Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Cremig, Preis ok |
| Kontra: |
keine Würze |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Alpenmark – Käse für den Ofen – Würzig
Hallo liebe Leser,
drei mal Ofenkäse bietet Aldi an und dreimal Ofenkäse durfte ich Kosten. Der letzte seiner Art soll würzig sein. Die Kräuter hatten mich schon enttäuscht, ähnelten im Geschmack dem Milden und heute schauen wir uns mal an, was mich hier erwartet hatte.
Dieses Mal hatte ich noch einen Mitwisser für das Geschehen, da wir uns zwei Stück für meine Frau und mich in den Ofen geschoben hatten.
Das Produkt / Preis / Woher
Auch dieses mal ist wieder eine Holzschachtel dabei, in die der Käse haargenau eingepasst ist und somit problemlos und ohne Aufwand zubereitet werden kann. Am Ende habt Ihr ein kleines Fondue, wo Ihr Euer Brot eintunken könnt. Es handelt sich um einen deutschen Weichkäse, Doppelrahmstufe.
Der Käse selbst ist in Folie gewickelt, die widerrum in einer kleinen runden Holzschachtel untergebracht ist. Beides Zusammen ist mit einem Pappkarton umgeben, auf dem das Produkt (natürlich zubereitet und lecker dargestellt), die Zubereitung und der Inhalt usw. aufgedruckt sind.
Bei Aldi Süd bekommt Ihr den Käse aus einem Sortiment von drei verschiedenen Sorten für 1,59 Euro. In der kleinen Holzschachtel sind 180g Käse enthalten.
1-2 Personen sollten laut Hersteller davon satt werden
Zubereitung
Die unglückliche Darstellen der Zubereitungsbeschreibung ist auch beim würzigen Käse für den Ofen vorhanden. Zwar wird auch hier die Beschreibung in kleinen Bildern zusätzlich dargestellt, aber Ihr solltet Eure Lesebrillen bereit halten, wenn es um die Angaben per Schrift geht, die in Weiß auf braunen Hintergrund gedruckt wurde. Ich musste mich sehr konzentrieren um dort was lesen zu können, da auch die Schrift selbst sehr klein ist.
Auf jeden Fall muss der Käse jetzt erst mal aus seiner Folie befreit werden, was jedoch relativ leicht geht. Legt nun einfach den Käse jetzt wieder in die kleine Holzschachtel und das Ganze bei Eurem vorgeheizten Ofen aufs Blech.
Einstellen müsst Ihr den Ofen bei Ober-/Unterhitze auf 200° und bei Umluft auf 180°.
Nach 12 Minuten müsst Ihr den Käse einmal kurz heraus holen, damit Ihr mit dem Messer ein X auf die Oberfläche ritzen könnt um danach die dadurch entstandenen Enden auseinanderklappen zu können.
Laut Verpackung kann der Käse nun noch 7- 13 Minuten im Ofen verbringen, wobei ich Euch die 13 Minuten empfehlen möchte, die machen das Äußere noch etwas knuspriger, den man natürlich auch mitessen kann.
Aus Eurer Mikrowelle solltet Ihr den Käse lassen.
Meine Meinung
Die Zubereitung der würzigen Variante lief genau so unkompliziert ab, wie es auch mit bei den anderen Beiden war. Kein Zicken, kein reißen, kein kleben sondern einmal das Messer leicht über die Oberfläche gleiten lassen, Käse aufklappen und rein damit in den Ofen.
Bei der Zubereitung was erst mal nichts von einem würzigen Käse erkennbar. Nach dem ich mein kleines selbst produziertes Fondue aus dem Ofen geholt hatte, kam mir ein bekannter Duft die Nase hoch und zwar genau der Selbe, den ich bereits schon bei der Variante Mild und den mit Kräutern hatte. Es war kein Unterschied erkennbar.
Lediglich die Farbe war etwas anders, ich würde sagen etwas rötlicher. Ich kann aber an dieser Stelle schon auflösen, dass Ihr beim Inhalt, den ich unten noch beschreibe ein Farbstoff hinzugefügt wurde, damit sich unser Kopf vermutlich auf „Würzig“ einstellt. Da sieht man wieder, wie der Konsument getäuscht werden soll.
Auch dieses mal hatten wir uns zum Käse für den Ofen Semmel gekauft und beim Eintunken war das Ergebnis wieder sehr schön anzusehen, was die Konsistenz angeht. Sehr Cremig und ein leckeres Aussehen, bevor man es sich in die Futterluke schiebt.
Beim dritten Käse für den Ofen von Alpenmark war ich jetzt allerdings komplett enttäuscht. Dass ich beim ersten Versuch kaum Kräuter gespürt hatte ging ja fast noch. Der Milde hatte alles, was er versprochen hatte, aber der Würzige, der hatte auch noch alles, was der Milde versprochen hatte außer eine leicht andere Farbe. Der Käse schmeckte natürlich auch hier cremig, hatte den feinen käsigen Geschmack, den ich in die Richtung Camembert einordne, aber würzig war da gar nichts.
Da bin ich nicht gut zu haben, wenn auf einem Käse „würzig“ angegeben ist, dann sind meine Geschmacksnerven auch auf „würzig“ eingestellt, da helfen auch keine Farbstoffe.
Natürlich war auch hier die Angabe von 1-2 Personen, die davon satt werden sollten leicht übertrieben. Also ich bin mit einer Packung satt und da lasse ich mir nichts davon wegnehmen.
Ob würzig oder nicht, auch bei diesem Käse solltet Ihr darauf achten, dass Ihr ihn nicht zu früh aus dem Ofen holt, denn nach ca. 13 Minuten ist das Äußere etwas knuspriger und schmeckt auch besser.
Inhalt
Das geht heute ziemlich schnell:
Deutscher Weichkäse, Doppelrahmstufe
Beta - Carotin
….fertig!
Näherwerte (pro 100g)
Brennwert: 1480 kJ / 358 kcal
Eiweiß: 16,2 g
Kohlenhydrate: 0,1 g, davon Zucker: 0,1 g
Fett: 32,5 g, davon gesättigte Fettsäuren: 22,0 g
Ballaststoffe 0 g
Natrium 0,56 g
Hersteller
Milchwerke Oberfranken West e. G.
Bahnhofstr. 7
Wiesenfeld
96484 Meeder
Fazit
Eigentlich hatte ich schon nicht viel Unterschied zwischen Kräuter und Mild feststellen können, aber dass ich nur ein würzigeres Aussehen erhalten habe, aber keinen würzigen Geschmack finden konnte, ziehe ich hier sogar 2 Punkte ab. die Empfehlung bekommt der Käse noch, denn insgesamt schmeckt der Alpenmark Käse für den Ofen, man muss sich nur darauf einstellen, dass es egal ist, welche Variante Ihr wählt. Am Besten ihr bleibt beim Milden, dann bekommt Ihr auch das was draufsteht.
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