rodericks Zugang ins WWW
18.12.2003
Pro:
sehr leicht zu handhaben, gibt´s gratis zum Internetzugang dazu
Kontra:
Linux - Nutzbarkeit, fixer USB - Port benötigt
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Benutzerfreundlichkeit
Treiber
Treiber-Update
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
Software-Ausstattung
 roderick
Über sich:
..be there: www.verstand-in-gefahr.de.. ..my private site: www.gaessner.net.. ..www.wrestlingblog.de...
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Wie man offensichtlich an der Tatsache, dass ich hier bei ciao.com relativ regelmäßig bin, sieht man ja, dass ich Besitzer eines Gerätes bin, welches mir erlaubt, ins Internet zu gehen. Ich verfüge über einen DSL-Anschluss und nutze daher ein DSL-Modem. Da ich zumeist das Notebook gebrauche, um in die Weiten des WeltWeiten Wahnsinns einzudringen, handelt es sich um ein USB-DSL-Modem, welches extern ist und auf den schönen Namen AT-AR215 hört. Darüber möchte ich heute berichten. ~~ Wie kommt man an dieses Modem? ~~
Ich kam relativ leicht und günstig an dieses Modem. Nachdem ich lange Tarife und Bedingungen studiert habe, entschloss ich mich vor ca. einem Jahr mit 1&1 ins Internet zu gehen. Da hatte ich zur Auswahl das hier besprochene AT-AR215 als Modem zu nutzen oder ein anderes Gerät, für welches ich aber ca. 80.- € zuzahlen sollte. Da mich das AT-AR215 nichts kosten sollte, nahm ich es. ~~ Verpackung & Aussehen ~~
Geliefert wurde das Modem in einem 24,5 cm breiten, 6,5 cm hohen und 15,5 cm tiefen Karton, in dem sich neben dem Modem eine CD mit Treibern, ein knappes, aber ausreichendes Installationshandbuch, ein 2m langes ADSL-Kabel, welches das Modem mit der DSL-Buchse am Telefonanschluss verbindet sowie ein 1,3 m langes USB-Kabel zum Anschluss des Modems an den Computer. Das Modem selbst ist, wie man dem oben zu sehenden Bild entnehmen kann, mausgrau. Es misst 12 cm in der Länge, 8,4 cm in der Breite und 2,4 cm in der Höhe. Hinten befinden sich die nicht verwechselbaren Anschlüsse für USB und DSL, vorne sind drei Leuchte, deren Bedeutung ich kurz erläutern möchte. Links ist die Power-Leuchte, die anzeigt, ob das Modem Strom über das USB-Kabel bekommt. Ohne Strom, kein Surfen. Logisch, oder? In der Mitte befindet sich eine Leuchte, die aussagt, ob DSL vorhanden ist. Ohne DSL wird es halt auch nix mit dem Surfen. Und rechts ist eine Leuchte, die anzeigt, ob das Modem gerade aktiv ist, sprich: Werden Daten empfangen oder gesandt? ~~ Installation ~~
Hat man das Modem physikalisch richtig in Betrieb genommen, sprich, alle Kabel richtig verbunden, schaltet man den PC an und schiebt die Installations-CD ins Laufwerk. Im Rahmen der Installation der Software werden dem User die Zugangsdaten seines Providers abgefragt und gleich für die Zugangssoftware bereitgestellt. Da die ganze Installation einfach und selbsterklärend ist, sollte damit wirklich niemand ein Problem haben. ~~ Die Nutzung ~~
Nach der Installation hat man (zumindest ich) auf dem Desktop ein Symbol, welches mit „Verbindung zu AT-AR215“ unterschrieben ist. Drückt man darauf, öffnet sich die Zugangssoftware, in der LogIn-Name und Passwort mit den Daten, die bei der Installation abgefragt wurden, gefüllt. Mit einem Knopfdruck auf „Verbinden“ kommt man, sofern der Provider es zulässt, ins Internet. Während des Betriebs liefert der Doppelklick auf das Icon ein kleines Fenster, dem man seine Online-Zeit in der aktuellen Sitzung sowie die Menge der ausgetauschten Daten entnehmen kann. Ein Klick auf den Button „Trennen“ tut genau das, er sorgt für die Trennung des PCs vom Internet. Kurzum, die Nutzung ist eigentlich idiotensicher und komfortabel einfach. ~~ rodericks Erfahrungen im Betrieb ~~
Ich nutze auf meinem Notebook hauptsächlich Windows XP, da gab es bisher keinerlei Probleme mit dem Modem an sich. Etwas verwunderlich fand lediglich die Tatsache, dass ich bei Wechsel des USB-Ports, in dem das Verbindungskabel zum Modem steckt, dieses neu installieren sollte. Damit wäre der Sinn und Zweck von Plug-and-Play natürlich etwas ad absurdum geführt, wenn ich immer genau darauf achten muss, welchen USB-Port ich nun nutze. Das gibt freilich etwas Abzüge beim Komfort im Umgang. Ansonsten kann ich mich über den Betrieb nicht beschweren. Das Gerät läuft zwar „nur“ über USB1.1, was nur bis zu 1,5 MBit Datenaustausch ermöglicht, aber da die normalen DSL-Anschlüsse im besten Fall nur halb so schnell Daten herumschaufeln, ist das sicherlich kein Nachteil. Etwas ärgerlicher ist es, wenn man sich mit Linux an das Gerät herantraut. Ich habe vor kurzem SuSE Linux 9.0 auf mein Notebook installiert und wollte nun gerne auch damit über das AT-AR215 surfen, doch dort wird es lediglich als normales Modem erkannt und nicht als DSL-Modem. Das ist insofern ärgerlich, dass ich nun auch keine DSL-Einwahl machen kann, womit es wertlos für Linux-User ist. Auch auf der Website des Herstellers (alliedtelesyn.com) findet man keine Linux-Treiber. Ein Blick ins Handbuch sagt uns dann, dass nur Windows-Betriebssysteme unterstützt werden. Naja, schade eigentlich. Linux-User seien hiermit auf diesen Nachteil hingewiesen. ~~ Fazit ~~
Ich bin an sich sehr zufrieden mit meinem AT-AR215. Dass ich es unter Linux nicht zum Laufen bekomme, ist zwar nicht so schön, aber nicht ganz so schlimm. Schlimmer ist das schon die Unflexibilität bei der Auswahl des genutzten USB-Ports, weshalb ich einen Stern bei der Wertung abziehe. Verbleiben also vier von fünf Sternen und eine Empfehlung. Wer einen Internetzugang über DSL bestellt und ein externes Modem haben möchte, dem sei das AT-AR215 ans Herz gelegt. Einschränkungen dazu entnehme man dem Bericht. Es surft fröhlich weiter, euer roderick
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26.10.2005 18:01
Schöner Bericht. AT-Geräte sind ansich sehr preisgünstig. In meinem alten Studentenwohnheim sind alle aktiven Geräte (Switches und Hubs) von AT. Cisco oder so konnten wir uns nicht leisten. Wir sind aber ansich zufrieden gewesen. Jetzt nutze ich aber DSL über Kabel mit DSL-Modem von Motorola. Das Installieren von dem Teil dauerte ne halbe Ewigkeit :-(. Grüße, Ivy
20.11.2004 11:59
Wenn du einen brauchbaren Linuxtreiber dafuer hast, waere ich dir sehr verbunden, wenn du mir bescheid sagen wuerdest.
09.02.2004 22:52
Hat teilw.auch seine Mucken, das Ext.Modem 215, mußte schon 3x neu installiert werden, liegt aber auch an 1und1 mit der ellenlangen Individual-Kennung und erstzugestandenem ebenfalls 10-12stelligen Paßwort-PW. Mein neues verkürztes PW mit nur 6 Zeichen wird wohl angenommen und schaltet durch, angezeigt wird jedoch bei "Einstellungen" immer noch das alte ! Übrigens USB-Anbindung läuft bei mir über 4fach-Hub, der mit ca. 4m-Kabel PC-angeschlossen ist. Fehlten i.Bericht noch DSL-1500KB-Erfahrungen (?), aber das kostet (monatlich) noch mehr als der 928KB-Standard!!--Ansonsten ist Bericht aufschlußreich, auch die Linux-Geschichte. mfg, SB