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Wie ihr ja alle wisst, habe ich den Stuttgarter Stammi organisiert und kenne mich in Stuttgart aus, da ich die meiste Zeit meines Lebens in Baden-Württemberg verbracht habe. Darum wollte ich einfach mal über Stuttgart schreiben, da es eh kein Geld mehr dafür gibt, dachte ich, im Café gibt es so viele Buchstaben, deshalb schreibe ich den Bericht hier. Ich wollte auch mal einen der vielen Buchstaben dort besiedeln. Wo fängt man da bloß an? Es gibt so vieles, zu bedenken und reinzuschreiben, daher muss ich mal schauen, wie ich das mache. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr den Bericht lesen würdet, da steht allerhand wissenswertes drin. Vieles hat man in der Schule schon seiner Allgemeinbildung zugefügt und einiges kann ich euch heute noch beibringen. Natürlich freue ich mich über jede Lesung und über zahlreiche Kommentare.
die Stadt allgemein
Stuttgart ist die Landeshauptstadt des einzigen schwäbischen Bundeslandes Baden-Württemberg. 1952 haben sich die Badener, die Württemberger (Württemberg-Baden) und die Hohenzollern zusammengerauft und so entstand dann Baden-Württemberg. Die charmante schwäbische Stadt ist mit über 600.000 Einwohnern die größte Stadt im Ländle. Von ganz Deutschland aus gesehen, ist sie die sechstgrößte Stadt und ist das Zentrum, der rund 2,7 Millionen Einwohnern der Region Stuttgart.
Stuttgart ein wenig politische Geographie
Die Region Stuttgart hat Verbandsvorsitzende. Dies sind in der Regel, bekannte und berühmte einheimische Politiker, der bekannteste davon war ohne Zweifel von 1996 bis 1999 Eberhardt Palmer. Er ist der Neffe von Lilli Palmer. Nach dem Ruhrgebiet und nach Berlin ist die Region Stuttgart immerhin das drittgrößte Agglomeration der Bundesrepublik Deutschland.
Natürlich befindet sich die Landesregierung von Baden-Württemberg in dessen Hauptstadt, Stuttgart, Landtag und viele Landesbehörden sind hier auch beheimatet.
Stadtbild und geographische Lage
Damit es nun wieder leichter verdaulich wird, möchte ich mit dem Stuttgarter Stadtbild weitermachen, das durch viele Anhöhen (meist Weinberge), Täler (insbesondere das Neckartal) und Grünanlagen (unter anderem Rosengarten, Schlossgarten, der zentrale Park) geprägt.
Schduegerd, wie die Schwaben ihr Hauptstädtle nennen, liegt im mitten drin im Ländle. Die Kernstadt ist wohl die eigentliche Altstadt und liegt malerisch zwischen Wald und Reben, genau genommen im Stuttgarter Kessel. Dieser wird zum Hexenkessel, wenn ein Gewitter kommt, da er von „Bergen“ umrahmt ist, tobt sich da das Gewitter voll aus, was natürlich nicht schön ist. Nordostwärts ist der Neckar die Grenze, zu dem der Nesenbach fliest, mit seinen ganzen Nebenbächen, vor allem dem Vogelsangbach in seinem eigens geschaffenen Talkessel. Die Bäche Leine und Lippe oder wie man sie auch noch nennt die Weiße Elster entspringen dort. Im Norden dehnen sich die Stadtteile bis in das Neckarbecken, im Westen bis in den Glemswald und auf das Gäu, im Osten bis zu den Ausläufern des Schurwaldes, im Südosten bis Augsburg und im Süden bis auf die Filderebene und zu den Ausläufern des Schönbuchs.
Der Neckar fließt von südöstlich kommend bei den Stadtbezirken Hedelfingen/Obertürkheim von Esslingen in das Stadtgebiet und verlässt es im Stadtbezirk Mühlhausen im Nordosten wieder.
Stuttgart ist wohl eine der bergigsten Städte, die es in Deutschland gibt. Die Höhendifferenz beträgt 350 Meter. Dabei ist die Neckarschleuse in Hofen (207 m ü. NN) der niedrigste Punkt und die Bernhardtshöhe (549 m) die höchste Erhebung. Es gibt auch noch ein paar andere Berge z. B. der Birkenkopf (511 m), der Württemberg (411 m), der Grüne Heiner (395 m), Galgenhügel (232 m), Hirtenberg (316 m), Großer Karl (301 m), Kleiner Berg (208 m) und der Mühlberg (212 m).
Stuttgarter Stäffele
In einer Gebrauchsanweisung für die Stadt, darf man nicht vergessen, die Stuttgarter Stäffele zu erwähnen, denn es gibt mehr als 400 Treppenanlagen in Stuttgart. Da es früher an allen Hängen rund um Stuttgart Weinbauern gab, die die Hänge bewirtschaftet haben, benötigte man die Staffeln, um überall hin zu kommen. Mitte das 19. Jahrhunderts wurden die Stäffele renoviert und so wurden daraus schöne Fußwege und Treppen. Da heute dort Häuser stehen, sind sie immer noch sinnvoll, um schnell von unten nach oben oder oben nach unten zu kommen. Meiner Meinung nach sind diese Querverbindungen zwischen den Straßen kunstvolle Architekturstaffeln und sollten ein Kulturerbe werden, damit sie bleiben. Wer weiß, was sonst noch in der Stuttgart 21 Stadt so alles passiert.
Es gibt natürlich viele bekannte Stäffele, unter anderem die Sängerstaffel, die Sünderstaffel, die Simpsonsstaffel, die Taubenstaffel und die Hasenberg-Staffel. Natürlich hat man auch viele Schauspieler, Sänger und sonstige Prominente mit Staffeln geehrt. Willy-Reichert-Staffel, Oscar-Heiler-Staffel, Sylvia-Wagner-Staffel und Else-Himmelheber-Staffel. Durch die vielen Staffeln haben die Stuttgarter den Spottnamen: Stäffelesrutscher bekommen. Der berühmte Mundartdichter und -Forscher Friedrich E. Vogt (ein Vorfahre von Sabine Lutz) schrieb ein Lied über die „steilen Stuttgarter Stäffele“.
Kirchen
Es erklärt sich damit von selbst, dass hier auch der Sitz des evangelischen Landesbischofs von Württemberg (Evangelische Landeskirche in Württemberg) und ein Teil der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart befindet sich auch hier. Daher verwundert es nicht, dass es in Stuttgart sehr viele Kirchen zu bewundern gibt. Unter anderem befinden sich hier zwei Andreaskirchen, drei Auferstehungskirchen, die Asemwaldkirche, die Berger Kirche, die Bonhoefer-Kirche, drei Christuskirchen, Dachswaldkirche, der Berühmte-Dom, Dreifaltigkeitskirche, Erlöserkirche, Franziskakirche, Frauenkirche, Friedenskirche, Gartenstadtkirche, Gedächtniskirche, Heilandskirche, Johanneskirche, Kreuzkirche, Leonhardskirche, Lukaskirche, Markuskirche, drei Mathäuskirchen, drei Michaelskirchen, Michel, Nikolaikirche, Oswaldkirche, zwei Pauluskirchen, zwei Petruskirchen, Schlosskirche, Stephansdom, drei Stephanuskirchen, St. Pauls Kathedrale, St. Sebastian Kirche, Stiftskirche, Thomaskirche, Uffkirche, Veitskapelle, zwei Versöhnungskirchen, Waldkirche, Wichernkirche, Wolfbuschkirche. Es gibt in Stuttgart sehr viele sehenswerte Kirchen, bitte habt Verständnis, dass ich nur etwa die Hälfte aufgezählt habe. Jeder noch so kleine Stadtteil scheint eine Kirche zu haben und es würde sich lohnen einen Bildband darüber rauszugeben.
Cannstatter Wasen
Das Frühlingsfest und das Volksfest sind wohl die wichtigsten Feste in Stuttgart. Nach dem Oktoberfest ist das Volksfest das Zweitgrößte. Die Fruchtsäule ist ein bekannter Treffpunkt auf dem Fest, damit man sich nicht verfehlt, wenn man erst hier zusammentrifft und nicht zusammen her kommt. Das landwirtschaftliche Hauptfest wird alle zwei Jahre neben dem Volksfest als Messe gefeiert.
Das französische Dorf gehört untrennbar dem Cannstatter Volksfest. 2004 gab es 33 Nahrungsmittelstandplätze, die französische Mahlzeiten und Getränke zusammen mit traditioneller französischer Musik anbieten. Seit 2009 gibt es noch eine neue Attraktion: Der Triumphbogen und die Siegessäule wurde mit aufgebaut. Es war zwar viel Arbeit, aber nun kommen noch mehr Touristen.
Wichtige touristische Sehenswürdigkeiten
Killesberg
Als erstes würde ich empfehlen, den Killesberg zu besuchen. Der Park ist wunderschön in seiner Blütenpracht und dies zu jeder Jahreszeit. Im Herbst gab es wunderschöne Dalien zu besichtigen. Mit dem Killesberg-Bähnle kann man über die Reeperbahn bis zum Holstentor fahren. Als wir im September dort waren, gab es auch Sandwelten zu bewundern, die aber Eintritt kosten. Der Killesberg weist zu jeder Jahreszeit schöne Attraktionen auf und ist immer wunderbar und sorgfältig bepflanzt. Besonders schön ist, dass es keinen Eintritt kostet. Es gibt sehr viele Ausgänge unter anderem in Feuerbach. Ich verlasse den Park meist dort, weil ich dort mit der Schwebebahn nach unten fahren kann. Man hat eine wunderbare Aussicht auf Feuerbach und einige andere Stadtteile.
Robert-Bosch-Krankenhaus/Weinberge
Von Feuerbach kann man mit dem Bus zum Robert-Bosch-Krankenhaus fahren und dort in den Weinbergen spazieren gehen. Dort gibt es auch eine schöne Wirtschaft, wo man gleich den Wein genießen kann. Die Aussicht von den Weinbergen ist wirklich prächtig. Man sieht die Schleyer-Halle, die Veltins-Arena, die Innenstadt, Cannstatt mit dem Wasen, den Alexander Platz in Gaisburg und natürlich den berühmten Haupt-Bahnhof, wo mit dem Bau von „Stuttgart 21“ begonnen wurde. Allerdings ist das eigentlich schon wieder ein neuer Bericht.
Bahnhof/Stuttgart 21
Seit 1988 wird schon in öffentlichen Gemeinderatssitzungen über Stuttgart 21 diskutiert. Die beiden Lokalblätter Stuttgarter Zeitung und – Nachrichten haben seit da immer wieder groß darüber berichtet, da die Grünen seit jeher dagegen waren. Rommel hat diese schwere Bürde Schuster übergeben und dieser hat den Kampf weitergeführt. Da die Stuttgarter leider nicht lesen können und nicht wussten, dass man an öffentlichen Gemeinderatssitzungen teilnehmen kann, waren sie total überrascht vom Abriss ihres Bahnhofsgebäudes und mussten erst mal dagegen protestieren und sich informieren, was da überhaupt los war. Sie holten sich einen mäßig bekannten Schauspieler, den jetzt jeder im Ländle kennt.
Besonders entsetzt waren sie, als sie feststellten, dass der unterirdische Bahnhof schon seit 20 Jahren gebaut war. Aber da es jetzt zum Durchbruch kommen sollte, um die Gleise zu verbinden und oben alles abzureißen, samt Bäumen, weil das Areal ja schon verkauft ist und die Eigentumswohnungen schon auf dem Papier fertig sind, fiel es doch auf und so gingen sie hin und es gab Massenproteste.
Je länger diskutiert wird und desto mehr Kompromisse gesucht werden, desto mehr Millionen werden in den Sand gesetzt, da muss die Stadt und die Bahn dann um so mehr sparen und so werden überall her Arbeiter hergefahren, weil die Einheimischen zu teuer sind und nur protestieren können, wenn das Eis schon getaut ist und als Wasser in Bodensee geflossen ist. Daher haben die Schwaben ja das Wasser, eigentlich ja vom Genfer See, wo sie schon lange eine Pipeline angeschlossen haben und klauen, wie die Raben (dort hats mehr und höhere Berge, daher ist da mehr Wasser drin), weil bei dem Wasserverbrauch wäre der Bodensee schon leer.
Die Tunnelwände werden immer dünner gebaut und wer weiß, wenn die Stuttgarter Pech haben, versinkt Stuttgart 21 in einer Höhle und wird verschüttet. Denn, je mehr man spart, umso unsicherer wird gebaut und der hochverehrte Herr Geißler macht die ganze Schlichtung nicht umsonst. Eine Million wird da sicher auch draufgehen, wenn nicht noch mehr (Der Insolvenzverwalter von Karstadt hat immerhin an die 40 Millionen bekommen!).
Ich sehe das so. Die Stadt hat leider Recht. Stuttgart wäre bald von der Bahn abgekoppelt worden. Es ist denen egal. Würde das Projekt gestoppt werden, wäre ganz Baden-Württemberg pleite! Da würde der Lebensstandard rapide sinken. Meine Meinung war, das hätte schon lange gemacht werden sollen, nur eben anders. Es gibt einen anderen geeigneten Bahnhof dafür, nur eben nicht der Stadtbahnhof. Dass die Bäume verschwinden, gefällt mir auch nicht, aber dann hätten die Stuttgarter nicht so lange ihren Tiefschlaf halten sollen!
Erinnern wir uns an die Messe. Die neuen Bundesländer kamen dazu, bekamen viel Geld. Die Messeveranstalter schimpften schon lange, über die zu kleinen, superaltmodischen Hallen. Die Anwohner auf dem Killesberg hassten die Besucher, weil die alles zuparkten. Leipzig z. B. mit der damaligen neuen Messe hat davon profitiert. Bis Stuttgart seinen Flughafen und die Messe auf den Fildern gebaut bzw. vergrößert hat. Meiner Meinung nach hätte man dort auch sehr praktisch noch den Bahnhof hinbringen können. ABER, da sind ja die Filderbauern, mit ihrem Sauerkraut, die das nicht wollten. Allen kann mans ja nicht Recht machen. Es ist aber faktisch und praktisch so, dass es einfach sein muss, das was gemacht wird. Wie in den vergangenen 22 Jahren das Geld rausgeworfen wurde und wie es jetzt gemacht wird, ist nicht gut. Aber sie sollens endlich machen, bevor sie noch mehr an Sicherheit einsparen müssen!!!
Märkte/ Weihnachtsmarkt
Eines der wichtigsten Themen ist der Weihnachtsmarkt in Stuttgart. Er soll, laut Veranstalter, der Größte sein, wenn auch nicht der Schönste, aber mit dem Rathaus und Marktplatz (weiter lasse ich mich nicht darüber aus, sonst krieg ich noch eine Klage an den Hals) ist das ja kein Wunder. Jedenfalls ist der Christkindlesmarkt sehr groß, denn er befindet sich auf dem Marktplatz bis hin zum Schloss sind überall Stände und am Rathaus entlang gibt es auch noch welche, einige sind auch verstreut auf der Königstraße. Man kann dort sehr schön bummeln und einkaufen. Nur am Besten nicht in der Mittagspause und Abends und Freitag nachmittags und Samstag, denn da drängen sich die Besucher, das ist wirklich schlimm.
Dienstag, Donnerstag und Samstag ist Markt auf dem Marktplatz und dann noch auf dem Schillerplatz. Die Auswahl ist enorm und preislich geht der Markt auch. In der Markthalle kann man von Montag bis Samstag einkaufen, da gibt es eine schöne Auswahl, aber es ist dort sehr teuer. Der Prinzipalmarkt ist sehr edel und beliebt. Wie ihr seht, sind die Märkte eine große Attraktion in Stuttgart.
Neckarfahrten/Bäder
In Cannstatt kann man sehr schöne Neckarfahrten machen. Z. B. mit der Berta Epple. Durch die Schleusen hat man viel Spaß, viel Ruhe und es ist sehr interessant, vor allem für die Leute, die nur das schwäbische Meer, den Genfer See, kennen. Vom Hafen in Vaihingen kann man bis Puttgarden mit dem Schiff fahren. Der große Wasserturm in Untertürkheim (GR on Au) ist eine sehr große Attraktion und wird sehr oft für Trauungen genutzt. Wie ihr seht, kann man auch solche „Wasserattraktionen“ in Stuttgart nützen. Außerdem gibt es sehr viele Bäder, ich mag am liebsten das Mineralbad. Für jeden ist in Stuttgart was dabei. Wasserratten kommen immer voll auf ihre Kosten.
Stuttgart-Highlights
Also wenn ich immer gefragt werde, was man so alles ansehen soll in Stuttgart, dann empfehle ich grundsätzlich einen Bummel über die Königstraße. Da kann man wirklich gut einkaufen, es gibt viele Geschäfte und Kaufhäuser. Ein wirkliches Shopping-Paradies.
In Degerloch sollte man sich natürlich unbedingt den Fernsehturm ansehen und die Aussicht von oben genießen. Es ist wirklich ein Erlebnis, genauso, wie die schon erwähnten Weinberge. Man hat einen guten Ausblick auf das Gazi-Stadion und auf das ganze Umland. An klaren Tagen sieht man wirklich sehr weit, das schöne daran ist, man sieht im Norden bis zum Hermannsdenkmal, wenn man etwas weiter östlich schaut, dann kann man die Externsteine erblicken. In Südwestlicher Richtung sieht man den Schwarzwald. Im Westen hat man einen Ausblick bis zum Nationalpark und dem Kyffhäuserdenkmal. Im Süden sieht man die Schwäbische Alb. Wenn man den Fernsehturm verlässt, sollte man noch ein bisschen zur Ruhbank laufen, dort ist die Lindenstraße und man kann dort viele verschiedene Baumarten bewundern, die Linden überwiegen da natürlich. Es ist ruhig und beschaulich und vom Shoppingstress und der tollen Aussicht, muss man auch mal der Hektik der Großstadt entfliehen.
Das Musical-Theater in Möhringen ist auch sehr empfehlenswert. Cats wanderte damals von Hamburg nach Stuttgart. Es gab auch schon viele andere Musicals und einen Musical-Ciao-Stammtisch. Nebenan ist die weltberühmte Oper untergebracht, an der schon Stars wie Maria Callas, Placido Domingo und wie hieß die Spanierin noch gleich? gesungen haben.
Den Flughafen auf den Fildern sollte man unbedingt besuchen. Da sieht man Starts und Landungen von allen renommierten Airlines. Es ist wirklich ein Erlebnis. Mit der S-Bahn kommt man gut dorthin. In Feuerbach gibt’s dann noch einen kleineren Flughafen, den man unbedingt besuchen sollte, die Flugshows, die dort abgehalten werden, sind klein aber fein. Allerdings, wenn die Startbahn auf den Fildern gefroren ist, dann wird die eine große Stadtbahn in Feuerbach benutzt. Die A 8,1 Landebahn, wie sie von den Einheimischen liebevoll genannt wird.
Stuttgart ist wirklich ein Naherholungsgebiet pur. Es gibt dort einige Seen, die sind zwar nicht so groß, wie er Bodensee, aber trotz allem, sehr empfehlenswert und toll für einen Besuch. Ich nenne jetzt nur mal meine beiden Lieblingsseen, der Feuerbachsee und der Große See. Beide Seen sollte man mal gesehen und einmal umlaufen haben. Da die Stuttgarter jetzt auf die Einhaltung der Nichtfütterung von Tauben bestehen und die Politessen auf die Einhaltung achten, muss man auch keine Angst mehr vor den Ratten haben, denn die sind glücklicherweise eingedämmt worden. Es hat aber auch sehr viel Arbeit gekostet, die Bevölkerung zu informieren. Seit die Tauben nicht mehr gefüttert werden und mit dem Abfall sorgsamer umgegangen wird, seither gibt es weniger Ratten, vor 10 Jahren waren sie eine sehr schlimme Plage.
Museen gibt es natürlich auch sehr viele. Das Rosensteinmuseum in Cannstatt ist wunderschön, dort kann man dann auch gleich den überall bekannten Allwetterzoo, genannt Wilhelma, besuchen.
In Stuttgart gibt es auch jede Menge Theater. Meine absoluten Lieblingstheater befinden sich in Feuerbach. Diese Veranstaltungen sind immer sehr begehrt. Natürlich sollte man auch mal die weniger bekannte Puppenkiste in Höfen besuchen. Das lohnt sich wirklich.
Es gibt massenhaft gute Gaststätten in Stuttgart. Wo sich ein Besuch lohnt. Mitten in der Königstraße ist ein Glasbau, wenn man da hochfährt, kann man die Aussicht genießen, dort gibt es ein Restaurant, allerdings ist dieses leider eher für betuchte, aber einen Kaffee kann man dort trinken. Als Stammtischlokale waren der Paulaner und Calwer Eck-Bräu bei mir in der engeren Auswahl, doch, so sehr ich diese Lokale schätze, andere mögen sie nicht so. Im Calwer Eck-Bräu sollte man unbedingt das Bier probieren. Genauso wie in der anderen Brau-Gaststätte dem Hofbräuhaus. Das Bier schmeckt dort wunderbar und die Touristen, dieser schönen Stadt haben diese Lokalität immer ganz oben auf der Liste. In der Waldgaststätte, wo ich auch den Stammi abhalten wollte (ich glaube das gehört noch zum Westen) da gibt’s große Mengen für kleine Preise. Mein Lieblingsgrieche ist das Akropolis, das sich gleich neben der Kastanienstraße befindet. Ab und zu sieht man dort auch Prominente, daher ist dieser Grieche sehr beliebt und seine Preise sind auch sehr zivil. Die Gerichte sind total lecker und sehen immer liebevoll zubereitet aus.
Stadtgliederung
Was vielleicht auch noch interessant ist, ist, dass Stuttgart aus 5 inneren und 18 äußeren Stadtbezirken besteht. Insgesamt aus 152 Stadtteilen. Warum das so interessant ist? Ganz einfach. Ihr müsst euch das so vorstellen, das waren alles mal lauter kleine Dörfer. Jedes Dorf ist neidisch auf die anderen Dörfer. Solche Zusammenschlüsse sind immer und überall schwierig und jeder Bezirksvorsteher will das beste für seinen Stadtbezirk. Die einen mögen die anderen nicht. Von daher ist es sehr erstaunlich, dass Stuttgart zu dieser großen Stadt zusammengewachsen ist und dass sie sich so zusammengerauft haben, dass dort alles klappt, mal von „Kleinigkeiten“ wie Stuttgart 21, wo alles richtig schön aufgebauscht und zerredet wird.
Wetter, Wasser, Wonne
In der Innenstadt ist es meist sehr warm, daher verwundert die Jahresdurchschnittstemperatur von 10,8 Grad nicht. Im Winter ist die Innenstadt meist Schnee und Eisfrei, wenn die Gegend sonst überall mit Schnee zu kämpfen hat. Selbst in Botnang gibt es mehr Schnee und ist es viel kühler, wie im Talkessel. Wind merkt man auch kaum, weil die Bebauung so dicht ist, dass er ganz schlecht durchpfeifen kann. Dass nun die Luft, vor allem im Sommer nicht stickig wird und die Bevölkerung das ganze Jahr durchatmen kann, sind viele Stellen am Hang, vor allem im Westen unbebaut und wichtig für die Frischluftschneisen.
Das ist auch ein Grund, warum eine Bebauung auf dem jetzigen Hauptbahnhof und das Abholzen der Bäume im Park nicht gut sind. Das heißt, es wird sich darum gestritten, aber meines Erachtens nach ist das nicht gut, wenn dort alles zugebaut wird. Das ist dann eine Frischluftschneise weniger. Nur, warum die Leute erst jetzt aufwachen und protestieren, ist mir ein großes Rätsel. Aber vielleicht sind die Schwaben etwas langsam, gemütlich und blöd, wie ihnen teilweise nachgesagt wird? Ich weiß das nicht, ich bin nur erstaunt darüber, dass Leute, die ich kenne, behaupten, sie hätten von NICHTS was gewusst. Sogar mein Ehemann, der Stuttgart ja nur von Besuchen kennt und die Stuttgarter Zeitung gelesen hat, wusste davon. Wir haben darüber auch schon diskutiert und ich hab ihm meine Meinung darüber kundgetan. Aus diesem Grunde sind wir nun beide erstaunt, über diese seltsame Entwicklung und ich könnte die Schwaben alle in A.... treten, über dieses ganze Vorgehen!
Um die Luft besser zu machen, wurden die seltsamen Zonen eingeführt, wo man nur mit der Plakette durchfahren kann. Auch LKW-Durchfahrtsverbote wurden schon getestet, aber wieder aufgehoben. Da die Luft, vor allem an heißen Sommertagen nicht besonders gut ist, wird überall herumgedoktert. Daher verstehe ich die Stuttgarter nicht. Stuttgart 21 JA, ABER NICHT SO!!!! Allerdings ist das jetzt zu spät.
Ach ja, und es regnet auch viel weniger dort, wie in der Umgebung. Im Schwarzwald gibt es vor allem im Herbst viele dunkle Tage mit viel Regen. Auch auf der schwäbischen Alb ist das so. Daher ist die Luft relativ trocken und dafür wären die abgeholzten Bäume auch gut. Wie schon geschrieben, hat Stuttgart ein wenig Wasserprobleme, vor allem im trockenen Sommer, durch die hohe Bevölkerungszahl. Sie können auch nicht nur Bodenseewasser nehmen, denn dann hätten andere Gemeinden und Orte Riesenprobleme, vor allem im Gäu, die meist Bodenseewasser beziehen. Es gibt einige Wassertürme, wie zum Beispiel in Degerloch und sie beziehen ihr Wasser von der Landeswasserversorgung, das wohl aus der Donau stammt.
Allgemeines
Da jeder Ort zig Gaststätten und die meisten auch mehrere Hotels haben (allerdings kenne ich keins in Botnang), gibt es wohl sehr viele Tipps, die man dazu haben kann, aber das müsste man dann in einem Buch beschreiben und nicht hier bei Ciao. Durch Pächterwechsel verändern sich diese ja auch und von daher ist das immer sehr schwierig Lokalitäten zu empfehlen. Aber ein paar Tipps konnte ich ja geben.
Jeder Ort hat auch seinen eigenen Markt, daher habe ich mich auf den in der Stadtmitte konzentriert und nicht auf die kleineren lokalen Märkte. Also, wenn ich von Botnang ausgehe, ist jeder Ort versorgt, mit den angemessenen Einkaufsmöglichkeiten und es ist wohl jedem klar, dass Botnang, dann doch eher ländlich ist und ein großer Supermarkt, wie Real besser in Gerlingen untergebracht ist. Daher gibt es auch nur solche Discounter, wie Aldi, Lidl, Netto und natürlich Edeka.
Die Stadtbahn, die Busse und auch die Straßenbahn ermöglichen den Stuttgartern ein rasches vorankommen. Normalerweise sind auch die Verbindungen sehr gut, zumindest was das vorankommen in die Innenstadt betrifft. Wenn man von Botnang nach Feuerbach oder Vaihingen möchte, was ja eigentlich fast daneben liegt, ist dies relativ schwierig, manchmal fahren ja sogar Busse. Wer z. B. von Böblingen nach Botnang möchte, muss erst mit der S-Bahn bis zur Stadtmitte oder dem Hauptbahnhof fahren und dann in die Stadtbahn umsteigen. Mit dem Auto schafft man es in etwa 25 Minuten nach Böblingen und in knapp 10 Minuten nach Feuerbach. Je nach Verkehr, Freitag nachmittags und abends ist kein Durchkommen, da sollte man dann auf die Bahn umsteigen. Mit der Bahn von Böblingen nach Botnang dauert etwa 1 bis 2 Stunden, je nach Verbindung und ob die S-Bahn Verspätung hat.
Wie auch schon erwähnt, sind besondere Tipps das Leuze und das Mineralbad Berg. So richtige große Funbäder gibt’s aber meines Wissens nach nicht.
Nachtleben und willige „Damen“
Also möchte ich mal sagen, dass Stuttgart eher ländliches bietet, vor allem auch, wenn man aus den Umliegenden Gegenden kommt, z. B. aus Böblingen, da die Bahn kurz nach 23 Uhr zurückfährt. Die Stuttgarter selbst haben sich bei mir auch schon beklagt, dass die „Gehsteige“ dort sehr früh hochgeklappt werden und das Nachtleben nicht so toll ist.
Wenn man vom Rathaus am Breuniger vorbei zur Stadtbahnhaltestelle Rathaus läuft und auf der anderen Seite (Heuviertel? Menno, wie hieß das denn noch mal) hoch läuft, dann kommt man dahin, wo die „Damen“ ihre Freier suchen. Es gab schon öfter „neu“ Zugezogene, die keine Ahnung hatten, was ihnen da blühte. Wenn sie abends von der Arbeit kamen, dann wurden sie von Freiern betoucht und gefragt, wie viel sie kosten würden. Dies hat schon für manchen Ärger und Polizeieinsatz gesorgt. Es gibt auch ein Dreifarbenhaus, wo man direkt auf das Rathaus sehen kann, wenn man auf der Rathausseite des Ratskellers (wo man auch sehr gut essen kann, aber nicht preiswert) die Straße vorläuft, bis fast zum Ende, dann sieht man da eine kleine Gasse und am rechten oberen Ende befinden sich dann die willigen „Damen“. Die allerdings ganz normal aussehen, wenn sie herauskommen. Sie sind für gewöhnlich angezogen, wie du und ich und natürlich sind sie in allen figürlichen Varianten.
Ach ja, zu den Politessen wollte ich noch was sagen: In Stuttgart sind die Parkhäuser sehr teuer und der Parkraum knapp, daher würde es sich lohnen, lieber Park and Ride zu machen, denn, wer einfach irgendwo, irgendwie parkt, der wird abgeschleppt oder bekommt zumindest einen saftigen Bußgeldbescheid.
Rathaus, Tipp
Das Rathaus selbst ist von einer unvergleichlichen Hässlichkeit, ein böser, frisch renovierter Betonklotz. Nicht besser als der Marktplatz. Bei allem Respekt, aber da ist der Marktplatz von Gronau noch besser, allerdings dieses Rathaus sieht aus, wie ein Schwimmbad. Aber was ich sagen wollte, man sollte mal ins Rathaus reingehen und sich rechts halten und durch die Glastür durchgehen, dort befindet sich ein Paternoster. Es gibt nicht mehr sehr viele in Deutschland, daher ist dieser wirklich sehens- und testenswert. Ein Paternoster ist eigentlich nichts anderes, wie ein Aufzug, nur, dass er offen ist und immer in Bewegung ist, das heißt, man muss „aufsteigen“ während er in Bewegung ist und auch beim herausgehen, sollte man sich beeilen. Er ist total untauglich für Gehbehinderte und zu gefährlich. Man darf nicht oben oder unten herumfahren, aber man kann theoretisch und das tun viele, sozusagen „im Kreis herumfahren“. Also man sollte ihn mal gesehen und getestet haben.
Endergebnis
5:7 gegen Stuttgart. Nein, so ist es natürlich nicht. Stuttgart ist durchaus eine interessante Stadt, wenn man sich mal näher mit ihr befasst. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten und der Stuttgarter Tagestourist wird sich wünschen, dass er länger bleiben kann. Schon alleine die Einkaufsmöglichkeiten in und um die Königstraße sind nicht von schlechten Eltern.
Die Touristinfo befindet sich übrigens gleich links, wenn man die Rolltreppe vom Bahnhof hoch kommt, sobald man oben ist, befindet man sich sofort in der Königstraße.
Nun wünsche ich euch allen viel Spaß beim erkunden der Stadt und hoffe, dass ihr meinen Bericht auch durchgelesen habt und dass er euch gefallen hat. Es tut mir wirklich leid, dass es nur 14 Word-Seiten geworden sind. Aber ich musste mich LEIDER reduzieren, obwohl mir noch so viel eingefallen wäre. Ich hätte auch so gerne die ganzen Stadtteile namentlich erwähnt, aber zumindest hab ich versucht, die wichtigsten zu beschreiben. Natürlich würde ich mich über viele zahlreiche bh freuen, denn ich gab mir ja sehr viel Mühe mit dem Bericht und hab die Stadt sehr liebevoll beschrieben. Daher hoffe ich doch, dass ihr nach dem Lesen des Berichts mir meine Lieblingsbewertung zu kommen lasst. Danke schön für eure Mühe.
Lesezeichenfee@gmx.de
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michelle975
Pro: kann ich in so einem kleinen Feld nicht zusammenfassen
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14.06.2011
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Seychelles - paradise revisited
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monja43
Pro: Tropenparadies....
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13.02.2010
(11.03.2010)
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Herrenausflug nach Schottland/Edinburgh 2009
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esp1
Pro: tolle Stadt, nette Leute
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18.03.2009
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26.03.2010
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Strahlende Weihnachten
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ditho1911
Pro: Solange der Mensch die Technik beherrscht, mag es gut sein.
Kontra: Umgekehrt kann es böse enden.
Ein Glas Glühwein in der einen, einen Lebkuchen in der anderen Hand sitze ich vor dem Adventskranz, auf dem mittlerweilen drei Kerzen leuchten und genieße die Vorfreude auf die Zeit, in der sich die Lichter des Christbaumes in den strahlenden Augen unsere ...
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17.12.2010
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Sexueller Missbrauch an Kindern!!!!
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Kaufi81
Pro: absolut gar nichts
Kontra: das diese menschen zu mild bestraft werden
Und wieder wurde nur weggeschaut :( Es hat eine Weile gedauert aber es ist mir ein Bedürfniß diesen Bericht zu schreiben. Man hört es immer wieder in der Zeitung und denkt sich das gibt es doch nicht, wie kann das sein?? Immer öfter kommt es vor das ...
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sehr hilfreich
01.05.2010
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