Allgemeines zu Buntbarschen

Allgemeines zu Buntbarschen

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Vor zwei Jahren sah ich zum ersten Mal die Abbildung eines Tanganjika-See Buntbarsches in einer Zeitschrift und es war Liebe auf den ersten Blick... Form, Farbe und Verhalten machten mich derart neugierig,dass ich beschloß mehr darüber zu erfahren, und nach einiger Fachliteratur und einigen ... Bericht lesen





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1-6 von 10 Erfahrungsberichten    
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Schillernde Schönheiten aus dem Tanganjikasee
Erfahrungsbericht von orycteropus über Allgemeines zu Buntbarschen
20.05.2002


Produktbewertung des Autors:   


Pro: interessantes Verhalten, farbenprächtig
Kontra: ziemlich revierbildend

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Vor zwei Jahren sah ich zum ersten Mal die Abbildung eines Tanganjika-See Buntbarsches in einer Zeitschrift und es war Liebe auf den ersten Blick...
Form, Farbe und Verhalten machten mich derart neugierig,dass ich beschloß mehr darüber zu erfahren, und nach einiger Fachliteratur und einigen Besuchen in speziellen Zooläden hatte ich einige neue Mitbewohner. Bald schon stellte ich fest, das man trotz Fachliteratur am meisten aus eigenen Erfahrungen lernt, denn im Unterschied zu anderen Fischen haben Buntbarsche doch ein recht "kompliziertes" Verhalten.

Herkunft

Die Tanganjika-Buntbarsche kommen, wie der Name schon sagt, aus dem entsprechenden See in Afrika. Dieser See ist der zweitgrößte in Ostafrika. Die Felsenzone am Küstenbereich ist der wichtigste Lebensraum der Buntbarsche, sie nutzen sie als Versteck und Ablaichplatz. Außerdem gibt es noch Sandzonen, die ungeschützt sind, doch hier haben sich die sogenannten "Schneckenbuntbarsche" einen Lebensraum geschaffen, da sie in verlassenen Schneckenhäusern Unterschlupf und Schutz suchen.

Vor ca. 10 Jahren erlebte der Tanganjika-Buntbarsch einen regelrechten Boom, was sich aber heute sehr gelegt hat (dies liegt auch daran,dass diese Fische durchaus 6 Jahre und älter werden können und viele dann lieber mehr "Abwechslung" im Becken haben wollen)

Arten

Es gibt unzählige Buntbarscharten aus diesem See, man unterscheidet hier grob zwischen Höhlen- und Maulbrütern. Die Höhlenbrüter haften ihre Eier an eine Höhlendecke,wohingegen die Maulbrüter ihren Nachwuchs in den Mund nehmen und so vor Feinden schützen.
Die kleinsten Buntbarsche sind (meines Wissens nach) ca. 3cm lang, die größeren werden über 40cm lang, sind also für Hobbyaquarianer kaum geeignet...

Kauf

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man besser die ganze Besatzung auf einmal anschafft, da spätere "Mitbewohner" nur schwer akzeptiert werden, wenn erstmal jeder sein Revier besetzt hat. (Es hilft manchmal, das Aquarium für einen Tag ganz abzudunkeln, aber eben nicht immer...)

Am besten sind spezielle Buntbarsch-Züchter, die es oft gibt, geeignet, um einen beim Kauf zu beraten, denn sie kennen die Arten und deren Ansprüche weitaus besser, als Zoofachverkäufer, die sich ja auch noch mit Kaninchen, Schlangen und hundert anderen Fischen auskennen müssen. Teurer sind sie beim Spezialisten auch nicht (abgesehen von Wildfängen und Raritäten).
Beim Kauf ist auch darauf zu achten, dass sich keine kranken Tiere im Becken befinden. Ein Buntbarsch kostet zwischen 3 und 10 Euro.

Haltung

Generell brauchen Buntbarsche Temperaturen von ca. 26 Grad und sind, was die Wasserqualität betrifft nicht sehr anspruchsvoll. Das Wasser sollte etwas härter sein und der ph-Wert ist bei ca. 8,5 im Mittel gut geeignet, wobei es je nach Art kleinere Unterschiede geben kann. (Wichtig: dies gilt nur für afrikanische Buntbarsche, der Schmetterlingsbuntbarsch aus Südamerika beispielsweise benötigt ganz andere Werte!) Ein Drittel des Wassers sollte alle 2 Wochen erneuert werden, was eigentlich wenig arbeit ist, aber meine sch... ganz schön viel und man muß darauf achten, dass man auch unter Steinaufbauten saubermacht, wo sich nämlich leicht alles ansammelt.

Am wichtigsten für eine artgerechte Haltung ist vor allem eins: ein großes Aquarium. Unter 80 cm Beckenlänge können sich diese Fische nicht entfalten, da sie mehr oder weniger revierbildend sind. In einem 80cm Becken kann man auch nur eine Höhlenbrüter Art in Kombination mit Schneckenbuntbarschen unterbringen, da diese ja ganz unterschiedliche Reviere beanspruchen.
Besser geeignet ist aber ein 1m Becken, generell also: je größer, desto besser!
Um den Lebensraum möglichst artgerecht zu gestalten sind kleine Felsaufbauten sinnvoll, diese muß man aber nicht unbedingt kaufen (teuer!). Ich selbst habe einfach ein paar Steine von einem größeren Flußufer geholt, abgekocht und rein damit. Da Barsche gerne im Boden wühlen ist feinkörniger Kies oder Sand als Untergrund gut geeignet. Auch Pflanzen kann man problemlos einsetzten, denn normalerweise sind diese Barsche keine Pflanzenzerstörer.

Verhalten

Einerseits ist das Verhalten besonders interessant: sie zeigen ein interessantes Revier- und Balzverhalten. Andererseits muss man aufpassen, dass man eine optimale Beckenbesetzung hat, denn sonst gibt es schnell unterlegene Fische, die zu Tode gejagt werden. Vor allem während der Balzzeit und wenn sie Junge haben, sind Buntbarsche sehr revierbildend, nur leider machen sie dann oft das ganze Becken zu ihrem Revier und dulden keine anderen Fische...

Ein guter Einsteiger-Fisch ist meiner meiner Meinung nach Neolamprologus brichardi ("Prinzessin von Burundi") oder dessen Farbvariante sp. Daffodil, zum Beispiel mit einem Paar Schneckenbuntbarschen (und den entsprechenden leeren schneckenhäusern..) und einem Paar blauer Antennenwelse; diese Kombination ist natürlich nur ein Beispiel von unzähligen, war aber auch meine erste Kombi. Mittlerweile sind leider nur noch das Daffodil-Paar mit seinem Nachwuchs im 80er Becken, eben weil sie so ein starkes Revierverhalten entwickelt haben, als sie Eier ablegen wollten. (Die restlichen befinden sich nun in einem 1m mal 50 Becken)
Auch eine sehr schöne Art ist der Neolamprologus cylindricus mit braunen Streifen und bläulichen Flossen, aber wie gesagt: es gibt viele, viele, viele: eine Erkundungsttour lohnt sich, allein schon, damit man sie mal gesehen hat!

Ich habe leider keine Erfahrung mit Buntbarschen, die zusammen mit "Nicht-Buntbarschen" gehalten werden (abgesehen von blauen Antennenwelsen, das geht auf jeden Fall): die Zoohändler sind offenbar getrennter Meinung, die Fachhändler dagegen und die Fachliteratur äußert sich auch skeptisch. Sicher ist, das diese Fisch ihr Verhalten am besten in einem Artbecken zeigen! Und da können sie ja dann auch keine Guppys anfressen...

Allgemein sieht man also: wenn das richtige Gleichgewicht im Becken erst mal gefunden ist, bereitet dieser Fisch nicht viel Arbeit, erfreut aber mit seiner Eleganz und Schönheit und ist mit Sicherheit ein Blickfang in der Wohnung, für den Naturliebhaber aber zusätzlich auch eine kleine Oase.    
weitere Erfahrungsberichte
Revierbildende, fürsorgliche Fische
Bewertung für Allgemeines zu Buntbarschen von Timo_nowak

Pro: interessant, fuersorgliche Eltern
Kontra: viele Arten sind recht agressiv

Wer nicht einmal Buntbarsche in seinen heimischen Aquarien gehalten hat kann nicht verstehen, was für eine Faszination von diesen Fischen ausgeht. Ich selbst habe schon eine ganze Reihe von Buntbarschen gepflegt, unter anderem den Zebra Buntbarsch, den F ... Bericht lesen

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27.09.2000
Ein erfolgreiches Leben der Buntbarsche
Bewertung für Allgemeines zu Buntbarschen von frank-fische

Pro: schön anzuschauen und faszinierend
Kontra: sehr viel Zeitaufwand

Hallo liebe Freunde der Aquaristik. Zuerst möchte ich etwas über die Grundlagen der Barschhaltung erzählen.Barsche sind sehr anspruchsvolle Tiere. Sie benötigen sehr viel Platz zum schwimmen ab ... Bericht lesen

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26.12.2000
Die Weibchen sind hier die schöneren
Bewertung für Allgemeines zu Buntbarschen von locobine

Pro: Cichlide mit wenig Ansprüchen
Kontra: eben doch ein Barsch

Pelvicachromis pulcher zu deutsch Purpurprachtbarsch oder Königscichlide ist ein unkomplizierter Vertreter seiner Art. Das Männchen ist schlanker und länger als das Weibchen und in diesem Fall längst nicht so farbig. Die Rückflosse bei ihm ist länger ... Bericht lesen

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21.11.2000
Der bunte, buckelige Schönling
Bewertung für Allgemeines zu Buntbarschen von monika030680

Pro: farbenprächtig, groß, zahm
Kontra: nicht den Finger reinhalten *grmpf*

Mein 10. Bericht handelt über 2 meiner Schützlinge: Ein sehr schönes Pärchen mit dem Namen *********Aequidens rivulatus********** auf deutsch ******* Goldsaumbuntbarsch ******** Diese prachtvolle Fischar ... Bericht lesen

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12.09.2003
Neolamprologusarten wie Prinzessin von Burundi
Bewertung für Allgemeines zu Buntbarschen von tweetie007

Pro: viele abwechslungsreiche nicht allzu agressive Arten
Kontra: nicht mit allen Fischarten zu vergesellschaften, erhöhte Ansprüche an Wasserqualität und Futter

Ich pflege seit etwa 13Jahren Fische in 3 großen Aquarien...so habe ich mich mit der Zeit auch auf Buntbarsche spezialisiert...besonders angetan haben es mir die Fische des Tanganjikasees. Sie sind sehr artenreich und alle recht gut kombinierbar, nicht so ... Bericht lesen

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27.09.2000

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Schöner Fisch!
Bewertung für Yellow Buntbarsch von  templerthomas

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Kontra: s.Bericht

...Vorwort: In meinem zweiten Aquarium pflege ich Buntbarsche. Vor allem halte ich dort ca. 40 Yellow Buntbarsche. Daher entschloß ich mich diesen schönen und interessanten Tieren einen Bericht zu widmen. Allgemeine Infos Lateinischer Name: Labidochromis caeruleus Yellow ( Labidochromis caeruleus ) gehört zur Gruppe der Buntbarsche Deutscher Name Yellow Vorkommen: Malawi See in Malawi/Afrika pH-Wert: 7,0 - 9,0 Wasserhärte: 8 - 30° dGH, damit sind sie recht hart im Nehmen sie lieben hartes Wasser und sind damit wie geschaffen für deutsche/österreichische Wasserverhältnisse Beckenposition: mittlere Wasserschichten, schwimmen aber auch mal für Lebendfutter nach unten oder schwimmen eine Zeitlang ganz oben Verhalten: bedingt aggressiv, dazu aber noch mehr Info Aquarientyp: Gesellschaftsbecken nur mit anderen Buntbarschen... Bericht lesen

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01.01.1970
Kleine Schmuse-Racker
Bewertung für Dreilinienpanzerwels (Corydoras trilineatus) von  paulicool

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01.01.1970
Was beim kauf von Diskussen zu beachten ist!!!!
Bewertung für Diskus (Symphysodon aequifasciatus) von  masterchick

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...1 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ Allgemeines zum Diskus Der Diskus gehört zu der Familie der Cichlidae (Buntbarsche) und wurde 1840 von Dr. Johann Jacob Heckel entdeckt. Er entdeckte das Tier im Rio-Negro-Gebiet, und nannte das Tier nach seinem eigenen Namen HECKEL-Diskus (Symphysodon dicus). Die Verbreitung der Tiere ist Südamerika, Amazonas. Nach der Entdeckung des Heckel-Diskus war dieser Fisch aber nicht direkt in jedem Deutschen Tierfachhandel zu finden, den zu dieser Zeit war es nahezu ?unmöglich? die Tiere ein zu fliegen geschweige denn artgerecht zu halten. Erst nach dem Zweitem Weltkrieg war es möglich die ersten Importe zu erhalten, doch für den ?einfachen Aquarianer? waren diese Tiere unerreichbar. Erst in den 60er Jahren wurden die Tiere immer beliebter und es konnten Nachzuchten gemeldet werden... Bericht lesen

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sehr hilfreich
01.01.1970

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