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Erfahrungsbericht von Eminencia über Allied Telesis AT AR215 Version 2 24.05.2008
Produktbewertung des Autors:
Benutzerfreundlichkeit
gut
Treiber
stabil
Treiber-Update
fehlt
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
gut
Software-Ausstattung
mäßig
Pro:
robust und klein; komfortabel; schnell
Kontra:
manchmal kleinere Probleme (s . T . )
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Erfahrungsbericht zu:
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AT AR-215, V.2 (Allied Telesis)
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"Seit 6 Jahren: Reinstecken und los!"
Als ich das erste Mal online ging, schrieb man das Jahr 1998. Damals gurkte ich noch mit einem lahmen 56K-Modem durch die (seinerzeit noch nicht allzu rasanten) Weiten des Webs. Nach und nach wurde das Internet vielfältiger und bunter, schöner und unterhaltsamer, und eben auch anspruchsvoller und komplexer. Es musste also etwas Schnelleres her. Zunächst griff ich zu den Vorzügen einer ISDN-Leitung. Immerhin gab mir diese etwa den doppelten Speed und brachte mir auch viel mehr Stabilität und weniger Verbindungsabbrüche als die analoge Modemleitung. Doch auch die ISDN-Sache war irgendwann Geschichte. Ein Schlagwort zierte in jener Zeit alle Technikzeitschriften: DSL. Na ja, vielleicht nannte man es damals auch noch ADSL. Jedenfalls war es das, wovon die Surferherzen träumten. So auch meins. Und deshalb musste ein solcher Anschluss auch bei mir her. Ich denke, es war 2002, als ich mich endlich zum Neuanschluss überwinden konnte - denn: Schiss hatte ich ja schon irgendwie. Man las seinerzeit immer wieder von komplizierten Karten, die man in den PC einbauen musste. So etwas war nichts für mich - von so etwas hatte ich null Ahnung!
Es musste also etwas anderes, etwas Einfacheres, her. Glücklicherweise lieferte der Anbieter meiner Wahl damals auch gleich ein DSL-Modem mit. Wenn ich mich recht erinnere, konnte man zwischen einer Einbaukarte (*grusel*) und einem USB-Modem (juhuu!) auswählen.
Letzteres war absolut mein Ding!
Und so ergab es sich, dass ich Besitzerin des USB-DSL-Modems "AT AR-215" wurde…
… und es bis heute bin.
Ja, ganz recht gelesen. Das Modem hat bis zum heutigen Tag überlebt, hat alle Ups and Downs meiner Rechner miterlebt, ist durch fünf Umzüge mitgegangen und lag für drei Monate auch mal nur brach irgendwo in einem vollgeschmissenen Umzugskarton herum (weil zwischendurch einfach keine Motivation für einen DSL-Neuanschluss mehr da war - aber das sind andere, privatere, schwärzere Kapitel meines Lebens…).
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- WAS ES DAMALS KOSTETE
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habe ich ehrlich gesagt gar nicht mehr ganz klar vor Augen.
Hm, ich meine mich zu erinnern, dass mir der Provider genau 29 EUR dafür berechnet hat.
Ich habe mal ein wenig rumgesurft und habe gesehen, dass es heutzutage gebraucht für ca. 10 EUR und als Neuware für 15 EUR zu haben ist. Das bedeutet für mich: Wenn mein Exemplar, meinen eigentlichen Erwartungen zum Trotz, doch noch kaputt gehen sollte, werde ich mich womöglich noch einmal dieses Produktes bedienen (vielleicht aber auch nicht - und stattdessen gleich zu einer All-In-One Wireless-Lösung greifen, mal schauen, wie sich meine zukünftige Finanzlage entwickeln woird).
Jedenfalls erreichte mich das Modem damals in einer stabilen
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- VERPACKUNG.
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Diese war von weißer Grundierung mit grünen Verzierungen und dem Logo des Herstellers Allied Telesis. Innen war alles gut ausgepolstert. Das Modem selbst lag in der Packung, daneben noch ein mehrsprachiges Nutzerhandbuch, eine Kurzanleitung, ein USB- und ein DSL-Kabel.
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- DAS MODEM
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selbst verfügt auf den ersten Blick über ein absolut unspektakuläres Aussehen:
Es ist mausgrau und damit total unscheinbar. Seine kastenartige, rechteckige Form erinnert ein wenig an nostalgische Brotkästen wie den C 64 (welcher natürlich vielfach grööößer war), aber andererseits ist es äußert kompakt mit gut zu verstauenden Maßen von 84 x 24 x 120 mm und einem Gewicht von gerade einmal 150 g.
Es ist auch nicht so, dass es sich bei dem Modem um irgendein rückständiges Gerät ohne Anzeigen handeln würde. Nein nein, drei Leuchten, direkt on top des Modems, zeigen an, ob es a) am Strom ist, b) eine ADSL-Leitung besteht und c) Daten transferiert werden.
Möchte man das Modem direkt auf den Boden oder eine empfindliche Unterlage stellen, so kann man dies auch tun. Unterhalb des Geräts befinden sich nämlich gummierte Füßchen - es kann also nichts verkratzt oder übermäßig erwärmt werden.
Hinten am Modem befinden sich die Kabeleingänge, also der USB-Ausgang und der Anschluss für das DSL-Kabel. Ich habe übrigens in anderen Berichten über dieses Modem gelesen, dass man festgestellt habe, die Kabel seien zu kurz bemessen und müssten durch längere ersetzt werden. Dies kann ich in meinem Fall jedoch nicht bestätigen. Ich habe ein 2 Meter langes DSL-Kabel und ein 1,5 Meter langes USB-Kabel und komme damit sehr gut zurecht - obwohl ich das Modem mittlerweile gar nicht mehr konventionell an einem Schreibtisch an statischen Geräten betreibe, aber dazu später mehr.
Zunächst einmal ein paar Worte zur
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- INSTALLATION
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des Modems:
Dem Modem anbei liegt eine Installations-CD. Es ist gut, dass es sich hierbei um ein Medium mit konventionellen Maßen und nicht um eine Mini-CD handelt. Ich hatte bei irgendeinem Gerät mal eine Mini-CD als Installations-Datenträger und konnte diese nicht in meinem Laptop mit Einzugslaufwerk nutzen… Beim AT AR-215 gibt es dieses Problem jedenfalls nicht.
Überhaupt ergeben sich während der Installation der Treiber keine Schwierigkeiten. Ich bin bei meinen bisherigen Rechnern immer wie folgt vorgegangen:
Zunächst habe ich das Modem an den USB-Port angeschlossen und die Meldung von Windows abgewartet. Hier wurde mir dann jedes Mal der Fund eines Neugerätes angezeigt und darum gebeten, dass ich die Treiber aufspiele. Die Installations-CD im Schacht hat dann ihr übriges dazu beigetragen.
Hierbei ist es etwas nervig, dass man die Treiber nicht mal eben aufspielen und lossurfen kann. Man muss zunächst einmal den Treiber installieren und dann rebooten. Dann sieht es zwar erst so aus, als sei man nun endlich startbereit, aber Pustekuchen - es ist danach noch ein Neustart erforderlich.
Aber nun gut, Neustarts schleifen vielleicht die Festplatte ein wenig ab, tun sonst aber keinem weh. Allerdings halten sie etwas auf. Wer meint, man könnte die Wartezeit damit verkürzen, sich zu überlegen, wie man nach dem abschließenden Neustart mit dem AT AR-215 eine DFÜ-Verbindung erstellt, der liegt falsch - denn die Software regelt dies. Man muss lediglich seine Providerdaten eintippen - die Software formt das Ganze dann zu einer DFÜ-Verbindung um. Dabei steht es einem frei, ob man sein Passwort dauerhaft speichern oder aber jedes Mal neu eingeben will. Ich habe mich für die einfachere Variante entschieden.
Wenn man dann ins Internet gehen will, geht man quasi genau so wie bei der Einwahl mit einem Analogmodem vor - man klickt auf das DFÜ-Verbindungssymbol und lässt sich verbinden.
funktioniert in der Regel sehr schnell und sauber.
Allerdings muss ich sagen, dass es von Computer zu Computer und Anbieter zu Anbieter verschieden sein kann. Ich hatte schon Provider, die ihre Line anscheinend alle paar Tage geupdatet haben - und so kam es dann zu wiederholten Einwahlschwierigkeiten, zumindest zeitweilig. Dass diese aber nicht dem Modem zuzuschreiben sind, hat mir selbiges ja oft genug durch Stabilität demonstriert.
Wer Angst hat, dass das Modem wegen des Anschluss via USB-Connection lahm übertragen würde, sollte sich beruhigen: Immerhin bietet es 1 Mbps Upstream und 8 Mbps Downstream. Okay, okay, mittlerweile gibt es DSL-Varianten, welche diese Grenzen knacken (könnten - wären sie denn auch wirklich so schnell, wie die Provider es immer suggerierten). Aber alles in allem reicht die Geschwindigkeitsübertragung des Modems absolut aus. Da tut auch die lahme USB 1.1-Anschlussvariante dem schnellen Speed keinen wirklichen Abbruch. - Also mir genügt es wirklich völlig. Trailer kann ich gucken, beispielsweise auch verpasste Folgen von Kochsendungen, etc. Und auch Dateiendownloads funktionieren in rasanter Zeit - ich sehe diesbezüglich echt keine Nachteile.
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- SECHS JAHRE NUTZUNG
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sahen generell positiv aus.
Ich schlüssle die Nutzung mal wegen der besseren Übersichtlichkeit auf meine drei verschiedenen Systeme auf:
- 1 Jahr Dektop-PC:
Zuerst betrieb ich das Modem an einem stinknormalen PC, also einem stationären Tower-PC, keinem Laptop. Dieser war noch von sehr niedriger Leistungsfähigkeit. Es handelte sich gerade mal um einen Celeron-PC mit kaum nennenswertem Arbeitsspeicher-RAM und zu allem Überfluss auch noch mit dem recht statisch wirkenden Windows 98 (SE).
Das Modem hatte sich gut mit diesem System verstanden, wenngleich das Surfen aufgrund der minderwertigen Ressourcen des PCs von Haus aus etwas dahineierte. Abstürze, etc. hatte ich wegen des Modems jedenfalls keine.
- 4 Jahre Laptop 1:
Dann wechselte ich zu einem Laptop, weil der vorgenannte PC einfach zu lahm wurde und ich außerdem dem wesentlich bunteren und aufregenderen Windows XP zugeneigt war.
Ich muss vorausschicken, dass ich auch diesen Laptop die meiste Zeit vorwiegend als Stand-Variante genutzt habe, also quasi als Dektop-PC-Ersatz. Mitgenommen habe ich ihn nie und für den Schoß war er einfach zu schwer. Er stand also die meiste Zeit auf dem Schreibtisch und ich nutzte deshalb stets dieselbe Buchse für das AT AR-215.
Die Installation der Treiber lief wie beim vorigen PC ohne nennenswerte Schwierigkeiten ab. Und auch sonst verrichtete das Modem seinen Dienst ohne größere Pannen.
Stutzig wurde ich allerdings, als ich irgendwann einmal einen anderen USB-Port dafür verwenden wollte. Da fand der Laptop es nicht mehr - und ich war drauf und dran neu zu installieren. Dann fiel mir ein, dass ich vielleicht ursprünglich einen anderen Port ausgewählt hatte und steckte um, und siehe da, das war das Problem gewesen.
Allerdings nervte es mich mit zunehmendem Zeitenlauf schon etwas, dass man für das Modem anscheinend nur ein und dieselbe Buchse verwenden durfte und ich beschloss, es doch in eine andere USB-Buchse zu stecken und führte die Installationsroutine auch dafür aus. Dies machte mir keine Schwierigkeiten. Außer den lästigen beiden Reboots geschah nichts Negatives - danach konnte ich auch den zweiten USB-Port des Laptops für das Modem nutzen.
Ich muss an dieser Stelle dazusagen, dass ich damals niemals Gebrauch von Optionen wie dem "Ruhezustand" oder aber dem "Standby"-Modus gemacht habe. Ich fuhr also nach jeder Sitzung ordnungsgemäß den Computer runter und fuhr ihn danach wieder hoch. Warum ich dies so betone, folgt gleich.
- 2 Jahre Laptop 2:
Ich wechselte im Laufe der Zeit nochmals den Computer bzw. den Laptop. Ich tat dies, weil mir der alte Laptop einfach zu schwer und klobig war. Zwar hatte der alte bereits über einen ziemlich schnellen Prozessors und ordentlich viel Arbeitsspeicher verfügt, aber tendierte ich einfach zu einem Laptop, den ich auch mal ohne schmerzende Druckstellen mehrere Stunden auf meinen Beinen lassen und nach Herzenslust daran herumklimpern konnte. Im Endeffekt legte ich mir ein Modell zu, das sowohl einen abgespeckten Prozessor als auch nur die Hälfte des zuvor genutzten Arbeitsspeichers hatte. Egal. Jedenfalls schloss ich das USB-DSL-Modem auch an diesen Laptop an und installierte den Treiber gleich im Vorfeld so, dass ich alle drei USB-Eingänge als Anschlussbuchsen nutzen konnte. Ich meine mich erinnern zu können, dass das Modem diesmal nicht für jede USB-Buchse mehrfaches Rauf- und Runtergefahre benötigte - ein Verdienst des neu-Service-bepackten Windows? Was weiß ich, ich freute mich jedenfalls!
Generell klappte auch hier alles wunderbar. Allerdings doch nicht immer.
Während meiner stundenlangen ,Surforgien' muss ich doch so manches Mal einen Verbindungsabbruch feststellen. Die Ursachen hierfür liegen leider nicht auf der Hand. Einerseits könnten meine Surfbars, die ich eigentlich immer mitlaufen lasse, die Schuld daran tragen, andererseits könnte es sein, dass das Modem derart viel Saft saugt, dass es den USB-Port überlastet und sich damit selbst sekundenlang schlafen schickt. (Denn: Ich habe in anderen Berichten gelesen, dass dieses Modem recht viel Spannung hat, genau soviel wie ein einziger USB-Port gerade noch bereitstellen kann. Man solle das Modem also auf keinen Fall an einem USB-Hub anschließen. Dies widerspricht allerdings einem anderen Bericht, in welchem der Nutzer das Modem durchaus an einem Hub betrieben hatte und dabei keinerlei Probleme auftraten.) Im Grunde könnte es auch einfach sein, dass mein Uralt-USB-Kabel einfach einen Schaden hat und ausgetauscht werden muss. Ich habe auch zwischenzeitlich schon ein anderes bestellt und gewechselt. Dieses war leider bereits nach drei Tagen total kaputt, sodass ich dann doch wieder das alte eingestöpselt habe. Leider musste ich auch feststellen, dass die USB-Kabel von heutzutage sehr dicke ,Köpfe' haben. Meine USB-Ports ,schlucken' diese kaum. Ich habe dann immer das Gefühl, dass die Dinger nicht ganz ,drin' sind.
Auch habe ich ein Problem festgestellt, wenn man tatsächlich mal den Standby- oder den Ruhemodus von Windows nutzen will. Diese äußern sich bzgl. der letzteren Option insofern, als dass man den Computer durchaus in den Ruhemodus ,fahren' kann - er ,erwacht' danach aber nicht mehr auf dem zuletzt abgespeicherten Stand, sondern zeigt eine Fehlermeldung an und muss danach komplett neu starten. Dies liegt auf jeden Fall am Modem. Ohne funktioniert das Versetzen in den Ruhestand immer tadellos. Mit Modem funktioniert es NIE. Auch für den Standby-Modus ist dieses Modem nicht unbedingt geschaffen. Da es sich beim Standby wohl auch ausschaltet, muss es sich beim Wiederanschalten erst einmal wieder neu initialisieren, was teilweise nicht richtig funktioniert hat, so dass ich dann manchmal (! - nicht immer) erst einmal stundenlang ohne Internetverbindung dastand, weil ich es einfach nicht mehr in Gang bekam. Auch ein einfacher Reboot hat dann nichts gebracht. Schlussendlich half irgendwann gar nichts mehr - ich musste die Treiber runterwerfen und wieder neu installieren. Ein anderes Mal klappte es etwas einfacher: Alle Kabel raus, eine Viertelstunde warten, danach wieder rein - dann ging es. Wenn so etwas passiert, bin ich aber nach wie vor stets einer Ohnmacht nah, weil es für mich diesbezüglich einfach kein Patentrezept gibt. Es KANN schon wieder dadurch gut sein, dass ich das Modem an einem anderen USB-Port einstecke - muss es aber nicht.
Blöd ist auch, dass die Software keine automatische Treiberaktualisierungsfunktion bietet (zumindest ist mir eine solche nicht untergekommen). So hänge ich immer noch mit der 2002-Treibersoftware herum, die mittlerweile bestimmt total out ist. Ich las in einem anderen Bericht, dass AT neue Treibersoftware auf seiner Website anbietet. Aber zum einen bin ich zu faul, gezielt danach zu suchen und zum anderen bange ich eventuellen Schwierigkeiten entgegen. Alleine die Vorstellung, dass mir neue Treiber möglicherweise den totalen Supergau bescheren und ich dann gar nicht mehr surfen kann, hält mich von einer manuellen Aktualisierung ab.
Dumm ist auch, dass dieses Modem anscheinend weder mit AMD-Prozessoren noch mit Linux-Betriebssystemen auskommt. Ersteres tangiert mich (erst einmal) nicht, da ich bisher immer das Glück (?) hatte, an Intel-Prozessoren zu gelangen. Letzteres ist aber ärgerlich, da ich eigentlich vorhatte, irgendwann einmal einen EeePC oder etwas ähnliches Kleines dazu zu erwerben, um ein Maximum an Mobilität und Komfort zu haben. Da die kleinen Subs aber meist mit Linux ausgeliefert werden und ich dieses auch endlich einmal ausprobieren und drauflassen - aber eben auch ins Net gehen - wollte überlege ich, ob eine solche Anschaffung überhaupt Sinn macht, solange ich dieses Modem noch nutzen möchte.
Alles in allem gab es also auch ein paar ,Tiefen' mit dem AT AR-215. Wenn man aber bedenkt, dass ich das Modem schon satte 6 ¼ Jahre nutze, fällt deren Relevanz etwas nach hinten. Ich würde einfach sagen, dass ich die Stärken und den Komfort des Geräts zu schätzen gelernt habe - und sie eigentlich gar nicht mehr missen möchte. Wenn ich heutzutage online gehe, dann kann es zwar passieren, dass ich einen Verbindungsabbruch habe, doch weiß ich, dass die Einwahl danach auf jeden Fall funktioniert, wenn ich nach diesem das USB-Kabel in einen anderen Port stecke. Auch weiß ich mittlerweile, dass ich Sachen wie das Fahren in den Ruhezustand oder Standby-Modus bei eingestecktem Modem unterlassen sollte. Das alles hat sich eingespielt - und belastet absolut nicht.
Also,
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- MEIN FAZIT
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lautet trotz weniger unübersehbarer Schwächen, dass es sich bei dem AT AR-215 um ein sehr robustes, äußerst funktionelles Gerät handelt, das mir nun schon seit über sechs Jahren seinen Dienst leistet und welches ich hoffentlich noch lange nutzen kann. Für Techniktaugenichtse und alle, die es bequem und haltbar lieben, ist dieses Modem (noch immer) empfehlenswert.