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Wenn HOOLIGANS sich treffen - NEW VERSION

5  18.04.2009 (12.06.2010)

Pro:
Alles, außer die Trennung

Kontra:
Was denkt Ihr ? Wer lesen kann, hat Vorteile .

Empfehlenswert: Ja 

thearcadefire

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:41

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 122 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Was passiert, wenn zwei Hooligans von Manchester City auf einen Hooligan von Hull City treffen, mit diesem statt zu prügeln in die Studentenbar der Universität Manchester einsteigen, sich an einem Bier eines Studenten bedienen und ertappt werden ?


1. Nichts ?
2. Sie werden rausgeworfen ?
3. Eine Schlägerei steht bevor ?
4. Die Polizei erscheint, nimmt einige Personen in Gewahrsam ?


Was denkt Ihr ?


Nichts von alledem, hätte ich sonst so eine Einleitung gewählt ? Ist es so schwer zu erraten ? Gut, überzeugt, ich löse auf. Es ist die Gründungsstunde der Band JAMES. Genau diese Band möchte ich dem geneigten Leser nun vorstellen, da es zu meinem großen Bedauern keine gute Biographie dieser Band im Internet gibt, doch vorher ein Inhaltsverzeichnis meines Berichtes, der allerdings vor etwa 5 Jahren von mir in einer etwas anderen und unvollständigen Form auf meiner damaligen Domain, die ich nun wieder besitze, und auf einigen Meinungsplattformen veröffentlicht wurde. Diese Wiederveröffentlichung und Anpassung des Berichtes ist jedoch erforderlich, um den Lesern meine geplanten, teils geschriebenen und bis auf eine Ausnahme noch unveröffentlichten Musikberichte zu den zahllosen Alben der Band näherzubringen.


1. Die Gründung der Band
2. Die Entwicklung der Band
3. Das Ende der Band
4. Meine persönliche Meinung / Schrecken in den Abendstunden


Wer eine Diskographie meinerseits vermißt, diese werde ich in dieser Bandbiographie mit integrieren, viele Alben und Singles finden also Erwähnung, wobei ich auf musikalische Details in Anbetracht meines oben erwähnten Vorhabens weitestgehend verzichten werde, soweit es nicht von Bedeutung für den Werdegang der Band ist. Falls irgendwer die Band kennt und Interesse hat, bin ich gern bereit, eine Aktion zu planen, Interessierte bitte melden.


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1. Die Gründung der Band:
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Wir schreiben das Jahr 1983 und die mittlerweile 15-jährigen Hooligans Paul Gilbertson (Spitzname „Gibber“) und Jim Glennie (Spitzname „Jimmy“) begleiten ihren über alles geliebten Verein Manchester City durch das ganze Land. Sie haben mit der Schule längst abgeschlossen, sind mit der anschließend zu erwarteten Arbeitslosigkeit und dem trostlosen eintönigen Leben nicht zufrieden und ziehen lieber prügelnd durch das Land. Schwachsinnige Denkweise, das wissen wir ja alle, es sei denn, wir gehören selbst zu dieser Szene, doch neben den Prügeleien schafft diese Zeit bei Beiden auch gewisse Freundschaften zu Leuten, die ein sehr ähnliches Leben führen, diesmal einige berühmt berüchtigte Hooligans von Hull City.


Gavan Whelan, geboren am 10.10.1963 und mittlerweile in Manchester wohnhaft, ist einer von ihnen, so daß man einerseits um die Häuser zieht, mangels Geld aber meistens in die Studentenkneipen einsteigt, um sich dort mit den Drinks anderer vollaufen zu lassen. Doch bereits zu dieser Zeit versucht man, mit Musik ein wenig Abwechslung ins Leben zu bringen, wenn auch besagte Instrumente teuer sind. Gibber kaufte für 10 £ eine gestohlene Gitarre, Jimmy mußte einen Baß spielen, die sie für 50 £ einem Hehler abkauften und Gavin durfte sich somit an das Schlagzeug setzen. Das meiste Equipment war wohl geklaut, doch auch die Instrumente konnte keiner so richtig spielen, besonders aber die Auftritte dieser Zeit waren eine Katastrophe, bereits nach 1,5 Songs mußten sie meistens wieder die Bühne verlassen, weil sie so schlecht waren. Auch die Texte waren sehr schlecht, zumal Jimmy, dieses war aus der Not geboren, singen mußte. Textlich war es grausam und zudem auch geschmacklos, was ich an späterer Stelle an einem Beispiel aufzeigen werde. In diesen Tagen nannten sie sich „Model Team International“, zuvor, um 1980, hießen sie noch „Venereal And The Diseases“, waren aber immer eine dieser Bands, die niemand hören wollte, so daß sie nach einem neuen Sänger suchten, damit jeder sich nur noch auf seine Instrumente konzentrieren konnte. Mit Danny Ryan, über den ich leider nichts recherchieren konnte, wurden sie zunächst fündig. Weiterhin waren sie auf ihren Sauftouren völlig pleite, so daß sie, mittlerweile 16 Jahre alt, wieder einmal in Studentenkneipen und in die Bar der Universität durch Toilettenfenster, die einer von ihnen zuvor geöffnet hatte, einstiegen, um dann anderen die Drinks zu klauen.


Dieser Tag sollte das Leben einiger Beteiligten nachträglich ändern, Danny Ryan war bei dieser Begegnung nicht dabei. So trafen sie zufällig auf Tim Booth, einem Studenten, dieser hatte gerade Liebeskummer, deshalb tanzte er wie wild. In der gleichen Zeit stibitzte Gavan das Bier von Tim, dieser stellte die beiden zwar zur Rede, eine Schlägerei vermochte er nicht anzufangen, weil er wußte, er würde den Kürzeren ziehen. Doch so kamen die 4 ins Gespräch, Tim wurde als Backgroundsänger und Tänzer engagiert. Von den bisherigen Texten war er alles andere als begeistert, Texte wie „I Have A Way With Girls, Me Being So Good-looking, I Have A Fantasy, I Wanna Be Raped By A Woman“, übersetzt: „Ich habe viel (sexuellen) Kontakt zu Mädchen, ich Schönling [gemeint: Frauenschwarm], ich habe eine Fantasie, ich möchte von einer Frau vergewaltigt werden.“ Diesem ist wohl nichts hinzuzufügen. Da Tim dies nicht öffentlich singen wollte, begann er aus Verzweiflung Texte zu schreiben, so änderte sich die Besetzung, Danny Ryan durfte wieder gehen. Tim Booth, geboren am 04.02.1960, der bisher Drama an der Universität Manchester studierte, wurde Songwriter und Sänger der Band.


Larry Gott, geboren am 24.07.1957, oftmals als James Gott auf den Covern zu finden, wurde nach kurzer Zeit der neue Gitarrist, da Paul Gilbertson wegen Hooligan-Aktivitäten schnell im Gefängnis landete. 1983 stand somit das Line-Up der Band James fest, welches im weiteren Verlauf ein wenig die Musikgeschichte Englands, besonders die Geschichte der Musikszene in Manchester, bestimmte, die u.a. The Smiths, Morrissey, Oasis, New Order und viele andere Bands hervorbrachte. Mit dem nachfolgenden Line-Up erhielten sie einen Plattenvertrag bei dem Independent Label Factory: Tim Booth (Vocals), Larry Gott (Guitar), Jim Glennie (Bass) und Gavan Whelan (Drums). Auch Gavan Whelan wird oftmals anders auf den (wohlgemerkt wenigen) Covern (und in den Booklets) erwähnt, hier heißt er manchmal auch Gavin Whelan.


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2. Die Entwicklung der Band:
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Sie veröffentlichten ihre erste Single „Jimone“, sprich „Jim 1“, der später noch die Singles „Folklore“ und „Hymn For A Village“ folgten. Bereits im Januar 1985 sollten sie auf das Frontcover vom New Musical Express, doch dieses verweigerte die Band, so daß Morrissey von The Smiths dann das Cover zieren durfte. Die Gründe sind, sie wollten erst durch die Musik auf sich aufmerksam machen. Immerhin kann Morrissey sie als Support-Act für die UK-Tour von The Smiths gewinnen. Mittlerweile kommen sie bei Sire Records unter Vertrag, sie unterschreiben einen Plattenvertrag für drei Alben. Besagte Bilder aus der Session, als sich die Bandmitglieder bei der Fotosession mit dem Rücken zum Fotografen stellten, sorgten für reichlich Wirbel, wurden der Band lange übel genommen, bis dann das erste Album erschien.


Dieses war im August 1986 endlich soweit, das erste Album „Stutter“ (Sire Records / Blanco Y Negro), produziert von Lenny Kaye, dem Gitarrist von Patti Smith, erschien. Im Oktober 1988 gibt es noch das 2. Album „Strip-Mine“ (Sire Records / Blanco Y Negro, kurioserweise auf dem Label als „Jim CD2“ bezeichnet), doch irgendwie wird die Band das Gefühl einfach nicht los, daß sie von der Plattenfirma nicht die Unterstützung erhalten, die sie eigentlich für sich in Anspruch nehmen, so sind Radioeinsätze genauso selten, wie Werbematerial oder eine Promotion ihrer Alben.


Nachdem eine personelle Veränderung im Management der Plattenfirma auch noch die letzte Hoffnung auf größere Unterstützung nimmt, der damals verantwortliche Ansprechpartner, der von der Band heute noch als Freund angesehen wird, da er immer zu ihnen stand, wurde eben einmal ausgetauscht, kaufen

Bilder von Alles mit H...
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Alles mit H... James_Discography_Set1
Die ersten 2 Alben der Band: "Stutter" + "Strip-Mine" ...
sich James aus dem Vertrag und nehmen über ihr eigenes Label „One Man“ ein Live-Album auf, welches über Rough Trade vertrieben wird. Dieses Album fehlt mir bis heute, vielleicht besitzt es wer und kann es mir verkaufen (?), es heißt „One Man Clapping“ und wurde im März 1989 veröffentlicht, enthalten sind Songs wie „Sit Down“ und „Come Home“, spätere Hits in England.


Im Mai 1990 ändert sich das Line-Up erneut, Drummer Gavan Whelan hat genug und verläßt die Band, David „Dave“ Baynton-Power, geboren am 29.01.1961, ersetzt ihn. Doch damit nicht genug, James expandieren nun, zusätzlich kommen hinzu, Saul Davies (Guitar, Violine - geboren am 28.06.1965), Andy Diagram (Trompete) und Mark Hunter (Keyboards - geboren am 05.11.1968). Ein kleine Anekdote, wie Saul in die Band kam, Larry Gott war in einem Club namens „Band On The Wall“, wo eine Band spielte, die er persönlich kannte. Als Larry als Gastmusiker die Bühne betrat, sah er, daß jemand im Publikum mit einer Geige da war, so ließ er diese Person, eben Saul Davies, einfach auf die Bühne holen und sagte zu ihm, „Spiel einfach etwas“, danach durchzechten sie die Nacht und scheuchten den Rest der Band dann frühmorgens zur gemeinsamen Session ins Studio, kurz darauf gehörte Saul zur Band James.


Fast gleichzeitig unterschreiben sie einen Plattenvertrag bei Polygram und kommen beim Label Fontana Records unter, sie veröffentlichen schnell die Single „How Was It For You“, welche Platz 32 der UK-Charts erreicht. Noch im Juni 1990 folgt ihr Polygram-Debütalbum „Gold Mother“, welches gleich auf Platz 2 der LP-Charts landet, die UK-Edition davon suche ich bis heute, sie weicht vom Album hierzulande etwas ab. Bereits im Juli 1990 erscheint die nächste Single „Come Home“, welche ebenfalls Platz 32 der Charts erreicht.


Am 24.11.1990 spielen James anläßlich der WDR Rocknacht in der Philipshalle, Düsseldorf, im Dezember 1990 veröffentlichen sie noch Single 3, mit „Lose Control“ erreichen sie Platz 38 in den UK-Charts. Am 18.01.1991 gehören sie zu den wenigen Bands, die beim „Great British Music Weekend“ im Wembley Stadium von London teilnehmen dürfen. Dann am 30.01.1991 schreiben James Geschichte, als sie 22 Jahre nach den Beatles (auf den Savile Row Offices) auf dem Dach des Radiosenders an der Piccadilly Station Manchester ein 5-Set-Konzert spielen. Inzwischen auch von der BBC stark beachtet, erscheint am 06.04.1991 die nächste Single, die auf Anhieb Platz 2 schafft, es ist das bereits erwähnte „Sit Down“, noch immer der größte Hit der Band.


Im Mai erscheint eine Neuauflage mit anderen Tracks und anderer Titelreihenfolge vom Album „Gold Mother“ und ähnelt der Version hierzulande wesentlich mehr, diese schafft es auf Anhieb auf Platz 2 der LP-Charts hinter dem „Greatest Hits“ von den Eurythmics. Am 23.09.1991 strahlt die BBC (TV2) eine Sendung „James In Concert“ aus, wobei der Auftritt des Reading Festivals knapp einen Monat zuvor gezeigt wird. Noch im Oktober beteiligen sich James am Tribute-Album „I'm Your Fan“ (Leonard Cohen) mit „So Long, Marianne“, auf dem u.a. auch die Pixies mit „I Can’t Forget“ zu hören sind. Mit „Sound“ erscheint am 07.12.1991 die neue Single, die das neue Album promoten soll, sie erreicht Platz 9 der Charts.


Bevor das Album erscheint, veröffentlichen James am 08.02.1992 die zweite Single „Born Of Frustration“, die Platz 13 erreicht. Gleichzeitig spielt man am selben Tag dann auch ein Dress Rehearsal für die anstehende Nordamerika-Tour im Polytechnic von Manchester, welches als Bootleg die Plattenläden erreicht, falls dieses Bootleg jemand hat, bitte Notiz im PGB, Danke. Am 29.02.1992 ist dann auch endlich das Album „Seven“ auf dem Markt, es erreicht wieder einmal Platz 2 der LP-Charts, davor steht nur die Band Simply Red mit ihrem Album „Stars“. Am 24.03.1992 schaffen sie es während der US-Tour im legendären Roxy von Los Angeles vor ausverkauftem Haus ein Konzert zu spielen, damit nicht genug, die Single 3 aus „Seven“ erscheint am 04.03.1992, wird leider nicht so erfolgreich wie die Vorgänger, denn „Ring The Bells“ kommt nicht über Platz 37 hinaus. Dennoch spielen James diesen Sommer bei einigen Festivals, teilweise als Headliner, u.a. sind sie dabei auch beim Glastonbury-Festival.


Dann jedoch gibt es einen tragischen Tag in der Geschichte der Band, als am 12.07.1992 beim Auftritt von James beim „Le Festival Les Heroes Sont Immortels“ in Calais, Frankreich bei einem Zwischenfall, als ein Teil der Aufbauten wegen des starken Gedränges einstürzt, einige Fans und Mitglieder der Crew von James teils schwer verletzt werden. Aus lauter Frust und einer erzwungenen Tourpause nehmen James eine EP ebenfalls mit dem Titel „Seven“ auf, diese enthält einige Stücke des Albums und auch eine Live-Version von „Sit Down“ sowie mit „Sunday Morning“ eine beachtenswerte Cover-Version des Songs der Band The Velvet Underground. Die EP erreicht Platz 46 in den Charts. Für den 25.09.1992 wollten James dann Teil 2 ihrer US-Tour begehen, doch Gitarrist Larry Gott wird noch vor dem ersten Auftritt außerhalb von Los Angeles überfallen. Verletzt, geschockt und völlig entnervt reist er ab, der damalige Gefährte und Tourmanager, mittlerweile aus dem Knast entlassen, Paul Gilbertson („Gibber“) ersetzt ihn für den Verlauf dieser Tournee. Larry Gott ist vorher ein arbeitsloser Möbelmacher gewesen, der zu der damaligen Zeit aus der Not heraus Gitarrenunterricht gab und so eigentlich in die Band kam, er war danach nie wieder Mitglied der Band bis zu deren Trennung.


Am 21.03.1993 spielten James einen Secret-Gig vor 175 Fans im „Bath Moles Club“, das neue Album sollte promotet werden, welches „Carousel“ heißen sollte und von Brian Eno produziert werden sollte, wobei es ein Album mit diesem Namen nie geben wird. Doch der Reihe nach, denn die Aufnahmen mit Eno werfen gleich zwei Alben und einige Singles ab, zunächst erscheint am 11.09.1993 die Single „Sometimes“ und erreicht Platz 18 der Charts. Am 09.10.1993 ist es endlich soweit, das erwartete Album mit Eno erscheint, statt „Carousel“ heißt es aber „Laid“. Das Album erreicht Platz 3 in den LP-Charts und der gleichnamige Song wird am 20.11.1993 die nächste Single, die es auf Platz 25 schafft.


Auch in den USA schafft besagtes Album „Laid“ es im März 1994 immerhin auf Platz 72 der Billboard Charts, die gleichnamige Single landet im April auf Platz 61, doch fast gleichzeitig veröffentlichen James bereits am 02.04.1994 die Single „Jam J“, die Platz 24 der UK-Charts schafft und die B-Seite „Say Something“ bietet. Während der US-Tour im Mai und Juni 1994 spielen James diverse ausverkaufte Shows im großen Stil, so ist auch eine Radioshow „James In Concert“ beim bekannten Sender KROQ darunter.


Noch 1994 treten James auch beim legendären Woodstock-Festival '94 auf, welches auf der Winston Farm, Saugerties, NY am 13.08.1994 stattfindet. Am 24.09.1994 erscheint „Wah Wah“, ein Album, welches ebenfalls bei den „Laid“-Sessions mit Brian Eno entstand, jedoch äußerst roh und ungewöhnlich ist, da es quasi keinerlei Abmischung hat, sondern eben die reinen Demos enthält, die allerdings zumeist von Brian Eno oder Markus Dravs, oftmals der Produzent der Band The Levellers, ursprünglich gemischt wurden. Die Band folgt dabei dem Rat und Wunsch ihres Produzenten Brian Eno. Es erreicht trotzdem Platz 11 der LP-Charts, kleinere Anekdoten am Rande, erstmals versuchen sich James hier selbst als Produzenten, denn das Stück „Maria“ wurde von David Baynton-Power und Mark Hunter abgemischt und auch die zusätzliche Produktion haben sie übernommen. Die weiteren Kuriositäten dieses gewöhnungsbedürftigen Albums sind die Tatsachen, daß es einerseits hierauf den Song „Say Say Something“ gibt, andererseits der Song „Maria“ ein Vorbild für Stephen Jones ist, der mit seiner Band Babybird den Gesang davon aufnimmt. „Wah Wah“ wurde dem A&R-Manager Martine McDonagh gewidmet, der James von 1985 bis März 1994 betreute, dem die Band bis heute dankbar ist, es ist der (oben im Text erwähnte) Freund, welcher stets zu ihnen gehalten hatte, er war zudem der Leiter des damaligen Fanclubs.


Noch Ende 1994 nimmt Tim Booth zusammen mit Filmemacher Angelo Badalamenti ein Solo-Album auf („Booth And The Bad Angel“). 1995 gibt Larry Gott seinen endgültigen Ausstieg aus der Band bekannt. Ersetzen wird ihn Adrian Oxaal (Spitzname „Mr. Pastry)“, ein jahrelanger Freund von Saul Davis, die beide aus Hull stammen, es wird nicht die letzte Umbesetzung sein ...


Mit dem Nachfolger „Whiplash“ liefern James 1997 ein Meisterwerk ab, welches sich lange in den UK-Top10 tummelt, 3 Singles daraus sorgen für viel Furore. Am 22.02.1997 erreicht „She's A Star“ Platz 9, dann am 03.05.1997 erscheint „Tomorrow“, ein Song, der eigentlich aus den „Laid“-Sessions stammt, und hier in einem anderen und vollerem Sound zu hören ist, als man ihn zuvor bereits auf „Wah Wah“ finden konnte. Er schafft es auf Platz 12 der Charts. Dritter Song im Bunde ist „Waltzing Along“, welcher am 05.07.1997 Platz 23 erreicht. Als Produzent fungierte hier Stephen Hague, sonst oft Produzent von New Order und Electronic, aber auch Brian Eno zieht im Hintergrund und sporadisch wieder die Fäden.


1998 erscheint ein „Best Of“, welches ohne Trompeter Andy Diagram veröffentlicht wird, dieses steigt auf Platz 1 der Album-Charts ein. Es wird das bisher erfolgreichste Album der Band und erreicht den dreifachen Platinstatus. Mit „Runaground“ veröffentlichen sie wieder eine Single, die am 06.06.1998 Platz 29 erreicht. Auch ein Remix von „Sit Down“ schafft es am 21.11.1998 auf Platz 7 der UK-Charts. Mit dem Album „Millionaires“, produziert von Brian Eno, und den Singles „I Know What I'm Here For“ und „We're Going To Miss You“ veröffentlichen James 1999 weitere Werke, die leider ziemlich floppen. Boygroups, Girlbands und Castings sind mittlerweile im Blickfeld von Plattenfirmen und Radiosendern gelandet, so startet der Niedergang der Band / der „echten“ Musik an sich.


Zuvor jedoch spielen James noch in China als Headliner in Bejing (Peking) auf dem Heineken Festival und machen eine kleinere Tour durch die Theater von Großbritannien, was der Band ermöglicht, dabei live einige Songs einzuspielen, die dann in Studioaufnahmen das nächste Studioalbum („Pleased To Meet You“) befüllen. Von den Smashing Pumpkins eingeladen, spielen sie zusammen mit diesen ein Konzert in Pretoria, Südafrika.


Mit dem genialen „Pleased To Meet You“ erscheint im Juli 2001 noch ein Studioalbum, was aber kaum Beachtung findet (Platz 11 der Charts), damit ist das Ende dieser Band eingeleitet, denn Tim Booth hat keine Lust mehr, mit diesem stressigen, aber nicht verdienstvollen Leben, bei gleichzeitigem Hype um Boygroups und den ganzen Casting-Sachen. Doch ein wesentlich entscheidender Faktor für die Auflösung war auch durch drastische Umstrukturierungen bei der Plattenfirma (Mercury Records) gegeben, aus Protest spielte die Band nur noch kleinere Konzerte in Ländern, in denen die Charts keine Rolle spielen (Spanien und Griechenland). Kurioserweise sind die Verkaufszahlen dort so immens, daß sie die Verkaufszahlen daheim deutlich übersteigen und sogar die der ersten 10 Plätzen in den Charts dieser Länder in der Summe locker übertrumpfen, aber nicht offiziell geführt werden, da der Verkauf der Alben hauptsächlich bei den Konzerten stattfand und nicht über den Handel.


Für Fans der Band gibt es fast zeitgleich einen besonderen Leckerbissen, denn mit „B-Sides Ultra“ gibt es parallel zum neuen Album eine Zusammenfassung obskurer B-Seiten der Band, darunter sind u.a. die Songs „I Defeat“ mit Sinéad O'Connor, „The Lake“, „Sunday Morning“, „China Girl“, einer interessanten und gelungenen Cover-Version des Songs von David Bowie, oder wirklich obskure B-Seiten, wie Tim Booth es einmal ausdrückte: „Assassin“, „Chunny Pops“ oder „Where You Gonna Run ?“.


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3. Das Ende der Band:
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Mittlerweile besteht die Band in folgender Formation: Tim Booth (Gesang), Jim Glennie (Bass), Saul Davis (Gitarre, Violine), Mark Hunter (Keyboards), Adrian Oxaal (Gitarre), David „Dave“ Baynton-Power (Drums) und Michael Kulas (Gitarre, Backing Vocals). Auf der UK-Tour 2001 teilt Tim Booth der Band mit, daß er nach dem Tourende aussteigen wird, somit wird ein Abschiedskonzert im G-Mex von Manchester geplant.


Dieses Konzert vom 07.12.2001 wird live mitgeschnitten und 2002 sowohl auf Live-DVD und Live-Doppel-CD veröffentlicht, wobei die Doppel-CD das komplette Konzert beinhaltet, bei der DVD fielen 2 Songs dem Schnitt zum Opfer. Bei diesem Konzert wird Tim Booth würdig verabschiedet und die Band James damit aufgelöst.


Schade, daß eine der erfolgreichsten Bands, die auch in den zahlreichen Listen der besten Britischen Bands der letzten 20 Jahre nicht weit von der Spitze entfernt genannt werden, so enden mußte. Live sind James ein Erlebnis, denn sie verbreiten erst einmal Spielfreude, dazu improvisieren sie gerne, spielen auch mal unbekannte Stücke, Beispiel „I Defeat“, ein Song, den James nur einmal bei der Aufnahme (mit Sinéad O'Connor) gespielt und dann einfach live präsentiert haben. Auch Variationen im Stil der Songs sind teilweise legendär, verspielen stört niemanden, sie spielen den Song einfach nochmals von Anfang an.


Die Live-DVD mit dem Abschieds-Konzert, welches in der Heimatstadt Manchester in der Evening News Arena am 07.12.2001 stattfindet, fällt vor 16.000 enthusiastischen Fans mehr als bombastisch aus, wenn es auch bei einigen Fans (sogar bei gestandenen Männern) Tränen beim Abschied gibt. Als spezielle Gäste sind für dieses Konzert extra Andy Diagram an der Trompete und Larry Gott an der Gitarre (wieder) dabei.


Brian Eno ist begeistert von seinen Schützlingen, so war er bei der Tour 2001 im Wembley Stadion von der Band auf die Bühne geholt worden und war begeistert von den Fans, welche jeden Song von Anfang bis Ende mitgrölen konnten, wobei er nicht einen Text konnte. Brian Eno behauptete einmal passend, James wären die beste Band, mit der er jemals gearbeitet hat, bei der Konkurrenz (U2, David Bowie) kaum glaubwürdig, aber ich habe es selbst aus dem Munde von Eno vernommen. Weitere Aussage von Eno über James im Jahr 1997 nach dem Anhören von „Whiplash“: „James' Music exists in past / future territory somewhere between eccentric, romantic, tender, crazy and ecstatic. I think they probably discovered this place. Their best songs rank among 'The Very Best Of British Pop Music' ! You think Yourself thinking ? I've never heard anything quite like this before, but it makes perfect emotional sense, it rings true.“ Übersetzung (sinnbildlich): „James’ Musik existiert in vergangenen und zukünftigen Regionen irgendwo zwischen exzentrisch, romantisch, zärtlich [empfindlich], verrückt [wirr] und ekstatisch. Ich denke, sie haben ihren Platz gefunden. Ihre besten Songs rangieren irgendwo beim Allerbesten der Britischen Popmusik. Denkst Du es für Dich selbst denkend ? Ich habe nichts zuvor Ähnliches wie dieses gehört, aber es macht gefühlsmäßig absoluten Sinn, es durchdringt Dich.“


Doch damit nicht genug, auch der Song „Sometimes“ ist laut Eno „One of the best songs ever written“ („Eines der besten Lieder, die jemals geschrieben wurden“). Als Eno das Demotape, wo der Song Titel 1 war, erstmals in seinem Urlaub hörte, aus irgendwelchen für ihn bis heute unerklärlichen Gründen hatte er dieses Tape mitgenommen, war er so begeistert, daß er eben anders als es sonst in der Musikbranche üblich ist, sofort Sänger Tim Booth anrief, um diesem mitzuteilen, daß er persönlich das Album produzieren wollte. Die Band hielt es zunächst für einen Scherz, doch als sie Eno im Studio erblickten, war es real und sie taten ihr Bestes, den großen Namen und Produzenten nicht zu enttäuschen, was mehr als gelungen ist.


Um so trauriger ist es, daß es die Band nicht mehr gibt und der Fan mit den alten Alben, der Live-DVD und den Bootlegs vorlieb nehmen muß, doch auf eines können James und ihre Fans stolz sein, die Band hat trotz aller Widrigkeiten die Weichen für den Britpop weit vor Bands wie Oasis, Blur oder Pulp gestellt, letztlich haben andere dabei abgesahnt, aber noch immer werden sie von diversen Bands des Britpop als Vorbilder genannt.


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4. Meine persönliche Meinung / Schrecken in den Abendstunden:
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Leider trennt sich damit eine große Band, deren Alben ich durch die Bank unheimlich gerne höre. „Seven“, „Whiplash“ und „Millionaires“ gehörten für mich immer zu den absoluten Alben der 80'er und 90'er, „Seven“ und „Whiplash“ gehören für mich sogar mit zu den besten Alben, die jemals produziert wurden. Und obwohl auch das letzte Studioalbum „Pleased To Meet You“ mehr als gut ist, deutlich unter Wert verkauft wurde, und auch das Werk „Getting Away With It ... Live“ einen würdigen Abschluß der Karriere bildet, werde ich diese Stimme und die wunderschöne Musik, sie ist meist eine Mischung aus Pop-Musik mit Alternative- und Jazz-Elementen, teilweise an U2 oder INXS erinnernd, unheimlich vermissen. Ich hoffe, es ist trotz klarer Aussage von Tim und der auf DVD scheinbar freundschaftlichen Trennung, nicht alles aus und es gibt eine Reunion der Band mit Tim Booth.


Trennungen bei James waren immer freundschaftlich, immer glatt und fair, bestes Beispiel dafür ist die Anwesenheit zweier Ex-Mitglieder, die auch die James-Geschichte mitgeprägt haben, für das besagte Abschiedskonzert. Gitarrist Larry Gott und auch der Trompeter Andy Diagram sind als Gastmusiker dabei, ein unvergeßlicher, zugleich großer Moment. Traurig bin ich darüber, daß diese Band eigentlich in Deutschland völlig ignoriert wurde, dafür aber diverse Big Brother-Typen, die unmusikalischer nicht sein könnten, in die Charts gehoben wurden. Die höchste Plazierung in den Deutschen Charts ist für die Band am 03.06.1991 die Single „Sit Down“, die insgesamt 7 Wochen in diesen verbleibt und Platz 56 belegt.


So ähnlich existierte mein erster, hier lediglich punktuell ergänzter, hoffentlich von zahllosen Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehlern befreiter, Text über diese Band, der nun großes Bedauern über das Aus hervorheben sollte und die eine oder andere Vermutung äußert. So habe ich in vergangenen Jahren mehrere Neufassungen geschrieben, die niemals von mir veröffentlicht wurden, doch alles kommt anders als gedacht, Schrecken in der Abendstunde standen mir bevor. Als ich vor einem Jahr in einer ruhigen Minute diverse Videos, darunter auch welche von James, auf You Tube schaute, traute ich anfangs meinen Augen nicht, denn da waren auf einmal Ausschnitte von der Tour 2007 zu sehen. Ich hielt diese für Fakes oder erwartete trotz der mäßigen Qualität dieser Aufnahmen, daß es sich hierbei um den Rest der Band handelte, die auf einmal Anlaß sahen, wieder live zu spielen. Während ich mir die Frage stellte, wer denn singen würde, konnte ich bereits bemerken, daß kein geringerer als Tim Booth singt. Verblüfft stellte ich fest, daß es mittlerweile neues Material der Band auf dem CD-Markt gibt.


Nicht weiter überraschend ist 2004 eine CD erschienen, die mit dem Namen „The Collection“ aufwartet und im weitesten Sinne eine Art Zusammenschnitt, quasi eine Art Best Of, aus den diversen Alben und Jahren der Band bietet. Highlights hieraus sind die Songs „Lose Control“ und „Gold Mother“, die jeweils als „Warp Remix“ (von 1990) erstmals auf CD erscheinen, die es bisher lediglich auf raren Promos und als rare Maxi-Singles zu finden gab, zudem ist „So Long, Marianne“, vom Leonard Cohen-Tribute „I’m Your Fan“ erstmals auf einer James-Veröffentlichung befindlich. Mit dem Song „Confusion“, aus einem Soundtrack von 1999 („Reeves and Mortimer’s Randall And Hopkirk Deceased“), und der raren Single-B-Seite „Once A Friend“ bietet dieses Album noch wesentlich mehr, nicht zu vergessen das bisher nur als Download erhältliche „Coffee & Toast“ von 2001.


In diesem Werk finde ich den Hinweis, daß James 2003 ein riesiges Angebot bekam, beim 2003’er Isle Of Wight-Festival als Headliner zu spielen. Zu dieser Zeit war Sänger Tim Booth mit seinen Solo-Aufgaben beschäftigt. Er war inmitten der Aufnahmen für sein Solo-Album „Bone“, gleichzeitig Debütalbum, was im Juni 2004 veröffentlicht wurde, so mußte dieses Angebot (noch) ausgeschlagen werden. Die Tatsache, daß dann die Veröffentlichung seines Debütalbums sich dann mit einer Veröffentlichung von Morrissey überschnitt, schuf letztlich die Wende, die Rückkehr einer großen Band mit Tim Booth als Sänger.


Es kam, wie es kommen mußte, im Jahr 2007 wurde mit „Fresh As A Daisy – The Singles“ ein weiteres Werk veröffentlicht, was sowohl als CD (20 Titel), als Doppel-CD, Details zu den Songs kenne ich da noch nicht, und als DVD veröffentlicht wurde. Einerseits wirkt dieser Titel verwirrend, denn neben 17 bereits mehr oder minder bekannten Singles, eigentlich dem Fan allesamt deutlichst bekannt, findet sich ein Remix von 1990 darauf, es ist „Come Home“ als „Flood Remix“, Flood dürfte U2-Fans ein Begriff sein, war er u.a. bei den Aufnahmen von „The Joshua Tree“ dabei. Ganz so taufrisch, so wohl die mir erdenkenswerteste Übersetzung, ist das Album dann scheinbar doch nicht, sieht man von den 2 neuen Stücken von 2007 ab, dies sind „Chameleon“ und „Who Are You“. Live scheint die Frischzellenkur gewirkt zu haben, obwohl die Band live schon immer ein Erlebnis war. Sie sind scheinbar noch immer die Alten, das freut das Fanherz sehr, ich hoffe sehr, sie kommen einmal nach Deutschland und mit nicht zu erwartender Ungeduld und Vorfreude erhoffe ich mir ein neues Studio-Album.


Scheinbar gibt es die Werke von „Fresh As Daisy – The Singles“, mal wieder typisch, nicht auf dem deutschen Markt, so daß ich mein Exemplar über eBay von einem Händler auf der Insel für sage und schreibe 1 £ zuzüglich 2,5 £ Versandkosten erstanden habe. Ja, ich habe mich extra auf www.ebay.co.uk eingeloggt, um damit diese Artikel zu finden, welche mittels Suchfunktion ansonsten nicht auf dem deutschen eBay auffindbar sind, so stark man sich auch bemüht.


Meine Daumen sind fest gedrückt für das nächste Album und vielleicht eine Deutschlandtour, womit ich mich für Lesungen, Bewertungen und (sinnvolle) Kommentare bedanke.


Abschließend sei gesagt, daß diese Arbeit zumeist auf von mir gemachten Erfahrungen, dem Anschauen und Anhören des Materials inklusive Interviews und Extra-Material auf der DVD beruht, die teils auch meinem ursprünglichen Bericht zugrunde lagen. Empfehlenswert ? Ja, klar, die Band ist musikalisch empfehlenswert, also los, um die CD's der Band, die alle nicht nur eine Kopie der vorherigen sind, sondern z.T. völlig anders sind, zu kaufen, aber bitte erst, wenn wirklich gelesen wurde bzw. nach meinen Berichten zu den einzelnen Alben.


Eigentlich sollte hier das Ende des Berichtes erreicht sein, doch ich habe mittlerweile wie ein Verrückter recherchiert, mich bei diversen Vertrauten von ciao.co.uk und über die Band selbst nach den letzten Jahren erkundigt, was man dort so erfahren konnte, möchte ich Euch nicht vorenthalten. Tim Booth, Larry Gott und Jim Glennie trafen sich dann 2006 eher zufällig, ein spontaner Entschluß führte dazu, in einem Warenhaus eine Jam-Session abzuhalten, wobei das Gefühl aufkam, „es wieder versuchen zu müssen“. Nun, die perfekte Überraschung ist gelungen, nicht nur Sänger Tim Booth und die alten Jungs sind wieder da, nein, auch Larry Gott hat es zur großen Überraschung aller Fans wieder in die Band geführt. Dokumentiert haben die Jungs es mit dem am 07.04.2008 in England erschienenen Album „Hey Ma“, THE BOYS ARE BACK :) ... Dieses tolle Werk ruhig mal probehören (Anspieltips: „Waterfall“, „Upside“, „Whiteboy“, „72“ und „I Wanna Go Home“).


Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit, Gruß, Sven


P.S.: Für alle, die nie etwas von der Band gehört haben, dürfte zumindest allen, die den Film „American Pie - Jetzt Wird Geheiratet“ [„American Pie - The Wedding“], also der 3. Teil des Teenagerfilms, gesehen haben, ein Song recht bekannt vorkommen. Der Song „Laid“ wurde in besagtem Film vom mir gänzlich unbekannten Sänger, namentlich ist es Matt Nathanson, gecovert und bildet das musikalische Intro und Outro zum Film.


Urfassung © by Zoobremia 2003 – Neufassung zwischen April und Oktober 2008, letzte Änderungen Januar 2009.


~ Der Scroller möge wie ein Chameleon verfärben und immer unverheiratet bleiben. ~

UPDATE 12.06.2010: Die Band war kürzlich auf UK-Tour, spielen in den nächsten Wochen auf Festivals in Portugal, Großbritannien und Griechenland, zudem ist für den Dezember eine kleine Tour durch Großbritannien anberaumt worden, welche mich dann am 17.12.2010 nach Glasgow und am Tag darauf nach Manchester führen wird. Zudem erschien kürzlich (am 16.04.2010) eine EP, steht für Extended Play, etwa so wie eine doppelte Maxi-CD, mit dem Namen "The Night Before", der in Kürze eine weitere EP mit dem Titel "The Morning After" folgen wird.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
straus07

straus07

24.12.2010 12:49

Frohes Fest und guten Rutsch

Belisana

Belisana

05.12.2010 18:03

Klasse. Deine Berichte sind immer ein Wahnsinn. BH natürlich.

trenker26

trenker26

26.11.2010 19:17

Du solltest echt wieder mehr hier schreiben. So hochwertige Berichte wie diesen hier, findet man heutzutage selten auf dieser Plattform -)

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