Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Lecker, günstig, veilseitig verwendbar, Bio |
| Kontra: |
Für manche viellleicht etwas zu süß und fruchtig |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Kaufort, Preis und Kaufmotivation:
Am Mittwoch habe ich den Abend allein verbracht.
Ich wollte es mir schön gemütlich machen und zwischendrin ein Essen zubereiten, das lecker schmeckt und schnell zu zubereiten ist.
Nudeln mit Tomatensoße sollte es geben.
Dafür habe ich mir im Alnatura ein 350 ml Glas der „Alnatura Tomaten Sauce Kräuter“ für 1,95 Euro gekauft.
Der Hersteller:
In den 80er Jahren gab es Alnatura Produkte nur bei DM und Tegut.
Jahre später gab es dann die ersten Alnatura- Märkte in Deutschland.
Herr Götz Rehn ist der Vorsitzende des Biounternehmens.
Er verfolgt eine einzigartige Unternehmensphilosophie:
Alnatura fördert den biologischen Landbau und bietet Bio- und Naturprodukte (Soßen, Aufstriche, Tees, Getreide, Milchprodukte und vieles mehr) sowie Dientsleistungen an, die sich an den Bedürfnissen der Kunden orientieren.
Sehr wichtig ist das ganzheitliche Denken, kundenorientiertes Handeln sowie Selbstverantwortung und das spürt man auch, wenn man eine Alnatura Filiale betritt.
Sinngemäß nach eigenen Kenntnissen und aus www.alnatura.de
Herstelleradresse:
Alnatura GmbH
D-64404 Bickenbach
Das Design der Alnatura Tomaten Sauce Kräuter:
Die „Alnatura Tomaten Sauce Kräuter“ ist in einem durchsichtigem Einmachglas mit rotem Metalldeckel.
Um das Glas herum befindet sich ein grün-orange-gelb bedrucktes Etikett mit vielen nützlichen Infos, wie die Zutaten, eine Nährwertangabe, Hinweise zu Zubereitung und Haltbarkeit und natürlich die Herstelleradresse.
Auf dem Etikett ist wie bei der „Tomatensoße Ricotta“ von Alnatura ein mit reifen Tomaten gefüllter Korb vor dem Hintergrund eines toskanischen Hauses und Pinienbäumen zu sehen.
Dazwischen befindet sich das Firmenlogo, der Produktname und der Hinweis „aromatisch-würzig“).
Rechts davon sieht man frische Kräuter (Basilikum, Petersilie etc.), eine Stange Lauch, eine rote Zwiebel und eine Knoblauchzehe.
Natürlich fehlt auch auf diesem Alnatura Produkt das sechseckige Bio-Siegel mit dem Hinweis: „Ohne Gentechnik weil Bio. Von unabhängigen Experten regelmäßig geprüft“ auf dem Etikett nicht.
Siehe Foto unten.
Die Zutaten:
Ein Glas Alnatura Tomaten Sauce Kräuter enthält folgende Zutaten:
Tomatenmark* (65 %), Zwiebeln*, Apfeldicksaft*, Sonnenblumenöl*, Maissirup*, Reissirup*, Meersalz, Branntweinessig*, Maisstärke*, Knoblauch*, Basilikum*, Thymian*, Pfeffer*, Karotten*, Pastinaken*, Sellerie*, Curcuma*, Ingwer*, Petersilie*, Lauch*, Lorbeerblätter*, Muskat*, Liebstöckel*
*Aus ökologischer LandwirtschaftHinweis für Allergiker: Enthält Sellerie!Wow, so viele Zutaten habe ich für eine selbstgekochte Tomatensoße nie verwendet und Pastinaken habe ich bisher nur für ein Dessert genutzt!
Nährwertangaben:
Die durchschnittlichen Nährwerte pro hundert Gramm Soße sind:
Brennwert 466 KJ (112 kcal)
Eiweiß 1,9g
Kohlenhydrate 13,0g
Fett 4,9g
Die Zubereitung und Herstellerhinweise:
Die Zubereitung laut Hersteller:„Alnatura Tomaten Sauce Kräuter im Topf kurz erhitzen (nicht kochen).
Nach Belieben mit weiteren Zutaten frisch zubereiten“.
Laut dem Hersteller sollte man die Soße nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und schnell verbrauchen.
Ich empfehle, damit nicht länger als maximal zwei Tage zu warten, da die Soße sonst kippt.
Meine Zubereitungshinweise findet ihr unter „Mein Fazit“.
Der Geschmacks-und Geruchstest:
Ich koche mir eine ordentliche Portion Spaghetti, tropfe sie in einem Nudelsieb ab und halte sie im Topf warm.
Ich öffne das Schraubdeckelglas mit der Soße und rieche einen würzigen Tomatenduft.
Die Soße riecht nach Kräutern und Gemüse und ich bin gespannt darauf, wie sie schmeckt.
Daher erwärme ich etwas „Alnatura Tomaten Sauce Kräuter“ in einem kleinen Topf.
Die Soße sieht wie eine typische Tomatensoße aus und feingehackte Kräuter sind deutlich zu erkennen.
Von der Konsistenz her ist die Soße ziemlich dickflüssig und sämig, daher gebe ich etwas Wasser hinzu.Ich richte die Spaghetti in einem Teller an und gebe etwas Parmesankäse und Emmentaler darüber, weil bei mir Käse bei Pastagerichten einfach sein muss.
Nun gieße ich die erwärmte Tomatensoße darüber, garniere das Ganze mit zwei frischen Basilikumblättern und nehme eine Gabel voll Nudeln mit Soße in den Mund.
Nach genüsslichem Kauen greife ich zu getrocknetem Organo und etwas Pfeffer, weil die Soße für meinen Geschmack etwas zu fruchtig und süß schmeckt.
Nach ein einhalb Tellern Spaghetti mit Soße bin ich gesättigt und stelle die übriggebliebene Soße in den Kühlschrank.
Diese werde ich morgen mit mediterranem Gemüse und etwas Feta genießen.
Der Vergleich mit ähnlichen Soßen:
Eine ähnliche Soße habe ich schon ein Mal von Rewe Bio gegessen und muss sagen, dass sie sogar recht ähnlich schmeckt.
Aber die „Alnatura Tomaten Sauce Kräuter“ enthält auf jeden Fall hochwertige Zutaten und ist aus dieser Hinsicht weitaus besser als so manche konventionelle Tomatensoße.
Besonders deshalb, weil sie ohne Geschmacksverstärker, Aromen und andere Zusätze auskommt, greife ich gerne auf sie zurück.
Mein Fazit:
Die Alnatura Tomaten Sauce Ricotta schmeckt mir ehrlich gesagt besser als diese hier.
Jedoch gefällt mir die eigenwillige Note dieser Soße auch sehr.
Die Alnatura Tomaten Sauce Kräuter schmeckt würzig und angenehm fruchtig.
Für meinen Geschmack ist sie sogar etwas süß geraten, aber das kann man durch die Zugabe von Oregano oder Kräutern der Provence ändern.
Die Preis-Leistung stimmt. 1,95 Euro für 350 ml Soße mit Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft und ohne Zusatzstoffe finde ich angemessen.
Von der Menge her reicht mir ein Glas der Soße mindestens für zwei Mal Nudelgenuss!
Die Soße ist ideal für die schnelle Küche und bietet sehr viele Variationen!
Sie passt gut zu Nudeln und Gnocchi.
Man kann sie laut Hersteller aber auch für den Pizzabelag, für Tomatensuppen oder als Gulaschwürze verwenden.
Wer es sämiger oder kalorienreicher mag, kann die Soße mit Ricotta, Sahne oder Creme Fraiche anreichern.
Ich selbst gebe etwas mediterranes Gemüse wie Zucchini, Auberginen zu oder nach Lust und Laune auch mal Karotten oder Mais.
Sicher fallen euch noch mehr Verwendungsmöglichkeiten ein!
Viel Spaß beim Lesen, Bewerten und Kommentieren wünscht Aletheia!