Allgemeine Bewegunsschulung

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... ******************* Für die Statistik: ******************* Name der Veranstaltung: Allgemeine Bewegungsschulung (ABS) I Vorleser/Professor: bleibt hier aus Sicherheitsgründen unerwähnt Uhrzeit und Tag: Jeden Montag von 14.00 bis 16.00 Uhr Raum: Campushalle Einfeldhalle ... Bericht lesen





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****ABWECHSLUNGSREICH UND INFORMATIV****
Erfahrungsbericht von Janny18 über Allgemeine Bewegunsschulung
16.02.2005


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Praxis und Theorie, hohe Anforderungen
Kontra: Hohe Anforderungen

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht


Nun studiere ich ja und besuche dort natürlich verschiedene Veranstaltungen, die ich nun, einige davon, hier als Kategorie hier bei Ciao vorgeschlagen habe, dies ist eine davon und so könnt ihr nun lesen, was mir in dieser Veranstaltung so widerfahren ist und wie ich es alles erfahren habe.

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ABS? Was ist denn das?:
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ABS ist nicht die Abkürzung für das Antiblockiersystem beim Auto, nein, hier in der Uni ist es die Abkürzung für allgemeine Bewegungsschulung. Diese Veranstaltung findet im Studienfach Sport statt und beinhaltet sowohl theoretische als auch praktische Elemente. In der Sporthalle geht man dann beispielsweise die Trainingsmethoden und Einheiten durch, die man sich theoretisch zu Hause oder in der Uni selbst, erarbeitet hat.

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Für die Statistik:
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Name der Veranstaltung: Allgemeine Bewegungsschulung (ABS) I
Vorleser/Professor: bleibt hier aus Sicherheitsgründen unerwähnt
Uhrzeit und Tag: Jeden Montag von 14.00 bis 16.00 Uhr
Raum: Campushalle Einfeldhalle (CH EFH)

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Der Inhalt:
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Der Inhalt dieser Veranstaltung ist sehr vielseitig und nicht gerade wenig. Wir erhielten ein circa 100seitiges Skript, was wir durcharbeiten mussten und die wichtigsten Elemente im Kopf haben mussten danach, hier alle wichtigen Inhalte in Stichpunktform. Nach diesen Stichpunkten habe ich für die mündliche Prüfung am Ende gelernt und bestanden.


Lage und Richtungsbezeichnungen beim Körper und Glossar:
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Frontalebene: eine zur Stirn parallel liegende, Körper in vorne und hinten teilende Ebene (Längsschnitt)
Sagittalebene: teilt den Körper in linke und rechte Hälfte (Längsschnitt)
Transversalebene: teilt den Körper in oben und unten (Querschnitt)

Ventral: Richtungsangabe im Bereich des Rumpfes, bauchwärts (vorwärts)
Dorsal: rückwärts

Medial: Zur Mitte hin (rechts/links)
Lateral: zur Seite nach Außen

Kranial: Kopfwärts
Caudal: Steißwärts

Proximal: Zur Körpermitte hin
Distal: Von der Körpermitte weg

Anterior: Vorne gelegen
Posterior: Hinten gelegen

Superior: oberhalb
Inferior: unterhalb

Plantar: Fußsohle
Palmar: Handfläche

Ipsilateral: zur gleichen Körperseite
Kontralateral: zur gegenüberliegenden Körperseite

Flexion: Beugebewegung
Extension: Streckbewegung

Adduktion: heranziehen
Abduktion: abspreizen

Synergist: Muskeln, die die Bewegung des Agonisten unterstützen. Bei zweigelenkigen Hauptbewegungsmuskeln unterstützen sie die Arbeit und verhindern Mitbewegungen in anderen Gelenken.

Statisch: Haltende Arbeitsweise der Muskulatur:
Dynamisch: Bewegende Arbeitsweise der Muskulatur

Konzentrisch: Bewegende Arbeit der Muskulatur, wobei Ansatz und Ursprung sich annähern
Exzentrisch: Bewegende Arbeit der Muskulatur, wobei Ansatz und Ursprung sich voneinander entfernen.

Auxotonisch: Mischung von isotonischer und isometrischer Muskelarbeit
Isotonisch: Gleiche Spannung haltend
Isometrisch: Gleiche Länge haltend

Brachium: Arm
Bilateral: Beide Arme gleichzeitig bewegend

Compositus: zusammengesetzt
Calvicula: Schlüsselbein

Dorsum: Rücken
Diffusion: Hindurchtreten, Verteilung eines Stoffes durch Konzentrationsgefälle
Digitus: Finger

Extensor: Strecker
Extension: Streckung
Effector: Wirker, Ausführer
Erector: Aufrichter
Exzentrisch: Nachgebend, bremsend

Frontal: stirnwärts, stirnseitig
Femur: Oberschenkel
Flexor: Beuger
Flexion: Beugung

Glutaeal: zum Gesäß, Hinterbacke gehörend
Genu: Knie
Gastrocnemius: Zur Wade gehörend

Hyper: mehr, übermäßig
Hypermobil: überbeweglich
Hypo: weniger als normal
Hypomobil: unterbeweglich
Humerus: Oberarm

Ischiocrural: Verbindung vom Sitzbein zur Wade
Index: Zeigefinger

Kontraktion: Zusammenziehen
Konzentrisch: bewegende, überwindende Muskelarbeit

Lokomotion: Fortbewegung
Latissimus Dorsi: der breiteste Rückenmuskel
Labil: bereit zur Bewegung, nicht sicher stehend
Lumbal: Zur Lende gehörend

Mobil: beweglich
Myofilament: kleinstes Element des Muskels
Motoneuron: Nervenfaser, die vom Rücken zum Muskel zieht
Medial: Zur Mitte hin liegend
Maximus: am größten
Magnus: groß

Neuron: Nervenzelle

Proximal: nahe am Körperzentrum
Phasisch: bewegend
Pars: Teil
Pectoralis: Zur Brust gehörend
Proprioceptor: Eigenfühler, Fühler, der die Tiefensensibilität vermittelt
Peronaeus: zum Wadenbein gehörend
Piriformis: birnenförmig
Pathologisch: krankhaft, krank machend

Quadratus Lumborum: viereckiger Lendenmuskel
Quadriceps: vierköpfig

Rectus: gerade
Relaxation: Entspannung, Lösung
Rezeptor: Fühler
Rotation: Drehung, Umdrehung
Reflektorisch: ohne eigenes Zutun entstehend
Retroversion: Rückführung des Armes bzw. Beines
Reziprok: umgekehrt, gegengleich

Sagittalis: in Pfeilrichtung
Sagittalebene: jede Ebene parallel zur Median- oder Symmetrieebene
Synarthrose: Knochenverbindung, aber kein Gelenk
Synostose: feste Knochenverbindung (z.B. Becken)
Synchondrose: Verbindung von Knochen und Knorpel
Syndesmose: Verbindung von Knochen und Bindegewebe
Simplex: einfach
Sphaeroideus: kugelförmig
Sura: Wade
Synergie: Zusammenspiel (von Muskeln)
Scapula: Schulterblatt
Serratus: sägeförmig
Soleus: schollenförmig
Symphyse: Verbindungsstellen der beiden Schambeine
Stabil: sicher, nicht bewegungsbereit
Superior: oben liegend

Transversal: quer liegend
Transversus: quer verlaufend
Trochoid: radförmig
Tonisch: haltend
Telereceptor: Fühler, der Information von Ferne aufnimmt
Tarsus: Fußwurzel
Tibia: Schienbein
Talus: Sprungbein
Trapezius: kapuzenförmig
Tensor: Spanner

Ventral: zum Bauch gehörend
Varus: O-förmig
Valgus: X-förmig


Muskelsystem/Aufbau eines Skelettmuskels
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Skelettmuskel besteht aus Bündeln (Faszikeln) einzelner Muskelfasern
Jede Baueinheit von Bindegewebe umhüllt
Myofibrillen bestehen aus einer Ansammlung von Myofilamenten.
Grundlegende Baueinheit ist der Sarkomer.
Im Sarkomer werden verschiedene Einheiten als Banden bezeichnet, mit unterschiedlichen Färbungen durch die wechselnde Anordnung von Aktin- und Myosinfilamenten.

Bei Kontraktion nähern sich Aktinfilamente an und hangeln sich dabei an den Myosinfilamenten entlang, wobei Querbrücken aufgebrochen und wiederhergestellt werden. Die Myosinfilamente bewegen sich dabei nicht. Die A-Bande bleibt gleich lang und I- und H-Banden verkürzen sich. Die gesamte Muskeleinheit verkürzt sich um ungefähr ein Drittel.

Bedeutung der motorischen Hauptbeanspruchungsformen beim funktionellen Bewegungstraining
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Präventives Bewegungstraining
Ein Säulensystem mit fünf Säulen: Alle sind drin (Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit)
Schnelligkeit wird eine geringere Wichtigkeit zugemessen und wird zuletzt berücksichtigt.
Jede Schwächung einer Säule muss beseitigt werden (sonst fällt alles zusammen)
Nur die Entwicklung aller Komponenten führt zur Verbesserung

Hauptbeanspruchungsform Koordination:
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Koordination wird häufig als Gewandtheit bezeichnet.
Sichere und ökonomischere Beherrschung von motorischen Aktionen.
Komponenten:
- Steuerungsvermögen
- Kombinationsvermögen
- Reaktionsvermögen
- Anpassungsvermögen
- Gleichgewichtsvermögen
- Orientierungsvermögen
- Wendigkeit
- Geschicklichkeit
Gute Ausbildung hier ist für Unfallprophylaxe sehr wichtig.
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Intramuskuläre Koordination: Nerv-Muskel Zusammenspiel
Intermuskuläre Koordination: Zusammenspiel verschiedener Muskel
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Einfache eingelenkige Übung um intramuskuläre Koordination zu trainieren.
Übungen mit mehreren Gelenken für die intermuskuläre Koordination hauptsächlich, aber auch für die intermuskuläre Koordination geeignet.

Hauptbeanspruchungsform Beweglichkeit:
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Harmonische und qualitativ hochwertige Bewegung kann nur bei ausreichend Beweglichkeit realisiert werden.

Allgemeine Beweglichkeit: Gleichmäßig entwickelte Beweglichkeit in den Gelenksystemen

Spezielle Beweglichkeit: Beweglichkeit nur in einem Gelenk

Aktive Beweglichkeit:
Größtmögliche Schwingungsweite in einem Gelenk, anhängig von Kontraktion der Agonisten und Dehnung der Antagonisten

Passive Beweglichkeit:
Größtmögliche Schwingungsweite im Gelenk mit Einwirken äußerer Kräfte. Vorraussetzung eine gute Dehnungs- und Entspannungsfähigkeit der Antagonisten

Bewegungsreserve:
Abstand zwischen passiver und aktiver Dehnfähigkeit, wobei die passive immer größer ist als
die aktive

Gelenkigkeit:
Die Gelenkigkeit ist erblich bedingt und kann nur in langjähriger Arbeit verändert werden, was aber nicht erstrebenswert sein sollte, wegen einer Veränderung der Gelenke

Dehnungsfähigkeit:
Bezieht sich auf Sehnen-, Bänder- und Kapselapparat. Wegen des Materials auch hier nur kleine Verbesserungen möglich.

Methodische Grundsätze für das Beweglichkeitstraining:
- Übungen nach Alter und Leistung auswählen
- Übungen zuerst ein-, dann mehrdimensional ausführen
- Raumtemperatur mindestens 18°C
- Isomatten für alle da
- Verkürzte Muskulatur besonders berücksichtigen
- Pausen mit Lockerungsübungen füllen


Muskelfunktion und Aufbau
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Aufbau der quergestreiften Muskulatur
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Spindelförmige Muskeln (Bewegungsmuskeln, Hubhöhe groß, Kraftentwicklung begrenzt):
Deutlicher Muskelbauch und proximal oder distal eine Sehne aufweisend. Gibt es mit ein bis vier Köpfen.

Gefiederte Muskeln (Haltemuskeln, Hubhöhe gering, Kraftentwicklung größer und ausdauernd):
Lange Sehne und relativ kurze Muskelfaser. Gibt einfach und doppelt gefiederte

Platte Muskeln :
Muskeln mit flacher Sehne (z.B. obliquus externus)

Parallelfaserige Muskeln:
Haben mehrere Muskelbäuche mit Zwischensehnen (z.B. Rectus Abdominis (Bauchmuskel der Waschbrett macht))

Hilfsorgane der Muskeln:
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Sehnen:
Übertragen die Kraft des Muskels auf zu bewegende Hebel. Dehnbarkeit der Sehne nur 3%, reißt aber nicht wenn sie gesund ist, nur bei Vorschäden.

Sehnenscheiden:
Setzen Reibung herab wo viel entsteht.

Schleimbeutel:
Polstern dort, wo viel Druck und Reibung entsteht, können sich aufgrund von besonderer Belastungen auch zusätzlich bilden.


Muskelfasertypen:
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Phasische Muskelfasern:
Weiße, schnell zuckende Muskelfasern, die den anaeroben Stoffwechsel benutzen.
Bei Störungen des Bewegungsapparats neigen sie zur Abschwächung.

Tonische Muskelfasern:
Rote, langsam zuckende Muskelfaser, die den aeroben Stoffwechsel benutzen.
Bei Störungen neigen sie zur Verkürzung.


Arten der Muskelkontraktion:
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Isotonische Kontraktion:
Durch Verkürzung des Muskels bei einer konstanten Last. Kraft ändert sich. Muskel ist an einem Ende fest, am anderen beweglich.

Isometrische Kontraktion:
Bei konstanter Muskellänge. Kraft ändert sich. Beide Muskelenden sind fest.

Auxotonische Kontraktion:
Natürliche Bewegung unter Einwirkung der Schwerkraft. Ständer Wechsel zwischen isotonisch und isometrisch.

Konzentrisch-dynamische Muskelarbeit = positiver Hub:
Ursprung und Ansatz nähern sich gegen einen Widerstand, der Muskel leistet unter Schwerkraftbedingungen.

Exzentrische Muskelarbeit = negativer Hub:
Ursprung und Ansatz entfernen sich gegen einen Widerstand, Muskel arbeitet bremsend.

Hubfreie Muskelarbeit:
Nur bei Bewegung ohne Gewichte. Umdrehungsachse muss vertikal stehen.

Passive Insuffizienz:
Zu kurzer Muskel


Rezeptoren:
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Telerezeptor:
Von fern ankommende Reize werden hier empfangen (Auge, Ohr, Nase).

Exterozeptoren:
Fühler in der Haut. In verschiedene Unterbereiche aufgeteilt:
- Mechanorezeptoren: Nehmen mechanische Reize auf (Druck, Reibung)
- Thermorezeptoren: Registrieren Wärme und Kälte
- Nozizeptoren: Fühler die Schaden melden sollen
- Propriozeptoren (Eigenfühler): Sitzen in Gelenken. Muskeln, Sehnen. Zuständig für Tiefensensibilität (Stellungssinn, Bewegungssinn und Kraftsinn)
- Muskelspindeln: Kleine Muskelfäserchen, die zu einem Rezeptor umgewandelt wurden. Längenkontrollsystem des Muskels


Aufbau einer Muskelfaser:
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Länge einer Muskelfaser von 1mm bis 15cm, Querschnitt ist 0,1mm
In jeder Muskelfaser befinden sich Tausende Myofibrillen.
Eine Myofibrille besteht aus etwa 4000 Sarkomeren
Jedes Sarkomer besteht aus etwa 3000 Aktin- und Myosinfilamenten

Energiegewinnung:
Enzyme sind Verbindungen, die in allen Zellen des Organismus aktiv sind.
Oxidative (aerobe) Enzyme benötigen Sauerstoff, glykolytische (anaerobe) nicht.


Grundsätze eines funktionellen Krafttrainings:
1. Anatomische Vorraussetzungen müssen beachtet werden
2. Während Übung keine Fehlbelastungen
3. Übungsgeschwindigkeit immer vernünftig, wie es das Trainingsziel verlangt


Aufwärmen
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Wirkung des Aufwärmens:
- Anpassen der Herz-Kreislauftätigkeit und Atmung
- Einstimung der Muskeltätigkeit und des Muskelstoffwechsels
- Einstellung der neuronalen Prozesse
- Optimierung der Funktionsbereitschaft des passiven Bewegungsapparates
- Schaffung optimaler psychischer Vorraussetzung

Grundsätze des Aufwärmens:
- Langsam nach schnell
- Von Allgemein zum Speziellen
- Vom Leichten zum Schwierigen


Dehnen
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Überwiegend konzentrisch angesteuerte Muskeln werden exzentrisch gedehnt und umgekehrt.
Primäre Trainingsreize sind in der Ansteuerung zu finden/suchen.

Dehnschwelle:
Wenn man das erste Mal einen Dehnreiz spürt

Dehngrenze:
Der Punkt, an dem man glaubt, dass es nicht weiter geht, eine nicht ansteuerbare Reserve besteht jedoch.

Dehnungen verändern das Bindegewebe strukturell, was in einem Zeitraum von 360 bis 500 Tagen passiert, also eine langwierige Sache.
Muskelfasern können wir durch dehnen nicht vermehren oder arg verlängern

Vordehnen:
Bewirkt keine Leistungssteigerung, dies mach lediglich das Aufwärmen der Muskulatur

Nachdehnen:
Bewirkt eine Leistungssteigerung durch Beweglichkeitserhalt

Stretch-Training:
Kann Maximalkraft bis zu 4% steigern, da im Körper dann effizienter gearbeitet wird, ist jedoch individuell. Klar ist aber, dass die Leistung auf jeden Fall nicht sinkt!


Dehnmethoden:

Aktive Dehnung:
Dehnposition wird durch Kontraktion des muskulären Gegenspielers eingenommen

Passive Dehnung:
Dehnposition wird durch Einfluss von Außen eingenommen (Schwerkraft, andere Person)

Statische Dehnung:
Eine Position wird gehalten (10 bis 90 Sekunden)

Dynamische Dehnung:
Dehnposition wird immer wieder erweitert


Positive und negative Aspekte der Dehnformen:

Dynamisches Dehnen:
Negativ:
- Bereits verletzte Strukturen können mit dieser Form überlastet werden.
Positiv:
- Gute Schulung der inter- und intramuskulären Koordination
- Nährstofftransport gesichert, da Kapillaren offen bleiben
- Vom Verhältnis Zeitaufwand zu Effektivität die schnellste Methode
- Erhält die Schnellkraftfähigkeit
- Verbesserung der neuralen Toleranz

Passiv-statisches Dehnen:
Negativ:
- Nach 10 Sekunden Haltedauer verschließen sich die Kapillaren und die Durchblutung ist vermindert
- Zeitintensiv
Positiv:
- Hoher Entspannungscharakter
- Verbesserung des Körpergefühls (Verkürzungsstände werden früher erkannt von einem selbst)
- Geringes Verletzungsrisiko
- Verbesserung der neuralen Toleranz

Aktiv-statisches Dehnen
Negativ:
- Hohes Maß an Körpergefühl wird vorausgesetzt
- Gewisses Kraftmaß des muskulären Gegenspielers ist Vorraussetzung
Positiv:
- Geringes Verletzungsrisiko
- Gleichzeitige Kräftigung des Gegenspielers
- Verbesserung der neuralen Toleranz

Dehnen mit vorheriger Anspannungsphase:
Negativ:
- Setzt ein hohes Maß an Körpergefühl voraus
- Zeitintensive Methode
Positiv:
- Isometrische Vorspannung setzt den Widerstand herab, besonders effektiv bei verkürzten elastischen Strukturen nach Verletzungsbedingten Pausen (Ruhigstellung)
- Entspannungsfähigkeit wird abrufbar und der Dehnwiderstand vermindert
- Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination
- Verbesserung der neuralen Toleranz

Beim Nachdehnen gibt es 5 Pflichtbereiche:
- Oberschenkel vorn
- Oberschenkel hinten
- Adduktoren
- Brustmuskulatur
- Nackenmuskulatur

Beim Stretch-Dehnen gibt es 8 Pflichtbereiche:
- Oberschenkel vorn
- Oberschenkel hinten
- Adduktoren
- Brustmuskulatur
- Nackenmuskulatur
- Bauchmuskulatur
- Gesäßmuskulatur
- Wadenmuskulatur

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Die mündliche Prüfung:
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Die Prüfung am Ende sollte keine wirkliche Prüfung sein, sondern nur ein Kolloquium, also eine Semesteranerkennung. Derjenige, der dort nichts wissen würde, würde das Semester in dieser Veranstaltung nicht anerkannt bekommen und müsste diese Veranstaltung noch einmal besuchen. Wir waren zu diesem Kolloquium in kleine Gruppen eingeteilt und wurden so geprüft. Ich war noch mit zwei anderen Leuten in der Gruppe und wir wurden etwa eine halbe Stunde geprüft, wobei die Fragen wirklich fair und nicht zu speziell waren. Am Ende bestand ein Mitstudent und ich und die Studentin die noch da war sollte noch einmal lernen und wiederkommen oder sie würde das Semester nicht anerkannt bekommen.

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Fazit:
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Eine meiner Meinung nach sehr interessante und auch für das spätere Lehrerleben wichtige und erforderliche Veranstaltung. Es wurde viel gefordert aber auch viel gegeben seitens unserer Dozentin. Natürlich war auch ich manchmal genervt von ihrem Erwartungshorizont, der nie ganz niedrig war, aber man ist ja auch zum lernen in der Uni und nicht um nur doof rum zu sitzen. Meine Bewertung für diese Veranstaltung beträgt daher vier der möglichen fünf Sterne.

   


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