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Hallo liebe Leserschaft!
Neben den Skatkarten werden noch einige andere Produkte in Altenburg, meiner Heimatstadt, produziert. Eines darunter ist das bekannte Altenburger Bier, über dessen Entwicklung ich in folgendem Bericht schreiben möchte.
Die Brauerei wurde genau am 28. September 1871 als Aktiengesellschaft von sieben Mann gegründet, wobei der Aufbau von der Malzerei und Brauerei länger dauerte, als gedacht. Jedoch der Jahresausstoß Betrag noch in diesem Jahr 30 000 hl, was somit die Erwartungen der Gründer (und auch der Bevölkerung) vollkommen erfüllte. Eines der ersten Biere, das in Altenburg gebraut wurde, gehörte das bekannte Braunbier, was nicht nur im Gebiet um Altenburg bekannt war, sondern auch weltweit eine bekannte Biersorte wurde. Im Jahre 1896 lag der Jahresausstoß dann schon bei 130 000 hl, welcher sich auf die Sorten des Bayrischen, Böhmischen, Braun- und Lagerbier verteilte.
Seit 1904 wird das Bier dann auch an Privatpersonen verkauft und nicht nur an Gastronomien, was die Erweiterung der Brauerei und seiner Kapazität erforderte. Im Jahre 1912 gehörte also die Altenburger Brauerei zu den modernsten Sudhäusern Europas. Doch während des zweiten Weltkrieges ging auch bei dieser Brauerei die Produktion zurück und das Produzieren alkoholfreier Getränke stieg somit an. Doch im Mai 1991 erfolgte dann die Privatisierung durch die Familie Leikeim aus Altenkunststadt, mit der man auch jetzt noch gemeinsame Projekte oder ähnliches verwirklicht. Seit dieser Privatisierung gehört die Brauerei zu einer der größten Arbeitgeber im Altenburger Land.
Eine ganz wesentliche Rolle für diesen Erfolg spielt aber auch die wieder Einführung der altbekannten Bügelverschlussflasche, denn durch die gehörte die Altenburger Brauerei zu der ersten Brauerei der neuen Bundesländer, die diese Tradition wiederbelebt. Nach alter Tradition werden nicht nur neue Sorten, wie Altenburger Premium, Privileg, Pils oder Bock Hell bebraut, sondern auch die Sorten Braunbier und Lagerbier nach überlieferten Rezepten vertrieben. Und seit dem Skatbrunnenfest 1996 gibt es die Kreation des Altenburger Radlers.
Die einzelnen Sorten würde ich folgend beschreiben: Das Altenburger Premium ist ein feinherbes Bier, was nach traditionellen Brauverfahren hergestellt wird und einen Alkoholgehalt von 4,9 Volumenprozenten besitzt. Hingegen gehört das Privileg zu den würzigen, kräftigen Bieren mit 5,2 Volumenprozenten. Das Altenburger Schwarze ist, wie es der Name eigentlich schon sagt, ein dunkles malziges Bier, was mit einem Alkoholgehalt von 4,9 nach traditionellen Brauverfahren hergestellt wird. Das Altenburger Urtyp ist eher ein mildes Bier, was aus gleichen Anteilen Hopfen und Malz gebraut wird. Der Alkoholgehalt beträgt deshalb „nur“ 4,7. Dann gibt es noch das helle und vollmundige Bock(Bier), was auch durch traditionelle Brauverfahren 6,5 Volumenprozente erreicht. Und für unsere "nicht-so-oft-Biertrinker" gibt es das Altenburger Radler. Das Biermischgetränk mit 2,5 Volumenprozenten wird aus Altenburger Pils und Zitronenlimonade hergestellt.
Mein Fazit: Ein Produkt, was auch über den Landkreis bekannt ist und dessen Kundenkreise immer größer werden. Ich kann zu einer guten Bratwurst mit Altenburger Senf/ Ketchup (siehe anderen Bericht von mir) nur ein kühles Bier empfehlen. Also testet es und genießt es!
Es ist interessant, wie sich eine Brauerei entwickeln kann (ungelogen) aber das kann dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass du so gut wie gar nichts über das Bier sagst (wie es schmeckt, wozu es sich eignet, ob man es "saufen" kann oder lieber genießen sollte, usw...). Daher leider nur ein "weniger hilfreich"... Liebe Grüße, Melanie
28.07.2002 22:40
Ich als alte Altenburgerin kann nur sagen, altenburger schmeckt absolut scheiße!!!!!!!dann schon lieber ein sterni......tschüssschen
17.07.2002 13:46
Ich muß mich leider meiner Vor- Kommentatorin anschließen... Trotzdem schön, jemanden aus Thüringen hier zu sehen...
17.07.2002 13:36
Es ist interessant, wie sich eine Brauerei entwickeln kann (ungelogen) aber das kann dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass du so gut wie gar nichts über das Bier sagst (wie es schmeckt, wozu es sich eignet, ob man es "saufen" kann oder lieber genießen sollte, usw...). Daher leider nur ein "weniger hilfreich"... Liebe Grüße, Melanie