Pichelsteiner Eintopf (ein Lieblingsgericht)

5  27.10.2002

Pro:
schnell und einfach passend zum Herbst

Kontra:
Viel  Fleischeinlage macht es richtig deftig

Empfehlenswert: Ja 

a2d2

Über sich:

Mitglied seit:10.12.2001

Erfahrungsberichte:70

Vertrauende:7

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Einen richtig schönen Wintereintopf hatte sich mein Mann vor ein paar Jahren an einem Novembertag gewünscht „... mit richtig großen Fleischstücken und Gemüse, nicht zu viel Flüssigkeit und nicht abgebunden...“. Dem Herzenswunsch kann man nachkommen dachte ich als ich im Fernsehen dann zufällig über das Rezept des Pichelsteiner Topfes gestolepert bin. Gleich am nächsten Tag bin ich zum Markt gelaufen, denn für diesen Topf benötigt man jede Menge frische Wurzelgemüse, die gerade im Herbst und Winter ausreichend uns preiswert zu kaufen sind und verschiedene Sorten Fleisch. Man kann diesen Eintopf super aus einheimischen Zutaten zubereiten und die Gemüsesorten sind der Jahreszeit angepasst.
Es ist auch recht unkompliziert und gar nicht so zeitaufwendig wie ich anfangs dachte.

Zutaten für 4-6 Personen:

200g Schweinenacken
200g Lammschulter
200g Klabsbug
200g Rinderbug
60g Schmalz
2 Mittelgroße Zwiebeln
400g Karoten
2 Petersilienwurzeln
1 Stange Lauch
300g Weißkohl
200g Sellerie
750 ml Brühe

zum Würzen: ½ Bund frische Petersilie, Majoran, Salz und Pfeffer

Die Zubereitung:
Alle Zutaten werden klein geschnitten. Aber nicht zu klein, damit es ein richtig schöner rustikaler Eintopf mit groben Stücken wird.

Pfeffer und Salz werden an das Fleisch gegeben und die Fleischstücke noch mal gut gemishct bevor sie in den Topf kommen.

Alle Zuataten werden in einen großen Topf geschichtet. Ein 4 Liter Topf reicht nicht ganz aus 5 oder 6 Liter sind besser.

Als erste Lage kommt eine Schicht Fleisch. Das ist damit der Topf nicht anbrennt, denn das Fleisch zieht eigenes Wasser. Darüber eine Schicht Kartoffelstücke, dann die Gemüse, darauf nocheinmal Fleisch, Gemüse und Kartoffel zum Schluß.

Den Topf mit den 750g Brühe ansetzen. Das sieht zunächst nach wenig Flüssigkeit aus. Bitte aber nicht mehr verwenden. Es kommt noch genügend Flüssigkeit aus den Zutaten dazu. Dann den Deckel auf den Topf und auf den Herd stellen . Auf großer Hitze schnell zum Kochen bringen und sobald es kocht auf kleine Hitze umstellen und 1 Stunde garen. Bei guten Töpfen mit einem dicken Sandwichboden reicht es sogar aus nur 5-6 Minuten auf großer Hitze den Topf zum Kochen zu bringen und dannach den Herd auszuschalten. Der Topf bleibt dann so lange heiß (mind. 1 Stunde) bis selbst das hartnäckigste Rindfleisch gegart ist.

Den fertigen Eintopf vor dem Servieren mit Majoran würzen und mit frischer Petersilie garnieren. Zum Servieren müssen nicht unbedingt tiefe Teller genommen werden, da nicht zu viel Flüssigkeit da ist.

Mein Chefesser hatte an dem Tag an dem ich diesen Eintopf zum ersten Mal gemacht habe nur noch Lobe für mich und von nun an steht der Pichelsteiner regelmäßigauf seiner Wunschliste. Noch eine Scheibe selbt gebackenes Roggenbrot dazu und der 7. Gourmet-Himmel ist an einem verregneten Samstag perfekt.

Wenn sie nicht gerade Vegetarier sind werden Sie sicher auch gefallen an daran finden.
Viel Genuß an einem Regentag und es bleibt neben dem Kochen auch noch ausreichend Zeit, die man nicht nur am Herd stehen muß.

Viel Erfolg beim Nachkochen wünscht Euch,
a2d2


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menelik79

menelik79

27.10.2002 15:26

Mmh, das klingt nach was, das mir schmecken würde, egal ob Winter oder nicht! :) +++ Gruß vom Kaiser

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