Brennessel, die beste Heilpflanze

5  07.03.2002

Pro:
Die beste Heilpflanze, überall zu finden

Kontra:
Im Winter nur getrocknet zu verwenden

Empfehlenswert: Ja 

Twingotreter

Über sich: Mein Name Twingotreter bedeutet nicht, dass ich diese Autos trete, ich fahre selbst son Schnuckelige...

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Die Brennessel gehört zu den besten Heilpflanzen die wir haben, leider ist dies den wenigsten Menschen bekannt.
Die Brennessel ist, von der Wurzel angefangen, über Stengel und Blätter bis zur Blüte heilkräftig. Sie ist unsere beste blutreinigende und gleichzeitig blutbildende Heilpflanze.
Durch das trinken von Brennesseltee wird der Blutzuckergehalt gesenkt. Erkrankungen und Entzündungen der Harnwege werden geheilt und da er auch gleichzeitig stuhlgangfördernd wirkt, ist er besonders für eine Frühjahrskur zu empfehlen.
In der Naturheilkunde wird Brennesseltee als wochenlange Trinkkur gegen Leber- und Gallenleiden, Milzerkrankungen, bei Verschleimung des Magens und der Atmungsorgane, bei Magenkrämpfen und -geschwüren, Darmgeschwüren und Lungenerkrankungen vorgeschlagen.

Um die wertvollen Wirkstoffe zu erhalten, wird der Tee nur gebrüht. Vorbeugend trinkt man Brennesseltee jedoch nur eine Tasse täglich das ganze Jahr über.
Bei Viruserkrankungen und Bakterien-Ausscheidungen ist sie ebenfalls ein hervorragender Helfer.

Bei Eisenmangel kann die eisenhaltige frische Brennessel mit bestem Erfolg angewendet werden.
Nach einer Brennesselkur fühlt man sich rasch körperlich wohler, auch äußerlich blüht man sichtlich auf.

Leidet man an irgendeiner Art von Allergie wie z.B.
Heuschnupfen, dann trinkt man längere Zeit hindurch Brennesseltee.
Die Brennessel nimmt die Anfälligkeit für Erkältung und hilft bei gichtischen und rheumatischen Erkrankungen.

Bei Gefäßverengungen und Durchblutungsstörungen sind Waschungen und Bäder mit Brennessel-Absud zu empfehlen.

Die jungen, frischen Brennesseltriebe besonders im Frühjahr sind besonders gut für eine Entschlackungskur geeignet.

Seit ich weiß, wie heilkräftig die Brennessel ist, mache ich im Frühjahr und im Herbst mit den jungen Trieben eine vierwöchige Teekur. Ich trinke morgens nüchtern eine halbe Stunde vor dem Frühstück eine Tasse und ein bis zwei Tassen tagsüber schluckweise.
Ich fühle mich nach einer solchen Trinkkur unbeschreiblich wohl. Der Tee schmeckt überigens gar nicht schlecht. Er wird ohne Zucker getrunken.

Die getrockneten Kräuter bekommt man in jeder Apotheke . Man kann sie aber auch leicht selber sammeln. Je frischer sie verwendet werden, desto größer ist der Heilerfolg. Für den Wintervorrat pflückt man am besten im Mai die jungen Triebe und trocknet sie dann. Beim pflücken sollte man sich immer Handschuhe anziehen, da die Verbrennungen sehr schmerzhaft sind.

Anwendungsarten

Teeaufguß: 1 gehäufter Teelöffel auf 1/4 Liter Wasser, nur brühen, kurz ziehen lassen.

Brennesseltinktur: Die Wurzeln, im Frühjahr oder Herbst ausgraben und waschen, klein schneiden und bis zum Hals in eine Flasche füllen. Mit 40% Korn übergießen und 14 Tage an einer warmen Stelle stehen lassen.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Trollmama

Trollmama

17.04.2002 00:02

Ein wirklich interessanter Bericht! Werden bestimmte Blätter der Brennessel geerntet? Oder ist es egal, welche ich nehme. VG Trollmama

jamesi_bg

jamesi_bg

05.04.2002 08:18

Ups sorry, da war mein Proxy mal wieder zu langsam! (Oder ich zu schnell?) Kann man das wieder löschen?

jamesi_bg

jamesi_bg

05.04.2002 08:17

Netter Bericht, ich verwende die Brennessel auch ab und zu, aber das mit der Frühjahrskur werd ich gleich mal probieren! Von der Methode, sich gegenseitig mit Brennessel zu "streicheln" halt ich nichts, es ist zwar sicher unheimlich gut für die Durchblutung, aber ich weiß nicht, das ist es mir nicht wert, das ich dann lauter brennende Pünktchen am Rücken hab! Aua! Bis dann, Bianca!

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