Hallo liebe Leser/innen,
heute möchte ich mal über eine Rarität im Aquarium berichten, auf welche ich stolz bin,
diese zu besitzen.
Es handelt sich um den sogenannten Opal-Harnischwels L82.
Dieses L wird den Tieren aufgrund der fehlenden, geeigneten Bezeichnung gegeben.
Das L steht für ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von hjschwarz63 über Allgemeines zu 'L-Welsen' 01.02.2005
Produktbewertung des Autors:
Anschaffungskosten:
sehr hoch
Lebensdauer:
lange
Verträgt sich mit anderen Fischen:
ausgezeichnet
Pro:
Die Farben, Verhalten, zutraulich
Kontra:
Preis, WOW, fast nur Nachts aktiv
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo liebe Leser/innen,
heute möchte ich mal über eine Rarität im Aquarium berichten, auf welche ich stolz bin, diese zu besitzen. Es handelt sich um den sogenannten Opal-Harnischwels L82. Dieses L wird den Tieren aufgrund der fehlenden, geeigneten Bezeichnung gegeben. Das L steht für die Art Loricariidae und ist mit der Nummer zusammen der sogenannte L-Code. Da die Fische aufgrund ihrer noch nicht allzu weit zurückliegenden Ersteinführung noch nicht eindringlich in ihrem Verhalten und ihrer genauen Zugehörigkeit erforscht wurden, werden diese Codes vergeben.
In meinem Fall wird der Wels im Moment Loricariidae sp. L 82 genannt, bis sich die Wissenschaftler durch die Erforschung auf einen gültigen Namen geeinigt haben.
Dieser Fisch wird nach dem jetzigen Kenntnisstand etwa 12 cm groß und sollte aus Grundkenntnissen der Art in einem Becken ab 100cm gehalten werden, da man nicht genau weiß wie groß er wirklich wird.
Das besondere an diesem Fisch liegt in seiner Bezahnung. Er hat im Gegensatz zu anderen Tieren dieser Art nur sehr wenige Zähne in beiden Kiefern. Die mittleren Zähne jedoch sind stark vergrößert und haben die Form eines Löffels. Sieht aus wie ein kleiner Vampir wenn er an der Scheibe hängt. Der Sinn dieser Bezahnung ist bis dato noch ungeklärt, deutet aber darauf hin, das er wohl in Insekten- und Aufwuchsfresser ist, da das Maul zum Algenfressen eher ungeeignet erscheint.
Dies stellen die Wissenschaftler durch Beobachtung des Maules und der Bezahnung fest.
Das bedeutet, und ich habe das auch schon festgestellt, das man diesen Fisch hauptsächlich mit Frost- oder Lebendfutter ernähren sollte, da sonst die Gefahr des Verhungerns besteht.
Dies wiederum deutet darauf hin, das die Tiere sehr groß werden können und deshalb Nicht in einem kleinen Becken gehalten werden sollen. Sonst kann es sein, das man ihn sehr bald wieder abgeben muß, da er zu groß gewachsen ist.
Für die Hälterungsbedingungen gibt es bis jetzt nur Empfehlungen aufgrund der Hälterung anderer Harnischwelsarten.
Die Temperatur des Wassers wird mit 27-30°C angegeben. Die Wasserwerte richten sich nach der Gattung allgemein. PH-Wert 6-7 Härte bis 15°dgh
Da die Tiere stark koten ist für eine starke Filterung mit Strömung zu sorgen. Außerdem sollte man desöfteren Wasserwechsel durchführen, da noch nicht feststeht wie die Tiere Wasserverunreinigung verkraften.
Das Wasser sollte wie bei allen Harnischwelsen sehr sauerstoffreich sein, was durch entsprechend starke Strömung bzw zusätzliche Durchlüftung mittels Menbranluftpumpe erfolgen kann.
Das Becken sollte nicht zu dicht bepflanzt sein, da der Fisch es lieber schummrig mag im Gegensatz zu den Pflanzen. Man kann ein paar Anubiaspflanzen oder Javafarn einbringen.
Jedoch sollten ausreichend versteckmöglichkeiten durch Wurzel- und Steinaufbauten vorhanden sein.
Das Becken sollte in jedem Fall abgedeckt sein oder der Wasserstand niedrig gehalten werden, da die Fische sehr gut springen können. Und das der Wels aus dem Becken hüpft und erstickt liegt ja nicht in unserem Sinn.
Der Wels hat, wie man auf den Fotos erkennen kann, die Form eines Torpedos und eine wunderschöne Zeichnung.
Die Farbe der Punkte variiert je nach Gemütszustand von gelb bis dunkelrosa. Ebenso die normalerweise gelben Flossenränder.
Die Nachzucht der Tiere ist bis heute noch nicht gelungen und deshalb ist im Moment auch nicht an Zuchterfolge meinerseits zu denken. Ich muß erst mal die genaue Lebensweise im Aquarium feststellen und bei welchen Bedingungen wie Beleuchtungslänge und Intensität, Fütterung, Temperatur usw. er sich am wohlsten fühlt.
Bis jetzt war der Fisch anderen Mitbewohnern gegenüber sehr friedlich. Er liegt tagsüber in seiner Höhle und kommt am späten Abend gegen 21Uhr heraus um auf Nahrungssuche zu gehen. Ich füttere ihn mit Mückenlarven, Wasserflöhen, Krebschen und habe außerdem festgestellt, das er sehr gerne Schnecken frisst.
Diese haben seit seinem Einsetzen rapide abgenommen.
Er schwimmt sehr viel frei herum, wobei man sich an seiner Schönheit ergötzen kann. Sein Verhalten im Wasser ist doch abweichend von anderen Welsarten. Wenn er an der Scheibe hängt kann man sehr gut seine Bezahnung und die Saugnäpfe seines Maules erkennen, mit welchen er sich an das Glas saugt.
Sein bisher bekannten Vorkommen liegen in Para,Brasilien, im Rio Xingu.
Über die Lebensdauer kann ich noch nichts sagen, da weder ich noch die Wissenschaftler längere Erfahrung mit dem Fisch vorweisen können. Irgendwas mußte ich aber anklicken. Hab mich an anderen Harnischwelsen orientiert.
Da er nur sehr selten vorkommt und meist als Beifang in den Handel kommt ist er auch relativ teuer.
Die Preise liegen in etwa auf Höhe des Perlhuhnwelses, welcher mit ca 60-100€ zu Buche schlägt. Ich habe ihn einem Bekannten abgehandelt und habe lächerliche 17€ bezahlt. Grins Der wusste nicht was er da im Becken hatte.
Wahrscheinlich handelt es sich beim L 82 um eine völlig neue, eigene Gattung, da seine Körpergestalt doch wesentlich von anderen Harnischwelsen abweicht. Er ist länger und schlanker und hat diese eigenartige Bezahnung, die kein Bekannter Harnischwels aufweist.
Geschlechtsunterschiede sind bis jetzt keine bekannt.
Die Ersteinführung war im Jahr 1990 durch Transfish. Da er wie gesagt sehr selten ist und meist nur in Einzelexemplaren als Beifang zu uns kommt, werde ich dieses Tier hüten und Pflegen wie meinen Augapfel.
Sollte irgend jemand von euch mal zufällig auf solch einen Wels stoßen schlagt zu. Vorausgesetzt, ihr habt das nötige Becken dazu. Meiner Meinung nach sollte es mindestens 120cm haben, da er doch sehr viel schwimmt.
So, ich hoffe, das euch der Bericht gefallen hat und eine kleine Hilfe darstellt, wenn ihr was besonderes in euer Aquarium setzen wollt. In diesem Sinne
Also nachdem ich die drei bestehenden Meinungen in dieser Rubrik gelesen habe und nur mit einer davon was anfangen konnte, werde ich Euch jetzt mal erklären was ich unter einem "L"- Wels verstehe.
Laut Aussage meines bevorzugten Fischhändlers, sind "L" ...
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Pro: ruhiger Zeitgenosse Kontra: nicht billig und oftmals zu groß
Fast jeder hat einen oder mehrere im Aquarium sitzen. Gemeint sind die L-Welse. Angefangen hat wohl fast jeder mit dem blauen Antennenwels, der mittlerweile dank vielfältiger Nachzucht zu einem robusten Aquarienbewohner geworden ist. Manch einer liebt ...
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Pro: Super-Fisch, eine richtige Angelherausvorderung Kontra: fängt ihn nicht tagtäglich
Beschreibung:
Der Wels hat einen langgestreckten, einen an der Bauchseite einen abgeflachten und hinten zusammengedrückten Körper ohne Schuppen. Er hat zwei Barteln an der Oberlippe und 4 kleine unten.
Er kann bis zu 3 Meter lang und 200 Kg schwer werd ...
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Welse gehören mit Sicherheit zu den nützlichsten Welsen. Das liegt daran weil sie meist als "Staubsauger" im Aquarium gehalten werden. Welse fressen Algen und Schmutz und halten das Aquarium sauber. Es gibt viele Welsarten. Der erste Fisch der im Aqua ...
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Anschaffungskosten:
Lebensdauer:
Verträgt sich mit ander...
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22.10.2000
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