Streiche im Übermut
9. Feb 2004
Pro:
Die Streiche sind wirklich passiert, . . .
Kontra:
. . . aber Busch hätte besser geschrieben .
Empfehlenswert:
Ja
 w.gruentjens
Über sich:
Durch das Schreiben und Lesen bei ciao lernt man es, die Umwelt genauer und kritischer zu betrachten...
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Ü wie Übermut Was so alles passieren kann, wenn in der Jugend die Übermut über die Vernunft herrscht, kann man manchmal als Lehrer erleben. Viel Spaß beim Lesen der Streiche, die ich zur Altersteilzeit ihres früheren Klassenlehrers in Verse gefasst habe. Ich habe mich an Buschs Vorlage gehalten. (Die vierfüßigen Trochäen sind, ebenso wie bei ihm, nicht immer ganz astrein, und auch bei den Reimen muss schon mal eine Wortschöpfung herhalten; aber das gibt dem Ganzen etwas mehr Pfeffer als eine völlig glatte Dichtung.)Zu Herrn Mattes „Altsteinzeit“ Jenny, Marvin, diese beiden konnten vieles hier nicht leiden. Darum machten sie zum Spaß manchen Streich im Übermaß. Lehrer Mattes, immer munter, wurd’ es langsam immer bunter. Hört, was er, der vieles wusste, alles schon ertragen musste.Von den vielen Streichen hier will ich nun erzählen vier. Zu Herrn Mattes Abschiedsfest man die Streich’ passieren lässt. 1. Beide wollen einmal sehen was Herrn Mattes wird geschehen. Aus der Klasse von Herrn Tann nehmen sie zwei Pampers dann. Ziehn die Pampers an im Nu Hör’n im Unterrichte zu; stehen auf im Unterricht: Mattes sieht die Pampers nicht.Läuft man dann auch noch umher, sieht die Pampers die und der. Doch Herr Mattes unterricht’, und er sieht die Pampers nicht. Dieses war der erste Streich; doch der zweite folgt sogleich.2. Tarzan ist ein braver Mann. Bäumeweit er schwingen kann. Auch die beiden können das; machen Tarzan nach mit Spaß.Statt Lianen nimmt man Ketten; kann sich kaum vor Schaukeln retten. An den Ketten hängt der Strom: Volt und Watt und auch noch Ohm. Doch sie schaukeln immer weiter, schwingen sich und bleiben heiter. Wehe, wenn sie abgerissen, würden wir sie nicht vermissen.Dieses war der zweite Streich; doch der dritte folgt sogleich. 3.Wenn die Karnevalszeit naht, schreiten Jecke oft zur Tat, schmücken dann mit Bändern bunt viele Klassen Stund’ um Stund’. Schreibmaschinen haben wir mit Farbbändern und Papier. Jenny, Marvin haben nun viel mit Farbbändern zu tun.Denn sie nehmen sie heraus, machen Faschingsbänder draus, spannen bald die Klasse zu. Lehrer ärgern sich im Nu. Dieses war der dritte Streich; doch der vierte folgt sogleich.4. Denn die übelste der Sachen ließ’ uns beinah’ nicht mehr lachen. Sägen wär’ ein schönes Ding, wenn man’s richtig nur anfing.Ritscheratsche, mit Gefühle sägen sie am Lehrerstühle. Auf die Tür! Herr Mattes rein, geht zum Lehrerpulte fein. Sieht das Stuhlbein gar nicht an. Setzt sich dann der brave Mann auf den Stuhl, dann geht es „bumm!“ unterm Mann der Stuhl fällt um. Dieses war ein böser Streich, und Herrn Mattes traf dies gleich. Glück gehabt! Denn nichts passiert’, was doch alle hätt’ geniert.Dieses war der vierte Streich; und der letzte folgt sogleich. 5. Nun: Dem Alters-Teilzeit-Mann schenken wir ein Späßchen dann. Wenn die Beine kalt im Bett hält die Flasche warm und nett. Und damit das Auge auch sehe einen schönen Bauch, ist die Wärmeflasche weiblich, schön und fast wie echt und leiblich.Dieses war der letzte Streich, und die Wünsche kommen gleich. Alles Gute wünschen wir: Glück, Gesundheit, Freud’ und Bier.
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09.12.2004 11:54
Bis auf das abgesägte Stuhlbein waren die Streiche aber harmos...
12.04.2004 23:56
Ich nehme an, der Herr Busch würde mindestens schmunzeln, wenn er `s denn noch lesen könnte! Fröhliche Grüße von Jana
05.04.2004 13:13
hehe is ja witzig ;-).schön gemacht!lg dani1988