Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
ein Stadion, das alles bietet außer echter Atmosphäre |
| Kontra: |
der "unsportliche" Name ist etwas gewöhnungsbedürftig |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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"Ich wünsche den 60ern den Aufstieg. Denn ich mag gar nicht daran denken, wer sonst in der nächsten Saison hier alles herkommt".
So oder so ähnlich sprach Franz Beckenbauer in der für ihn typischen Art kurz vor Eröffnung der Münchner Allianz-Arena Ende der Fußball-Saison 2004/05 und vergaß dabei sogar alle Rivalität, die sonst zwischen den beiden größten Münchner Fußballclubs, seinen Bayern und den Giesinger Löwen gewöhnlich herrscht. Das vielleicht schönste Stadion in Deutschland, das Münchner Olympia-Stadion, war ihm längst nicht mehr gut genug dafür, um mit seinen Bayern in der Champions-League anzutreten, und so hatte vor allem er sich seit Jahren dafür eingesetzt, dass ein neues Stadion, das seinen Ansprüchen gerecht wird, in München gebaut wurde. Nein, natürlich kein Stadion. Stadien, das war gestern, heute baut man Arenen, so wie die AOL-Arena in Hamburg oder die Veltins-Arena auf Schalke, die es schon etwas länger gibt. Aus ist es damit auch mit dem alten Schalke-Witz, wo es darum geht, einen Satz zu bilden, in dem das Wort Vietnam vorkommt: "Samstags ist die wichtigste Frage, WIE ET NAM Stadion geht." Moderne Fußballarenen müssen vor allem eine Grundanforderung erfüllen: sie müssen auf Fußball zugeschnitten sein und dürfen z.B. keine Tartanbahnen besitzen, die in einem weiten Rund Spielfeld und Ränge voneinander trennen. Der Zuschauer soll näher am Geschehen sein und nicht wie im Olympia-Stadion ein Fernglas benötigen, um die Spieler erkennen zu können. Das soll er mit mehr Begeisterung danken, die sich auf das Spielfeld übertragen möge, so wie man es seit eh und je vor allem aus England kennt. Dazu gehört auch mehr Komfort und neueste Technik. Moderne Arenen bieten ausschließlich Sitzplätze, was auf Kosten der Kapazität geht. Klasse statt Masse. Franz Beckenbauer und den Vorleistungen eines ostfriesischen Götterboten sei Dank, dass böse Zungen bald von der "Arroganz-Arena" sprachen.
Nachdem ein geeigneter Ort im Raum München gefunden war, machte man sich bald an die Arbeit, und zwischen Grundsteinlegung und Eröffnung lagen lediglich gut zweieinhalb Jahre. Die neue Spielstätte musste auch deshalb so schnell fertig werden, weil München sonst bei der Fußball-WM 2006 als Austragungsort womöglich leer ausgegangen wäre. Diese Blamage wollte auch keiner der Münchner Kommunalpolitiker riskieren. Ein solches Großprojekt ist natürlich auch für Baufirmen äußerst lukrativ, und so war es auch kein Wunder, dass bei der Verteilung von Bauaufträgen auch Bestechungsgelder flossen. Wildmoser jun., der Sohn des ehemaligen Präsidenten vom TSV München 1860, wurde dabei erwischt, wie er sich dabei bereicherte. Ein Skandal am Rande. Da Stadtkassen heutzutage natürlich überall leer sind und Vereine sich längst keine vereinseigenen Stadien mehr leisten, ist es üblich, dass Sponsoren nötig sind und Namensrechte verkauft werden. In München stieg somit Deutschlands größter Versicherer ein, was dem Massenphänomen Fußball einen weiteren Teil seines ursprünglichen Charmes raubt. Aber das mit den elf Freunden gilt ja auch schon lange nicht mehr....
Die Allianz-Arena wurde am 31.Mai 2005 mit einem Spiel zwischen dem FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft eingeweiht. Und bei den Spielen um den Federations-Cup, dem Mini-Vorbereitungsturnier auf die WM im nächsten Jahr, folgte eine weitere Feuertaufe.
Was jedoch die Fußball-Saison 2005/06 angeht, ging Franz Beckenbauers Wunsch nicht in Erfüllung. Die Münchner Löwen verpassten in der letzten Saison knapp den Aufstieg und müssen mindestens ein weiteres Jahr mit Liga 2 vorlieb nehmen. Des einen Leid, des anderen Freud. Der TSV München 1860 stieg nicht nur nicht auf, sondern die Eintracht aus Braunschweig schaffte den Einzug in die 2. Bundesliga. Beckenbauers Albträume schienen wahr zu werden. Sehr bald würde nicht nur die Eintracht in Beckenbauers Arroganz-Arena spielen dürfen, sondern auch einer seiner größten Antipoden, ein gewisser LosGatos, würde dort bald als Zuschauer zu Gast sein, nämlich dann, wenn die Eintracht in München antreten müsste. So viel zu denen, die "da alle herkommen"...
Am 23.9. war es dann soweit. Meine guten Beziehungen zum Fußballgott hatten dafür gesorgt, dass die Partie auf einen Freitag vorverlegt wurde. Denn hätte das Spiel, wie ursprünglich geplant, erst am Sonntag stattgefunden, wäre ich bereits in der Türkei im Urlaub gewesen. Aber so hat es halt gerade noch geklappt.
Als der Termin bestätigt ist, kontaktiere ich sofort die Ticket-Hotline des TSV München 1860, um mir und LosGatos' Freundin gute Plätze zu sichern. Denn bei einem der ersten Spiele der Münchner Löwen war die Arena tatsächlich schon mal ausverkauft. Dabei mache ich zunächst den Fehler, meine Bestellung per Fax abzuschicken. Schriftliche Bestellungen haben offenbar eine lange Bearbeitungszeit. Als ich nach 2 Wochen immer noch keine Tickets im Briefkasten habe, rufe ich dort an und frage nach meiner Bestellung. Offenbar ist die noch nicht bearbeitet, ich könne die Karten aber sofort direkt am Telefon bestellen. Ob sich damit aber auch eine Doppelbestellung vermeiden ließe? Kein Problem, bei jeder Bestellung würde der Name des Bestellers registriert werden. Somit erwerbe ich zwei Karten der besten Kategorie außerhalb der VIP-Lounges zum Preis von je 30€ zuzüglich Porto. Den gewünschten Block habe ich mir vorher im Internet ausgesucht. Die Karten treffen rechtzeitig ein paar Tage vor dem Spiel ein.
Es ist klar, dass ich dem 23.9. besonders entgegenfiebere. Denn die Eintracht live zu erleben, ist mir leider nicht mehr so oft vergönnt. Die Allianz-Arena liegt im Münchner Norden nahe der Ortschaft Fröttmaning. Über die A99 kann man sie per Auto erreichen. Dafür stehen vor Ort ca. 9000 kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung, zusätzlich gut 1000 direkt in der Arena. Es ist also nicht unbedingt für jeden Besucher ein Parkplatz vorhanden. Aber die Anfahrt mit dem Auto ziehen wir aufgrund der zu erwartenden Verkehrsstaus ohnehin nicht in Betracht. Schneller und billiger geht es sicherlich mit der U-Bahn. Dazu nimmt man die U6 Richtung Garching-Hochbrück und steigt eine Haltestelle vorher in Fröttmaning aus. Als wir am Odeonsplatz in die U6 umsteigen, sehen wir, dass wir nicht die einzigen Anhänger der Braunschweiger Eintracht heute sein würden. 5000 Braunschweiger im Eintracht-Fieber haben sich für heute aus dem hohen Norden angekündigt. Viele Zweitligavereine sind froh, wenn sie zu Hause so viele Zuschauer begrüßen dürfen. Das zur gleichen Zeit stattfindende Münchner Oktoberfest ist ein weiterer Grund für die starke Nachfrage von außerhalb. In der U-Bahn sehe ich mehr Blau und Gelb als Weiß und Blau.
In Fröttmaning angekommen, gilt es noch ca. 900m zu Fuß zur Allianz-Arena zurückzulegen. Es ist also noch etwas weiter als von der U-Bahn-Station Olympia-Zentrum zum Olympia-Stadion. Aber es ist ein schöner Spätsommertag mit angenehmen Temperaturen. Nicht nur ideales Fußballwetter, sondern auch gute Bedingungen für diesen kleinen Spaziergang. Da liegt er dieser Riese, der aussieht wie ein überdimensionales Schlauchboot mitten in einer Mondlandschaft. In der Tat besteht die Außenhaut aus nahezu 3000 Luftkissen. Bei Tage besehen macht das Ganze einen eher unspektakulären Eindruck. Einen Fotoapparat habe ich absichtlich nicht mitgenommen, da die Mitnahme in Fußballstadien der 1. und 2. Bundesliga heutzutage gemäß der Richtlinien der DFL nicht mehr gestattet ist, weil die Rechte für Film- und Bildaufnahmen teuer vergeben werden. Ein Foto-Handy hätte es für ein paar Schnappschüsse sicher auch getan, denn das hätte ich wohl mitnehmen dürfen. Viele Besucher beachten diese Auflagen offenbar nicht, denn es wird draußen überall munter fotografiert. Langsam bewegt sich der Lindwurm von der U-Bahn-Station in Richtung Arena, wir kommen an einem riesigen Busparkplatz und zahlreichen Verkaufsständen für Fan-Artikel vorbei. Sogar die Braunschweiger haben hier einen eigenen Fan-Shop. So etwas habe ich bei Auswärtsspielen noch nie erlebt. Aber wie gesagt, Braunschweig ist, unabhängig davon, in welcher Liga die Eintracht spielt, immer im Fußballfieber, und zur Zeit mal wieder mehr als in den letzten 20 Jahren zuvor.
Die Tore der Arena passieren wir, nachdem wir unsere Eintrittskarte gegen ein Strichcodelesegerät gehalten haben, und müssen uns noch wie auf einem Flughafen einer Personenkontrolle unterziehen, denn bestimmte Dinge dürfen halt nicht mitgebracht werden, u.a. Fotoapparate, jegliche Lebensmittel und Getränke sowie alles, was irgendwie gefährlich ist. Wir gehen eine halbe Runde um die Arena, bis wir unseren Block erreichen. Vorher wollen wir uns noch etwas zu essen und zu trinken kaufen. Eine große Brezel, ein Bier und ein Mineralwasser kosten ca. 8,50€. Zur Bezahlung möge ich meine Geldkarte in ein Lesegerät legen. Meine was? Barzahlung ist in der Allianz-Arena vollständig abgeschafft. Die Verkäuferin erklärt mir, ich müsse erst zu einem der vielen herumstehenden Verkäufer für Geldkarten gehen und mir eine solche kaufen. Was bleibt mir anderes übrig, wenn ich bei diesem warmen Wetter etwas durstig bin? Der Verkäufer erklärt mir, dass ich z.B. eine Karte für 10€ kaufen könne. Wenn dann darauf Geld übrig bliebe, könne ich das beim nächsten Mal wiederverwenden, denn die Karte wäre 2 Jahre gültig. Wenn ich aber sicher wäre, dass ich nie wieder hierher kommen würde (mein T-Shirt kennzeichnet mich als Braunschweiger), könne ich mir das Restguthaben auch an einem Automaten auszahlen lassen. Wer öfter hierher kommt und einmal eine Karte für die Allianz-Arena hat, die allgemein für die Arena, also alle Spiele des FC Bayern, des TSV 1860 oder Länderspiele gilt, kann diese umgekehrt an Automaten mit Geld aufladen. Ich nehme also eine 10€-Karte und bin nun zahlungskräftig, um meinen Einkauf wie geplant vornehmen zu können. Da ich auf weitere Spiele der Eintracht in München spekuliere, lasse ich das Restguthaben stehen.
LosGatos' Freundin sucht noch eine der zahlreichen Toiletten auf, ohne dort anstehen zu müssen. Dann begeben wir uns endlich auf unsere Plätze. Wir sitzen auf bequemen, eher farblosen Plastiksitzen. LosGatos' Freundin hat sich vorsichtshalber ein Sitzkissen mitgebracht. An der Anzeigetafel, wo ein Countdown läuft, sehen wir, dass wir genau eine Stunde zu früh da sind. Somit ist die Arena natürlich erst mäßig gefüllt. Insgesamt passen hier 66.000 sitzende Zuschauer hinein. Stehplätze gibt es offiziell nicht. Alle Plätze sind überdacht. Bei der WM wird man aber gut 6000 Zuschauer weniger hineinlassen. Der Rest ist dann wohl für die Medien aus aller Welt reserviert. Wir sitzen auf mittlerer Höhe auf der Haupttribüne leicht rechts von der Mittellinie. Natürlich haben wir von hier einen prächtigen Blick auf das Spielfeld. Es geht sehr steil hinunter. Das soll so sein, damit jeder Zuschauer, egal wo er sitzt, möglichst nahe am Spielgeschehen ist. Der Steigungswinkel der Ränge (3 Ebenen) beträgt bis zu 34°. Neben normalen Sitzplätzen gibt es auch "Business-Seats" und Logen, wo man wie in einem Wohnzimmer sitzt und sich das Spiel nebenbei auch im Fernsehen ansehen kann. Ich weiß allerdings nicht, was das noch mit Fußballplatz-Atmosphäre zu tun hat. Auch jetzt sehe ich noch, wie viele Zuschauer mit kleinen Digitalkameras Fotos schießen. Offenbar waren die Personenkontrollen nicht übergenau. Auf der Anzeigetafel, an den Banden und auch auf dem Spielfeld in Form einer Plane wird natürlich viel Werbung getrieben. Über die Lautsprecher gibt es musikalische Unterhaltung. Je weiter wir uns dem Spielbeginn nähern, um so lauter wird es, besonders wenn die Fan-Hymnen der Münchner Löwen aus den Lautsprechern dröhnen. Fast ohrenbetäubender Lärm. "Stark wie noch nie, wir sind stark wie noch nie". Stimmt zwar nicht ganz, denn beide Mannschaften haben schon bessere Zeiten gesehen. Denn heute spielt der Deutsche Meister von 1966 gegen den Deutschen Meister von 1967. Aber zumindest die Eintracht spielt derzeit so stark, wie lange nicht mehr. In diesem Löwen-Derby - beide Mannschaften haben den Löwen als Vereinswappen auf der Brust - stehen vielmehr die Münchner Löwen unter Zugzwang. Die Eintracht muss nach dem sehr erfolgreichen Saisonstart hier nicht unbedingt gewinnen, da das Saisonziel "nur" Klassenerhalt heißt, während der TSV 1860, der bereits 2 Heimniederlagen zu beklagen hat, ja unbedingt aufsteigen will. Schon allein, damit Franz Beckenbauer ruhiger schlafen kann.
Das Flutlicht ist natürlich auch längst eingeschaltet und die Ränge haben sich mehr und mehr gefüllt. Ausverkauft wird das Haus trotz Oktoberfest heute nicht sein, aber 40.000 Zuschauer sind auch heute zu Gast, für eine Zweitligapartie durchaus eine stattliche Kulisse. Dabei könnte sich auch ein Franz Beckenbauer - wäre er Präsident bei 1860 statt Aufsichtsratsvorsitzender vom FC Bayern - über die Braunschweiger wirklich nicht beklagen. Wenn 5000 Schlachtenbummler anreisen und dazu beitragen, die Kassen kräftig zu füllen, kann man sie wohl kaum als ungebetene Gäste bezeichnen. Schließlich stellt die Eintracht auch eine Traditionsmannschaft dar. Mannschaften wie die Sportfreunde Siegen, den SC Paderborn oder die LR Ahlen wird man dagegen aus finanzieller Sicht wohl weniger gern hier zu Gast sehen. Die Braunschweiger Anhänger füllen unübersehbar den Gäste-Fanblock, der sich links vom Fußballtor in der Südtribüne befindet. Dazukommen die einzelnen doch zahlreichen Fans wie ich <LosGatos>, die sich für bessere Plätze entschieden haben. Die ganz hartgesottenen Fans finden sich in allen Stadien meist hinter den Toren ein. So ist die gesamte Nordtribüne in weiß-blau gehüllt, den Farben der Gastgeber. Der Stadionsprecher vergisst auch nicht, die Gäste von der Hamburger Straße freundlich zu begrüßen. Ein Grund für mich, vor Rührung den Tränen nah zu sein.
Dann geht es los. Die Eintracht hält trotz dreier verletzungsbedingter Ausfälle gut mit, muss zwar einige bedrohliche Situationen überstehen, hat aber selbst einige gute Möglichkeiten. So geht es mit 0:0 leistungsgerecht in die Pause. In der 2. Halbzeit erhöhen die Münchner Löwen zwar den Druck, doch scheint Braunschweigs überragender Torwart Thorsten Stuckmann ein unüberwindliches Hindernis. Die größte Chance hat jedoch die Eintracht, als Ahmet Kuru Mitte der 2. Halbzeit aus 2 Meter Entfernung am leeren Tor vorbeischießt. Als ich dem Gewinn eines Punktes schon zuversichtlich entgegensehe, fällt 15 Minuten vor Schluss das einzige Tor des Spiels, leider für die falschen Löwen. Die Entstehung des Treffers sehen wir dann nochmals in der Wiederholung auf der Anzeigetafel. Natürlich ist es die einzige Szene des Spiels, die auf der Video-Anzeige wiederholt wird. Wiederholungen strittiger Entscheidungen dürfen nach DFB-Vorgaben (noch) nicht gezeigt werden, da damit die Autorität des Schiedsrichters untergraben werden würde. Ich bin während des Spiel recht aufgebracht, da zwei vermeintlich einwandfreie Treffer der Braunschweiger nicht gegeben werden. In der Fernsehaufzeichnung sehe ich jedoch später zu Hause, dass die beiden Abseits-Entscheidungen des Schiedsrichters richtig waren. Dennoch gehe ich nicht enttäuscht nach Hause, denn wir haben ein schönes Spiel mit einem guten Auftritt der Braunschweiger ohne erkennbaren Klassenunterschied gesehen.
Die Massen, die sich nach dem Spiel Richtung U-Bahn bewegen, sind natürlich konzentrierter als vor dem Spiel. Somit geht es nur langsam voran. Hinter uns liegt die erleuchtete Allianz-Arena, die jetzt abwechselnd in unterschiedlichen Farben strahlt. Zwar passen diese Farben auch zu dem Heimatverein, doch dürften sie eher dem Sponsor und Namensgeber der Arena gewidmet sein: Leuchtendes Weiß, dann Himmelblau. Spielt der FC Bayern, ist aber auch die Farbe Rot im Programm. Über 25.000 Leuchtstoffröhren sorgen für dieses Spektakel. Der Abtransport mit der U-Bahn geht natürlich etwas schleppend voran. Ausreichend viele U-Bahnen fahren jedoch im Abstand weniger Minuten. Sie sind alle wie Sardinenbüchsen prall gefüllt. Am Odeonsplatz haben wir das Schlimmste überstanden.
Auch wenn der Besuch der Allianz-Arena beeindruckend war, werde ich diese Sportstätte niemals lieber besuchen als mein geliebtes Stadion an der Hamburger Straße in Braunschweig. Auch dort denkt man längst darüber nach, auch eine neue Arena zu bauen. Braunschweiger werden es mit einem lachenden, aber auch mit einem weinenden Auge sehen. Denn eine gewohnte und liebgewordene Sportstätte ist für manchen auch ein Stück Zuhause.
Wenn die Eintracht den Klassenerhalt schafft (trotz des verheißungsvollen Starts ist die Saison natürlich noch lang) und die Münchner Löwen nicht aufsteigen sollten, werde ich natürlich auch im nächsten Jahr wieder in der Allianz-Arena sein. Vorausgesetzt, Franz Beckenbauer hat dagegen nichts einzuwenden...
Daten und Fakten: http://www.tsv1860.de/?id=4337
Copyright LosGatos
Erstveröffentlichung 22.10.2005
Veröffentlicht außer bei Ciao derzeit nur noch bei Yopi
| weitere Erfahrungsberichte |
Hier waren echte Fußballgötter am Werk!
Bewertung für Allianz Arena, München von
stefbl
Pro: tolle Architektur, hervorragende Sicht, gute Stimmung, gute Infrastruktur
Kontra: Abtransport der Besucher mit der U-Bahn ---> Chaos!
Ja, ich hab sie gesehen! War drinnen in den heiligen Hallen. Hab ehfürchtig auf den Rängen gesessen, auf den grünen Rasen geschaut, gejubelt und gelacht. Durfte ein bisschen spüren vom Fußballwunder, das sich im Norden von München breit gemacht hat - die ...
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sehr hilfreich
17.06.2005
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Fußball in der Luftkissen-Insurance-Arena!
Bewertung für Allianz Arena, München von
e_keule
Pro: Bewegungsfreiheit, Akustik, ganz gute Stimmung, nette Optik von Innen
Kontra: teure Preise für Essen, Trinken, Parken; Kartensituation; mieser Gästeblock
Was hat man nicht alles in den Medien gehört. Vom "tollsten und modernsten Stadion Europas" war oft die Rede und so war es an der Zeit sich selbst eine Meinung zu bilden und die Allianz-Arena "abzuhaken". Da kam das spielfreie Wochenende von Union ganz gu ...
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sehr hilfreich
29.08.2005
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~~ Mein Stadionbericht No. 2 ~~
Bewertung für Allianz Arena, München von
SexyGirl84
Pro: passen viele leute rein
Kontra: nicht hübsch, man muss viel laufen, FCB-Fans im Gästeblock *hallo?*
...Hallo Leute,
am 25.08.07 bin ich zum ersten Mal mit meinem Hannover 96 Fanclub nach München in die Allianz Arena gefahren. Ich war vor ein paar Jahren schon mal im Olympiastadion, aber halt noch nie in der Arena und auch nicht mit so vielen Leuten. Wie ...
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sehr hilfreich
14.09.2007
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Das größte Schlauchboot der Welt
Bewertung für Allianz Arena, München von
Hajott
Pro: Tolles Ambiente, tolle Stimmung, faire Preise
Kontra: An wenigen Stellen schlechte Sicht, "Verpflegungssituation" (siehe Bericht)
Das heutige Auswärtsspiel "meines" KSC bei den Münchener "Löwen" führte Mel und mich nach München in die Allianz-Arena. Noch mit ganz frischen Eindrücken entsteht dieser Bericht unmittelbar nach der Rückkehr ins Hotel.
Zunächst ein paar Fakten:
****** ...
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sehr hilfreich
22.04.2006
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LITTLEN IN DER ALLIANZ ARENA
Bewertung für Allianz Arena, München von
littlen
Pro: schönes Stadium
Kontra: Parkhaus, Arenacard
Normalerweise gehe ich äußerst ungern in Fußballstadien, hauptsächlich weil ich es nicht einsehe Geld auszugeben um anschließend einen müden Kick hochbezahlter Fußballer zu sehen. Bisher hatte ich immer dementsprechendes Glück.
Oft fragen mich meine Ku ...
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sehr hilfreich
29.10.2006
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