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... Die Scheiße; Sie hat sich gelegt, wie ein Strum der Alles zerfetzt, und nun nur noch ein Regen ist und gelegentlich einige Keller vollaufen lässt. Damals war es schlimmer, das 5-8 Schuljahr war das extremste, jetzt hat es sich gelegt, es ist nict mehr so schlimm. Doch die Wunden sind geblieben, ... Bericht lesen





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1-6 von 54 Erfahrungsberichten    
> Alle 54 Alles mit Ö... Erfahrungsberichte anzeigen
öööö... wIE sPRACHLOS
Erfahrungsbericht von Jerex über Alles mit Ö...
22.11.2006


Produktbewertung des Autors:   


Pro: .  .  .
Kontra: .  .  .

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Eigentlich wollte ich zuerst etwas ganz anderes schreiben. Wollte über den Sinn und Unsinn von dem Verbot von "Killerspielen" schreiben. Aber dann habe ich es sein gelassen. Der Fall "Sebastian B.", wie er von der Presse so schön genannt wird, hat in den letzten Tagen viele Menschen aufgerüttelt, durchgeschüttelt oder einfach nur kollektiv betroffen gemacht. Und so auch mich. Ich habe durch Zufall von dem Fall gehört (was daran liegen mag, dass ich zur Zeit eher selten das aktuelle Zeitgeschehen verfolge). Allerdings hat er mich schnell in seinen Bann gezogen. Mich hat weniger das "Wie?" und das "Was?" bewegt. Weniger die Umstände der Tat und wer verantwortlich war, sondern mehr die Frage: "Was war Sebastian eigentlich für ein Mensch?" Ich habe mich gefragt, wieso jemand einen Amoklauf veranstaltet, sich selbst umbringt, anderen schadet. Wie jemand so verzweifelt sein kann und seinen Verstand ausschaltet. Und ich habe vieles und nichts gefunden, was eine Erklärung sein könnte. Ich habe gelesen, dass er einsam war, verzweifelt, sich von der Welt hat alleine gelassen gefühlt hat. Habe gelesen, dass er ein Außenseiter war und dass er keine Freunde hatte. Habe erfahren, dass er Computerspiele mochte und gerne mit der Softair gespielt hat. Und auch, dass er Hilfe suchte, aber keine fand, weil ihm niemand zuhören wollte.

Vorab - ich habe einen Ansatz eines Verständnisses dafür entwickelt, warum er getan hat, was er getan hat. Vielleicht, weil ich die Situation, in der er steckte, selbst erlebt habe. Er wurde von seinen Mitschülern gemobbt, teilweise gequält, untergebuttert und ich weiß, wie sich das anfühlt. Ich weiß, wie es ist, wenn man außen steht und von den anderen ausgegrenzt ist, weil man "anders" tickt. Wie es ist, wenn niemand einem zuhören möchte und man den ganzen Schmerz in sich hineinfrisst. Und ich kann mich gut daran erinnern, dass auch ich einmal einen furchtbaren Hass auf alles und jeden und die Welt hatte, auch wenn es lange her sein mag. Ich habe erfahren, wie es sich anfühlt, wenn Consum-Kiddies einen unterbuttern, weil man keine Markenklamotten trägt. Wie man ausgegrenzt wird, wenn man die falsche Musik hört. Und ja - es ist einfach zu sagen, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist. Es ist einfach zu sagen, dass jeder eine Chance hat, etwas aus seinem Leben zu machen. Oh ja - es ist sehr einfach, einen jungen Mann einfach abzustempeln, in eine Ecke zu stellen. Ich habe seine Online-Tagebücher gelesen, noch bevor sie von der Seite entfernt worden waren und es kommt mir so vieles bekannt vor. Der beste Freund, der die Angebetete abschleppt. Angst davor, sich in der Öffentlich zu zeigen, weil man es gewohnt ist, dass sich andere über einen lustig machen. Ich kenne auch den Gedanken an den Freitod zu gut, den er gehabt hat. Die Ziellosigkeit des auslaufenden Jugendlichenseins, die so unglaublich herausfordernd sein kann und einen in eine Welle aus Verzweiflung und Angst spült.

"Freunde
Leider musste ich in den letzten Tagen, oder auch Wochen merken, das man sich sehr in Menschen täuschen kann. Selbst ich, von dem ich immer glaubte das er Menschen richtig einschätzen kann, habe mich getäuscht.
Namen, Gründe und solche Sachen nenne ich hier nicht, sie tun nichts zur Sache. Fakt ist: Menschen verändern sich. Oder: Menschen haben viele Gesichter.
Nun sitze ich hier, die Sonne brennt auf unser schwarzes Dach, und in meinem Zimmer ist es wie in der Hölle. Ich sitze hier an meinem Rechner, esse ein Eis und höre "Nothing" von "A", ein Lied das mich an eine Bestimmte Person erinnert die ich liebe. Ich mache mir Gedanken, überlege was die anderen jetzt wohl machen; Meine Familie hat Besuch und sitzt unten im Garten, meine "Freunde" sind warscheinlich im Freibad, ...das Freibad; Ein Ort an den ich schon lange nicht mehr gehe, "zu öffentlich" mein Argument, will den Menschen aus dem Weg gehen, um nicht noch mehr Scheiße zu erleben. Die Scheiße; Sie hat sich gelegt, wie ein Strum der Alles zerfetzt, und nun nur noch ein Regen ist und gelegentlich einige Keller vollaufen lässt. Damals war es schlimmer, das 5-8 Schuljahr war das extremste, jetzt hat es sich gelegt, es ist nict mehr so schlimm. Doch die Wunden sind geblieben, nicht nur Körperliche, nein, meist seeliche Wunden, und die Frage: Warum hat man das getan quält mich ebenfalls noch heute. Die meisten wissn es nicht, dachten ich ging jeden Tag zur Schule, mache nicht mit und geh wieder nach Hause. Das einzigste Mal das etwas wirklich nach aussen drang, war als man mir einen glühenden Fahrradschlüssel auf die Hand presste...da hat der Schulleiter Anzeige erstattet. Das wars dann aber auch. Von den anderen Dingen wollte niemand was sehehn, oder sie hat niemand gesehen. Sehen...ich überlege gerade wie es auf dieser Welt wäre wenn niemand etwas sehen würde... wären dann alle Menschen gleich? Jedenfallswürde niemand auf deine Kleidung achten,du selber warscheinlich auch nicht. Wie auch immer...
So, das war das was mich in dieser Stunde beschäftit hat." (Quelle: www.stay-different.de, May 2005)

Und nein - ich möchte seine Tat nicht rechtfertigen. Ich will nicht sagen, dass es "okay" ist. Möchte nicht behaupten, dass er keine andere Wahl gehabt hat. Nein, ganz bestimmt nicht. Aber ich sehe auch mehr, als die Meisten, die ihn heute an den Pranger stellen. Und ich stelle mir die Frage: Haben wir nicht versagt? Leben wir nicht täglich ein Leben vor, das fataler nicht sein könnte? Ich habe mir heute Gedanken gemacht. Wäre ich heute 16 oder 17 - was würde ich erwarten? Mir wird täglich ein Bild vorgespielt, das grotesk ist. Ich schaue Fernsehen, sehe dass es wichtig ist, Geld zu besitzen. Sehe, dass es notwendig ist, Macht zu haben. Mir wird eingeredet, dass eine tolle Ausbildung, ein Studium und natürlich L'Oreal unabdingbar sind, um ein erfülltes Leben zu führen. Heute - natürlich mit 24 sieht man alles etwas anders - kann ich aus meiner Position heraus sagen, dass es einfach ist, den richtigen Weg zu gehen. Dass es einfach ist, eine Ausbildung zu machen und gutes Geld zu verdienen (fernab der Tatsache, dass mir dadurch erst bewusst geworden ist, dass dies alles einen genauso wenig glücklich macht wie das neueste Handy oder DKNY-Klamotten). Aber ich drehe die Zeit in meinem Kopf zurück und die Zeit auf der Zeitachse nach vorne. Ich bin auf einer Schule in einer Kleinstadt, umgeben von Plastik-Kindern, deren Eltern Plastik sind. Sehe, wie ich keinen Anschluss finde. Es ist die Welt, die mich prägt. Ich kenne nichts anderes. Kenne nur die Schule, meine Eltern und eine handvoll Leute. Sehe nicht, dass dort draußen im Leben noch so viel mehr ist - fernab der Situation die mich bedrückt. Ich stelle mir vor, dass ich in einem Leben eingekesselt bin, dass mich als Versager abstempelt und dass dies alles ist, was ich vom Leben sehe. Wie kann ich etwas werden? Was kann ich werden? Gibt es überhaupt noch Ziele?

"Mission fehlgeschlagen
ich hab beschlossen es zu lassen. ich weiss nicht ob es das wirklich wert ist, ich weiss nicht ob ich im endeffekt wirklich was erreichen würde, und verdammt nochmal weiss ich nicht wo man in DE vernünftige kniften herbekommt!

ich werde den rest meines lebens ein abgefuckter looser sein, und da mir alles egal ist bekomme ich auch keinen abschluss. das ist die hölle, wenn einem alles egal ist. ich mein; ich lerne nicht mehr, ich beteilige mich nicht mehr und...ich tue eigentlich gar nichts mehr ausser vor mich hinvegetieren. es ist die hölle auf erden." (Quelle: www.stay-different.de, June 2005)

Selbst heute erinnere ich mich noch oft an meine damalige Situation. Erkenne Verhaltensmuster, die sich nicht lösen (lassen), weil sie so eingebrannt sind. Sehe, wie sehr ich darunter leide, zu anderen Menschen sehr langsam Vertrauen aufbauen zu können. Natürlich sehe ich auch, dass ich eine Perspektive habe und dass Veränderungen Gutes mit sich bringen können und tun. Aber habe ich das damals gesehen? Ich erinnere mich an meine Schulzeit und der einzige Trieb, der mich am Leben gehalten hat war die Hoffnung, dass das alles irgendwann vorbei sein kann. Ich erinnere mich daran, wie ich mit einer Rasierklinge vor dem Spiegel gestanden und mich gefragt habe: "Was machst Du hier eigentlich?" und ich bin froh, dass ich eine Antwort gefunden habe. Und dennoch hat "der Fall Sebastian B." vieles aufgewühlt, das schon längst unter einer Kruste verschwunden war. Oh ja - wie sehr habe ich mich als Versager gefühlt. Und wie sehr erinnere ich mich an die Erwartungen der Anderen - der Eltern, der Lehrer, der wenigen Freunde, die ich hatte. Erinnere ich mich daran, wie ich in eine Form gepresst wurde, in die ich nicht hinein passte und wie eng diese Form war. Ich erinnere mich daran, wie sehr es mich gequält hat, "anderes" zu sein und wie sehr ich Angst vor den anderen hatte. Wie war es doch gleich, als ich von einem Lehrer an eine Wand geschmissen wurde? Wie war es doch gleich, als mich die anderen gedemütigt haben? Heißt es nicht: "Alles, was dich nicht umbringt, macht dich stärker"? Mist ist das. Verlogen. Und doch stimmt es. Weil man erkennt, was man nicht mehr braucht in seinem Leben.

"Wenn man weiss, dass man in seinem Leben nicht mehr Glücklich werden kann, und sich von Tag zu Tag die Gründe dafür häufen, dann bleibt einem nichts anderes übrig als aus diesem Leben zu verschwinden. Und dafür habe ich mich entschieden. Es gibt vielleicht Leute die hätten weiter gemacht, hätten sich gedacht "das wird schon", aber das wird es nicht.
Man hat mir gesagt ich muss zur Schule gehen, um für mein leben zu lernen, um später ein schönes Leben führen zu können. Aber was bringt einem das dickste Auto, das grösste Haus, die schönste Frau, wenn es letztendlich sowieso für'n Arsch ist. Wenn deine Frau beginnt dich zu hassen, wenn dein Auto Benzin verbraucht das du nicht zahlen kannst, und wenn du niemanden hast der dich in deinem scheiss Haus besuchen kommt!
Das einzigste was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe war, das ich ein Verlierer bin. Für die ersten jahre an der GSS stimmt das sogar, ich war der Konsumgeilheit verfallen, habe anach gestrebt Freunde zu bekommen, Menschen die dich nicht als Person, sondern als Statussymbol sehen.
Aber dann bin ich aufgewacht! Ich erkannte das die Welt wie sie mir erschien nicht existiert, das ie eine Illusion war, die hauptsächlich von den Medien erzeugt wurde. Ich merkte mehr und mehr in was für einer Welt ich mich befand. Eine Welt in der Geld alles regiert, selbst in der Schule ging es nur darum. Man musste das neuste Handy haben, die neusten Klamotten, und die richtigen "Freunde". hat man eines davon nicht ist man es nicht wert beachtet zu werden. Und diese Menschen nennt man Jocks. Jocks sind alle, die meinen aufgrund von teuren Klamotten oder schönen Mädchen an der Seite über anderen zu stehen. Ich verabscheue diese Menschen, nein, ich verabscheue Menschen.
Ich habe in den 18 Jahren meines Lebens erfahren müssen, das man nur Glücklich werden kann, wenn man sich der Masse fügt, der Gesellschaft anpasst. Aber das konnte und wollte ich nicht. Ich bin frei! Niemand darf in mein Leben eingreifen, und tut er es doch hat er die Konsequenzen zu tragen! Kein Politiker hat das Recht Gesetze zu erlassen, die mir Dinge verbieten, Kein Bulle hat das Recht mir meine Waffe wegzunehmen, schon gar nicht während er seine am Gürtel trägt.
Wozu das alles? Wozu soll ich arbeiten? Damit ich mich kaputtmaloche um mit 65 in den Ruhestand zugehen und 5 Jahre später abzukratzen? Warum soll ich mich noch anstrengen irgendetwas zu erreichen, wenn es letztendlich sowieso für'n Arsch ist weil ich früher oder später krepiere?
Ich kann ein Haus bauen, Kinder bekommen und was weiss ich nicht alles. Aber wozu? Das Haus wird irgendwann abgerissen, und die Kinder sterben auch mal. Was hat denn das Leben bitte für einen Sinn? Keinen! Also muss man seinem Leben einen Sinn geben, und das mache ich nicht indem ich einem überbezahlten Chef im Arsch rumkrieche oder mich von Faschisten verarschen lasse die mir erzählen wollen wir leben in einer Volksherrschaft.
Nein, es gibt für mich jetzt noch eine Möglichkeit meinem Leben einen Sinn zu geben, und die werde ich nicht wie alle anderen zuvor verschwenden! Vielleicht hätte mein Leben komplett anders verlaufen können. Aber die Gesellschaft hat nunmal keinen Platz für Individualisten. Ich meine richtige Individualisten, Leute die selbst denken, und nicht solche "Ich trage ein Nietenarmband und bin alternativ" Idioten!
Ihr habt diese Schlacht begonnen, nicht ich. Meine Handlungen sind ein Resultat eurer Welt, eine Welt die mich nicht sein lassen will wie ich bin. Ihr habt euch über mich lustig gemacht, dasselbe habe ich nun mit euch getan, ich hatte nur einen ganz anderen Humor!
Von 1994 bis 2003/2004 war es auch mein Bestreben, Freunde zu haben, Spass zu haben. Als ich dann 1998 auf die GSS kam, fing es an mit den Statussymbolen, Kleidung, Freunde, Handy usw.. Dann bin ich wach geworden. Mir wurde bewusst das ich mein Leben lang der Dumme für andere war, und man sich über mich lustig machte. Und ich habe mir Rache geschworen!
Diese Rache wird so brutal und rücksichtslos ausgeführt werden, dass euch das Blut in den Adern gefriert. Bevor ich gehe, werde ich euch einen Denkzettel verpassen, damit mich nie wieder ein Mensch vergisst!
Ich will das ihr erkennt, das niemand das Recht hat unter einem faschistischen Deckmantel aus Gesetz und Religion in fremdes Leben einzugreifen!
Ich will das sich mein Gesicht in eure Köpfe einbrennt!
Ich will nicht länger davon laufen!
Ich will meinen Teil zur Revolution der Ausgestossenen beitragen!
Ich will R A C H E !
Ich habe darüber nachgedacht, dass die meisten der Schüler die mich gedemütigt haben schon von der GSS abgegangen sind. Dazu habe ich zwei Dinge zu sagen:
1. Ich ging nicht nur in eine klasse, nein, ich ging auf die ganze Schule. Die Menschen die sich auf der Schule befinden, sind in keinem Falle unschuldig! Niemand ist das! In deren Köpfen läuft das selbe Programm welches auch bei den früheren Jahrgängen lief! Ich bin der Virus der diese Programme zerstören will, es ist völlig irrelewand wo ich da anfange.
2. Ein Grossteil meiner Rache wird sich auf das Lehrpersonal richten, denn das sind Menschen die gegen meinen Willen in mein Leben eingegriffen haben, und geholfen haben mich dahin zu stellen, wo ich jetzt stehe; Auf dem Schlachtfeld! Diese Lehrer befinden sich so gut wie alle noch auf dieser verdammten schule!
Das Leben wie es heute täglich stattfindet ist wohl das armseeligste was die Welt zu bieten hat! S.A.A.R.T. - Schule, Ausbildung, Arbeit, Rente, Tod Das ist der Lebenslauf eines "normalen" Menschen heutzutage. Aber was ist eigentlich normal?
Als normal wird das bezeichnet, was von der Gesellschaft erwartet wird. Somit werden heutzutage Punks, Penner, Mörder, Gothics, Schwule usw. als unnormal bezeichnet, weil sie den allgemeinen Vorstellungen der Gesellschaft nicht gerecht werden, können oder wollen. Ich scheiss auf euch! Jeder hat frei zu sein! Gebt jedem eine Waffe und die Probleme unter den Menschen lösen sich ohne jedliche Einmischung Dritter. Wenn jemand stirbt, dann ist er halt tot. Und? Der Tod gehört zum Leben! Kommen die Angehörigen mit dem Verlust nicht klar, können sie Selbstmord begehen, niemand hindert sie daran!
S.A.A.R.T. beginnt mit dem 6. Lebensjahr hier in Deutschland, mit der Einschulung. Das Kind begibt sich auf seine perönliche Sozialisationsstrecke, und wird in den darauffolgenden Jahren gezwungen sich der Allgemeinheit, der Mehrheit anzupassen. Lehnt es dies ab, schalten sich Lehrer, Eltern, und nicht zuletzt die Polizei ein. Schulpflicht ist die Schönrede von Schulzwang, denn man wird ja gezwungen zur Schule zu gehen.
Wer gezwungen wird, verliert ein Stück seiner Freiheit. Man wird gezwungen Steuern zu zahlen, man wird gezwungen Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, man wird gezwungen dies zu tun, man wird gewzungen das zu tun. Ergo: Keine Freiheit!
Und sowas nennt man dann Volksherrschaft. Wenn das Volk hier herrschen würde, hiesse es Anarchie!
WERDET ENDLICH WACH - GEHT AUF DIE STRASSE - DAS HAT IN DEUTSCHLAND SCHONMAL FUNKTIONIERT!
Nach meiner Tat werden wieder irgendwelche fetten Politiker dumme Sprüche klopfen wie "Wir halten nun alle zusammen" oder "Wir müssen gemeinsam versuchen dies durchzustehen". Doch das machen sie nur um Aufmerksmakeit zu bekommen, um sich selbst als die Lösung zu präsentieren. Auf der GSS war es genauso... niemals lässt sich dieses fette Stück Scheisse von Rektorin blicken, aber wenn Theater- aufführungen sind, dann steht sie als erste mit einem breiten Grinsen auf der Bühne und präsentiert sich der Masse!
Nazis, HipHoper, Türken, Staat, Staatsdiener, Gläubige...einfach alle sind zum kotzen und müssen vernichtet werden! (Den begriff "Türken" benutze ich für alle HipHopMuchels und Kleingangster; Sie kommen nach Deutschland weil die Bedingungen bei ihnen zu hause zu schlecht sind, weil Krieg ist... und dann kommen Sie nach Deutschland, dem Sozialamt der Welt, und lassne hier die Sau raus. Sie sollten alle vergast werden! Keine Juden, keine Neger, keine Holländer, aber Muchels! ICH BIN KEIN SCHEISS NAZI)
Ich hasse euch und eure Art! Ihr müsst alle sterben!
Seit meinem 6. Lebensjahr wurde ich von euch allen verarscht! Nun müsst ihr dafür bezahlen!
Weil ich weiss das die Fascholizei meine Videos, Schulhefte, Tagebücher, einfach alles, nicht veröffentlichen will, habe ich das selbst in die Hand genommen.
Als letztes möchte ich den Menschen die mir was bedeuten, oder die jemals gut zu mir waren, danken, und mich für all dies Entschuldigen!
Ich bin weg..." (Quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24032/1.html)

Ich habe den Brief gelesen und mir wurde schlecht. Nicht, weil ich die Tat so grausam fand, sondern weil ich vieles realisiert habe. Wir stellen Tag für Tag uns selbst und andere vor eine Lüge namens Leben, die wir so verstrickt haben, dass wir weder Anfang noch Ende oder das, das zwischendrin kommt für erstrebenswert halten. Oder verheddern uns in den Fäden. Es gibt keine Wahl - es gibt eine Wahl. Ist das nicht alles das Gleiche? Schwimmen wir nicht alle mit dem Strom? Sind wir nicht verantwortlich für das, was passiert ist? Aber es ist ja eine Ausnahme, sagt das Gewissen. Erzählt, dass so etwas alle Jahre wieder vorkommt. Und dann fällt mir etwas ein, das ich lange, lange Zeit zuvor gehört habe: "Schätze, was Du hast, denn eines Tages wirst Du es sonst verlieren."
Und mir wird bewusst, dass dies nicht nur die Wahrheit war, sondern sein kann. Verändere. Schätze. Aber nicht alles!

Quellen:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24032/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24030/1.html
http://www.heise.de/tp/foren/go.shtml?read=1&msg_id=11652091&forum_id=108598
http://www.golem.de/0611/49059.html
http://www.stay-different.de/ (bevor es gesperrt wurde)
http://www.gamestar.de/news/pc/spiele/amoklauf_von_emsdetten/1466311/amoklauf_von_emsdetten.html
http://www.welt.de/data/2006/11/21/1119249.html

   

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