Schwachsinn die Elfte: Urlaubsreisen (Part IV)
16. Jan 2005
Pro:
bla
Kontra:
blub
Empfehlenswert:
Ja
 psycho-papa
Über sich:
Nach beinahe 2 Jahren Abstinenz wieder anwesend ;D
My Blog? http://kaputtnik.blogspot.com/
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Also...hallo erstma... ich weiß ja nicht ob sie’s schon wußten...Aber ich bin euer PbigI, kurz: euer Psychopathischer Berater im geschlossenen Innendienst... Da war ich nun, auf diesem Schiff mit den verrückten Knallköpfen...Da ich über die Dauer wahnsinnig wurde, traf ich die Entscheidung, welche mich recht schnell auf ein Boot der niederländischen Wasserschutzpozilei befördern sollte...ich sprang über Bord... Gut, es war nicht schön, aber, ich hätte mir vielleicht doch vorher Gedanken machen sollen, das es Winter war, und kleinere Eisschollen auf hoher See anzutreffen waren...Ich glaube ich kann von mir behaupten, zu wissen, wie sich die Titanic einst gefühlt haben mußte. Andererseits...wer springt auch mit dem Kopf voran ins (sehr) kalte naß, und erwartet, das sein Sturz von einem dahertreibenden Eiswürfel von gigantischem Ausmaß gebremst wird...Nun denn, ich hatte eine Beule am Kopf, und ein zertrümmertes Nasenbein. Aber als ich so auf meiner Scholle trieb, ereilte mich das Glück in Form eines Bootes der oben genannten Wasserschutzpozilei. Da ich der nächsten Frostbeule sehr nah war, beschloß ich mit an Bord zu kommen. Dummerweise konnte ich die Sprache der Niederländer nicht. Das war aber überhaupt kein Problem, sie schienen mich von irgendwoher zu kennen, und redeten deshalb nicht mit mir...Na ja, so hatte ich wenigstens nach der vorläufigen Behandlungen meiner Verletzungen ein wenig Zeit um mich auszuruhen, und Eier zu schaukeln... Als ich dann aufwachte, erschrak ich! Ich mußte mich dreimal umschauen um es zu glauben: Ich lag in irgendeiner Fußgängerzone im Rinnstein. Ich hatte keine Ahnung, wer es gewesen war, der mich hier hin beförderte, aber irgendwie war ich ihm dankbar dafür. Ich lag nämlich direkt vor einem gemütlichem Café. Also beschloß ich hinein zu gehen, und mir einen Kaffe zu genehmigen, und ab jetzt Land und Leute zu genießen...Als ich den Laden betrat, kam mir ein Schwall dicker, grau/weißer Rauch entgegen. Ich ging hinein und...sah erst mal gar nichts, da der Qualm hier drin sehr in den Augen zu beißen begann. Ich sah mich um: überall saßen Leute in kleinen Kreisen um eine seltsame Konstruktion herum, aus der sie in regelmäßigen Abständen Rauch zu inhalieren schienen. Da das alles recht interessant aussah, begann ich zu überlegen, ob ich mich dazu setzen sollte. Ich beschloß Zwecks meiner dadurch größer werdenden Erfahrung und Weltanschauung mich dazuzusetzen. Ich ging zu einem der Kreise, wo offenbar Hölländer ihr Unwesen trieben. Ein schwarzer mit sehr großen, vielen Haaren saß ebenfalls dabei. Er sagte zu mir etwas, das ich nicht ganz verstand! Es hörte sich an, wie:,,watdojowontindaCoffeeshop?“ Ich wollte gerade antworten, da fiel mir ein, das ich ja gar kein Englisch konnte...Ich blickte ihn nur unverstanden an, und zuckte mit den Armen. Ein anderer sah mich an, erblickte meine 70er Jahre Cordhose, und reichte mir daraufhin die komische Gerätschaft. Ich beschloß dankend anzunehmen, als ich erkannte, das alle in der Runde ebenfalls Cordhosen trugen. Wennauch das Durchschnittsalter (weit) jenseits von Gut und Böse war, alle schienen so um die 20 zu sein. Ich schaute auf dieses Gebilde aus Glas, aus dem wohlriechender Rauch emporstieg, und schaute die anderen fragend an. Einer verstand sofort, er nahm mir das Ding aus der Hand und zeigte mir, wie man damit umging. Der junge Mensch – er schien offenbar holländischer Herkunft zu sein – fragte noch etwas, das ich nicht ganz verstand. Es hörte sich an wie:,,Zind se zeker det is het...?“Aber ich beschloß ihn zu ignorieren. Ich inhalierte den Rauch, und stellte plötzlich fest, das die Cordhosen der Anderen sich verfärbt zu habe schienen. Der Eine hatte plötzlich blaue Punkte, der Andere eine ganz grüne Hose...Daraufhin inhalierte ich noch mehr und ich fühlte mich lustig, ich lachte laut mit den Jungen im Kreis...obwohl ich kein Wort von denen verstehen konnte...Irgendwann dann stand ich auf, und ging laut lachend aus dem ,,Kaffeeladen“ raus, um mich direkt davor in den Rinnstein hinein zu übergeben in dem ich vor Stunden erwachte...Mir war ein wenig schlecht. Ich bemerkte meinen Hunger, und ging zu einem Haus, welche nach Lebkuchenhaus aussah...Allerlei Farben, tummelten sich dort. Mir fiel die Entscheidung schwer, wo ich als erstes hineinbeißen sollte. Alles sah so lecker und Schmackhaft aus: Die Blumen bestanden aus Nudeln, die Häuser sahen nach purem Lebkuchen aus, und aus dem Brunnen auf dem Platz, schien Honigwein zu sprudeln. Ich konnte mich nicht mehr zurückhalten. Meine Schwäche für Lebkuchen erwachte zu Höchstform. Ich rannte zu dem Haus und biß herzhaft hinein...um mir im nächsten Moment meine Zähne auszubeißen...Aber das war mir egal, nach der Sache im ,,Kaffeeladen“ hatte ich schier unstillbaren Hunger...Ich aß alle Nudelblumen, die ich entdecken konnte...Sowohl, die Gurken am Wegesrand als auch die Paprikaschoten, die seltsamerweise ÜBER der Strasse auf hohen stelzen aufgereiht waren...Immer eine Rote, eine Gelbe, und eine Grüne... Nachdem ich soviel gegessen hatte, rannte ich kurzerhand zum Metbrunnen. Dort trank ich mehr, als ich wollte, denn ich war wohl zu schnell gerannt. Es kann daran gelegen haben, das die Häuser auf mich zu zu kommen schienen. Wie auch immer, ich lag nun in dem recht tiefen Brunnen. Da dieser bis zum Rand mit Met gefüllt war, trank ich soviel Met, bis das ich wieder atmen konnte. An der zunehmend eingeschränkten Sicht meinerselbst stellte ich messerscharf (ahhh Blut...) fest, das der ehemalige Pegel sehr hoch gewesen sein mußte. Als es mir endlich mit Mühe gelang, dem Weinbrunnen zu entkommen, war es auch fast schon zu spät... Ich übergab mich aufs derbste, torkelte noch einige Meter, und fiel in einen sehr ,,feuchten“ Rinnstein... Holland ist schön, dachte ich noch, bevor ich ins Delirium fiel... Als ich erwachte, diesmal nicht in einem Rinnstein, hatte ich einen SEHR, SEHR großen Schädel... Dummerweise brummte er und ließ mich einfach nicht in Ruhe...Auf dem Zettel mit dem Medizinischen Befund – schließlich befand ich mich in einem der hiesigen niederländischen Hospitale – stand geschrieben: irgendwas was ich nicht lesen konnte! Aber mein persönlicher Arzt sagte mir, ich hätte zu viel Cannabis zu mir genommen, und wäre mit über 3‰ in die Entgiftungsstation eingeliefert worden. Das an sich wäre ja nichts Neues, aber ungewöhnlich, das daß seit fast einer Woche der Fall war. Außerdem bemerkte ich, das ich mein Gebiß verloren hatte...Ich werde niemals wieder in ein Lebkuchenhaus beißen können. Nach diesem Schock, dachte ich mir, ich muß in ein ruhigeres Land, wo nur friedliche Leute leben, die keine Schwierigkeiten machen... Bis dann euer PbigI – kurz: euer Psychopathischer Berater im geschlossenen Innendienst... Ps.: Lebkuchen ist äußerst schmackhaft...
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