@Jedde & Sööör: Das Märchen vom Froschkönig
19.03.2004 (30.05.2004)
Pro:
. . . dies sei dem Leser überlassen . . .
Kontra:
. . . dies sei dem Leser überlassen . . .
Empfehlenswert:
Ja
 The-Wishmaster
Über sich:
Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig Fotos bei Erstberichten sind. Und spätestens im März sollte sic...
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| ° Der Froschprinz |____________________ Es war einmal vor vielen, vielen Jahren, da lebte in einem fernen Königreich einst eine wunderschöne Prinzessin. Nun ja, eigentlich ist es noch gar nicht so lange her, um genau zu sein. Sie wohnte weit im Osten des Landes und verbrachte ihre Zeit damit, den ungestümen Barden zu lauschen, die tagein, tagaus unter ihrem Fenster Minne sangen. Doch all die Geschichten von fernen Ländern, gefährlichen Drachen und tapferen Rittern konnten sie nicht erheitern. In ihrem Herzen war die wunderschöne Prinzessin einsam und so wünschte sie sich nichts sehnlicher, als einen edlen Prinzen an ihrer Seite.Um sich die Zeit ein wenig zu vertreiben, verfasste sie wortgewandte Reime und Prosa oder spielte gerne mit ihren goldenen Hacky Sack. Eines morgens jedoch, es ward des Tag ihres Wiegenfestes, wollte sie wie gewohnt nach dem Aufgang der Sonne nach ihrem Hacky Sack greifen. Doch zu ihrem Entsetzen musste die Prinzessin feststellen, dass dieser nicht mehr da war. Sie wandelte in ihren Gedanken und überlegte, wo sie ihn hätte verlegen können, aber so sehr sie sich auch bemühte und so sehr sie danach suchte, sie konnte ihn nicht wiederfinden. In ihrer Verzweiflung lief sie in den großen Zauberwald. Dort rannte und rannte sie, soweit die Füße sie trugen. Erschöpft sank sie alsbald zu Boden und weinte bitterlich. Ihr Schluchzen drang an das Ohr eines sonderbaren Wesens und es machte sich auf, nach der Ursache für dieses eigenartige Geräusch zu suchen. Es war ein großer, alter Flaschengeist, der in seiner ollen Pulle sitzend durch den Wald hopste, um den Auslöser des heftigen Schluchzens zu entdecken. Als er die wunderschöne Prinzessin weinend im Moos knien sah, wurde ihm das Herz schwer. In einer düsteren Rauchwolke strömte er aus seiner Flasche und umnebelte die holde Schönheit. "Warum weinst Du denn, mein Kind?" fragte er. "Ach", schluchzte die Prinzessin. "Ich bin so einsam und alleine. Und zu allem Überfluss habe ich heute auch noch meinen goldenen Hacky Sack verloren!" Erneut brach sie in Tränen aus. "Aber mein Kind, sei nicht traurig!" sprach der Flaschengeist mit ruhiger Stimme. "Ich bin ein Meister der Wünsche und glaube mir, ich weiß, dass Du heute Deinen Geburtstag feierst. Deswegen werde ich Dir Deinen sehnlichsten Wunsch erfüllen!" sprach's und schnippte mit den Fingern. Im Nu verwandelte sich ein Kürbis auf dem nahe gelegenen Feld in eine prächtige Kutsche. Vier kleine Mäuse wurden zu stolzen Rössern, ein Fuchs erhob sich in Menschengestalt und nahm auf dem Kutschbock Platz. Die Prinzessin konnte ihren Augen nicht trauen, denn mit einem Mal zierte auch ein herrliches hellblaues Seidenkleid mit vielen Spitzen verziert ihren Leib. "Aber sieh Dich vor, mein Kind! Noch bevor der Mond dreimal schlägt und von sieben Tellerchen gegessen wurde, wird der Zauber vorbei sein!" Mit diesen Worten entschwand der Flaschengeist in die Finsternis und man hörte nur noch leise einen griefigen Trauerkreis schalmeien. "Scheint ein wenig wirr im Kopf zu sein, der Gute!" dachte die Prinzessin bei sich, als sie in die Kutsche stieg. Mit donnernden Hufen galoppierten die Rösser daraufhin los und brachten die Kutsche fort. Hinaus aus dem Zauberwald, vorbei am Knusperhaus hinter die sieben Berge zu den sieben Zwergen. Dort wurde kurz ein wenig Sprit nachgetankt, immerhin schien der fuchsige Kutscher ein kleiner Saufkopf zu sein, bevor die Reise weiter ging nach Nimmerland. Gleich dahinter, also knapp vor dem Arsch der Welt, lag die Stadt Muchob. Hier sollte ein rauschendes Fest stattfinden und hier würde auch die Prinzessin denjenigen finden, der ihr ihren Hacky Sack wieder beschaffen würde können. Am Ende der Stadt befand sich ein großes Schloss und kaum hatte die Kutsche dessen Vorhof erreicht, wurde die Prinzessin dort von einem gerade aus dem Unterholz springenden, behaarten Ferengi mit einem Waldhorn in Empfang genommen. "Seid mir gegrüßt, edles Fräulein!" lispelte er und roch dabei nach einer ziemlich starken (Fliegen-)Pilz-Fahne. Die Prinzessin jedoch ließ sich nicht sonderlich ablenken, galt ihr Blick doch einzig und allein dem prächtigen Ballsaal und dem glänzenden Kronleuchter in dessen Mittte. Um diesen herum drehten sich die Tanzpaare und schaukelten sich gegenseitig in ihrem kunterbunten Reigen. *Möööööp* Erschrocken blickte die Prinzessin auf. Woher kam auf einmal dieses Geräusch? Sie blickte nach unten und sah, wie zu ihren Füßen ein grüner Frosch lag, auf den sie soeben mit ihren hochhackigen Pumps getreten war. Sie entschuldigte sich vielmals, aber der Frosch wiegelte nur ab: "Kann ja mal passieren, ich bin Dir da nicht böse! Quaaaak!" Er war schon eine eigenartige Gestalt, dieser Frosch, dachte die Prinzessin bei sich. Wie er da zu ihren Füßen hockte, mit einer wuscheligen Mähne auf dem Kopf und mit einem Schottenrock bekleidet. Mit einem Mal holte er hinter seinem Rücken einen goldenen Hacky Sack hervor. Es war genau der Hacky Sack, den die Prinzessin seit dem Morgen vermisst hatte. "Er wurde an meinem Teich angespült", meinte der Frosch. "Vermutlich ist der dir ins Klo gefallen" grübelte er und setzt einen fachmännischen Blick auf. "Ist aber nix passiert, kannst ihn gerne wiederhaben.""Oh, das ist zu gütig von Dir, lieber Frosch!" freute sich die Prinzessin. "Wie kann ich Dir nur jemals dafür danken?" "Küss mich - und ich werde ein Prinz!" flüsterte da der Frosch. Zuerst hielt die Prinzessin einen kurzen Moment inne, aber schon hörte sie den Mond das erste Mal schlagen. Sie lugte an dem Frosch vorbei in den Speisesaal und entdeckte dort die Tanzgesellschaft, wie sie gerade den sechsten Teller vom Tisch geräumt bekamen und Kellner den siebten Gang auftischten. Da sie reinen Herzens war und an die Worte des Flaschengeistes glaubte, hob sie den Frosch hoch und drückte ihm einen dicken Schmatzer auf die grünen Lippen. Mit lautem Zischen und Knallen sprang ihr der Frosch aus der Hand, dann erhob sich eine riesige Rauchwolke wie aus dem Nichts. Als sich der Nebel gelichtet hatte, stand vor ihr ein edler Sööör von anmutiger Gestalt. Gut, die struppige Mähne und die Froschschnute waren geblieben, aber der Rest glich einem edlen Prinzen. Seine Augen funkelten, als er die wunderschöne Prinzessin vor sich sah und ihr von Angesicht zu Angesicht in die Augen sehen konnte. Und auch die Prinzessin war sichtlich fasziniert von der strahlenden Anmut des Prinzen. Wie gebannt näherten sich ihre Lippen... *trööööööt* Der Ferengi eilte mit seinem Waldhorn heran und bugsierte die beiden in den Ballsaal. Und zu den mittelalterlichen Klängen der zum Tanz aufspielenden Barden tanzten der Prinz und seine Prinzessin miteinander die ganze Nacht hindurch, während draußen über dem Teich die Glühwürmchen ihren goldenen Schimmer über den Horizont zogen...Sechs Monate ist das nun her - und wenn sie nicht gerade zur Schule oder zur Uni müssen, dann tanzen die beiden heute noch. Auf die nächsten sechs Monate - und vergesst nie, wie leuchtend der Schimmer der Glühwürmchen gestrahlt hat. Best Wishes,vom Wishy & dem Tigri In diesem Sinne... Stay Dark!The-Bardmaster PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen in einen dreckigen Tümpel gestoßen werden... ;) PPS: Proudly it stands until the world's end, the victorious banner of love! Shake Heads & Kiss the Princess!
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03.09.2007 03:16
Ein wirklich schöner Bericht von Dir. Wünsche einen guten Start in die neue Woche. GLG Nadine :-)
12.06.2004 13:59
... OCH, was süüüüüüüüß! =) ... so'n schlagender Mond hat ja was! *g* ...
04.06.2004 13:33
*knuffel* is ja liiieb ;)