So war zumindest mein erster Gedanke, als mir meine Freundin die Körperbutter namens Bernstein von Alverde schenkte. Neugierig War ich natürlich sofort, wie Bernstein denn riechen soll. Meine Anhänger aus Bernstein und mein Bernsteinring sind in meinen Augen bis Dato geruchlos von mir zur Schau getragen worden.
Man konnte die Körperbutter mit dazugehöriger Duschcreme für 3,95€ erwerben. Den Preis weiß ich nur durch Zufall, da ich meiner Freundin damals das Set Pistazie schenkte.
Bildchen und Angaben des Herstellers
Ich übernehme die Informationen wie immer von der Verpackung und fasse sie stichpunktartig zusammen:
- wertvolle Mischung aus Bernsteinextrakt, Mango- und Sheabutter verleihen der Haut Geschmeidigkeit
- glattes Hautgefühl
- mildert Spannungsgefühle
- spendet Feuchtigkeit
- bezaubernde Duftkomposition
Inhaltsstoffe:
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Ich stelle hierzu ein Bildchen ein, dann kann ich mir das Tippen sparen. Hab´s nicht so mit den Inhaltsstoffen, dennoch soll jeder zufriedengestellt werden!
Die Praxis ruft
Wie immer in einem solchen Testdurchgang, empfiehlt es sich, die Kleidung vom Körper zu entfernen, um sich schön eincremen zu können. Vorzugsweise wird dies bei mir nach dem Duschen durchgeführt, wenn ich denn nicht vergessen sollte.....
Die Dose, in der sich dieses Mal die Körperbutter versteckt, lässt sich durch Drehen leicht und schnell öffnen. Bei der ersten Anwendung musste ich eine Schutzfolie abnehmen. In diesem Fall hätte man gerne darauf verzichten können, denn beim Kauf steckte die Dose zusammen mit den anderen Sachen sicher verstaut in einem Umkarton. Unerwünschtes Voraböffnen war hier also nicht möglich.
Meine Nase ist wieder einmal die erste, die eine erste Duftprobe durchführen muss. Wie ich, weiß sie nicht, wie Bernstein riechen soll und zusammen mit dem Gehirn fassen wir den Entschluss, dass es eine nicht riechende Pflegebeigabe sein soll. Warum auch nicht, so manche Menschen schwören auf die Wirkung von Bernstein. Kleinkindern soll man ja, wenn sie gerade Zähne bekommen eine Bernsteinkette umhängen. Warum nicht eincremen damit, es kann ja nichts schaden.
Meine Nase meldet, dass der Geruch für sie sehr angenehm ist und eventuell einen Hauch von Süße preisgibt. Eine genauere Definition ist ihr leider nicht möglich, denn der Geruch ist ihr vollkommen unbekannt und sie kann auch mit Hilfe des Geruchszentrums keine Assoziation erstellen. Aber es soll ja schon mal reichen, dass der Duft als sehr angenehm bezeichnet werden kann und man nicht schreiend wegrennt, wenn man an der Dose zu riechen beginnt.
Nun verdonnere ich meine Hände bzw. oder besser gesagt meine Finger dazu, in die Dose zu greifen, um einen Klecks der Körperbutter aus dieser zu holen. Im Übrigen ist sie schlicht weiß gehalten.
Solange sie sich in der Dose befindet, weist sie eine festere Konsistenz auf. Aus diesem Grund müssen meine Finger etwas grober zu ihr werden, damit sie einen Teil von sich frei gibt. Zumindest dann, wenn ich eine größere Menge auf einmal ordere, um zum Beispiel genug für ein gesamtes Bein zu haben. Anschließend beginnen die Finger die entnommene Körperbutter in kleinen Punkten kreuz und quer auf der einzucremenden Fläche zu verteilen. Aus meiner Erfahrung heraus ist dies die optimale Taktik, zumindest bilde ich mir das ein. Danach beginnen meine Handflächen die Körperbutter in die Haut einzumassieren. Dadurch, dass sie eine festere Konsistenz aufweist, dauert es ein wenig, bis sie vollständig von der Haut aufgenommen wird. Mich stört dies nicht, denn so wird mein Körper wenigstens mal schön verwöhnt und nicht nur huschhusch abgefertigt.
Zuviel sollte man auch nicht auf einmal auf die Haut geben, sonst bilden sich weiße Schlieren auf der Haut. Finde ich nicht schlimm, ich arbeite mich immer Stück für Stück vor. Mit der Zeit hat man ein Gefühl, wie viel Körperbutter die Haut aufnehmen kann.
An sich ist die Körperbutter sparsam anzuwenden. Dies hat natürlich die Folge, dass so eine Dose Ewigkeiten ausreicht und auch der Mann des Hauses mal zugreifen darf.
Meine Haut
ist nach der Anwendung samtig weich und zart. Der Duft der Körperbutter hält sich auf meiner Haut einige Zeit, auch ein paar Stunden und verschwindet dann wieder. Trockene Hautpartien werden intensiv mit Feuchtigkeit versorgt und die Haut wird glatt und ebenmäßig. Ich bin absolut zufrieden mit ihr und hatte bisher auch keinerlei Hautirritationen.
Die Haut meines Mannes
Da sitzt man gemütlich vor dem Fernseher und neben sich sitzt der Mann des Hauses und kratzt sich seine Schieneiner Wundt. Ich behalte jetzt meine damalige spitze Bemerkung für mich, sage nur soviel, dass mir dieses ständige Katzgeräusch irgendwann auf die Nerven gegangen ist. Mein Mann wollte es auch nicht glauben, dass seiner Haut eine gehörige Portion Feuchtigkeit und Pflege fehlte. Männer müssen sich ja nicht eincremen, zumindest dann nicht, wenn es die Frauenwelt mitbekommt. Eine eigene Lotion hätte er ja schon. Nachdem er dann noch zu jammern begonnen hatte, dass er jetzt auch noch Schuppen an den Beinen hätte und ich die kleinen Hautfetzen auf den Boden segeln sah, Rieß mir der Geduldsfaden, wackelte zu meinem Beautyschrank, zückte diese Körperbutter und sagte: „Creme ein, oder wechsle das Zimmer, dein Gekratze nervt jetzt echt schön langsam“. Ich hätte mal sagen sollen, dass man die Körperbutter nicht pfundweise auf seine Beine gibt. Da saß nun mein Mann mit hochgekrempelter Hose und schneeweißen Beinen. Nachdem ich zugleich sagte, dass er immer so gierig sei und nichts sparsam dosieren könne, hat er kein weiteres Wort mehr verloren und saß nun da und massierte sich eine halbe Stunde die Beine. Ich hätte es nie zuvor geglaubt, dass er es schafft, dass die Haut die Riesenportion überhaupt aufnehmen kann, aber die Beine wurden zunehmend von dem weißen Überzug befreit und hatten schließlich wieder ihre Ausgangsfarbe erreicht. Das Jucken seiner Beine hat sofort nachgelassen und nun saß er stolz wie Oskar da und verkündete, dass seine Beine nicht mehr jucken würden. Einen großen Nachteil hatte meine Großzügigkeit: Mein Mann klaut sich seither meine Körperbutter für seine hochheiligen Beine. Deshalb habe ich auch bereits rechtzeitig für Nachschub gesorgt, den ihr auf dem Bild bewundert könnt, denn die andere Dose ist mehr oder minder leer und diese halte ich dezent versteckt.
Fazit
Ich mag die Körperbutter Bernstein wirklich sehr gerne und nutze sie seit geraumer Zeit auch hin und wieder, mehr oder minder regelmäßig. Ihr wisst ja bereits aus meinen anderen Berichten, dass ich nicht regelmäßig zu einer Creme greife, auch wenn ich es mir immer wieder vornehme. Für akute Notfälle, wie im Fall meines Mannes, ist sie auch sehr zu empfehlen! Für mich hat sie volle 5 Sterne verdient und ich spreche eine klare Kaufempfehlung aus!Vielen lieben Dank für´s Lesen, Bewerten und evtl. Kommentieren!
Eure biene_mary
06.05.2012 20:11
Ich mochte sie auch sehr gerne, aber nun ist sie alle.
21.04.2012 12:35
haben will ;o)
20.01.2012 10:29
Die wartet bei mir noch auf den Einsatz, LG Chrissy