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... Alles was daher von mir bekannt geworden, sind nur Bruchstücke einer großen Konfession.“ J. W. v. Goethe „Dichtung und Wahrheit“, 2. Teil, 7. Buch (72) Gibt es eine Verwandtschaft zwischen Wesen und Essenz? Was bleibt von der Rose, wenn sie vergangen ist und ihr Duft? Ihr Name? (73) Wäre ... Bericht lesen





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1-6 von 85 Erfahrungsberichten    
> Alle 85 Alles mit @... Erfahrungsberichte anzeigen
Ich hab zu lange anner guten Überschrift überlegt
Erfahrungsbericht von Wysiwyg über Alles mit @...
18.06.2004


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Muß man alles lesen
Kontra: Muß man alles lesen

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

120 willkürliche Gründe für Dr. Labudes wohltemperierte 120-Wort-Beiträge


(1) Was geschrieben wird, soll auch gelesen werden.
(2) Was gelesen wird, muß auch verstanden werden. Wir verstehen leichter, wenn wir nicht mittendrin schon den Anfang vergessen haben.
(3) Ein Produktbericht muß nicht so subtil sein wie Sex.
(4) „Wham! Bang! Thank you, M’am!“ ist ein sehr rücksichtvolles Verfahren in einer schnellebigen Kultur wie der unseren, die das Eis gleich in Bechern serviert, die mitgegessen werden können, und die versucht, so viel unterschiedlichen Belag wie möglich zwischen zwei dreieckige Scheiben Weißbrot (ohne störende Brotrinde) zu pressen. Oder?
(5) Ich finde es gut, wenn Du sanft über meinen Damm streichelst, als wäre er der Zentrum allen Empfindens, für einen Augenblick. Das ist ein perfekter Kurzbericht: eine sanfte Berührung, mehr nicht. Und ein langes Nachfühlen.
(6) Wie empfindlich eine Stelle in unserem Denken ist, merken wir erst, wenn sie nur kurz angerührt wird.
(7) Schweigen ist Gold. Wenn wir ihm nun so nahe kommen?
(8) Ein kurzer Bericht von, sagen wir, 120 Worten ist wie – ich habe das schon einmal geschrieben, auf „Sanvean“ gemünzt – eine Forelle auf dem Scheitelpunkt eines absichtslosen Sprungs: Tropfen schweben für einen Moment schwerelos um sie her in funkelndem Licht: dieser Augenblick fängt die g a n z e Bewegung ein.
(9) Denken wir uns nicht gerne auch zuweilen den Rest aus?
(10) Wer will schon immer alles wissen? Ein Ansatz meiner Brust im Ausschnitt des blauen Kleides...
(11) Wer weniger liest, kann länger nachdenken.
(12) „STUFEN. Reden. Schreiben. Schweigen.“ Kurt Tucholsky. Der Übergang vom Schreiben zum Schweigen ist ein vierter Aggregatzustand – so etwas wie Plasma. Nicht zu fassen.

(13) Es gibt, glaube ich, nicht diesen Moment, in dem wir schon nicht mehr wach sind, aber auch noch nicht schlafen. „Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen. Manchmal fielen mir die Augen, wenn kaum die Kerze ausgelöscht war, so schnell zu, dass ich keine Zeit mehr hatte zu denken: ‚Jetzt schlafe ich ein'.“ („Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, Beginn des Romans) Vielleicht kommt ein Dr.-Labude-120-Wörter-Bericht diesem Zustand am nächsten?
(14) Liebigs Fleischextrakt. Er kann nicht gegessen werden. Aber man kann viele Mahlzeiten mit ihm zubereiten. (Nach Kurt Tucholsky)
(15) Ärger belebt.
(16) Redundanz kommt allenfalls unserer schwachen und hinfälligen Auffassungsgabe entgegen. Aber wer will schon Frühinvalide sein?
(17) Wer alles über eine Zahnpasta wissen will, ist hochgradig bekloppt. (Aber ciao ist – quod erat demonstrandum – ein Biotop für Bekloppte. Es ist also in Ordnung.)
(18) Der Berichterstatter darf entscheiden, was wichtig ist. Ein Rest von Willkür tut dieser verfetteten Gesellschaft gut.
(19) Aber ist nicht auch die Festlegung auf 120 Worte nicht sehr willkürlich? Klar. Aber die meisten Regeln sind willkürlich. Warum wird „Mensch-Ärgere-Dich-Nicht!“ mit 4 Figuren pro Spieler gespielt? Warum darf ich keine Unterwäsche tragen? Außerdem hat ciao diese Regel aufgestellt, nicht Dr. Labude.
(20) Grenzen lernt man erst kennen, indem man sie abschreitet.
(21) Hat man uns nicht beigebracht, daß wir jemand erst ernst nehmen, indem wir seine Gebote halten? (So steht es jedenfalls im Johannesevangelium.) Laßt uns einen Augenblick der Besinnung wählen.
...
(22) Wer wenig schreibt, macht weniger Fehler.
(23) Tu, was Du kannst. Aber das tu richtig.
(24) Das ökonomische Prinzip verlangt, mit dem geringstmöglichen Einsatz die größtmögliche Wirkung zu erzielen.

(25) Berichte schreiben blutet uns aus.
(26) Gerd Lüdemann und seine Gesinnungsgenossen geben sich unendlich viel Mühe, alle vier Evangelien auf 120 Worte einzudampfen, die Jesus möglicherweise vielleicht unter Umständen gegebenenfalls wirklich so oder so ähnlich gesagt haben könnte. Daran muß also etwas sein. Vielleicht ist das ein gott- oder wenigstens gerdgefälliges Werk?
(27) Die Europameisterschaft läßt uns nicht genug Zeit. Deshalb läuft die Aktion jetzt auch aus.
(28) Ich kann nicht so viel schlucken, Liebster!
(29) Es ist verdienstvoller, genau zu sein als ausschweifend.
(30) Wenn Du Dich an mich erinnerst, erinnerst Du Dich immer an Einzelheiten: den sanften Andrang meiner Brüste, mein Lachen, den Druck meiner Hand auf –
Das reicht für die ganze Wirklichkeit.
(31) Ahnungen statt Gewißheiten.
(32) Gedichte in Prosa, wie bei Rimbaud:
„Devant une neige, un Être de beauté de haute taille. Des sifflements de mort et des cercles de musique sourde font monter, s'élargir et trembler comme un spectre ce corps adoré; des blessures écarlates et noires éclatent dans les chairs superbes. Les couleurs propres de la vie se foncent, dansent, et se dégagent autour de la vision, sur le chantier. Et les frissons s'élèvent et grondent, et la saveur forcenée de ces effets se chargeant avec les sifflements mortels et les rauques musiques que le monde, loin derrière nous, lance sur notre mère de beauté, - elle recule, elle se dresse. Oh! nos os sont revêtus d'un nouveau corps amoureux.
O la face cendrée, l'écusson de crin, les bras de cristal! le canon sur lequel je dois m'abattre à travers la mêlée des arbres et de l'air léger!“ (aus „Les Illuminations“)
Vor einer Landschaft aus Schnee ein Wesen von hoher, schöner Gestalt. Dunkel kreisende Musik, Gezisch des Todes heben den wunderbaren Körper empor - groß und erzitternd wie ein Gespenst. Die lebendigen Farben verblassen plötzlich, werden dunkel, verschwimmen; tanzend trennen sie sich vor der Entscheidung in der Landschaft. Dabei reissen sie Wunden auf, purpurne und schwärzliche Wunden in dem herrlichen Fleisch. erschauernd und erdröhnend beginnt das Fühlen sich mit jenem tödlichen Gezisch, jener dumpfen Musik überströmen zu lassen, die die Welt - wie wie weit hinter uns! - über unsere Mutter, die Schönheit, ausschüttet: Da sinkt sie zurück -, bäumt sich auf, und siehe! wir sind mit einem neuen Leib geschmückt, mit einer neuen Liebe angetan!
O das silberbleiche Antlitz von Asche, o der goldne Schild des Haars, die Arme aus Kristall: Göttliche Gestalt, der ich mich hinopfern muß durch das Gitter der Zweige mich drängend, - durch die leichte Luft - schwebend!
(33) „Ich kann nur kurze Sätze.“ (Franz Müntefering)
(34) Es ist Sommer. Die Sonne kommt nur nicht raus, weil bei ciao so lange Beiträge geschrieben werden.
(35) Ich muß meine Berichte manchmal nackt, auf den Knien schreiben. Länger halte ich das nicht aus.
(36) Manche Berichte würden wir gerne auswendig lernen, so schön sind sie.

(37) Die Kernaussage der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung besteht aus 111 Worten [WE hold these Truths to be self-evident, that all Men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the Pursuit of Happiness -- That to secure these Rights, Governments are instituted among Men, deriving their just Powers from the Consent of the Governed, that whenever any Form of Government becomes destructive of these Ends, it is the Right of the People to alter or to abolish it, and to institute new Government, laying its Foundation on such Principles, and organizing its Powers in such Form, as to them shall seem most likely to effect their Safety and Happiness.] – Die Seligpreisungen (Matth. 5, 1–12a) haben 123 Worte.
(38) Es ist erhebend – siehe die einschlägigen Texte bei ciao –, wenn die Gebrauchsanweisungen länger sind als die Texte, die nach ihnen geschrieben werden.
(39) Wer 120 verschiedene Worte des deutschen Grundwortschatzes beherrscht, kann die BILDZEITUNG verstehen.
(40) Ich kann 120 Wörter lang die Luft anhalten. Wenn Du schnell sprichst.
(41) Keine vernünftige Liebeserklärung ist auch nur annähernd 120 Worte lang.
(42) Ein klassisches Sonett hat im Schnitt 120 Worte. Vielleicht ist das ein Maß für das Schöne in einer ausgewogenen Form.
(43) Was wäre, wenn der Vorrat an verfügbaren Worten so endlich wäre wie der Vorrat an Erdöl? Gibt es alternative Wortquellen?
(44) Es ist ein bizarrer Effekt, wenn ein Text zu Ende ist, gerade nachdem wir uns warmgelesen und –gedacht haben.
(45) Es könnten die letzten Worte sein, die Du schreibst.
(46) Ich mußte dringend aufs Klo.
(47) Ich bekomme vom Denken Kopfschmerzen.
(48) Ich hatte sehr, sehr lange Fingernägel.
(49) Er schreibt seine Berichte immer in der Halbzeitpause.

(50) Er kaut beim Nachdenken immer so lange auf seinem Stift herum, bis die Titenpatrone platzt und alles blau färbt. Dabei braucht er seinen Stift gar nicht.
(51) Ich hab zu lange anner guten Überschrift überlegt.
(52) Die deutsche Sprache kennt nur 120 Worte, die mit „qu“ anfangen.
(53) Ich schreibe, sagte er, immer während einer Sitzung. Im deutschen sind die hingepinkelten Worte durchschnittlich ungefähr so lang wie ein Blatt dreilagiges Klopapier. Eine Rolle hat 120 Blatt. Ich schäme mich sehr, aber das ist die ganze banale Erklärung.
(54) Dr. Labude weiß es besser als wir.
(55) Wenn Du mit Deinen Fingern und Deiner Zunge Plumpudding machst, kann ich mich nicht länger konzentrieren. Du hast es aber auch noch nicht geschafft, mich zu einem Bericht zu bewegen, der weniger als 120 Worte hatte.
(56) Wie sähe ein Bericht aus, der weniger als 120 Worte hätte? Wir wissen es nicht, weil er niemals bei ciao erscheinen wird. Kürzere Berichte sind wie nie geborene Kinder.
(57) Manche Berichte sind so schön wie das Cello in Cé Hé Mise Le Ulaingt? von Loreena McKennitt (Who Am I To Bear it?) – dauerte sein Spiel noch länger, würden wir vor Sehnsucht zerfallen zu einem Schwarm aufflatternder und vergehender Falter.
Das Lied ist auf der CD „the mask and mirror“
(58) Ich habe einmal einen Absatz geschrieben, der perfekt war und von vornherein 120 Worte lang war. Ich hätte ihn auch nicht mehr ändern wollen.
(59) „Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studierens ermüdet den Geist.“
(60) So lange dauert es, bis mein Tee „Momente der Melancholie“ kalt ist, so daß ich ihn beruhigt, ohne mir den Mund zu verbrennen, in den Ausguß schütten kann.

(61) Ich trinke Jägermeister, weil ich nüchtern überhaupt nicht schreiben kann und betrunken nicht sehr lange.
(62) Wer sich auf diesen Grund hin meldet und mir seine Anschrift gibt, bekommt eine meiner Lieblingsmusiken. Frei haus.
(63) Weil ich bei ebay neulich 120 Worte billig bekommen habe.
(64) Wir müssen vor unserem Tod herausfinden, was sich n i c h t in 120 Worten sagen läßt.
(65) Ich möchte einmal eine erotische Geschichte von 120 Worten Länge schreiben, die alles enthält, was ich im Augenblick fühle.
(66) Die SPD hat ein Gesetz zur Gleichstellung der Schweizer einbringen müssen, weil sonst die Auslieferung von Steuerflüchtlingen und die Vereinheitlichung der Versteuerung von Kapitalerträgen von einem Schweizer Volksentscheid blockiert worden wäre; seitdem ist die Länge der Beiträge bei ciao auf 120 Worte begrenzt.
(67) Manchmal lauf ich aus mit meinen Wörtern wie damals der Benzintank an Deinem Wagen, als Du gegen den Grenzstein in Brüssel gefahren bist.
(68) In meinem sich drehenden Hirn springt die Nadel immer nach genau 120 Worten auf den Anfang zurück. Ich erfahre nie, was ich geschrieben hätte, hätte es nur diesen elenden Kratzer in der Platte nicht gegeben.
(69) Der Anlauf ist länger als der Sprung.
(70) Ich bin Pointilist. Oder bilde riesenhafte Bilder aus Miniaturen.
(71) „ Und so begann diejenige Richtung, von der ich mein ganzes Leben über nicht abweichen konnte, nämlich dasjenige, was mich erfreute oder quälte, oder sonst beschäftigte, in ein Bild, ein Gedicht zu verwandeln und darüber mit mir selbst abzuschließen, um sowohl meine Begriffe von den äußeren Dingen zu berichtigen, als mich im Innern deshalb zu beruhigen. Die Gabe hierzu war wohl niemand nötiger als mir, den seine Natur immerfort aus einem Extrem in das andere warf. Alles was daher von mir bekannt geworden, sind nur Bruchstücke einer großen Konfession.“ J. W. v. Goethe „Dichtung und Wahrheit“, 2. Teil, 7. Buch

(72) Gibt es eine Verwandtschaft zwischen Wesen und Essenz? Was bleibt von der Rose, wenn sie vergangen ist und ihr Duft? Ihr Name?
(73) Wäre ich nicht Alexander, sagte der Bericht, so wollte ich wohl Diogenes sein.
(74) Ich habe abgenommen. Vielleicht würde mir ein Kleid aus 120 Worten besser passen?
(75) Ich koche zwei Stunden lang, und dann essen wir alles in einer halben Stunde auf. Wenn es nun andersherum wäre?
(76) Es gibt einen Unterschied zwischen dem Tropfen und dem Meer, in dem er treibt; und irgendwann verstehe ich ihn auch.
(77) Sind Worte wertvoll? Wenn ja –
(78) Ich liebe Apéritifs.
(79) Soweit ich weiß, bin ich der einzige Mensch weit und breit, der seinen Kaffee sofort auftrinkt, weil er sonst kalt wird, und der sein Eis sofort aufißt, damit es nicht schmilzt.
(80) DIESER GRUND IST SO GUT, DASS ICH IHN WIEDER GELÖSCHT HABE. (SONST HÄTTE ICH ALLE ANDEREN LÖSCHEN MÜSSEN.) [Frei nach Laurence Sterne, „Tristram Shandy“]
(81) Erwähnte ich schon, daß ich nackt, auf den ein wenig gespreizten Knien schreiben muß? Ja? Macht nix.
(81a) Hätte ich diese Liste doch nie angefangen. (Gilt nicht als Grund? Macht nix.)
(81b) Weil ich so unkonzentriert bin. Mein ganzes Leben lang. Zum Beispiel habe ich einmal
(82) Außerirdische haben mich entführt und unaussprechliche Dinge mit mir gemacht. Seitdem bin ich von der Zahl 120 besessen. Wofür auch dieser Bericht ein Beweis ist. Wir müssen uns damit abfinden, daß wir beobachtet werden. Wir sind nicht allein. Unbegreifliche Intelligenzen, deren Sinnen und Trachten wir nicht begreifen können, zwingen uns. Berichte von genau 120 Worten Länge zu schreiben. Vermutlich ist das ihre Methode, die neun Millionen Namen Gottes herauszufinden und so die Welt erlöschen zu lassen. Anders kann ich mir meine merkwürdige Besessenheit nicht erklären, die manchmal sogar dazu führt, daß wichtige Texte über ihr eigentliches Ende hinaus. ausgedehnt werden. Dann wird üblicherweise noch eine Koda von genau 20 Worten angehängt, damit die Vollzahl der Worte auch wirklich erreicht wird.
(83) Der Name „Dr. Labude“ hat den Zahlenwert 67. Sein Vorname muß also den Zahlenwert 53 haben. Das ist das ganze Geheimnis.
(84) Wir haben lange gebraucht, um zu begreifen, daß sich ein vollkommener Bericht von 120 Worten Länge prachtvoll aus einem einzigen Wort, aus einem einzigen Gedanken, aus einem einzigen Satz entwickelt und mitnichten die Eindampfung einer Wortdiarrhoe darstellt.

(85) Alle sinnvollen (und einige sinnlose) Permutationen einer Allintervall-Zwölftonreihe nach den Grundsätzen von Arno Schönberg umfassen genau 120 Töne. Für den Fall, daß ein solcher Bericht einmal vertont werden sollte.
(86) Ich versuche, gegen die Entropie anzuschreiben, aber ich werde so schnell müde.
(87) Aus historischen Gründen. Man hat jetzt herausgefunden, daß sich Steinplatten mit bis zu 120 eingemeißelten Worten gerade noch von einer durchschnittlich zähen Person beliebigen Geschlechts tragen lassen. Ein Wort mehr erfordert gleich größere Platten, die zu zweit transportiert werden müssen.
(88) Nach 120 Worten gibt es Elfmeterschießen.
(89) Es ist bisher nicht gelungen, einen verständlichen Satz mit mehr als 120 Worten zu bilden, der einerseits dem Gödel’schen Satz Rechnung trägt, wonach kein geschlossenes System aus sich selbst heraus widerspruchsfrei bewiesen werden kann, welcher Gedanke uns unmittelbar einleuchtet, aber doch zu ernsten Konsequenzen hinsichtlich der Sinnhaftigkeit unserer Existenz führt, andererseits aber nicht in seiner semantischen DNS unter dem Ansturm hochenergetischer Teilchen früher oder später zu Unsinn zerfasert, wobei sich die erste Schnittstelle meistens genau da befindet, wo innerhalb des Satzes ein annähernd neuer Gedanke beginnt, der möglicherweise für sich überlebensfähig ist wie der längere Teil eines Regenwurms und sich so zu einer neuen semantischen DNS entwickeln kann: so etwa entstehen möglicherweise die Gedanken, die sich in unserer Welt bewegen.
(90) Weil es 120 Gründe gibt, solche Kurzberichte zu schreiben.
(91) Wer sich damit befaßt und den süßen Rausch des Erfolges erlebt hat, ist ein anderer Mensch geworden. Er hat sogar die Anwürfe mit einfältigen Bewertungen überlebt. Das allein rechtfertigt schon die Aktion – und ihre Fortführung.
(92) Jeder Beitrag ist ein Spiegel. Das kann er nur sein, wenn er den Betrachter spiegelt, nicht den Schreiber.
(93) Einmal kam vor Sonnenuntergang ein Reisender und bat um eine gute Suppe. Er würde auch, sagte er, für jedes Fettauge einen goldenen Dukaten zahlen. Darauf holte die wackere Hausfrau ihr fettestes Stück Fleisch und kochte daraus eine ausgemacht gute Suppe, die wunderbar nach Liebstöckel und Majoran und Rosmarin und Thymian und Kümmel und anderen erlesenen Gewürzen duftete und in der herrlich mürbe Brocken des guten Fleisches schwammen. Aber als sie dem Gast eine ordentliche Schüssel davon aufscheppte, schwamm auf der Oberfläche ein einziges gewaltiges Fettauge, das sie höhnisch anglotzte. Sie hatte die Suppe zu fett gemacht.
(94) Ich esse und trinke gern beim Schreiben. Nach 120 Worten bin ich satt. Da hilft nichts.
(95) Ich kann mir nur eine Kerze pro Beitrag leisten. Mehr zahlt ciao nicht, und ich will keine Verluste machen.
(96) Es macht Dich geil, mit beim Schreiben zuzuschauen. Wenn sich meine Zunge, ohne daß ich es merke, in den Mundwinkel stiehlt. Wenn ich die Stirne ein wenig furche und die Augen ein bißchen zusammenkneife. Wenn ich anfange, mit dem Fuß zu wippen, von dem eine Sandale locker baumelt............................

(97) Es gibt so viele Themen. Sie erdrücken mich.
(98) Ich wiederhole mich nicht gerne.
(99) Ihr müßt lernen, gleich zuzuhören.
(100) Ein Dr.-Labude-120-Wort-Beitrag ist ein Lesezeichen im Alltag.
(101) Es gibt Filme, in denen Arnold Schwarzenegger keine 120 Worte sagt. Warum sollte ausgerechnet ich mehr sagen?
(102) Ich habe festgestellt, daß ich gar kein Schreiber bin, sondern Komponist.
(103) Ich muß davon leben.
(104) Ich muß ja nicht davon leben.
(105) Die 120 Tage von Sodom sind von Schreien erfüllt, nicht von Worten. Worte, Worte, nichts als Worte... Wo steht das? Na? Shakespeare, in Ordnung. Aber wo? Ja, wo? Jedenfalls nicht, wie ihr glaubt, in „King Lear“.
(106) Nein, ich zitiere nicht Ludwig Wittgenstein.
(107) Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.
Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner da. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme.
Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug sich an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig.
Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
[120 Worte, Lukas 19]
(108) Man kann auch, wenn man ein bißchen übt, 120 Worte auf einen Atem sprechen.

(109) Es gibt ein Spiel, bei dem man einer Aufzählung immer ein Teil hinzufügen muß. Zum Beispiel wenn ich mit meinem Liebsten verreise. dann stellen wir den Koffer zusammen. Wenn die Liste länger wird als 120 Worte, wird es langweilig.
(110) Weil 120 Worte das mindeste ist, was mir zu jedem Thema einfällt.
(111) Ich reise gerne mit leichtem Gepäck.
(112) Es ist so viel Bienenschwarm, wie ich in einer Hand halten kann, um ihn zu werfen.
(113) 120 Worte kann ich gerade noch nachzählen. Mehr Zahlen kenne ich nicht.
(114) Ich spende für jeden guten Zweck und mache ienfach jede Aktion mit, weil ich dazugehören will und will, daß man mich gern hat.
(115) Es erinnert mich immer wieder an Lea Malets wunderbaren Roman „Hundertzwanzig, rue de la Gare“ [http://www.krimi-couch.de/krimis/leo-malet-hundertzwanzig-rue-de-la-gare.html] Überhaupt sollten seine Krimis wieder mehr gelesen werden. Finde ich. Mal Dr. Drerwniok fragen.
(116) Sie lassen sich schnell wieder löschen.
(117) Man kann sie auf eine Pointe hin schreiben. Aber wenn ich demnächst über „Endymion“ schreibe, werdet ihr merken, daß man auch einen Riesenroman mit einer Pointe enden lassen kann.
(118) Der Klang „einhundertzwanzig“ hat so etwas Sinnliches. In allen Sprachen. Sogar auf deutsch.
(119) Was ich noch zu sagen hätte, dauert eine Zigarette.
(120) Wenn ich mehr als zwei Rechtschreibefehler mache, werde ich lange ausgepeitscht.

Nr. 39 war doppelt? Na, gut, da haben wir noch einen Bonus. (?) 120 Wörter vorzulesen dauert so lang wie ein kurzer Popsong. Ist doch ein Grund, oder?


   

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19.03.2004
(30.05.2004)
Meine Lieblings-Verbraucherplattform (Teil 2)
Bewertung für Alles mit @... von mg1970

Pro: siehe 1. Bericht
Kontra: mein Hauptbericht war zu lang, daher geht's hier weiter!

Hier ist also meine Fortsetzung zu meinem Bericht über die Ciao-Plattform. Leider war mein Bericht nämlich zu lang! Den ersten Teil meines Berichts findet Ihr natürlich in meinem Profil unter "ciao.com". Hier direkt zu finden: http://www.ciao.de/cia ... Bericht lesen

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11.07.2005
(14.02.2006)

Berichte die interessant sein könnten für Alles mit @...    
ALLES
Bewertung für Alles mit A... von  Simi04

Pro: sehr interessant
Kontra: es bleiben einige Fragen offen

...Hallo liebe Ciao-Mitglieder, heute schreibe ich über "Alles". Und zwar im warsten Sinne des Wortes "Alles". Aber dazu muss erstmal geklärt werden, was Alles überhaupt ist. Da hätten wir einmal die Erde, dann das Sonnensystem und dann das Universum. Aber ich will nun noch weiter gehen und zwar in das Multiversum. Denn gerade dort, hat, wie viele Wissenschaftler bzw. Astronome sagen, ALLES ihren Anfang. Aber nun genaueres: ############################### 1) WAS IST DAS MULTIVERSUM ############################### Ich fange am besten erstmal von vorne an. Zuerst wäre dann unser Heimatplanet die Erde, die mit 7 weiteren Planten um den Fixstern Sonne kreist. Diese anderen 7 Planeten sind: Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Urasnus, Neptun. Zusammen bilden diese Planten mitsamt der Sonne ein Sonnensystem. Aber wo liegt... Bericht lesen

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01.01.1970
Fasching, am Aschermittwoch ist alles vorbei
Bewertung für Alles mit F... von  aquarius2

Pro: ist zeitlich begrenzt
Kontra: ist irgendwann vorbei, aber es kommt jedes Jahr wieder

...Gestatten, mein Name ist Emma heute bin ich die Herrin des PC´s, während Monika mit einem Kater ohne Fell und Ohren im Bett liegt ;-) Ich möchte über ein Thema schreiben, das die Menschheit (und erst die Tierwelt) entzweit, dem Fasching. Für viele ist es die 5. Jahreszeit, die immer am Aschermittwoch endet und dann beginnt die Fastenzeit (für die Menschen) die erst zu Osten endet... Aber davor geht einiges ab. Am 11.11 ist Narrenalarm, aber nur im Rheinland oder am Niederrhein, wo meine Mitbewohnerin ursprünglich herstammt. Im Mai werde ich fünf und ich habe da so einige Erfahrungen zu berichten... Erstmal, der Fasching ist von Gegend zu Gegend verschieden und nicht alle Menschen können dem was abgewinnen. In der Zeit zwischen dem 11.11 und Aschermittwoch finden Sitzungen, Bälle und Faschingsfeten statt. In München tanzen am... Bericht lesen

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01.01.1970
All about Beauty!!
Bewertung für Alles mit A... von  lovedan

Pro: Braucht jeder Mensch, hilft, gut für die Gesundheit
Kontra: /

...fettiges essen, rauchen oder ständig ins Gesicht fassen, das sind ein paar Gründe für schlechte Haut im Gesicht. Jetzt bin ich etwas schlauer, weiß wie man seine Haut vor allem im Gesicht schützen kann, denn Pickel oder Unreinheiten hat keiner gern- vor allem nicht im Gesicht. Ich habe mit meiner Omi darüber geredet und ihr auch erzählt das Aloe Vera das beste für die Haut ist. Irgendwann jetzt vor ein paar Tagen, hat sie mir ein paar Beauty Artikel gekauft, die sogar billig waren. Und so fing alles an, sie hat mir Gesichtsmasken und Creams mit Aloe Vera gekauft, natürlich nicht nur mit Aloe Vera, ich würde sagen hälfte, hälfte. Ich fing also an ständig über Beauty zu reden, dass ich trotzdem nicht weiß wie ich meiner Haut helfen könnte. Also suchte sie plötzlich etwas und wurde ganz verrückt, weil es nicht da war wo sie es hin getan hatte. Sie... Bericht lesen

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01.01.1970

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