Altersvorsorge

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Altersvorsorge! "Die Renten sind sicher" sprach eins Norbert Blüm, wobei er sicher seine eigene im Auge hatte. Nun sogar er, musste sich beim heiteren Beruferaten, etwas auf 4000 Eurobasis als Minijob dazuverdienen. Und eins steht fest, die Stützstrümpfe und Potenzpillen werden nicht ... Bericht lesen





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Reich in Rente!
Erfahrungsbericht von sandwarrior über Altersvorsorge
20.12.2005


Produktbewertung des Autors:   


Pro: unbeschwert ins Rentenalter kommen, genug Moos auf der Tasche
Kontra: Wenn man den Erben was lässt !

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Altersvorsorge!

"Die Renten sind sicher" sprach eins Norbert Blüm, wobei er sicher seine eigene im Auge hatte. Nun sogar er, musste sich beim heiteren Beruferaten, etwas auf 4000 Eurobasis als Minijob dazuverdienen.

Und eins steht fest, die Stützstrümpfe und Potenzpillen werden nicht billiger und im Alter braucht man reichlich Knete für die Apotheke.
Sicher hat man im Laufe des Lebens einen gewissen Lebensstandart erreicht und hat als Rentner plötzlich nur die Hälfte seines sonstigen Gehalts, mehr wird es wohl nicht.
Experten rechnen sogar nur mit 30% für einen Musterrentner mit 45 Versicherungsjahren, aber wer schafft das schon?
Also heißt es vorsorgen.
Damit kann man nicht früh genug anfangen.

Ja klar, labere uns ruhig voll, von wegen Alter, Ey Mann das ist doch noch ewig hin, was soll ich da jetzt schon einen Kopf machen.
Das Leben ist teuer und Party kostet Schotter!

Jo weis ich, war auch mal jung und nachdem man seine Jugend mit schnödem lernen vergeudet hat, ist schon reichlich gemein, dann auch noch auf tierisch lange Zeit für seinen Lebensunterhalt selbst aufzukommen.
Es wäre sicher angemessen sein, sofort in den Altersruhestand zu wechseln, ein hehreres Ziel nur klappt das nicht.
Nun denn ihr habt das Glück einen Job zu bekommen, der auch noch einigermaßen bezahlt wird, es reicht zur Familiengründung und wir nehmen mal es bleibt noch was übrig?

Ihr wollt jetzt wissen wohin damit?
Ich habe da schon mal was vorbereitet!

Sparschwein!
Es gibt diese Sammler, manche sammeln nur Eurostücke, andere stopfen regelmäßig das Kleingeld rein und stellen das Ding dekorativ in die Schrankwand.
0 % Zinsen!

Sparbuch!
Millionen haben noch eins, so ein Sparbuch, da wird manchmal was eingezahlt, für
"Schlechte Zeiten" und jedes Jahr im Januar trottet man brav zur Bank und lässt voller Stolz die Zinsen nachtragen.
Etwas über 1-1,5 % je nach Bank
Für schlechte Zeiten, Tagesgeldkonto viel flexibler und besser verzinst!

Wir nehmen jetzt mal eine Inflationsrate von 2-3 % jedes Jahr, wie sie im Augenblick real existiert und beglückwünschen uns im Kreis jener zu sein, die ihr eigenes Geld vernichten.

Aber Hallo, da habe ich doch noch was, den "Bausparvertrag" der Deutschen zweitliebstes Kind der Altersvorsorge.
Unter Bausparen, versteht man vielleicht auch das bunkern von Zigarettenstangen als Zweitwährung für einen eventuellen Gefängnisaufenthalt.
Wir meinen jetzt aber mal die Geldanlage.
So etwas schenkt man schon mal den Enkeln zur Geburt und wenn die Zinsen hoch sind, vielleicht ein probates Mittel, sich zum "Bauen" ein gewisses Zinsniveau zu sichern.
Aber zur Altersvorsorge schlicht ungeeignet, weil nur etwas um die 2 % Guthabenszinsen

Herr Kaiser!

Lebensversicherung, der Fels in der Brandung kommt langsam auch in wanken.
Früher mal, da wurde mit Steuerfreiheit und Renditen um 7 % geworben.
Das war einmal, heutzutage würden die Versicherungen, gerne um die 2,25 %- 2,5 % garantieren, den Überschussanteil möchte man am liebsten gar nicht veröffentlichen.
Man muss wissen, die Lebensversicherungen sind verpflichtet 70 % Staatsanleihen zu kaufen, per Gesetz und ab 2007 müssen LV ihre stillen Beteiligungen offen legen, wobei ich vermute, das dann keine mehr da sind.
Undurchsichtig und man weis am Ende nie was wirklich rauskommt, und der entscheidende Nachteil, man kommt nicht ohne gravierende Verluste an sein Geld, besonders am Anfang.
Unflexibel und nicht wirklich rentabel.
Wenn ihr mich fragt, Risikolebensversicherung reicht und den Rest kündigen und unten weiter anlegen.

Riester für Biester!
Sachen die nach jemanden benannt sind, waren mir schon immer suspekt, nicht erst seit den verschiedenen Arbeitsmethoden in der DDR, wie "Robinsonmethode" warten auf Freitag und dem Wirrwarr des Herren Hartz, der sogar bei VW finanzierten Lustdamen seinen Quatsch zu vergessen suchte.
Da kam der Herr Riester auf eine Idee, die Riesterrente.
Ganz doll, meiner Meinung nach sicher ganz gut, wenn man viel Kinder hat um die volle Staatliche Förderung abzugreifen.
Für viele einfach schlicht nicht geeignet!
Man sollte schon sehr genau rechnen, ob man Förderung bekommt, dann eventuell, sonst Finger weg.
Wer aber eine vorzeitige Löffelabgabe erleidet, dem kann es zwar persönlich egal sein, aber die Knete ist für die Erben auch futsch, meinte ich da rauszulesen.
*Kopfschüttel*

Fällt also wegen Unflexibilität aus.

So ihr hat jetzt erwogen, ein paar Alkopops einzusparen und etwas auf die hohe Kante zu legen um im Alter abgesichert zu sein?
Hat ja auch den Vorteil, das die Enkel öfter zu Besuch kommen, wenn man Moos in der Tasche hat.
Den Traum von reichem Millionärsableger, oder verschrobenen Adelsnachwuchs legen wir mal ad Acta, genauso wie Filmschauspieler oder Medienstars, denn die geben nie nix ab.

Man kann sich jetzt in Vertrauensvolle Hände begeben, wie "Bankberater" oder "professionellen Wirtschaftsdiensten", wenn man keine Lust hat sich damit zu beschäftigen.
Jene verkaufen aber meistens die Produkte ihrer Vertriebspartner und sind eher auf Provision aus, als auf eure Rendite.
Da muss man schon viel Vertrauen haben und es hilft nix vergleichen, vergleichen, vergleichen.

Ja was denn dann?

Eigener Herd ist Goldes Wert!
Wer kann, sollte eventuell eine abbezahlte Immobilie sein eigen nennen, das ist schon mal ein sicheres Polster und ein Anfang, dann braucht man schon mal keine Miete einrechnen.

Von den USA lernen, heißt siegen lernen, oder war das bei den Russen?
Was macht so ein Ami fürs Alter?
Pensionsfond ist Stichwort!
Das gibt's mittlerweile hier auch und jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, bei Bedarf dort Geld hin zu überweisen. Größere Betriebe haben eigenen Pensionsfond.
Kennen viel einfach gar nicht.
Übrigens ein Gesetz bei dem man mal Beifall klatschen möchte.
Hier wird eine sogenannte Bruttoentgeltumwandlung vorgenommen, somit für den Arbeitgeber schon mal von Vorteil und auch für euch, weil ihr auf die Beiträge keine Sozialabgaben zahlt.
Ihr könnt da maximal 208 € im Monat einzahlen lassen, bei mir liegt der Eigenanteil bei
136 Euro die ich dafür aufwenden muss, bei meiner Steuerklasse.
Ihr könnt aber auch weniger einzahlen.
Vor allem kann man das einfach ändern, falls mal die Lebensumstände sich ändern sollten.
Dazu gibt's im Internet reichlich Renditerechner, einfach das Orakel von Google befragen.
Bis Ende 2008 ist das noch vom Staat gefördert, also mitnehmen, das liegt schon mal in der Rendite schlicht sehr weit oben und mein Pensionsfond hat in 2 Jahren über 20 % zugelegt.
Es ist zu hoffen, das diese schöne Sache verlängert wird, weil jetzt ein Rock durch Deutschland geht.

Der Trend geht doch politisch dahin, Rentner zu besteuern, da sollte man in der Jugend doch das mitnehmen, was es mitzunehmen gibt.

Kann es sein ihr habt noch Knete übrig oder der Erbonkel meint es gut mit euch.
Nun dann tun wir das, was die Pensionsfonds auch machen, oder die Millionäre.
Ihr habt euch sicher schon gefragt, warum die Reichen dieser Welt, Unsummen ausgeben und nicht wirklich ärmer werden?

Aktien, ja sicher da haben sich viele verbrannt dran, weil sie zu gierig wurden und keine Ahnung hatten.
Für die Altersvorsorge ist eine Einzelaktie auch kaum geeignet, also stürzen wir uns mal auf Aktienfonds, die von erfahrenen Profis gemanagt werden, aber Aktienfonds gibt es viele und ein großer Teil bringt kaum Rendite.
Wie man Aktien kurzfristig absichert erzähle ich ein anderes mal, wir reden aber von sehr langfristiger Anlage.

Wir legen unser Augenmerk mal auf Spitzenfonds, wie etwa Franklin Templeton Grow mit einer durchschnittlichen Rendite von 15 % pro Jahr.
Oha ihr werdet wach?
Unter 10% Durchschnitt pro Jahr braucht ihr gar nicht anfangen, wobei auch mal magere Börsenjahre mit eingerechnet sind.
Schaut euch mal die Aktienentwicklung der letzten Hundert Jahre an, da sind Jahre wie 1929 oder das platzen der Internetblase nur kleine Dellen.
Auch im Fondsfinder der Zeitschrift Capital wird man fündig, oder bei www.fondskompass.de oder www.onvista.de
Bei der Auswahl sollte man auch ein Augenmerk auf die Kosten haben, mehr als 1,5 % pro Jahr frisst nur Rendite.

Die großen Investmentfonds bieten eine kostenlose Kontoführung, sogar onlinefähig, da kann man dann bequem Einzahlungs- und Auszahlungspläne anlegen.
Hat man ein Konto bei Diba und Co. Kann man dort Fonds mit reduziertem Ausgabeaufschlag kaufen oder über den Handelsplatz Hamburg, da kann man Fonds wie Aktien kaufen.

Der Deutsche denkt 27 Minuten über den Kauf eines Neuwagens nach und nur die Hälfte über seine Altersvorsorge.
Leute es geht um euer Geld, worüber sollte man sonst nachdenken?
Richtig reich in Rente geht nur, wer frühzeitig anfängt, da reichen in der Jugend schon kleine Summen, denn der Zinseszinseffekt ist da nicht zu verachten.
Drauf achten, das Dividenden und Gewinne wiederangelegt werden!
Profis nennen den Zinseffekt Coast Avarange Effekt, damit ihr am Stammtisch was zureden habt!

Und sicher ist die Versuchung groß da was abzuziehen, würde ich aber nicht machen, wenn man nicht unbedingt den Lebensumständen entsprechend muss.
Dafür könnt ihr extra was anlegen, wo es noch mehr abzugreifen gibt!
Wer das nicht glaubt, sollte sich mal die Entwicklung meines Lieblingsfonds anschauen.
Merrill Lynch World Miningfonds.

Ja Kinder, hört dieses mal auf Papi, nehmt mit was es an staatlichen Zuschüssen gibt, auch wer mit kleinen Summen anfängt, hat durch den Zinseszinseffekt später doch ein sicheres Polster.
Ein verteilen auf mehrere Sachen schadet hier auch nicht, denn nichts ist schlimmer, als das Vertrauen auf eine Sache, die dann eventuell doch nicht funktioniert.
Eine konservative Strategie ist hier nicht von Schaden, wobei man auch hier starke Renditen erzielen kann.

So ihr habt nun auf mich gehört und die Rente naht, ihr lacht auch einen über den staatliche Popelzuschuss für euren Altersabend und was nun mit den Radatten?
Altmeister Kostolany rät hier im Alter Aktien zu meiden, nun er mag ja recht haben in einigen Sachen, aber hier Wiederspreche ich mal.

Ihr habt nun jahrelang zugeschaut wie euer Geld 10-15 % zugelegt hat und sich alle paar Jahre verdoppelt hat?
Warum sollte es das nicht weitermachen?

Ihr geht also hin und macht einen monatlichen Auszahlungsplan und habt mit 85 genauso viel wie mit 65 und habt reichlich entnommen.
Eure Erben werden euch in sehr guter Erinnerung behalten und die Verwandten werden gut von euch sprechen, wenn sie reichlich bedacht.

So wer sich das verinnerlicht hat und im Alter reich geworden ist, darf mich zum Beweis auf meinem goldenen Schloss am Cap Antibes besuchen, der Zugang geht nur mit einer hochseesicheren Yacht, wegen der Schnorrer.
Also beweist euch!
Schöne Frauen haben natürlich freien Zutritt, ich hole euch dann mit dem Hubschrauber ab, meldet euch einfach am Flughafen von Caloderma bei Heinz.

Schön das wir drüber gesprochen haben!

Und nehmt das nicht auf die leichte Schulter, nix ist schlimmer als im Alter keine Knete zu haben.

Zu speziellen Fragen stehe ich natürlich zur Verfügung, auch zu anderen Aktienfragen, eines meiner zahlreichen Hobbys, denn schöne Frauen anhimmeln ist nicht alles im Leben, man muss es sich das auch leisten können.

Euer Anlegewarrior

PS: Dieser Beitrag ist wie üblich dem weltberühmten Karl Napf gewidmet, der Herrn Kaiser neulich an einer Suppenküche gesehen hat.


   

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