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Meine Kurzgeschichte°°°

5  11.05.2001 (22.07.2001)

Pro:
Bewertet Ihr .  .  .

Kontra:
Bewertet Ihr .  .  .

Empfehlenswert: Ja 

Pippi Lotta

Über sich: Aus mehr oder weniger aktuellem Anlass: 3-Cent-Kategorie?! Ich sage "Nein!" und rebelliere...

Mitglied seit:16.04.2001

Erfahrungsberichte:89

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 53 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hi Leuz...

ich habe kürzlich eine Kurzgeschichte geschrieben. Lest sie Euch mal durch!


Und die Welt gehört Dir


1
"Das darf doch nun wirklich nicht wahr sein, er hat Dich versetzt."
"Ich hätte es auch nicht für möglich gehalten. Als ich da gestern stundenlang in der Disco saß, kam ich mir wie bestellt und nicht abgeholt vor."
"Ich hab`s doch gewußt, er ist genau wie die Anderen. Keine Spur besser."
Maria guckte mich an:"Ihm ist sicher nur was dazwischen gekommen," klärte sie mich auf, "er meldet sich bestimmt heute bei mir, um mir zu sagen, warum er nicht da war."
Dass Björn meine beste Freundin versetzt hatte, haute mich fast um:"Vergiß ihn einfach, hörst Du? Das macht er das nächste Mal wieder."
"Komm, das klärt sich von selber!"
"Na gut, regel das, wie Du es für richtig hälst. Es war nur ein gut gemeinter Rat meinerseits. OK?"
"Hast ja Recht..." beruhigte Maria mich.
Wir saßen gemeinsam in meinem Zimmer. Meine Laune war nach dieser Nachricht so getrübt, dass ich zum Weggehen, was wir eigentlich hätten machen wollen, gar keine Lust mehr hatte. Und ich spürte, dass es Maria genau so wie mir ging.'Schade,' dachte ich,' bei diesem schönen Wetter.' Ich hatte gehofft und auch damit gerechnet, dass das von mir organisierte Date für Maria und Björn toll werden würde. Aber der Gedanke, Björn spielte mit Maria, machte mich rasend, aus dem Grund, dass ich mich schon immer für meine Freunde einsetzte. Insbesondere für Maria....
"Hey, Aline, wir wollen uns doch jetzt nicht den ganzen Tag verderben. Nur wegen diesem Kerl. Ich glaube, Du hast Recht. Der ist es mir nicht wert." sagte Maria nach eingen Schweigeminuten. Aber ihr letzter Satz ist ihr nicht leicht gefallen. Maria versuchte zwar, ihn so überzeugt wie möglich heraus zu bringen, aber sie meinte es nicht ernst. Sie liebte Björn....und diese Gefühle konnte sie nicht so einfach verdrängen, dafür war sie nicht der Typ.
"Lass uns bummeln gehen....es ist doch Sommer-Schluß-Verkauf. Wir finden bestimmt `ne super Hose für Dich.....ähm, Du wolltest Dir doch letztens noch eine kaufen." Und plötzlich war Maria ganz anders als noch in unserem Gespräch über ihren gestrigen Abend. Sie war so voller Tatendrang und Freude.
So, wie ich sie an diesem Nachmittag erlebte, hatte ich sie schon immer in Erinnerung gehabt.
"Gut, gehen wir....schön, dass Du diesen Björn vergessen willst!" ich sagte das, um ihr ihre Aussage, die sie nicht ernst meinte, leichter zu machen, obwohl ich ebenfalls wußte, dass diese Aussage nie, zumindest zu diesem Zeitpunkt noch nicht, von Maria wahr gemacht werden würde.
Wir entschlossen uns, in die Stadt zu fahren, um dort ein paar Einkäufe zu erledigen. Und, wie Maria es schon erwähnte, eine neue Hose für mich zu kaufen. Der Shopping- Nachmittag verlief so, wie unsere Übrigen auch. Sogar eine Hose habe ich damals gefunden, eine rote Hose, mit einem Umschlag am unteren Hosenbund, die mich heute noch so, wenn ich diese Hose trage, an Maria erinnert. An weitere Details dieses Tages kann ich mich nicht mehr entsinnen.


Dass Maria meine beste Freundin war und es auch bleiben wird, wußte ich schon im Kindergarten und der Grundschule, die wir gemeinsam besuchten. Auch damals, bevor sich der tragische Unfall ereignete, wir waren in der 10. Klasse, konnte uns beide niemand auseinander bringen.
Wer Marias Geschichte, und die ihres Unfalls nicht kennt, und auch selbst Maria nicht kannte, wird meine Trauer und Verzweiflung zu diesem Zeitpunkt nicht nachempfinden können. Dieses unübertrefflich liebenswerte Wesen, wie Maria es schon immer war, kann mir kein Mensch dieser Welt jemals wieder ersetzen. Eine solche Freundin werde ich wohl nie mehr in meinem Leben finden...
Besser ist es jedoch, meine Gedanken von vorne herein, die Tage vor dem Unfall und die Wochen danach, auf zu schreiben. Denn ein Mädchen, mit dem ich so viel Freude gehabt habe, darf man nicht einfach vergessen, auch nicht, wenn dieses Mädchen nie mehr zu mir zurück kommt. Nie, nie mehr.
Also werde ich dort fort fahren, wo ich eben auf gehört habe. Am Tag nach unserem Einkaufsbummel.

2
Dieser Tag war für mich ein Tag des Wiedersehens, da mein Freund, der für ein Jahr zu seinen Verwandten in die USA gegangen war, zurück kehrte.
Ich sprang an diesem Morgen voller Vorfreude aus dem Bett, wie es sonst nicht der Fall war. Ich bin eigentlich ein ausgesprochener Morgenmuffel. Aber unter diesen Umständen war es
anders. Auch beeilte ich mich, in die Schule zu kommen, holte noch nicht einmal Maria von ihrem zu Hause ab. Moment: Hatte ich ihr Bescheid gesagt, dass ich sie nicht abholen werde, da Daniel ja wieder kommt? Maria war mir für diesen Moment egal, aber ich wußte nicht, dass ich es später noch einmal bereuen würde.
Schnell war ich dieses Mal an der Schule, ich war dort hin gejoggt. Es ist von mir aus nicht weit bis zum Mengersweg 12, in dem das Schulgebäude steht.Einige Schüler, es waren Freunde von Daniel, standen schon um ihn herum, um erste Begrüßungen und Geschenke an ihn los zu werden. Aber als Daniel mich erblickte, das muß nicht leicht gewesen sein, da mit mir viele Unterstufenschüler den Schulhof betraten, kam er, ohne weiter auf seine Kumpels zu achten, auf mich zu gerannt und schloß mich nach einem viel zu langen Jahr endlich wieder in die Arme. Wir küssten uns und wollten uns nicht mehr los lassen, jedoch riß uns die Schulglocke, die zur ersten Unterrichtsstunde rief, aus unserer Umarmung heraus.
Daniel und ich gingen nicht in die gleiche Klasse, er war schon in der 12., daher trennten sich unsere Wege auf der zweiten Etage.
In meinem Klassenraum hielt ich zuerst Ausschau nach Maria, danach stellte ich mich an die Tür, um dort auf sie zu warten. Ich erspähte meine Freundin nicht, bis unser Lehrer, Herr Lumprecht, den Raum betrat und mich fragte, ob ich aus Maria warte. Nach einem etwas traurigen, aber auch hoffnungsvollen Nicken eröffnete er mir, dass Marias Mutter heute morgen unsere Schulsekretärin anrief, um ihr zu sagen, dass ihre Tochter heute nicht zum Unterricht erscheine, da sie aus Krankheitsgründen nicht dazu in der Lage sei.
Diese Nachricht machte mich stutzig. Maria war so gut wie nie krank und wenn dies mal der fall war, meldete sie sich vorher bei mir, so dass ich sie nicht abholen brauchte. Aber auf der anderen Seite hatte ich ihr auch nicht Bescheid gegeben. Ich hatte sie an diesem Morgen auch nicht für die Schule abgeholt. Mein erster Gedanke war, dass Maria einen ihrer wöchentlichen Migräneanfälle erlitten hatte, weswegen sie aber sonst auch immer in der Schule erschienen war. Aber nach längerem Grübeln kam mir in den Sinn, Maria könne Liebeskummer haben, ja... Liebeskummer wegen diesem Björn. Ich wußte ja schon bei unserem Gespräch am vorherigen Tag, dass sie ihn nicht ohne Weiteres vergessen konnte. Aber wegen einem Jungen nicht zum Unterricht zu kommen, war sonst nicht Marias Art gewesen. Sicher steckte etwas anderes dahinter, dachte ich mir dann.
Die erste Unterrichtsstunde, die ich mit Grübeln über meine Freundin verbrachte, verging relativ schnell. Auch die folgenden Stunden verflogen wie nie. Meine Laune und meine Gedanken schwankten zwischen Daniel und Maria, den beiden Menschen, die mir zu diesem Zeitpunkt am allernächsten standen, wobei meine Sorgen um Maria deutlich überwogen. Mein Glücksgefühl, Daniel endlich wieder zu sehen, verschwand in den nächsten Stunden schnell.
Die beiden großen Pausen verbrachte ich mit Daniel, wie konnte es auch anders sein. Er erzählte mir von seinem Aufenthalt in den USA und er sagte mir immer wieder, wie sehr er mich vermißte. Ich allerdings schwieg fast die ganze Zeit. Von Marias Abwesenheit erwähnte ich kein Wort. Es war, so empfand ich es, überflüssig mit ihm darüber zu reden, was hätte er auch tun können. Wahrscheinlich hätte er gesagt, Maria komme morgen bestimmt wieder oder jeder Mensch seie hin und wieder mal krank und ich solle mir deshalb keinen Kopf machen. Ich kannte Daniel gut, wir waren ja zu diesem Zeitpunkt immerhin zwei ein halb Jahre zusammen. Am Anfang riet Maria mir, Daniel zu vergessen, so wie ich ihr den Tip gegeben habe, aber ich konnte damals auch nicht von Daniel ablassen. Dafür war ich viel zu sehr in ihn verknallt gewesen. Aus diesem Verknallt sein wurde schnell Liebe und Maria mußte eingestehen, wir würden gut zueinander passen. Sie war nie eifersüchtig gewesen, auch wenn ich einen Freund hatte und sie einmal keinen. Nein, das Wort Eifersucht kannten wir beide nicht. Doch da stieg der plötzliche Gedanke in mir hoch, Maria könnte sich vernachlässig gefühlt haben, weil sie wußte, dass Daniel wieder heim kam und war daher nicht zur Schule gekommen. Diesen Einfall verdrängte ich schnell. So jemand war sie nicht.

3
Die Schule war vorüber und ich wollte eigentlich sofort nachschauen, was mit Maria los war. Doch dann fiel mir ein, dass ich Lisa, meine kleine Schwester vom Kindergarten abholen mußte. Diese Pflicht erfüllte ich auf Wunsch meiner Mutter, indem ich Lisa zu Hause ablieferte.Dann warf ich meinen Rucksack in die Ecke und verließ schnurstracks die Wohnung, um zu Maria zu gehen. Wir hatten nur eine Wohnung gemietet, da mein Vater vor vielen Jahren ausgezogen war und unser großes Haus weiterhin bezog. "Wir müssen sehen, wo wir bleiben." sagte meine Mutter immer. Ich kenne die Geschichte auch nur aus ihrer Sicht, da ich damals noch zu klein war, um alles zu verstehen, was die Streitereien meiner Eltern betraf. Da war ich gerade einmal drei Jahre alt, glaube ich.
Als ich innerhalb von fünf Minuten Marias Haus erreichte, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Vorne, beim Vorgarten stand ein dicker Umzugswagen oder irgendetwas dergleichen. Wollte die Familie etwa ausziehen oder was war los? Mein Herz blieb fast stehen. Dann aber kam Maria mit verweinten, roten Augen aus dem Haus geeilt, sie hatte mich wohl kommen sehen.
"Maria, was ist...? Was hast du? Ihr wollt doch nicht etwa ausziehen!?" rief ich sofort.
"Du glaubst es nicht.." weinte sie, "Hannes will ausziehen." Hannes war ihr Bruder und Maria hing furchtbar an ihm, schon als kleines Kind. "Er hat sich mit Mama gestritten. Schon wieder... jetzt reicht`s ihm hier, oh Aline, ich halte das nicht aus." Maria war außer sich. So hatte ich sie noch nie erlebt. Nicht einmal beim Tod ihres Vaters vor sechs Jahren. Ich nahm meine Freundin in den Arm und wir gingen in das riesige Haus. Er war ohne Zweifel groß, ein Garten mit Wald gehörte auch noch dazu, wo wir als Kinder immer gespielt hatten. Wir erreichten ihr Zimmer, welches im oberen Stockwerk lag und dort bekam ich meinen nächsten Schock. Marias Zimmer war fast leer. Fast ohne Möbel. Nur noch ihr Bett und eine kleine Kommode waren erhalten geblieben. Ihre Anziehsachen lagen unsauber in einer Ecke. "Was soll...." ich konnte meinen Satz nicht zu Ende bringen. "Meine Mutter... alle Sachen aus meinem Zimmer wurden gepfändet und Hannes zieht aus. Was soll ich denn ohne ihn machen?" so kannte ich sie wirklich nicht, auch nicht nach den vielen Jahren.
"Du mußt mir bitte alles von vorne und langsam erzählen. Ich verstehe den ganzen Zusammenhang sonst nicht." sagte ich ihr leise und verständnisvoll, ihr Wimmern übertönte jedoch fast meine Stimme "Also, heute... heute morgen. Mutter hat einen Brief bekommen. Meine Mutter hat schon fünf Monate die Miete für unser Haus nicht bezahlt. Es war nicht der erste Brief, den sie erhalten hat. Mit diesem Brief hat man ihr gedroht, sie raus zu schmeißen, wenn die Mite nicht sofort bezahlt wird. Und heute morgen war auh schon ein Gerichtsvollzieher da... hat alle meine Möbel und einen teil von Hannes Sachen, ja, und Vitrinen und den großen wertvollen Wohnzimmerschrank gepfändet." sie schluchzte immer wieder zwischen ihren Worten. "Und Hannes, was ist mit ihm?" fragte ich sie dann. "Warum will er ausziehen? Warum will er weg von hier?" "Er hat sich schon des öfteren mit meiner Mutter gezofft, jetzt wurde es ihm zu viel. Er will zu seiner Freundin ziehen, hat er heute morgen gesagt. Und wie die beiden geschriehen haben...!" nach einer kurzen Pause sprach sie weiter, immer noch schluchzend, "Wir haben kein Geld mehr. Mutter hat fast unser ganzes Geld, das wir hatten, ausgegeben, sei es für Kleidung oder exquisiten Schmuck. Daher konnte die Miete nicht mehr vollständig bezahlt werden." Oh nein, oh nein, dachte ich. "Und du hast nichts davon mit bekommen? Hast du die ganzen Monate nichts bemerkt?" "Nein, sie hat es alles so verdeckt gemacht. Nicht einmal Hannes wußte was davon!" "Nein.... das darf doch jetzt nicht wahr sein.." "Das habe ich mir auch zuerst gesagt. Er ist wahr." ich glaube, ich war damals genau so verzweifelt wie Maria. " Mutter mußte natürlich den Schmuck und die Kleidung verkaufen. Sonst hätte sie die Rechnung nicht im geringsten begleichen können. Die Rechnung für unser Haus, die Miete meine ich." sagte Maria. Sie wurde schon etwas ruhiger und wirkte eine Spur gefasster. "Verstehst du das?"
"Sicher verstehe ich das. Aber, dass ihr nichts, aber auch gar nichts bemerkt habt. Ich meine, mußtet ihr bei gar nichts zurück stecken? Beim Klamottenkauf, beim Essen oder so?" antwortete ich ernst. "Nein. Wahrscheinlich dachte Mutter, sie bekäme alles auch so hin, ohne, dass wir darunter leiden." "Wie hast du denn heraus bekommen, wofür deine Mutter das Geld benötigte?" "Das hat sie uns, also Hannes und mir, beim Frühstück eröffnet." "Ist das der Grund, warum Hannes ausgezogen ist?" "Nein. Es war nur ein Vorwandt. Er hat sich natürlich fürchterlich über Mama aufgeregt. Und dann kam es zum Streit. Er wollte schon länger ausziehen, das hat er mir erzählt. Er wird Vater. Mama weiß davon nichts. Sag du ihr es bitte bloß nie. Sie wird ausrasten. Hannes ist ja erst 18. Jetzt zieht er zu seiner Freundin. Du weißt ja, sie ist erst, ich glaube, ach, 16. Die wohnt schon allein. Wenn Mama das raus kriegt...! Ich dachte nie, dass er seine Drohung wirklich wahr macht und echt auszieht." "Das ist hart. Besonders für dich, was?" Maria fing wieder an zu weinen. Das hätte ich nicht sagen dürfen. Ich bin aber auch ein Trottel. Ich wollte sie nicht zum Weinen bringen. "Ich kann ohne ihn nicht leben..." "Oh nein, das darfst du nicht sagen, Maria. Du kannst ihn doch jederzeit besuchen." "Ja. Das ist aber anders. Ich brauche Hannes` Nähe. Ich kann immer so schlecht einschlafen, wenn ich weiß, dass er nicht da ist. Das war schon immer so." Ich wußte nicht, wie ich Maria trösten konnte. Das tat mir so sehr weh. Sie war doch meine beste Freundin. Hätte ich ihr von Daniels Rückkehr berichten sollen? Oder von Herrn Lumprechts langweilgem Unterricht, von Tina und Martin, die endlich ein Paar waren? Im Nachhinein wäre es bestimmt besser gewesen, wenn ich ihr irgendetwas erzählt hätte. Statt dessen saßen wir nur stumm in Marias Zimmer, ich hielt sie weinend im Arm, ich konnte mir mein Schluchzen gerade noch verkneifen und ich schaute mir ihr leeres Zimmer an. Es war alles so ungewohnt. Ich denke nicht, dass Maria so verzweifelt war, dass Hannes sein Zuhause verlassen hat, eher war es der gesamte Situation. Die Erinnerungen an ihren Vater kamen sicherlich wieder in ihr hoch und der Gedanke, ihre Mutter hatte ihren Kindern monatelang etwas vorgespielt, versetzten ihr auch einen gewaltigen Schock.
Komisch, dachte ich, ich hatte Frau Ratsmann, Marias Mutter, und Hannes an diesem Morgen gar nicht zu Gesicht bekommen. Wahrscheinlich war sie auf dem Weg zum Stadt-Juwelier, um ihren Schmuck zu verkaufen und Hannes war sicher schon bei seiner Freundin, er wohnte ja ab jetzt bei ihr. Er brachte bestimmt schon eingie Sachen von sich, zumindest den Teil, der nicht gepfändet wurde, dorthin.
Ich habe damals wirklich keine Ahnug gehabt, wie ich Maria trösten, geschweige denn, aus ihrer misslichen Lage heraus bringen konnte. Nur an eines kann ich mich noch erinnern. Ich habe sie gefragt, was mit dem Haus geschehe, ob die Familie ausziehen müsse. Maria antwortete ja, das Haus sei auch gepfändet worden. Also müßten sie sich eine neue Bleibe suchen. Eigentlich wollte ich fragen, ob Maria nicht vorübergehend bei mir wohnen wollte, aber meine Mutter hätte sicher etwas dagegen. Wir kommen ja selbst gerade so über die Runden und unsere Wohnung reicht nur knapp für vier Personen aus. Gut, dass ich Maria nicht gefragt habe. Ich nahm Maria an dem Tag nicht mit zu mir nach Hause, da ich meinen Arzttermin nicht verschieben oder gar ausfallen lassen konnte. Und zu meiner Oma, die Geburtstag hatte, mußte ich auch noch fahren, obwohl ich, wie konnte es auch anders sein, überhaupt nicht dazu in der Stimmung war. Meine Gedanken waren ausschließlich bei Maria.

4
Am folgenden Tag kam Maria wieder zur Schule. Es war ein Mittwoch und wir hatten in den ersten beiden Stunden Sport. Die Lehrerin war Frau Bocksdorf. Wir spielten Volleyball und
darin war ich fast unschlagbar. Maria machte, und das wunderte mich, auch beim Unterricht mit. Ich hätte das bestimmt nicht gemacht, wenn ich so etwas wie sie erlebt hätte. Ich wäre auch nicht zur Schule gekommen. Aber Maria war in diesem Punkt anders als ich. Sie war ausgesprochen zuverlässig und pflichtbewußt. Das letztere war ich auch, immerhin hatte ich Lisa vom Kindergarten abgeholt und sie nicht vergessen. Auch zuverlässig konnte ich sein. Aber nur, wenn es um meine Freunde und meine Familie ging. bei Personen oder Dingen, die ich verabscheute, konnte ich genauso gut auf stur stellen. Diese Eigenschaft besitze ich auch heute noch. Was ich als einen besonders guten Charakterzug bezeichnen möchte ist mein Verständnis für anderer Leute Probleme und Sorgen. Ich bin für alles offen und höre mir jede Geschichte an.
Nun aber zurück zu Maria. Sie erzählte niemandem etwas von ihren Strapazen zu Hause. Man konnte ihr jedoch, auch wenn man nichts davon wußte, anmerken, dass nicht alles in Ordnung war. Maria war irgendwie neben der Schnur und ihre Augen waren leer. Nicht wie sonst, an allen anderen Tagen glänzten Marias Augen und sie funkelten wie Diamanten. Wenn ihre Augen an diesem Tag gefunkelt hätten, dann wäre es nicht aus Zufriedenheit und Freude gewesen, es wären die Tränen aus Trauer gewesen, die sich in ihr Auge eingeschlichen hätten. Jedoch weinte Maria an diesem Tag in der Schule nicht. Sicher wollte sie keine Blicke auf sich ziehen und die Schüler um sie herum tuscheln sehen. Nein, Maria war in Diskretion sehr geübt. Sie konnte ihre Stimmung gut unterdrücken.
In der Pause mußte sie zu unserem Direktor, um irgendetwas wegen ihrer Kurswahl für die Oberstufe mit ihm zu besprechen. Derweil saß ich mir Daniel auf einer der Bänke auf dem Schulhof und die Sonne schien uns ins Gesicht. Ich versuchte die gesamte Zeit, mir nchts anmerken zu lassen, wegen Maria, doch es gelang mir nicht. Zwar sagte Daniel die ersten Minuten nichts, aber ich spürte, dass er doch mit bekommen hat, dass ich mir wegen irgendetwas Sorgen machte. "Mensch, bist Du braun...da muß die Sonne aber noch mehr geschienen haben, als hier...ich meine, ist ja klar, in den USA ist im Sommer immer schöneres Wetter als hier in Deutschland. Blöde Bemerkung eigentlich von mir, also was hast...." "Aline, hör auf, Du redest wirres Zeug, Du meinst es nicht ernst. Ich merke, dass Du mir die ganze Zeit was vorgespielt hast. Was hast Du? Du verheimlichst mich doch was, oder?" Ich schwieg erst einmal. Jetzt fiel es mir selbst auf, dass ich einfach irgendetwas daher geredet habe, um Daniel von mir ab zu lenken. Er schaute mich an und nahm mein Gesicht in seine beiden Hände. "Komm, erzähl mir, was los ist. Bitte!" Ich berichtete ihm alles über Maria und ihre Probleme zu Hause. Daniel ließ es nicht kalt, wie es meiner besten Freundin ging. Das mochte ich so sehr an ihm. Er interessierte sich nicht nur für mich und sich selbst, sondern auch für meine Freunde. Doch trotzdem wußte er nicht so recht, was er antworten sollte. "Du mußt nichts sagen, Daniel. Ich hoffe nur für Maria, dass sich die Sache von selber klärt. Ich weiß gar nicht, wie ich aus ihren Problemen heraus helfen kann." fragend schaute ich zu ihm hoch. Er gab mir einen äußerst verständnisvollen Blick zurück. Ich seufzte. Da ging der Pausengong. Zum Glück hatte ich an diesem Tag nur fünf Stunden, die sechste fiel aus, wegen Zeugniskonferenzen. Daniel und ich vreinbarten, uns am Nachmittag in der Eisdiele 'Bon Apetit' zu treffen. Wir verabredeten eine Uhrzeit und trennten uns dann wieder auf der zweiten Etage der engen Schultreppe.

5
Ich wußte nicht, wohin ich mit meinen Sorgen um Maria sollte. Also hielt ich es für das beste, sei noch einmal zu besuchen. Eine Stunde nach Schulschluß, da hatte sie schon zu Mittag gegessen, ging ich hin. Zuerst dachte ich, ob ich vielleicht nur störe, es mußten ja die ganzen Verträge für eine neue Wohnung oder so unterschrieben werden oder was weiß ich. Als ich bei Maria ankam, schaute ich mich noch ein paar mal um, in alle Richtungen und fixierte meinen Blick anschießend auf das Haus. Störte ich wirklich nicht?
Das klingeln fiel mir schwer, da ich mir in diesem Moment so ungeheuer aufdringlich vorkam. Ich war es nicht. Das bestätigte mir Marias Lächeln um ihre Mundwinkel. "Komm rein." begrüßte sie mich irgendwie glücklich und erleichtert. Wenigstens konnte sie wieder ein Lächeln hinbekommen. Lag dieses Gefühl der Freude an meinem Dasein?
Wie üblich stiegen wir die Treppen zu ihrem Zimmer herauf, welches immer noch fast leer war. Auch sonst kam mir das Haus und seine Einrichtung sehr gruselig und dunkel vor. Außer Maria scheinte niemand sonst aus der Familie anwesend zu sein. "Kannst du mir bitte die Hausaufgaben in Englisch sagen, ich hab sie nicht mit gekriegt!" Nun lächelte ich auch und holte meinen Notizblock, in dem meine Hausaufgaben und sonstige wichtigen Dinge standen, aus meiner kleinen Umhängetasche, die ich fast immer mit mir trug. Ich las Maria die Hausaufgaben vor und sie schireb willig mit, auf einen Zettel, der weiß und unbenutzt auf der einsamen Kommode lag.
"Wie geht es dir jetzt? Schon etwas besser?" fragte ich Maria besorgt. "Ich weiß einfach nicht, wo mir der Kopf steht, die ganze Sache mit Hannes und seinem Auszug und Mama..!" "Ich kann mir vorstellen wie es dir zu Mute ist. Aber du bist doch tapfer. Du stehst das durch. In eine paar Tagen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus." ich hoffte, mit diesem Satz machte ich ihr ein bißchen Mut...und Hoffnung. "Sicher hast du Recht, Aline, wenn ich dich nicht hätte." und wieder lächelte Maria, wobei sich ihr Lächeln langsam in ein Grinsen verwandelte. "Daniel ist ja wieder da. Ich habe ihn eben nach der Schule weg fahren sehen." sagte Maria dann. Es machte mich glücklich, dass sie schon an etwas anderes denken konnte. "Ja. Ich bin so froh, dass ich ihn jetzt wieder habe. Ich hab ihn ja so sehr vermißt." Nachdem ich diesen Satz ausgesprochen habe, wurde mir klar, dass ich Maria eventuell damit verletzt haben könnte. Vielleicht fühlte sie sich vernachlässigt und dachte, ich habe ab jetzt keine, oder nur wenig Zeit für sie. Gerade jetzt.. Um dieses Gewissen schnellstens zu vernichten, fügte ich hinzu: "Wir wollen uns heute Nachmittag gegen drei im Eiscafe treffen." "Wo?" antwortete Maria nur knapp und gelangweilt. "Am Marktplatz...'Bon Apetit'....du weißt doch, da sind..." "Ja ja...kenn ich." und plötzlich war Maria wieder komisch, war sie böse auf mich? Dieser Gedanke machte nun mich traurig. "Was hast du denn? Ich wollte dich eigentlich fragen, ob du nicht Lust hättest, mit uns dort hin zu kommen!?" Maria schwieg. Dann gab sie mir zur Antwort: "Wahrscheinlich schon. Muß erst Mama fragen, ob ich ihr irgendetwas abnehmen muß... wegen den ganzen Verträgen und so, du weißt schon," ich nickte, "wenn ich von meiner Mutter aus darf, komm ich gern mit." So gefiel sie mir schon besser, meine Maria.

6
Um 14.45 Uhr machte ich mich fertig für mein Treffen mit Daniel und Maria. Ich hatte Daniel gar nicht mehr gefragt, ob ihm Marias Anwesenheit recht sei. 'Bestimmt hat er nichts dagegen, ich habe ihm ja schon von Marias Problemen erzählt. Hoffentlich spricht er sie nicht darauf an...' hätte ich noch früher erfahren, dass Maria sehr wahrscheinlich mit kommt, hätte ich Daniel noch angerufen, um ihn darum zu beten, sie nicht auf ihre, nenne ich es mal so, momentane Lage anzusprechen. Bestimmt hält er sich zurück. Trotzdem er ein Mann ist, die ja so wie so für ihre Unsensibilität bekannt sind, traute ich ihm nicht zu, so taktlos zu sein.
Nein. Taktlos war er an diesem nachmittag nicht gewesen. Kein Wort hat er über Maria verloren. Er hat uns noch einmal lang und breit von seiner Reise berichtet. Die Story hörte ich damals zum dritten oder vierten Mal...
Maria kam ziemlich pünktlich, wie sie es immer war. Wieder grinste sie, als sie auf mich zutrat. Daniel war noch nicht da. Ich erhob mich von meinem Stuhl und umarmte sie. Das Wetter war an diesem Sommertag so schön, dass ich einen Tisch für die Terasse des Cafes besetzt hatte. Maria nahm den Platz gegenüber von mir ein, wahrscheinlich aus dem Grund, dass Daniel sich neben mich setzen konnte. Wie lieb sie war...!
Mein Freund traf, wie immer, mit geringer Verspätung von zwanzig Minuten, wie er es nannte, ein. Maria und ich hatte schon einen Eisbecher bestellt. Ich liebte Eis. Dafür konnte ich alles geben. Daniel setzte sich neben mich, wie es von Maria vorgesehen wurde. "Ich konnte nicht früher. Die Tankstelle war so voll." Ich winkte nur ab, denn diese Art von Ausrede war mir nicht zum ersten Mal unter gekommen. "OK. Jetzt bist du ja da!" sagte ich darauf nur und lächelte verschmitzt Maria an, die darauf hin zurück grinste. Das Grinsen war gezwungen, das sah man deutlich. Es war anders, als ich es sonst von ihr gewohnt war.
Wie gesagt, erzählte Daniel, für meinen Begriff viel zu viel von Amerika. Von den netten Leuten, wobei er nicht erwähnte, ob er damit Männer oder Frauen meinte, von der tollen Landschaft, wie man sie hier überhaupt nicht gewöhnt war und und und...
Maria schien seine Geschichte jedoch zu gefallen. Sie schaute Daniel immer wieder an. Doch ich wußte schon damals, dass sie mit ihrem Blick keinerlei Hintergedanken hatte. So jemand war Maria nicht.
Sie blüte förmlich auf, als Daniel erzählte. Maria stellte dauernd Fragen und beschrieb auch von ihrem Urlaub in den USA von vor zwei Jahren. Auch ihre Geschichte konnte ich auswendig, genau so wie die von meinem Freund, daher war dieser Nachmittag alles andere als aufschlußreich. Ich überlegte mir sogar, ob es nicht besser gewesen wäre, Maria nicht mit gehen zu lassen. Dieser Gedanke kam mir im Nachhinein hinterhältig und gemein vor. Doch Maria konnte ja zum Glück nicht ahnen, was ich dachte.
Wenn ich jetzt noch einmal an diesen Tag zurück denke, glabe ich, meine Wut gegenüber Maria, und es war richtig heftige Wut, kam daher, dass sie nicht einmal zu mir hinübersah oder ich ansprach. Sie führte ein Zwiegespräch mit meinem Freund. War ich eifersüchtig oder einfach nur sauer, weil ich nicht mit ins Gespräch einbezogen wurde, beziehungsweise keine Chance hatte, mich überhaupt zu beteiligen?

7
Nach unserem Eisbecher ging ich mit Maria in Richtung Heimat, ähm, das heißt, nach Hause. Ich hatte ihr vorgeschlagen, noch auf einen Sprung mit zu mir zu kommen. Sie lehnte mein Angebot nicht ab, denn sie hatte an diesem Abend noch nichts vor.
Auf dem Weg fragte ich sie dann ganz vorsichtig, um sie nicht verletzen oder beleidigen zu wollen: "Warum hast du denn gar nicht mit mir geredet, in der Eisdiele, meine ich?"
"Hab ich das nicht?" tat Maria unschuldig. Das konnte ich hassen, wenn Menschen Unschuldsengel spielten.....sogar bei Maria ließ mich das aufbrausen! "Sicher, du hast doch die gesamte Zeit nur mit Daniel gesprochen. Man hätte meinen können, ihr seid das Paar und ich bin nur so ein Mitläufer...!" "Aha, du willst mich jetzt als Mitläufer bezeichnen. Gut, dann weiß ich ja jetzt endlich, was ich von dir zu halten habe!" Oh nein. Das habe ich nicht so gemeint. Wirklich nicht! Aber das Maria bei zu bringen, wäre genau so gut, wie vor eine Wand zu reden. Sie hätte es mir nie und nimmer geglaubt... zumindest nicht in diesem Augenblick. Ich versuchte trotzdem, es ihr auf irgend eine Art verständlich zu machen: "Das hab ich nicht so gemeint. Du kennst mich doch... wenn es um Daniel geht kann ich furchtbar eifersüchtig werden. Komm schon, es war nicht böse gemeint." Ich versuchte, sie zu beschwichtigen. "Vergiss es, Aline. Das war`s. Schieb dir deinen Daniel sonst wo hin...!" und sie lief einfach weg. Auf und davon. Ich wußte nicht, was ich denken sollte. Das traf mich wie ein Schlag. Das konnte es doch nicht gewesen sein mit unserer Freundschaft. Was hatte sie gesagt? 'Das war`s!'? Nein! Mir liefen die Tränen unaufhaltsam über die Wangen und ich spürte mein Herz beben. Warum hat Maria das nur gesagt? Ich blieb wie angewurzelt auf der Straße stehen, die, so habe ich im Nachhinein gedacht, Gott sei Danke unbefahren war. Wie hätte ich sonst ausgesehen? Ein kleines Mädchen, das seine Mutter verloren hat. Das war mir aber in diesem Moment völlig gleichgültig. Ich dachte nur noch an...Maria! Maria? Nein!!! Ich hörte, nicht weit entfernt Reifen quietschen und wildes Hupen der Autos. Was war los?
Ich vergaß alles um mich herum und rannte los. Wo waren diesen schrecklichen Geräsche her gekommen? Hatten sie etwas mit Maria zu tun? Ich rief ihren Namen, immer wieder.
Endlich, nach viel zu langen ungewissen Minuten war ich am Ort des Schreckens angelangt. Es war wahrhaftig ein Ort des Schreckens und des Grauens. Autos standen eng an einander, zusammen gestoßen...und, nein, das durfte nicht wahr sein, mitten drin, eingequetscht zwischen beiden Autos, Maria. Sie war eingeschlossen von zwei Wagen. Ich konnte es einfach nicht glauben, das durfte nicht sein! Ich lief auf die Autos zu und wollte nur noch eines, ich wollte Maria retten. Einer der vielen herumstehenden Personen, es war....ich weiß nicht einmal mehr ob Mann oder Frau, hielt mich unsanft zurück. Ich schrie.....immer lauter und hysterischer.. Maria! Maria! Nein! Maria! Ich sah nur noch Blut und vorne an der Stoßstange zusammen gepresste Pkws. Und Maria. Mir wurde schwindelig und ich rief aus Leibeskräften. "Warum hilft denn niemand? Holt das Mädchen da raus! Ist denn hier kein Arzt!" Diese Sätze hörte ich immer wieder. Auch die Autofahrer schienen verletzt gewesen zu sein. Alles war mir egal. Nur Maria mußte da raus. Immer noch hielt mich eine Person an den Armen... doch da riß ich mich los. Ich weinte und schrie. rannte so schnell ich konnte zu meiner Freundin. Ich mußte mich doch noch bei ihr entschuldigen. Sie mußte mir noch verzeihen. Ich versuchte irgendwie, die Autos auseinander zu bekommen, es war mir zu schwer. Dann wollte ich Maria aus den Wracjs zerren. Auch das gelang mir nicht. Da kam wieder ein Mann. Daran kann ich mich noch genau erinnern, er wollten mich vom unmittelbaren Unfallort entfernen. "Holt dieses Mädchen weg! Die stört doch später die Ärzte nur!" hörte ich eine ältere Damenstimme rufen. Ich nahm eine Sirene wahr, aber dann war alles still.

8
Später im Krankenhaus, da war ich wohl hin gebracht worden, sagte mir ein Arzt, dass ich in Ohnmacht gefallen war, aber dass mein Krieslauf schon wieder ziemlich stabil war. Ich verstand nur noch Bahnhof! Und was war mit...ja! Maria... wo war sie? Wie ging es ihr?
"Liegt meine Freundin auch in diesem Krankenhaus oder ist sie wo anders untergebracht worden?" fragte ich mit, ich bemerkte es erst im Nachhinein, zittrigen Händen, den Arzt, der vor mir stand und einen sehr ernsten Blick aufsetze.


ENDE oder wirkliches ENDE!

UND? Was sagt Ihr?


Bye,

Kangar00


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Grinsebacke

Grinsebacke

16.07.2002 02:22

wuuuuuuahhhh was für eine Kurzgeschichte;)

Magistix

Magistix

10.10.2001 23:36

Ich sage dazu nichts, es ist einfach "GENIAL"....!!!

Lianchen

Lianchen

07.10.2001 15:38

Hm. Das ist ja wirklich 'n Ding. Kann man sich echt so eine "lange Kurzgeschichte" ausdenken? Ich finde sie klasse!

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Bewertungen
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"sehr hilfreich" von (96%):
  1. Grinsebacke
  2. Magistix
  3. icecube1
und weiteren 48 Mitgliedern

"hilfreich" von (4%):
  1. Mr_Phos4
  2. sim_ha

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