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Schmerz, Verachtung, Trauer & Mitleid!!!

1  23.02.2005

Pro:
NIX !  !  !

Kontra:
alles

Empfehlenswert: Nein 

Ninaw

Über sich: Denke ich bin wieder öfter hier.. bald gibts bestimmt nen neuen Bericht =D --Bitte lest meinen Ber...

Mitglied seit:07.07.2003

Erfahrungsberichte:85

Vertrauende:43

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 179 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als besonders hilfreich bewertet

Hallo an ALLE!


Vorwort
~~~~~~~

Ich möchte hier nun einen Bericht veröffentlichen, zu einem Thema, das sicherlich JEDEN etwas angeht. Ich möchte über die Konzentrationslager berichten, die es damals zur Zeit Hitlers und verstärkt im 2. Weltkrieg gab. Zuallererst will ich GANZ GANZ deutlich machen, dass ich mit diesem Bericht NICHT beabsichtige irgendwelchen Menschen, die Probleme mit solchen Themen haben, zu verletzen oder sie in irgendeiner weise anzugreifen. Außerdem will ich kein "Geld scheffeln" ,damit dieser Gedanke erst gar nicht aufkommt, habe ich dafür gesorgt, dass ich eine eigene Kategorie bekomme, die NICHT vergütet ist. Ich möchte euch nur das Thema etwas näher bringen und meine eigenen Gedanken einfließen lassen. Ich bin absolut GEGEN solche Einrichtungen, nur um es noch einmal zu erwähnen.
Meine Mutter riet mir davon ab, solch einen Bericht zu verfassen, doch ich finde, besonders Kindern & Jugendlichen sollte deutlich gemacht werden, was damals für eine schlimme Zeit war, und wie mit Menschen umgegangen wurde, die nicht anders waren, als du oder ich…
In diesem Bericht geht es mir absolut NICHT!!! um Bewertungen, es ist mir völlig egal, aber auch ich möchte meine Meinung zu diesem heiklen Thema abgeben…

Ich kam zu diesem Thema, da wir in der Schule das Thema 2. Weltkrieg durchgenommen haben und ich schockiert über die Geschehnisse damals war. Ich war der Meinung, das die Menschheit (und vor allem junge Menschen) wissen sollten wie schrecklich das alles war, damit sich so etwas NIE NIE NIE wieder wiederholen kann!!!


Warum diese Kategorie?
********************

Nun, ich habe bisher mehrmals versucht, eine andere zu erstellen, doch Ciao will mir einfach keine Kategorie zur Verfügung stellen….(passt Thematisch nicht zu ciao…etc).
Jetzt habe ich eben diese Kategorie gewählt und hoffe dass ihr auch damit einverstanden seid!


Inhaltsverzeichnis
***************


1. Entstehung der Konzentrationslager

2. Art und Aufbau der KZ´s

3. Wo gab es KZ´s?

4. Tagesablauf in den Konzentrationslagern

5. Jugendkonzentrationslager

6. Konzentrationslager Osthofen

7. Bestrafungen und Tötungen

8. Versuche an KZ Gefangenen

9. Zitate

10. Befreiung des KZ Auschwitz

11. Meine Meinung


01 Konzentrationslager
*******************

Die ersten Konzentrationslager gab es nicht, wie meist angenommen, erst im 3. Reich, sondern schon im Kubakrieg 1896, als angeordnet wurde, dass sich Bauern, die nicht als Aufständische behandelt werden wollten, sich in einem Lager konzentrieren sollten.
Außerdem wurden im Burenkrieg die angelegten Lager als"Concentration Camps" (engl. Konzentrationslager) vom Militär Großbritanniens bezeichnet. Diese Lager waren zwar keine Vernichtungslager, doch aufgrund der schlechten Ernährung und den schlechten Hygienischen Verhältnisse starben sehr viele Inhaftierte.
In Deutschland gab es ab 1920 die ersten Konzentrationslager, die zur Abschiebung dienten. Dort wurden vor allem Juden und Sinti und Roma eingesperrt. 1923 wurden sie wegen den menschenunwürdigen Bedingungen aufgelöst.


Direkt nach der Machtergreifung Hitlers (1933) wurden Konzentrationslager errichtet (eigentlich kürzte man sie man mit KL ab, doch wegen dem härteren Klang verlegte man sich auf KZ!). Konzentrationslager baute man, um politische Gegner, Menschen, die nicht den Vorstellungen der Nationalsozialisten entsprachen und Kriegsgefangene ohne gerichtliches Urteil oder ein gerichtliches Verfahren einzusperren und zu isolieren. Sie lebten dort unter menschenunwürdigen Bedingungen. Viele starben deshalb oder erlitten Krankheiten, die sie ihr ganzes weiteres Leben lang begleiten sollten. Viele tötete man durch erschießen, erhängen, medizinische Versuche oder indem man sie in so genannte Gaskammern steckte.
Konzentrationslager wurden in Arbeitslager und Vernichtungslager unterteilt. In den Arbeitslagern mussten die Gefangenen harte Arbeiten verrichten, meist ohne Sicherheitsvorkehrungen. In den Vernichtungslagern kamen viele nicht nur durch Ermordung, sondern auch sehr viele durch Erschöpfung, Unterernährung, Hitze, Kälte und Krankheit ums Leben.
Anfangs nannte man die Konzentrationslager auch Umerziehungslager, in denen eine politische Umerziehung stattfinden sollte.
Im März 1944 gab es in Deutschland und von Deutschland überfallenen Ländern 22 Konzentrationslager mit 165 angeschlossenen Arbeitslagern.
Man geht davon aus, dass weltweit ca. 6 Millionen Juden dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen.


Nach dem 2. Weltkrieg wurden in verschiedenen Erdteilen Konzentrationslager errichtet. Unter den Militärdiktaturen in Chile und Griechenland sowie im jugoslawischen Bürgerkrieg 1991.


*Meine Meinung*

Ich habe sehr viel neues erfahren über die KZ´s, z.B dass es diese nicht erst, wie ich angenommen hatte, zuerst im 2. Weltkrieg und zur Zeit des Nationalsozialismus & Hitler gab, sondern schon sehr viel früher. Das geschichtliche fand ich recht interessant und auch wichtig…die Vertuschung von diesen Lagern fand ich extrem, auch der "Deckname" Umerziehungslager…

02 Die Art und der Aufbau der Konzentrationslager
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Die Konzentrationslager wurden in drei Stufen eingeteilt:

- Stufe 1: Arbeitslager
Dies war die "mildeste" Art von Lager, auch wenn die Häftlinge sich hier
teilweise wortwörtlich zu Tode arbeiteten

- Stufe 2: Verschärfte Lebens- und Arbeitsverhältnisse im Arbeitslager

- Stufe 3: Diese Lager verließ man angeblich nur in den seltensten Fällen Lebend
Glücklicherweise war diese Einschätzung nicht ganz so ernst zu nehmen.

Zum Aufbau lässt sich sagen, dass Konzentrationslager immer von der Umwelt abgeschlossen sein mussten, jedoch die SS eine gute Verbindung zur nächstliegenden Stadt erhalten wollte. Die Stadt verdiente an den Lagern mit, die SS nahm keine Rücksicht auf die Infrastruktur. Sie versorgten sich durch selbstständige Produktion und bauten wenn nötig sogar Straßen und Schienen selbst. Auf die Wasserversorgung nahmen sie keine Rücksicht, der Wassermangel war in den KZ´s ein großes Problem. Meistens hatten die Konzentrationslagern eine Fläche für 10 000 bis 20 000 Gefangene. Die SS Unterkünfte baute man zuerst. Solange diese Unterkünfte für die SS Leute nicht angenehm und bequem genug waren, wurden die Baracken der Häftlinge auch nicht ausgebaut.


Der Aufbau eines Lagers bestand aus 3 Bereichen:

1. Dem Kommandatur - Bereich
(Verwaltungsgebäude, Kasernen, Führerhäuser, Prachtanlagen wie Parks, Reithallen,
Kinos und Wirtschaftsbetriebe)

2. SS - Siedlung

3. Stacheldrahtbereich
(Baracken der Häftlinge etc.)


*Meine Meinung*

Bis vor kurzem wusste ich auch nicht, dass es so was wie Prachtanlagen in einem Konzentrationslager gab! Find ich sehr sehr extrem….in den Häftlingsbaracken starben tausende an Unterernährung, Krankheiten etc. und nicht viel weiter in den Kinos saßen die SS Männer, schauten sich ein Filmchen an und aßen Popcorn! Über solche ungerechtigkeit könnt ich mich so was von aufregen! Ich frag mich immer wieder, was die für ein Gewissen hatten????? Keine Gefühle? Kein Mitleid??


03. Wo gab es Konzentrationslager?
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Konzentrationslager gab es in ganz Deutschland und in den von Deutschland besetzten Gebieten.
Hier die bekanntesten/größten
Bilder von Alles mit K...
Alles mit K... Bild 124525 tb
Osthofen
(Lage der KZ siehe Karte):


Auschwitz - Birkenau

Auschwitz - Birkenau wurde als zweites Vernichtungslager (neben dem KZ Auschwitz) bei Auschwitz angebaut. Man tötete die Häftlinge dort hauptsächlich in den Gaskammern durch Zyklon B (Blausäure).


Bergen-Belsen

In diesem Konzentrationslager starb Anne Frank im März 1945 an Erschöpfung und Unterernährung.


Buchenwald

Buchenwald hatte 130 Nebenlager in denen sich von 1937 - 1945 238 980 Häftlinge aufhielten. 43 045 davon starben an unmenschlichen Bedingungen. Kurz vor dem Kriegsende kamen bei einer Evakuierung noch einmal 25 500 Menschen ums Leben.


Dachau

Dachau war eines der ersten nationalsozialistischen Konzentrationslager. Sie besaßen eine Gaskammer, die aber nie zum Einsatz kam.


Flossenbürg

In Flossenbürg kamen bis zum Kriegsende etwa 300 000 Menschen ums Leben. Heute befindet sich dort eine Gedenkstätte.


Majdanek

Ursprünglich sollte dieses polnische Vernichtungslager als Lager für sowjetische Kriegsgefangene dienen. Es wurden dort ca. 250 000 bis 360 000 Gefangene (meist Juden) in den Gaskammern ermordet.

Mauthausen

In Mauthausen wird der 5. Mai (Befreiung des KZ´s durch die Allierten 1945) seit 1998 als nationaler "Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus begangen.
(Quelle: Microsoft Encarta Enzyklopädie 2004)


Ravensbrück

Dieses Konzentrationslager diente als Lager für Frauen und Kinder. Hier kamen etwa 92 000 Frauen und Kinder durch Zwangsarbeit, medizinische Versuche und grausame Ermordung um.


Sachsenhausen

Man vermutet, dass über 200 000 Häftlinge bis 1945 in Sachenhausen gewesen sind, doch registriert waren gerade mal 140 000.


Sobobir

Über eine Viertelmillion Juden wurden hier in den Gaskammern ermordet.


Stutthof

"Schätzungsweise 65 000 bis 85 000 Lagerinsassen kamen aufgrund der Haftbedingungen und infolge der Zwangsarbeit um bzw. wurden ermordet; mindestens 2 000 Häftlinge starben in der 1944 eingerichteten Gaskammer." (Quelle: Microsoft Encarta Enzyklopädie 2004)


Treblinka

Treblinka diente als reines Vernichtungslager indem bis Herbst 1943 circa 974 000 Häftlinge, fast alles Juden, ermordet wurden.


Theresienstadt

Hier wurden hauptsächlich Juden über 65 Jahren und Prominente inhaftiert.

Neben diesen Hauptlagern gab es natürlich noch viele weitere Arbeits- und Außenlager. (Unter anderem in Rheinland - Pfalz, die Konzentrationslager Osthofen und Hinzert).


*Meine Meinung*

Wenn man mal bedenkt, dass diese Aufzählungen nur ein paar von denen waren, die es gab und dann noch die Unterlager fehlten! Dort überall mussten die Menschen ihre Leben lassen oder wurden misshandelt…die Leute werden doch ihre ganzes Leben lang von diesen Erinnerungen verfolgt!!!!! Ich habe unendlich viel mitleid mit diesen Menschen und kann nur kopfschüttelnd vor meinem Monitor sitzen und nicht verstehen, wie jemand so schlimme Taten ohne die leiseste Reue vollbringen kann…


04 Tagesablauf in den Konzentrationslagern
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Generell waren die Tagesabläufe in den verschiedenen KZ´s gleich.

Die Häftlinge wurden zwischen 4 und 5 Uhr (Sommer) und zwischen 6 und 7 Uhr (Winter) durch Pfeifen geweckt. Nachdem die in der Nacht gestorbenen Mitgefangenen "weggeschafft" wurden, hatten die Häftlinge eine halbe Stunde Zeit, in der sie sich waschen, die Betten machen, die Spinde ordnen und frühstücken (meistens ein halber Liter Suppe oder Kaffe) mussten. War dies alles erledigt, marschierten sie zum Appellplatz marschieren um dort durchgezählt zu werden (Dauer ca. 1 Std.) Fehlte einer, wurde zuerst geklärt, wieso er fehlte und wo er sich aufhielt, bevor sie abmarschieren durften.

"Zum Appell musste alles erscheinen, ob hoch fiebernd oder blutig geschlagen, ob verkrüppelt oder verletzt. Ausgenommen waren nur die kommandierten und jene Kameraden, die im Häftlingskrankenbau waren" (http://www.hbg.ka.bw.schule.de/publikat/muench98/tagabl.html)


Danach mussten alle zu den Arbeitskommandos um die ihnen zugeteilten Arbeiten zu verrichten (Straßenbauarbeiten ohne technische Hilfsmittel, Montage von Munition ohne Sicherheitsvorkehrungen etc.). Waren diese Arbeiten erledigt, gab es Mittagessen (ein wenig gehaltvoller Eintopf). Arbeitschluss hatten die Gefangenen je nach Jahreszeit zwischen 17:00 (Winter) und 20:00 (Sommer) Uhr. Danach mussten wieder alle zum Zählappell antreten. Als sie endlich auch das hinter sich gebracht hatten, gab es Abendessen, meistens ein Stück Brot mit Butter, selten aber mit Wurst. Ab 21 Uhr musste im Sommer dann totale Stille sein, sonst kam es zu schweren Bestrafungen.


*Meine Meinung*

Was für ein Tagesablauf! Und da meckert so manch einer mit einem 8 Stunden Tag! Wir habens doch gut im Gegensatz zu den armern Teufeln damals! Wir haben wenigstens gehaltvolle Mahlzeiten, genügend zu essen und zu trinken und sogar Geld für Luxusartikel!
Wir haben eine Krankenversicherung und ein Unfallverhütungsgesetz! Bei einem Arbeitsunfall sind wir "bestens" versorgt und die arbeiteten ohne Sicherheitsvorkehrungen!!!


05 Jugendkonzentrationslager
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Kaum jemand weiß, dass es im nationalsozialistischen Deutschland spezielle Jugendkonzentrationslager gab, in die Jugendliche von 10-25 Jahren eingeliefert wurden. Aus unterschiedlichen Gründen wurden fast 3000 Kinder nach Moringen und Uckermark gebracht. Nur nachts in ihren Schlafsälen hatten sie die Möglichkeit sich zu unterhalten. Unbemerkt von den Bewachern stahlen sie Essgeschirr und spielten Jazzmusik um dem Haftalltag entfliehen zu können. Viele Jugendliche versuchten in dieser Zeit sich das Leben zu nehmen, denn ihre Zukunft war ungewiss. Der heute 69 Jahre alte Otto N. schnitt sich die Pulsadern auf, wurde aber erwischt, da sein Blut vom Bett herunter lief.


*Meine Meinung*

Das waren Kinder! Kinderlager! Grauenvoll! Da wurden Kinder eingeliefert, auch Menschen in meinem Alter! Konnte man den wenigstens die Kinder denn nicht in Ruhe lassen? Mussten die denn auch noch leiden? Ich glaube zwar nicht, dass das "Leben" dort so schlimm war wie in den anderen KZ, doch es war dort auch sicherlich alles andere als leicht!


06 Konzentrationslager Osthofen
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Um deutlich zu machen, dass die Konzentrationslager nicht irgendwo in Deutschland bestand, sondern auch bei uns, möchte ich nun näher auf das Konzentrationslager Osthofen (bei Worms), dass ich im Oktober 2004 zur Recherche besucht habe, eingehen.

Die ehemalige Papierfabrik diente ab der Errichtung am 2 April 1933 als Konzentrationslager. Zwar trat am 1 Mai erst eine Anordnung des Volksstaates Hessens in Kraft, doch am Tag der Errichtung konnte man folgenden Artikel in der "Nationale Tageszeitung für Mittelrheinhessen" lesen:

"Seit dem gestrigen Tag ist in der Papierfabrik ein Konzentrationslager für politische Gefangene eingerichtet. Es kommen täglich neue Transporte von Gefangenen hinzu, sodass weitgehendste Überwachungsmaßnahmen getroffen werden mussten. Die Gefangenen, meistens der Polizei bestens bekannte Kommunisten, haben die Verpflegung selbst durchzuführen." (Quelle: Informationsbroschüre "Das Konzentrationslager Osthofen" 1933/1934 S.9, Z. 26 - 33)

Die Landesregierung protestierte dagegen, doch letztendlich war das KZ Osthofen eine offiziell genehmigte Einrichtung.
Von nun an konnten alle Menschen bei denen man eine Schutzhaft für notwendig empfand ohne gerichtliche Verhandlung oder Urteil einsperren. Man machte sich keine Mühe, dies vor der Bevölkerung und den Zeitungen geheim zu halten. Journalisten stellten Anfragen auf Presseterminen in dem Konzentrationslager und so kam es dazu, dass im Mai und im September 1933 solche Veranstaltet wurden. In den Zeitungen erschienen darauf ganzseitige bebilderte Beiträge, die der Bevölkerung weismachen sollten, dass das KZ nicht halb so schlimm sei, wie immer gesagt wurde.
Aufgrund des Mangels an Häftlingen (zuletzt weniger als 100) schloss man, nach kaum 15 Monaten, das Lager im Sommer 1934.

Der wohl prominenteste Häftling, der in Osthofen eingeliefert wurde, war der ehemalige SPD Reichstagsabgeordnete Dr. Carlo Mierendorf. Nach der Schließung 1934 überlebte er noch diverse andere Konzentrationslager, kam 1943 jedoch bei einem Bombenangriff ums Leben.

Außerdem muss gesagt werden, dass in Osthofen kein Häftling getötet wurde, jedoch alle schwere Misshandlungen ausgesetzt waren. Sie schliefen auf dem kalten Betonboden der mit etwas Stroh ausgelegt war in einer Lagerhalle. Viele zogen sich dabei Lebenslange Schäden an der Blase, den Nieren oder der Atemwege zu.


*Meine Meinung*

Ich habe das KZ Osthofen persönlich besucht und als ich vor diesem Gebäude stand, durchlief mich ersteinmal ein eistkalter Schauer. Ich hatte respekt vor diesem Gebäude, in dem die Menschen bis zum äußersten gequält wurden und zugegeben auch etwas angst, denn ich wusste nicht wirklich was mich dort erwartete…
Das KZ ist, wie viele andere auch, zur Gedenkstätte ausgebaut welche sich unter anderem auch mit dem großen Lager in Hinzert befasst. Ich muss sagen, es war interessant dort, soweit man das so sagen kann… ich erfuhr sehr viel über Osthofen selbst und es war auch ein seltsames Gefühl auch einmal live an solch einem Ort zu sein, statt es immer nur im Fernsehen zu sehen, oder in der Zeitung davon zu lesen! Ich will nicht sagen, dass es mir gefallen hat, das könnte man falsch verstehen! Stattdessen will ich sagen, dass es eine positive Erfahrung war, die jeder einmal machen sollte…allein solch ein Ort drückt sehr viel aus, man spürt sehr viel, was ein Bild oder Film einfach nicht so herüberbringen kann! Sehr zu empfehlen sich so etwas anzusehen.


07. Bestrafungen und Tötungen
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Es gab verschiedene Strafen für schwere oder weniger schwere Verbrechen. Je nachdem wie oft man schon negativ aufgefallen war und je nachdem, wie den SS Leute gerade zumute war, wurden die Menschen bestraft.
Die häufigsten, ausgeführten Strafen waren die Pfahlstrafe, die Rutenstrafe und der Arrest. Bei der Pfahlstrafe hängte man den Häftling mit den Händen auf, sodass die Füße den Boden nicht mehr berührten. Eigentlich dauerte diese Strafe eine Stunde lang, doch je nach Laune der Soldaten hingen die Häftlinge mehr oder weniger lange. Meistens über mehrere Stunden hinweg. Beim Arrest wurde der Gefangene 3 - 46 Tage in einen Raum gesperrt, mit minimaler Nahrung. Bei Bedarf verdunkelte man den Raum völlig. Bei einer anderen Art des Arrests, sperrte man einen Gefangenen 3 Tage lang in einen 60 x 60 cm großen Raum, indem er Tag und Nacht stehen musste. Dann gab es einen Tag zum Ausruhen, erst dann wurde der Häftling erneut 3 Tage lang eingesperrt.

Weitere Strafen waren die Prügelstrafe, das Strafstehen und das Strafexerzieren.
Beim Ausführen der Prügelstrafe wurden die Häftlinge auf einen "Bock" aufgespannt, sodass das Gesäß höher saß, als der Kopf. Das Opfer lag auf dem Bauch, die Beine wurden nach vorne fest gespannt und musste viele Schläge mit dem Stock, der Peitsche oder dem Ochsenziemer erdulden.
Das Strafstehen auf dem Appellplatz konnte bis zu 19 Stunden dauern, egal ob bei Eis und Schnee oder glühender Hitze.
Beim Strafexerzieren lagen die Häftlinge auf dem Boden und die Wärter trampelten auf ihnen herum. Diese Strafe konnte man alleine zu zweit oder mit dem ganzen Lager durchführen. Oft wurden bei dieser Tortur Häftlinge getötet.

In der Nähe von Buchenwald in einem Pferdestall wurde das Projekt "Genickschussanlage" durchgeführt. Die Häftlinge wurden mit einem Transporter dorthin gefahren, um eine angebliche Untersuchung über sich ergehen zu lassen. In einem Vorraum sollten sie alle Kleider und mögliche Wertsachen ablegen und warten, bis sie dran kamen. Mit lauter Musik sollten verdächtige Geräusche überdeckt werden, sodass die Wartenden keinen Verdacht schöpften. Dann wurde jeder einzeln in den Behandlungsraum geführt und dort kurz untersucht. Man stelle sie an eine Messlatte in der sich ein kleines Loch befand. Auf ein Klopfzeichen hin öffnete sich dieses Loch und ein SS Schütze schoss dem Häftling ins Genick. Der Tote wurde auf einen Laster verladen und der Raum mit Wasser vom Blut befreit.

Weiterhin tötete man die Opfer durch erschießen, erhängen, erschlagen, Giftspritzen, medizinische Versuche oder vergasen in der Gaskammer.
Beim töten mit der Giftspritze injizierte man dem Opfer eine 10 cm lange Phenolspitze ins Herz, worauf die Opfer sofort getötet wurden.
Ein Häftling der erschossen werden sollte wurde meistens vor eine 10 m Meter hohe Wand gestellt. Davor lag Sand, welcher das Blut aufsaugen sollte. Die noch blutenden Opfer wurden mit LKW´s in Krematorien gebracht, die LKW´s zogen eine Blutspur hinter sich her. Doch nicht nur vor Wänden wurde erschossen, sondern auch Häftlinge die während einer Beaufsichtigung aufsässig erschienen, oder wenn die Wärter gerade Langeweile hatten.
Zur Tötung in der Gaskammer wurde Zyklon B (Blausäure, die in den Kernen von Steinfrüchten wie Kirschen oder Pfirsichen vorkommt) verwendet, welches innerhalb kürzester Zeit verdampft und zum Erstickungstod führt. In diesen Gaskammern wurden im Gegensatz zu den anderen "Tötungsmethoden" meistens Massenvernichtungen vorgenommen.


*Meine Meinung*

Ich kann bei so etwas nur noch den Kopf schütteln und wenn ich die Anzahl an Menschen lese, von denen man annimmt, dass sie so gestorben sind, kommen mir die Tränen…es ist erschreckend, mit was für einer Kaltblütigkeit + Ignoranz so etwas menschenunwürdiges durchgeführt wurde…ich verstehe es nicht, wie jemand so sein kann…hatten die SS Leute keine Gefühle? Kein Gewissen?


08. Versuche an KZ Gefangenen
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In Dachau führte man Höhendruck- und Unterkühlungsversuche an den Gefangenen durch, um festzustellen wie der menschliche Körper darauf reagiert.
Bei den Höhendruckversuchen wollte man herausfinden, wie die Lebensfähigkeit bei großer Höhe (teilweise mehr als 20 Kilometer) bei raschem Aufstieg und plötzlichem Fall ist. Außerdem führte man in abgeschirmten Baracken Druck- temperatur- und Höhenmessungen aus. Bei einer Sektion konnte man feststellen, dass das Herz toter Menschen noch einige Zeit weiter schlägt.
Bei den Unterkühlungsversuchen legte man Versuchspersonen solange nackt in 4-9 °C kaltes Wasser bis sie erstarrten. Meistens wurden die Gefangenen mehrfach für die Versuche missbraucht. Weil viele die Bedingungen nicht aushielten begingen sie Selbstmord.


Im KZ in Sachenhausen führte ein Prof. Dr. Mrugowsky Versuche mit dem Gift Akonnitrat durch. Er durchschoss die Oberschenkel zweier Häftlinge mit Geschossen, die das Gift in kristalliner Form enthielten. Da diese aber keine Wirkung darauf zeigten, schieden sie aus dem Projekt aus und man suchte sich andere Opfer. Bei den nächsten drei Häftlingen blieben die Giftgeschosse im Oberschenkel stecken und der Professor protokollierte darauf ihr zweistündiges Sterben:

"Nach 40 bis 44 Minuten setzte starker Speichelfluss ein…schaumiger Speichel entfließt dem Mund"

Nach 90 Minuten:

"Der eine Vergiftete versuchte vergebens zu erbrechen. Um dies zu erreichen, steckte er vier Finger der Hand bis zu den Grundgelenken tief in den Mund. Trotzdem setzte kein Erbrechen ein. …Die motorische Unruhe wuchs später so stark, dass sich die Personen aufbäumten, wieder hinwarfen, die Augen verdrehten, sinnlose Bewegungen mit den Händen und Armen ausführten… Der Tod trat 121, 123 und 129 Minuten nach Erhalt des Schusses ein."
(Quelle: http://www.idgr.de/texte/geschichte/ns-medizin/ns-medizin.php)

In weiteren Konzentrationslagern führte man außerdem Sulfonamid- und Knochenversuche aus. Damit wollte man neue Behandlungsmethoden für Kriegsverletzte finden. Um die an der Front herrschenden Bedingungen nachstellen zu können brachte man Bakterien, Holzsplitter und Glassplitter in vorhandene Wunden. Diese befanden sich immer am Unterschenkel, damit man Notfalls eine Amputation durchführen konnte.
Bei einer Gruppe Häftlinge öffnete man die Haut an der Wade um die Wunde anschließend mit Staphylokokken, Gasbrandbazillen oder Tetanus zu infizieren und anschließend zu schließen. Viele der Operierten waren nach monatelanger Krankheit nur noch Krüppel.
Bei einer anderen Gruppe Häftlinge brach man die Knochen mit Gewalt und behandelte sie mit und ohne Klammern. Transplantationen wurden durch Entfernungen einzelner Stücke mit oder ohne Knochenhaut aus dem Wadenbein durchgeführt.


*Meine Meinung*

Als ich den Artikel des "Professors" zum ersten Mal gelesen hatte, war ich schockiert. Jetzt, nachdem ich diesem Artikel schon mehr als einmal gelesen habe, geht es mir auch nicht anders…dieser Bericht schockiert mich jedes Mal auf neue…Er ist so sachlich geschrieben, wie das Benutzerhandbuch eines Staubsaugers…einfach so….so emotionslos, so gleichgültig!
Was man Menschen antun kann…was Menschen anderen Menschen antun können…ich verstehe es nicht und ich werde es nie verstehen…

09. Zitate
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~~ Elisabeth Vakalopoulou, griechische Architektin; ~~

"Ich wurde mit Falangas gefoltert, mit Schlägen auf die Fußsohlen. Man brachte mich in das KZ Haidari außerhalb von Athen; später kam ich zusammen mit 60 weiteren Frauen nach Ravensbrück"

"Die Behandlung der jüdischen Leute war viel schwerer als das, was wir auszuhalten hatten. Ich schäme mich, weil ich nicht mit ihnen, ihr viel schlechteres Schicksal teilen konnte. Wir Griechinnen versuchten bei jeder Gelegenheit mit den Jüdischen Frauen Kontakt aufzunehmen. Immer wieder wurden wir dafür mit Schlägen bestraft."


~~Roman Frister:~~

"An meinem ersten Tag in Auschwitz sagte mir ein älterer Häftling in unserer Baracke: "Siehst du den Rauch? Das ist der einzige Weg, auf dem man aus Auschwitz herauskommen kann.""


~~Norbert Lopper:~~

"Man hat uns von Mittag bis Abend nackt stehen lassen. Und dann ist der Lagerkappo gekommen und hat vier Leute ausgesucht, und wir mussten einen Galgen transportieren. Und mit dem Arbeitskommando haben sie dann einen gebracht auf so einem Rollwagen gefesselt, und den haben sie dann vor unseren Augen gehängt. Das war die Begrüßung und da haben wir gewusst, wo wir waren"


~~Arno Lustiger~~

"Es war eine furchtbare Erfahrung, dass Menschen, die selbst Häftlinge sind, die anderen noch quälen. Die Kappos konnten einem Häftling das Leben zur Hölle machen oder ihn auch zu Tode bringen."


~~Robert Reinhard, geb. 1929, aus einer Postkarte, die er auf dem Weg nach Auschwitz schrieb, wo er ermordet wurde~~

Ich habe meine Eltern und Geschwister wieder gefunden. Wir sind auf dem Transport in das Konzentrationslager. Ich weiß, was uns bevorsteht, meine Eltern wissen es nicht. Ich habe mich innerlich soweit durchgerungen, dass ich auch den Tod ertragen werde. Ich danke noch einmal für alles gute, dass Sie mir erwiesen. Grüße an alle Kameraden. Auf wieder sehen im Himmel! Euer Robert."

*Meine Meinung*

Diese Zitate habe ich aus dem Internet und aus der Ausstellung im KZ Osthofen.
Absolut erschreckende Aussagen, mir läuft schon wieder eine Gänsehaut über den Rücken! Besonders der Junge war noch so jung damals (zwischen 10 und 16 je nachdem, wann dies geschah!), doch so gleichgültig. Ich denke er wollte lieber sterben, als noch länger leiden zu müssen…lieber stirbt er mit seiner Familie als alleine übrig zu bleiben! Schon wieder muss ich die Tränen unterdrücken, ich finde es so schrecklich und so unbegreiflich! Diese armen Menschen!


10. Befreiung des KZ Auschwitz
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Da alle Konzentrationslager unterschiedlich befreit wurden und zu unterschiedlicher Zeit, lässt sich schwerlich eine Zusammenfassung erstellen. Deswegen habe ich hier die Befreiung des KZ Auschwitz gewählt, da es eines der größten und bekanntesten war.

Erlöst wurde das KZ in Auschwitz am 27 Januar 1945 von den Streitkräften der UdSSR (auch rote Armee genannt). 10 Tage vor der Befreiung hatte man 66 020 Häftlinge gezählt, als die Soldaten ankamen fand man jedoch 600 tote und 7 650 lebende aber gehunfähige Häftlinge. Diejenigen die noch gehen konnten, hatte die SS auf einen Todesmarsch nach Westen geschickt. Nur wenige überlebten ihn.

Die Soldaten fanden 350 000 Herrenanzüge, 837 000 Frauenkleidungsstücke, zehntausende Paar Schuhe und ca. 8 Tonnen Menschenhaare.

"Auschwitz wurde schnell zu einem Synonym (= einem stellvertretenden Ausdruck) für alle Konzentrationslager und für den Völkermord der deutschen Nationalsozialisten an den europäischen Juden, den Sinti und Roma, vielen politisch Andersdenkenden, an Homosexuellen und an Behinderten, denn hier wurden über eine Million Menschen auf unvorstellbare Art und Weise ermordet" (Quelle: http://www.kidlane.de/01inhalt/ereignisse/01_januar/27/1945_auschwitz_befreiung/thema.html )


Insgesamt mussten in den Konzentrations- - und Vernichtungslager 6,3 Millionen Menschen ihr Leben lassen, darunter 5,8 Millionen Juden.

Auf einer Konferenz war 1942 von hohen nationalsozialistischen Beamten und Politikern die Ermordung ALLER europäischer Juden geplant worden.


*Meine Meinung*

Eigentlich sollte man froh sein, dass dieses KZ befreit wurde, und das wenigstens die 7 650 Menschen überlebt haben doch im Gegensatz zu den vorher gezählten 66 020 ist es eine erschreckend niedrige Zahl!
8 Tonnen Menschenhaare, wenn ich mir das vorstelle! Die gesamten Harre eines einzelnen Menschen wiegen doch schon nicht viel, wie viele Menschen mussten sterben, um 8 Tonnen herauszubekommen??

Außerdem bin ich fassungslos, wenn ich daran denke, wie den Opfern des KZ Auschwitz gedacht werden sollte (auf dieser einen Konferenz) und die Vertreter der rechtsgerichteten Partei (also eigentlich nichts anderes wie die Neon-Nazis) einfach den Saal verließen…oder wie gerade vor kurzen Berichtet wurde, dass an dem Gedenktag (in Dresden wo vor 60. Jahren der Bombenangriff auf die Stadt stattgefunden hat) 5000 Neon- Nazis durch die Straßen liefen und demonstrierten!! HALLO, 5000, wo kommen die alle her? Wie kann man so etwas gut finden, was damals das Leben von Millionen von Menschen vernichtet / zerstört hat??


12. Meine Meinung / Mein Fazit
***************************

Je mehr ich mich mit dem Thema Konzentrationslager beschäftigt habe, desto betroffener wurde ich, insbesondere die Schilderungen einzelner Insassen rührten mich.
Was dort mit den Häftlingen angestellt wurde ist abscheulich und absolut verwerflich.
So etwas darf sich in dieser Form niemals mehr wiederholen!!!!!!!
Mein Besuch im KZ Osthofen brachte mich der Situation sehr nahe, es war ein schockierendes und teilweise sogar beängstigendes Gefühl live an solch einem historischen Ort zu sein, an dem Menschen bis aufs Blut gefoltert und gepeinigt wurden.
Machte sich jemand Gedanken über den Zustand oder die Gefühle dieser Personen?
Wie konnte Hitler soviel Macht über Menschen erlangen, dass sie seinem "Ruf" folgten?
Was muss man anstellen, dass jemand zu so einem kalten und gefühllosen Roboter wird, wie die Folterknechte der KZ's es waren?
Niemals dürfen diese Gräueltaten und die Millionen Opfer vergessen werden, deshalb halte ich Gedenkstätten wie z. B. Osthofen für sehr wichtig und erhaltenswert.


***Hiermit gedenke ich allen Opfern der Konzentrationslager und des 2. Weltkrieges!!! ***


Eure,
Nina


Für Ciao! den 23.Februar 2005


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Stroney

Stroney

28.02.2010 23:11

schrecklich unmenschlich... lg

Wachbergindianer

Wachbergindianer

18.08.2009 21:34

Versprochenes BH nachgeliefert! LG Randolf

Wachbergindianer

Wachbergindianer

18.08.2009 19:42

Sehr interessanter Bericht zu einem ganz wichtigen Thema, welches niemals in Vergessenheit geraten darf! Zum Bewerten muss ich später noch einmal vorbeikommen! LG Randolf

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