernte an diesem Tag das Schwimmen - vermutlich hatte ich mehr Angst vor den Folgen seiner Drohung als vor dem tiefen Wasser !
Ich erinnere mich an einen drei Wochen Aufenthalt mit meiner Klasse in einem Schullandheim im Sauerland , wo ich regelrecht wieder aufblühte und mich sehr wohl fühlte. Vor der Rückkehr in das so genannte " nach Hause " hatte ich grosse Angst !
Etwa zwei Monate vor Ende der Schulzeit musste ich mich entscheiden , welchen Beruf ich erlernen sollte. In die Metall verarbeitende Industrie wollte ich nicht , auch war es aus meiner heutiger Sichtweise viel zu früh einem 13 Jährigen eine solche Entscheidung ab zu verlangen ! Ich wurde immer mehr gedrängt , und entschied mich dann , da mein bester Freund aus dem Taunus Dorf den Beruf des Kochs wählte , ebenso für diesen Beruf !
Mein Onkel , dem die ganze Problematik nicht verborgen geblieben war , man konnte ja die Folgen der Prügel an meinem Gesicht und meinem Körper nach voll ziehen , hatte mit meiner Mutter Kontakt aufgenommen und sie um Übertragung des Sorgerechtes für mich gebeten . Sie lehnte dies ab , gab ihm aber eine Vollmacht um Entscheidungen für meine berufliche und private Zukunft zu treffen , was sich später als grosser Fehler mit sehr negativen Folgen , Physisch wie Psychisch , für mich erweisen sollte !
Mit der Vollmacht wurde mein Erzeuger quasi entmachtet , ich konnte wieder zu meinem geliebten Opa und natürlich auch zu meinem Onkel , der mich oft zu Restaurant Besuchen nach Düsseldorf oder Köln mitnahm. Er war passionierter Jäger , und manchmal durfte ich ihn auch auf die Jagd begleiten. Mit seinen beiden grossen Hunden tollte ich immer sehr gerne im Park herum , was mir grosse Freude bereitete. In den Büros der Fabrik wo mehrere junge Frauen tätig waren hielt ich mich auch sehr gerne auf und unterhielt sie mit Clownereien - heute sagt man eben Comedy !!
Am Geburtstag meines Onkels , bei dem u.a. auch mein Grossvater anwesend war ( Mein Erzeuger war eingeladen - kam aber nicht ! ) durfte ich zur Feier des Tages zwei Gläser Wein trinken - mein Onkel fuhr mich dann später zurück zur Wohnung meines Erzeugers und setzte mich dort ab. In der Wohnung angekommen , roch mein Erzeuger den Alkohol , drängte mich wieder in o.g. Ecke und schlug mir mehrmals sehr hart in das Gesicht , so dass ich am nächsten Tag Blutergüsse und ein blaues Auge hatte.
Es gab wohl einige Tage später ein Gespräch zwischen meinem Onkel und meinem Erzeuger , in den letzten beiden Monaten wurde ich nicht mehr geschlagen , nur noch beschimpft.
Liebe oder / und Zuwendung habe ich von meinem Erzeuger in jedweder Form niemals erfahren !
Es ist den Lesern sicher verständlich geworden , wieso ich meinen " Erzeuger " nicht anders betitele !
So weit mir bekannt ist , stammt das Wort " Vater " aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie : " Der Gütige " !
Fakt ist : Ich war ein ungewolltes Kind , keiner , ausser meinen Grosseltern wollte etwas mit mir zu tun haben - alle zerrten nur an mir herum ! " Erziehen " hat was mit " ziehen " im negativen Sinne zu tun !!! Frei nach Arnie……………
Ich war unendlich froh , die Wohnung dieses " Aschlochs " verlassen zu können und habe sie auch nie mehr betreten ! Erst elf Jahre später sah ich ihn wieder , und dieses Wiedersehen war alles andere als angenehm ! Für ihn !!!
Jahrzehnte später habe immer wieder versucht mit meinem Erzeuger über diese Zeit zu sprechen , ein " Tut mir leid " oder ähnliches hätte mir ermöglicht ihm verzeihen zu können . Wenn ich ihn darauf ansprach bekam ich immer die Antwort : " Das ist nicht wahr , dass saugst du dir alles aus den Fingern " !! Es hatte keinen Sinn .
Den Kontakt habe ich vor 6 Jahren mit den Worten : " Zu Deiner Beerdigung werde ich nicht kommen " ! endgültig beendet!
Das Grab meiner Grosseltern besuche ich in unregelmässigen Zeitabständen , obwohl der kurze Aufenthalt in dieser Stadt immer mit Bauchschmerzen und psychischem Stress verbunden ist !
Ausbildung
Mein Onkel wählte für mich eine " Gaststätte mit Metzgerei " ??!! in einem Dorf ca. Dreißig Kilometer von der Stadt entfernt ! Mein Erster Arbeitstag war genau einen Monat nach meinem 14. Geburtstag ! Die Lokalität des Hauses befand sich an einer stark befahrenen Bundesstrasse in der Nähe einer Talsperre.
Ich wohnte dort und teilte mein ca. 15 m² Zimmer mit dem18 jährigen Metzger Thomas der sehr freundlich und hilfsbereit war.
Mein Arbeitsbeginn war um 08.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr danach folgte eine Pause von 2 Stunden , um 17.00 Uhr ging es weiter bis ca. 22.45 Uhr. Am Tag nach dem Berufsschulunterricht arbeitete ich von 17.00 Uhr bis ca. 22.45 Uhr.
Am Wochenende herrschte immer Hochbetrieb , insofern entfiel die nachmittägliche Pause von 2 Stunden. Mittwochs war das Lokal geschlossen. So kam eine wöchentliche Arbeitszeit von über 70 Stunden zustande. Erst 15 Monate später erfuhr ich , dass meine wöchentliche Arbeitszeit lt. Jugendarbeitsschutzgesetz maximal 37,5 Stunden hätte nicht übersteigen dürfen !?
Entlohnt wurde ich mit DM 150,-- monatlich.
Sechs Jahre später wurde durch eine Röntgenaufnahme bei mir zufällig die " Scheuermannsche Krankheit " diagnostiziert !
In meinem Fall war es auf die harte körperliche Arbeit zurück zu führen , da ich mich noch im Wachstum befand.
Es war ein Familienbetrieb , das Küchenpersonal bestand aus der Ehefrau des Metzgers , Ihrer beiden Töchter und zwei Küchenhilfen , die wiederum auch mit der Familie verwandt waren .( Später wurde meiner Mutter durch die zuständige IHK mitgeteilt , dass diese Frau weder eine Ausbildung zur Köchin hatte , geschweige denn im Besitz einer Ausbildungslizenz / Meisterbriefes war !? ).
Bedingt durch die ungewohnt lange und auch schwere Arbeit nahm ich sehr stark ab , war ständig müde und unkonzentriert. Der freie Tag reichte mir nicht zur Regeneration aus. An den sechs Abenden in der Woche fiel ich wie ein Stein in das Bett ! An soziale Kontakte war mangels Zeit auch nicht zu denken.
Anfangs holte mich mein Onkel noch am Dienstagabend mit dem Auto ab und ich verbrachte meinen freien Tag bei Ihm.
Im Laufe der Zeit liess sein Interesse an mir jedoch nach , ich vermute , es gab da einen Zusammenhang mit dem ihm von meiner Mutter verweigerten Sorgerecht !
Zu Beginn war mein Verhältnis zu den Kolleginnen noch halbwegs normal , aber mir wurde schnell klar , dass bei mir als einzigem männlichen Mitglied die Launen und Streitereien der Familie abgeladen wurden. Insbesondere zwischen den Eheleuten herrschte ständig Streit . Oft kam es vor ,dass mir die " Chefin " eine Pfanne oder einen Topf in den Rücken schleuderte , mich heftig beschimpfte , einfach wegen nichts ! Ich arbeitete immer mehr und schneller , wie ein gehetztes Tier , nur um ihr und den anderen zu gefallen . Es half nichts , je mehr ich tat , um so mehr wurde ich beschimpft . Vom Chef , einem Mittelgrossen Mann mit einem sehr umfangreichen Bauch bekam ich öfters Ohrfeigen oder Tritte in den Hintern , was mich aber wenig beeindruckte , hatte ich mit physischer Gewalt doch schon meine Erfahrungen gesammelt ! Erniedrigend und demoralisierend war der Psychische Druck der auf mich ausgeübt wurde .
Meinem Onkel erzählte ich mehrmals davon , als Antwort hörte ich immer den Spruch : " Lehrjahre sind keine Herrenjahre " !!
Berufsspezifisches lernte ich in diesen 15 Monaten absolut nichts !! Das konnte ich in der nächsten Lehrstelle in Frankfurt feststellen , ich musste praktisch von vorne beginnen.
Pommes Frites mit einer mechanischen Maschine herstellen , das mehrere Stunden am Tag , viele Stunden am Tag Zwiebeln schälen und Salat putzen , die 25 kg schweren Töpfe durch das verwinkelte alte Gebäude transportieren , Nachmittags und Abends das ganze Geschirr abtrocknen , eine Spülmaschine mit Trockner war den Inhabern zu teuer , sie hatten ja mich !
Montags nach dem Schlachten musste ich regelmässig den Schlachtraum vom Blut und den noch dampfenden Eingeweiden der getöteten Kälber säubern , was bei mir öfters zum Erbrechen führte ! Man konnte den Tod im Schlachtraum riechen , es war äusserst unangenehm !
Ich wurde regelrecht ausgenutzt und gemobbt !!
Eines Tages wurde ich wurde ich von der Chefin mit den Worten : " Komm mal an's Telefon - Deinen Opa hat es erwischt " !
Sie sprach diese Worte in sehr abfälliger Weise ! Meine Tante teilte mir mit , dass mein geliebter Opa einem Schlaganfall erlegen sei ! Es war für mich ein grosser Schock wie vier Jahre zuvor , als meine Grossmutter aus dem Taunus - Dorf starb - schlimmer noch , hatte ich jetzt doch niemanden mehr ,dem ich mich anvertrauen konnte und der mich liebte.
Die nächsten Tage und Wochen waren für mich sehr schwer , auf meine Trauer wurde keine Rücksicht genommen , es wurden sogar Spässchen und Witze bzgl. des Todes meines Grossvaters gemacht !
Bei der Beerdigung meines Grossvaters , es waren mehr als hundert Kondolierende Besucher anwesend , musste ich ohne Unterlass weinen ( Ich kann diesen Tag nie vergessen ! ) , meine Tante riss mich am Arm und sagte mir : " Hör auf mit deiner blöden Flennerei " ! - Dass sie eine Antipathie gegen meinen Opa hatte , wusste ich schon längere Zeit.
Nach der Beerdigung musste ich natürlich wieder bis Abends arbeiten , was mir sehr schwer fiel !
Die Demütigungen und Beschimpfungen gingen weiter , beim Schreiben dieser Zeilen fragte ich mich , wie ich das überhaupt überstanden habe ! ( Das ist der Vorteil des sturen Hessen ! ) Ich kann mich erinnern , dass ich immer verschlossener wurde , kaum noch ein Wort sagte und meine Arbeiten wie in Trance ausführte.
Einziger Lichtblick war der freie Mittwoch , den ich immer öfter mit meinem Freund , dem Metzger Thomas in dessen Elternhaus verbrachte ! Er besass mehrere Luftgewehre mit denen wir uns auf unseren Ausflügen in dem nahe gelegenen Wald gegenseitig unter die Gürtellinie beschossen , was uns einen Heiden Spass bereitete. Passiert ist nie etwas.
Diese schöne freien Tage waren bald vorbei , er hatte oft Ärger mit unserem Chef , so dass er uns bald in Richtung Köln verliess. Mein Kontakt zu ihm blieb aber noch viele Jahre bestehen.
Nun war ich alleine , auch auf dem Zimmer , und begann wieder zu beten und zu beten…………….
Anlässlich eines Besuches bei meiner Mutter in Frankfurt während meines Urlaubs , erschrak sie über mein Aussehen , ich erzählte ihr einiges über die Vorfälle und meine Situation in diesem " Betrieb " !? Nach Ende meines Urlaubs kehrte ich wieder an meine Lehrstelle zurück , meine Mutter teilte mir noch mit , dass sie mich in kürzester Zeit dort besuchen werde.
Es hatte sich nichts verändert , Mobbing und Psychoterror gingen unvermindert weiter , mein Beten aber auch !
Nach ca. drei Wochen kam meine Mutter aus dem 200 km entfernten Frankfurt zu Besuch , sie hatte mir inzwischen schriftlich mitgeteilt das sie für mich einen neuen Ausbildungsplatz in dem damals besten Restaurant von Frankfurt gefunden habe , Diesen Brief erhielt ich geöffnet !! Der Chef hatte ihn schon gelesen !?
Meine Mutter hatte ein lautstarkes Gespräch mit meinem Chef , wollte die Treppe hinauf zu meinem Zimmer um meinen Koffer zu packen , daran wurde sie mit Gewalt von meinem Chef gehindert und einige Treppenstufen hinunter gestossen !
Ich war durch diesen Psychoterror und auch die vorherige Zeit bei meinem Erzeuger sehr verängstigt und leider nicht in der Lage ihr zu helfen !
In der Nachmittagspause packte ich meinen Koffer und schob ihn unter das Bett ! Ich wollte das Haus in der Nacht durch das Fenster verlassen ! ( Ich wusste , das meine Mutter in der 10 km entfernten Stadt in einem Hotel übernachtete ! )
Als ich spät Abends angezogen auf dem Bett lag , öffnete sich die Tür und mein dicker Chef trat ein , bückte sich und zog den Koffer unter meinem Bett hervor , und verliess mit den Worten : " Du bleibst hier " !!! das Zimmer .
Mein Zimmer bzw. der Kleiderschrank mussten also im Laufe des Abends kontrolliert worden sein !
Diese Nacht konnte ich nicht schlafen , ich kam mir vor wie in einem Gefängnis und Eigentum dieser tyrannischen Familie !
Am nächsten Morgen gegen Fünf Uhr verliess ich das Haus unbemerkt durch das Fenster im Gegenüber liegenden Leerstehenden Zimmer und fuhr mit dem ersten Bus in die Stadt .
Am gleichen Tag erreichte ich mit meiner Mutter wieder Frankfurt. Von meinem Onkel hatte ich schon mehrere Wochen nichts mehr gehört !
Er beendete sein Leben vor 8 Jahren mit einem Sprung von einer 100 m hohen Brücke , da er unheilbar erkrankt war und seiner 25 jährigen jüngeren Freundin nicht als Pflegefall zur Last fallen wollte !
Eine Woche später , nach dem ich mich etwas erholt hatte , begann ich meine Ausbildung , wie schon o.e. in einem First Class Restaurant mit grossem Cafe in unmittelbarer Nähe der Frankfurter Oper.
Hier waren in einer grossen und sehr modern ausgestatteten Küche ca. 8 Köche und 12 Auszubildende am Werk !
Auch eine grosse Konditorei war vorhanden.
Die gesetzlichen Arbeitszeiten wurden in diesem Betrieb penibel beachtet !
Ich gewann sofort Freunde , wurde respektiert und mein Selbstvertrauen begann wieder zu wachsen.
Wir waren in dieser Küche wie eine grosse Familie - Es begann eine wunderschöne Zeit !
Monate später wurde mein Ex - Chef vom Gericht wegen Körperverletzung und Missachtung des Jugendarbeitsschutz-
gesetzes zu einer Bewährungsstrafe und einer hohen Geldstrafe verurteilt ! Auch wurde ihm die Gaststättenlizenz entzogen !
In meinem nächsten Urlaub ca. 1 Jahr später besuchte ich meinen Freund , den Metzger Thomas in Köln , wobei ich von ihm erfuhr , dass meine ehemalige Chefin ( Er hatte noch Kontakt zu einer Verwandten des Hauses ! ) einige Monate zuvor im Alter von Ende 40 nach kurzer schwerer Krankheit gestorben sei!
Waren meine Gebete wieder angekommen - oder ? - Aber krank wird jeder mal !
Fazit
30 Monate " Rocky Beatin Psycho Horror Cooking Show " überstanden - mit Niederschreiben dieser Erlebnisse endgültig !?
Teil 3 und 4 erscheinen am Todestag des Autors !
Black Hole Sun
In my eyes
Indisposed
In disguise
As no one knows
Hides the face
Lies the snake
The sun
In my disgrace
Boiling heat
Summer stench
neath the black
The sky looks dead
Call my name
Through the cream
And Ill hear you
Scream again
Black hole sun
Wont you come
And wash away the rain
Black hole sun
Wont you come
Wont you come
Stuttering
Cold and damp
Steal the warm wind
Tired friend
Times are gone
For honest men
And sometimes
Far too long
For snakes
In my shoes
A walking sleep
And my youth
I pray to keep
Heaven send
Hell away
No one sings
Like you
Anymore
Hang my head
Drown my fear
Till you all just
Disappear
Soundgarden
Danke an Lolomay für die Auswahl des Song - Textes .
© 2006 - MDVU - SAXPOWER LIFE SOLUTIONS AG - FRANKFURT / M. - GERMANY
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sehr hilfreich
08.04.2005
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STAATSSICHERHEIT
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03.06.2007
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chinook_1
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sehr hilfreich
27.11.2008
(13.09.2010)
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Miraculix1967
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sehr hilfreich
20.05.2006
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LoewieLoew
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sehr hilfreich
26.01.2006
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