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Es gab hier wirklich keinen besseren als die Alte Oldenburger, was das Preis- Leistungsverhältnis betrifft. Da ich nun aber bei einer Personenversicherung tätig bin, habe ich von der privaten Krankenversicherung aber keine große Ahnung, daher habe ich nochmals bei einem Makler nachgefragt, ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von KICR über Alte Oldenburger, KV 26.10.2001
Produktbewertung des Autors:
Erreichbarkeit im Ernstfall:
kein Problem
Zahlungsbereitschaft im Ernstfall:
nach viel Murren
Beitragshöhe / Leistungsverhältnis:
ausgezeichnet
Allgemeine Kundenfreundlichkeit:
super freundlich
Pro:
Gutes Preis - Leistungsverhältnis
Kontra:
Schlechte Leistungsregulierung im Schadensfall
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo Liebe Ciao-Leser,
ich bin seit 1992 privat Krankenversichert. Zuerst habe ich mich bei der Continentalen Krankenversicherung versichert, da diese mit unserer Gesellschaft zusammenarbeitet. Dazu muß ich sagen, daß ich selber in der Branche beim Volkswohl-Bund tätig bin.
Nun habe ich 5 Jahre lang brav meine Beiträge gezahlt und noch nie eine Leistung bei der Conti in anspruch genommen. Daher habe ich mich mal nach einem günstigeren Versicherer umgesehen.
Ich habe also in einschlägigen Fachzeitschriften und über Makler Informationen über die verschiedensten Krankenversicherer eingeholt. Es gab hier wirklich keinen besseren als die Alte Oldenburger, was das Preis- Leistungsverhältnis betrifft. Da ich nun aber bei einer Personenversicherung tätig bin, habe ich von der privaten Krankenversicherung aber keine große Ahnung, daher habe ich nochmals bei einem Makler nachgefragt, ob diese Gesellschaft wirklich zu empfehlen sei. Eindeutige Antwort ja.
Also nichts wie los, einen Antrag stellen. Ich war auch sehr positiv über die freundlichen Mitarbeiter bei der AO überrascht. Zu allen Fragen konnte mir eine klare Auskunft gegeben werden. Und eines könnt Ihr mir glauben, ich habe sehr viele Fragen gehabt, da ich als Kind an Kindesasthma gelitten habe und man in solchen Fällen ja bei Krankenversicherungen immer sehr vorsichtig seien muß.
Mir wurde also bestens weitergeholfen, auch was das ausfüllen des Antrages betraf. Da ich nun selber in der Branche tätig war, wurde auf das einholen eines Arztberichtes verzichtet (dieses ist normalerweise üblich, wenn jemand von einer privaten zur anderen Privaten wechselt). Hat mich da aber nicht weiter stutzig gemacht (wieder einen Gang zum Arzt gespart).
Ich habe alle Angaben schön wahrheitsgemäß ausgefüllt und auch meine gesamten behandelnden Ärzte angegeben. Der Antrag wurde dann zügig bearbeitet und sehr schnell policiert (ausgefertigt).
Nach ca. 1 Jahr so um Weihnachten ist es dann passiert. Beim Nüsse essen habe ich so unglücklich auf eine ziemlich harte Nuss gebissen, das mir Teile von 3 plombierten Zähnen abgebrochen sind. Als ich nun zum Zahnarzt ging, sagte dieser mir, daß man da nur noch Überkronen könne. Da man dafür für seine Krankenversicherung einen Kostenvoranschlag benötigt, habe ich diesen auch umgehend der AO eingereicht.
Dann kam der Hammer: ca. drei Wochen später flatterte mir die fristlose Kündigung der AO wegen angeblich Vorvertraglicher Anzeigepflicht ins Haus. Diese Kündigung betraf nicht nur den Zahnbereich, sondern den gesammten Vertrag und zwar Rückwirkend!
Begründung: Im Jahre 1994 hätte mir meine damalige Zahnärztin schon mal einen Kostenvoranschlag für die betroffenen Zähne für eine Überkronung (mit Gold) erstellt, da ich dieses nicht im Antrag angegeben habe, habe ich damit die Vorvertragliche u.s.w. verletzt punkt aus.
Hintergrund: Es ist richtig, daß mir damals dieser Kostenvoranschlag erstellt wurde, ich habe diesen aber nicht angenommen, da ich diesen noch durch einen weiteren Zahnarzt (auch mein jetziger) überprüfen lassen habe, ob es wirklich notwendig sei, diese Überkronung durchführen zu lassen. Antwort nein, überhaupt nicht. Daher nur die Füllungen ausbessern lassen. Drei Jahre später, mit regelmäßigen Zahnkontrollen ist es dann passiert, wie schon oben beschrieben. Bin ich etwa verpflichtet, Leistungen anzugeben, die ich gar nicht in Anspruch genommen habe und noch nicht mal von der Ärztin angefordert habe. Damals habe ich den Zahnartz gewechselt, da ich das Gefühl hatte, als Privatversicherter so richtig abgezockt zu werden.
Na ja, dieses habe ich dann auch alles der AO so mitgeteilt, aber kein einsehen bei der Versicherung. Also der Weg zum Rechtanwalt. Nach einem Anruf des Anwalts, bei dem ich dabei wahr, hies es von der AO, verklagen Sie uns doch, wir haben noch nie einen Prozess verloren, da wir immer alles ganz genau nach unseren Richtlinien prüfen.
Gesagt getan, Klage beim zuständigen Amtsgericht eingereicht und auf die Verhandlung gewartet. Zwischenzeitlich ist noch einiges an Schriftverkehr zwischen meinem Anwalt und er AO gelaufen. Beweise hier, Beweise da u.s.w.
Drei Monate später dann die Gerichtsverhandlung. Könnt Ihr Euch das vorstellen, was das für ein Gefühl war, drei Monate ohne Versicherungsschutz und das als werdender Vater. Ich mochte fast nicht mehr aus dem Haus gehen, vor Angst, daß mir gerade Heute was passieren könnte. Na ja, durch meine alte Krankenversicherung hatte ich schon die Zusage, daß diese mich wieder aufnehmen wird, wenn der Prozess gelaufen ist.
Die Gerichtsverhandlung war dann auch sehr kurz, nach den Stellungnahmen meinerseits, bezog noch kurz die Gegenseite Ihre Stellung. Der Richter hat dann einen Vergleich vorgeschlagen, bei dem ich sogar noch besser gefahren bin als bei der eigentlichen Versicherung. Im Endefekt habe ich als Verbraucher also gesiegt. Die Gegenseite hatte auch keine weiteren Gegenargumente darzulegen und muste noch mehr bezahlen, als nötig gewesen wäre.
Mitlerweile bin ich wieder bei der Continentalen versichert und ich muß sagen, daß ich dort bestens zufrieden bin. Promte Zahlung im Leistungsfall innerhalb von drei Tagen nach Rechnungseinreichung. Also billig ist nicht immer günstig.
Pro: Leistungen, Beitragsstabilität Kontra: bislang keine
Ich habe 2005 den Wechsel zur Alten Oldenburger vollzogen. Der Wechsel war eigentlich eher eine Flucht vor der Beitragsexplosion der DKV, also habe ich mich ausgiebig mit der reichhaltigen Auswahl an Alternativen auf dem Markt beschäftigt und mich von ein ...
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Pro: Unaufdringlich, unbürokratisch, günstig Kontra: noch nichts
Irgendwann war es soweit. Ich stellte mit Entsetzen fest, daß die Versicherungbeiträge der gesetzlichen Krankenversicherung und meine Krankheitsausfälle in einem unglaublichen Mißverhältnis zueinander standen.
Wie ich es auch drehte, JEDE private Krank ...
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Pro: günstiger Anbieter mit sehr gutem Ruf Kontra: sehr konservative Annahmepolitik
Eines vorneweg: ich möchte u.a. einen ALLGEMEINEN Bericht zur Krankenversicherung abgeben und auf die AO nicht im Detail eingehen. (Gibt leider keine andere passende Rubrik)
Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umhöre, weiß man zwar, dass man als n ...
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Pro: gute, individuelle Konditionen Kontra: noch keins
Ich bin nun seit knapp einem Jahr Mitglied bei der Alten Oldenburger und muss sagen, dass ich keine andere Versicherung mit diesen Konditionen gefunden habe. Sicherlich versteht es jeder, wenn cih hier jetzt nicht über meinen Tarif quatsche, denn so etwas ...
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Pro: Strenge Aufnahmekriterien, (gilt seit 2010 nicht mehr: stabiler Beitrag) Kontra: Ggf. schlechte Zahlungsmoral im Schadensfall
Wer sich für eine private Krankenversicherung entscheidet, tut dies meist aus finanziellen Gründen heraus: Man spart gegenüber einer GKV den einen oder anderen Euro. Die Leistung ist auch meist höher, aber i.d.R. nicht so relevant, da in die PKV nur gesun ...
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