Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Interessante Ausbildung |
| Kontra: |
Geringes Endgehalt / Nicht in der Privatwirtschaft einsetzbar |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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***Start***
Ich habe 1986 meine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten in der Freien und Hansestadt Hamburg begonnen. Seit dem arbeitete ich in mehreren Stellen bei der Stadt (u.a. in der Ausländerabteilung (vom Asylverfahren bis zur Abschiebung) und zuletzt im Sozialamt).
Da Angestellte erst mit 30 Jahren am Aufstiegslehrgang teilnehmen können, bewarb ich mich 2001 um einen Studienplatz.
***Einstellungstest***
Mit etwas Glück habe ich dann den Einstellungstest (drei Tage) positiv für mich entscheiden können. Vor dem Test war mir ein Buch von Hesse und Schrader (den Titel habe ich leider vergessen) sehr hilfreich. Der Test untergliedert sich in Deutsch (Aufsatz und Diktat), Mathematik (Dreisatz / Bruchrechnung) und logischem Denken. Folgend gibt es dann noch eine Gruppendiskussion und ein Psychologengespräch.
***Propedeutikum***
Bevor nun 2002 das Studium beginnen konnte, durfte ich, da ich kein Abitur habe, an einem dreimonatigem Propedeutikum teilnehmen. Hier waren so Fächer wie höhere Mathematik, Wirtschaftslehre, Politik, Arbeitstechnik gefragt. Nach den drei Monaten war ein Test zu schreiben, in dem der erlernte Stoff abgefragt wurde. Als Einstimmung auf das Studium war es schon ganz nett, denn anstatt von 06.30 bis 15.30 Uhr zu arbeiten, war nun Schulzeit von 08.00 bis 13.00 Uhr.
***Alles neu***
Am 01.04.2002 begann nun das Studium an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung in der Schwenckestrasse 100 in Hamburg Eimsbüttel. Man konnte sich für die Zweige Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften entscheiden, wobei ein jeder trotzdem als Generalist ausgebildet wurde. Ich habe mich für Recht entschieden. Neben den Hauptfächern (Verwaltungsrecht, Volkswirtschaftslehre, Öffentliche Finanzwirtschaft, Rechtsmethodik, Zivilrecht...) musste man zwei Proseminare belegen. Ich habe mich für Strafrecht und Informationstechnologie entschieden. In den Proseminaren waren als Leistungsnahweis Referate zu halten bzw. in IT ein Programm zu schreiben.
Nach einem Jahr mehr oder weniger entspannendem Studium wurde es plötzlich ernst, den die Zwischenprüfung stand vor der Tür und allgemeine Panikmache war angesagt.
Aber auch nach wirklich stressigen drei Wochen war es gut überstanden.
Nach dem das vorige Semester sehr human mit den Unterrichtszeiten war (meist war um 13.00 Uhr Schluss) waren im folgenden auch Unterrichtszeiten bis 17.30 üblich. Aber OK, schließlich bekomme ich ja ein gutes Gehalt :-)
***Hilfe durch Profs***
Die Professoren waren allein aufgrund der Studiengruppengröße (ca. 20 Leute) sehr kooperativ und begleiteten uns gut bis zur Diplomarbeit, die ab November 2003 zu absolvieren waren. OK manche waren Schw.... und haben uns reingeritten. Es waren fünf Klausuren a fünf Stunden zu schreiben, in denen sämtlicher Stoff abgefragt wurde (puuh). Die Ergebnisse liegen noch nicht vor, so dass ich nicht weiss ob ich zur mündlichen Prüfung im September zugelassen bin. Zur Zeit befinde ich mich im Praxissemester, welches 6 Monate dauert. In diesen sechs Monaten ist ebenfalls eine fünfstündige Klausur zu schreiben und ein weiterer Leistungsnachweis zu erbringen (Klausur, Hausarbeit, Referat).
***Leistungsnachweise***
Ach ja, während des Studiums sind zwei Hausarbeiten und diverse Referate vorzubereiten. Allerdings gibt es auch Sommerferien (sechs Wochen *grins*) und zur Vorbereitung der Hausarbeit nochmal drei Wochen.
***Immer wieder***
Es ist zwar wirklich kein Pappenstiel sich durch das Sudium zu arbeiten, aber es hat auch riesigen Spass gemacht. Wer hat schon die Chance mit 31 ein Studium zu beginnen, ohne sich finanzielle Sorgen machen zu müssen.
Auf meiner Internetseite www.8ung.at/al2002a findet ihr einige Protokolle aus den Unterrichtsstunden. Wer noch fragen hat, oder Anregungen, kann sich gerne an mich wenden.
***Geringes Gehalt***
Während des Studiums bekommen die Aufsteiger das Gehalt weitergezahlt, was sie während der "normalen Dienstzeit" erhalten haben. Nur danach sind die Chancen nicht so dolle, das große Geld zu verdienen.
***technische Ausstattung der Schule***
Es gibt für die Verwaltungsschule und die FHÖV (sind zusammen in einem Gebäude untergebracht) nur zwei Beamer. In den Schulungsräumengibt es mitunter auch mal ein Flipchart, sonst ist da natürlich die Tafel. Die Tafeln stammen aber zum Teil noch aus den 50ern und nehmen kaum noch Kreide auf. Immerhin sind die Stühle und Tische OK. Sogar der Prüfungsraum hat (allerdings erst nachdem wir die Prüfungen geschrieben haben) Stühle mit Polsterung erhalten. Im PC-Raum stehen Computer, die man nicht einmal mehr verkaufen kann (ich glaube 300 Mhz), aber Windows 2000 läuft. Also die technische Ausstattung entspricht voll dem Vorurteil gegenüber Behörden :-)
Vielen Dank für Eure Bewertungen und comments.
| weitere Erfahrungsberichte |
Beamter - oder doch nicht?
Bewertung für Allgemeine Verwaltung - FH für Öffentliche Verwaltung, Hamburg von
Andy Hein
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Kontra: sehr trocken und in der freien Wirtschaft nicht zu gebrauchen
Bevor ich hier meine Meinung äußere, muß ich sie bereits relativieren, mein Studium an der FHöV liegt bereits vier Jahre zurück und ich nehme an, seitdem hat sich einiges geändert. Im öffentlichen Dienst ticken die Uhren zwar langsamer, aber sie stehen ni ...
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04.06.2000
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FHVV (allgemeine Verw.)
Bewertung für Allgemeine Verwaltung - FH für Öffentliche Verwaltung, Hamburg von
dl4xi
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Fachhochschule f|r Vffentliche Verwatung
Fachbereich allgemeine Verwaltung
Hamburg Eimsb|ttel, Schwenkestrae 100
Da ich heute nach nunmehr acht Jahren Praxis durch z.Z. dort Studierende, die bei uns ein Praxissemester absolvieren, die neuesten Anekd ...
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14.05.2000
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lohneswert
Bewertung für Allgemeine Verwaltung - FH für Öffentliche Verwaltung, Hamburg von
Torgum
Pro: auf jeden Fall empfehlenswert
Kontra: vielleicht zu rechtlich?
Die Fachhochschule für allgemeine Verwaltung ist in Eimsbüttel in der Schwenckestraße 100. Um hier zu studieren muß man sich im Personalamt -P31- (sitzt im Steckelhörn) für einen Ausbildungsplatz im gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst bewerben. Wenn ...
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16.02.2000
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