GO FOR GOLD XX!!!
03.06.2006
Pro:
go
Kontra:
lila . . .
Empfehlenswert:
Ja
 phileas.fogg
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:38
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 64 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
23. In der First Class fragte ich derweil die Prinzessin nach meinen Aufgaben nach unserer Ankunft in China.»Wir wissen, dass systematisch Arbeitsplätze in Deutschland und Europa durch China-Klicker vernichtet werden. Die Klicker gefährden den sozialen Frieden und natürlich auch die Qualität made in Germany« Das war starker Tobak. Das Reich der Mitte, in dem Urheberrechtsverletzung politisch geduldet und an der Tagesordnung ist, soll einer Bande von gewissenlosen Nichtlesern Unterschlupf bieten?»Wie läuft das ab?« »Soweit wir wissen, werden in China Kinder angestellt, um Ciao-Berichte zu klicken. Sie haben ein Tageseinkommen von 50 Eurocent oder ein Monatseinkommen von drei Pfund, das ist für chinesische Verhältnisse schon viel. Dafür muss ein Kind mindestens 1000 Klicks am Tag mit vier bis zehn Accounts durchführen, das ist echte Ausbeutung.«»Ach, deshalb ist bei Ciao nur die Länge eines Berichtes wichtig« »Ja, genau. Die chinesischen Kinder können natürlich nicht lesen, was sie da klicken und tausend Klicks pro Tag sind machbar, gerade mit mehreren PCs und Browsern.«Ich nickte verständnisvoll, blieb jedoch skeptisch. Schließlich war ich ein ständiger Leser der Financial Times und wußte, dass eine Fertigung in Fernost auch erhebliche Nebenkosten mit sich brachte. Und schließlich kostete unser Einsatz zur Abwehr dieses Unwesens das Vereinigte Königreich oder die Organisation der Witwe von Fred mindestens 30.000 Pfund, wenn ich mein Konto bei der Pax-Bank mit einrechnete. Ich rechnete überschlägig im Kopf, während ich gedankenverloren popelte. »Aber wie rechnet sich das?« »Ja, das ist genau das, was wir herausbekommen müssen. Schließlich mordet diese Organisation kaltblütig und gewissenlos, wenn sie feststellen, dass Aussenstehende dem Inner Circle zu nahe kommen. Da muss noch mehr dahinter stecken. Viel mehr...« Uto fiel ein: »Auf tausend Klicks gibt es wohl etwa zweihundert Gegenklicks, wenn man keine Kommentare schreibt. Natürlich gibt es auch Klickzirkel mit höherer Quote und so kommen sie bei durchschnittlich einem halben Cent pro "Gegenlesung" auf eine Bruttoertrag von 1,50 EUR. Pro Tag und chinesischem Kind, das dafür zwölf Stunden ackert!« »Hm, das erscheint mir nicht sehr attraktiv« grübelte ich. Ein EUR je Klickkind - da kommt man doch kaum auf nennenswerte Summen. Hundert anonyme Klicker in China bringen an einem Tag nach Abzug der Löhne 100 EUR oder in einem Monat vielleicht 2.500 EUR, bei 25 Arbeitstagen und 100 Klickkindern. Nicht eingerechnet die Kosten für das technische Equipment, das Management und die Spesen. »Haben Sie eine Vorstellung, wie groß diese chinesische Klickermafia ist?«»Naja, nach den gemessenen Pageimpressions sollten es bis zu 300 Klickkinder sein.« »Dann muss mehr dahinter stecken, das lohnt noch nicht mal die Spesen« grübelte ich.»Ja, ständige Betrügereien, mehrere gedungene Mörder und eine Organisation mit Privatjets und Bodyguards, das geht nicht mit Klicks...«
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19.11.2006 04:53
ich lassw enigstens keine kinder für mich klicken, versuche es gerade der katze beizubringen, die zeigt sich störisch, vielleicht sollte ich's mal mit ner chinesischen nacktkatze versuchen....
21.06.2006 05:59
Deine Berichte gönne ich mir, trotz meines PC Problems. .......
14.06.2006 19:52
Welchen Tag haben wir eigentlich?