Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Jason Lee, Effekte, Humor, Kamera, Regie |
| Kontra: |
Story, restliche Darsteller |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Na da schau mal einer hin. Ich hätte ja nie gedacht, dass es diese quietschenden Streifenhörnchen wirklich mal als Realverfilmung geben wird. (Naja zumindest soweit, wie es der Computer zulässt.) Aber nichts desto trotz, nun ist es soweit und ich hab diesen Film gestern im Kino gesehen und hoffe, dass dieser Bericht Euch ein wenig wiedergeben kann, wie ich den Film erlebt habe. Viele liebe Grüße.
Inhalt:
Drei wirklich putzige und vor allem stark gesangsbegeisterte Streifenhörnchen lebten einmal in einem Baum und hatte außer Musik eigentlich nur noch ihre Bäuche im Kopf. Doch als mal wieder der dumme Baum nicht so viele Eicheln speichern wollte, wie unsere drei Kleinen gerne gehabt hätten, rastet Alvin aus und beschwert sich lauthals über das Leben draußen in den Wäldern und wie unglücklich er doch mit der Gesamtsituation ist. Er erhofft sich einfach mehr vom Leben. Vielleicht ein wenig Luxus…
Doch bevor er auch nur annähernd genug gemeckert hat, passiert jedoch etwas Unfassbares. Der Baum auf dem die Drei leben wird gefällt und zur freudigen Weihnachtszeit in einem riesigen Büro eines Plattenlabels aufgebaut.
Dort hat der liebe Dave Seville inzwischen ein paar Probleme, da er einfach nicht in der Lage ist, dem Chef der Firma seine Songs zu verkaufen. Dieser ist nämlich schlicht der Meinung, dass dieses seichte Zeug einfach niemand singen wollen würde und vor allem auch niemand kaufen.
So begibt sich Dave völlig resigniert wieder nach Hause und bemerkt auf dem Weg nicht, dass er inzwischen drei kleine Anhängsel hat. So gibt es schon nach wenigen Stunden das wohl verrückteste Kennenlernen der Filmgeschichte, denn Dave entdeckt seine neuen Mitbewohner in den Cornflakes und stellt überrascht fest, dass sie ihm zu seinem gemütlichen Haus gratulieren.
Was? Sprechende Streifenhörnchen? Das gibt es doch gar nicht, aber was soll es ist und bleibt Ungeziefer also raus auf den Balkon und in den Regen. Dort fangen aber die kleinen Racker so traurig an zu singen, dass es den Zuschauer schon im Mittelhirn weh tut. So muss es aber auch Dave Seville gegangen sein, denn nun lässt der die kleinen gleich wieder herein und stimmt sogar mit ihnen seine neueste Komposition an. Das klingt ja herrlich funky!?!? Oder so! Und prompt sieht Dave hier seine Chance ins Plattengeschäft einzusteigen. Doch am Tag der großen Präsentation geht alles schief. Erst bekommen die drei Kleinen keinen Ton raus vor lauter Lampenfieber, danach haben sie Dave die Präsentationsplakate für seinen 2. Job vollgeschmiert, den er dann auch sofort verliert, und zum Schluss mischen sie sich auch noch bei einem rein freundschaftlichen Essen mit der Nachbarin ein, dass selbst die geniale "Ausrede" mich machen die sprechenden Streifenhörnchen total irre, nicht mehr zieht.
So sitzt Dave nun bestürzt und traurig in seinem Schlafzimmer und überlegt sich, wie er die Chipmunks wieder los wird. Doch nach zig versuchen an traurigen Briefen lässt er es wieder sein und begibt sich ins Bett, in das auch Theodore bald gekrochen kommt, der vor lauter Alpträumen nicht schlafen konnte.
Schon bald merken aber die Chipmunks, dass sich irgendwas verändert hat, da sich Dave einfach nicht mehr so viele Honigwaffeln wie früher leisten kann und man entschließt sich zu helfen. So bekommt der Plattenchef über Nacht einmal Besuch von den lustigen Nagern und sie demonstrieren ihm, was sie alles drauf haben. Eine Millionenchance wie diese lässt sich dieser natürlich nicht entgehen und die Drei samt Dave werden kurzerhand in dieser Nacht zu Stars gemacht.
Klar ist das lustig und man kann sich ordentlich in riesigen Buffets austoben, doch irgendwie macht das Weihnachten nicht so fröhlich, wenn der so übervernünftige Dave dann ihr vieles Geld anlegt und Alvin, Simon und Theodore Sparbriefe schenkt. Da ist es schon viel besser was der Onkel Plattenchef anschleppt. Tonnenweise Spielzeug und Süßigkeiten.
Doch das alles scheint schon bald einen Preis zu haben und die Chipmunks werden zu Sklaven des Plattengeschäfts, wobei der böse Boss auch noch beginnt seine eigenen Interessen in den Vordergrund zu schieben und den lieben Dave ins Abseits. Erschwerend kommt dann hinzu, dass Dave nicht besonders talentiert im Korbwerfen ist und Theodore einen der längst vergessenen Abschiedsbriefe zerknäult unter dem Nachttisch findet. Es bleibt den Dreien also nichts anders, als zu Onkel Plattenheini zu ziehen, da dieser sie ja wenigsten als Familie haben will. Dave findet dies zwar gar nicht gut, aber gegen dieses Geflecht von Missverständnis und Lügen kommt er gar nicht mehr an.
Doch das Leben als Star scheint auch nicht das Wahre zu sein, denn wenn man dauernd von einem Konzert zum anderen springt und dann auch noch Ewigkeiten im Studio zubringt ist man schnell K.O. und es geht an die Stimmbänder. Auch die Sehnsucht nach Dave und einem ruhigen Zuhause wird immer stärker und man wird immer trauriger darüber, dass Dave sie ja anscheinend nicht wollte. Doch Dave hält es nicht mehr ohne die Kleinen aus und versucht sie auf drastischen Wegen vor der Ausbeute zu schützen, in dem er ihr großes Konzert stürmen will. Das große Konzert ist inzwischen für die Streifenhörnchen auch nicht mehr so toll, da ein entzündeter Hals es nur noch erlaubt, Playback zu Singen und das stellt Simon ja schnell fest, ist ja eigentlich Betrug an den Fans.
So kommt es als zu der wohl erfolglosesten Stürmung eines Konzertes und dem wohl durchgedrehtesten Bühnenracheakt, denn die Film- bzw. Plattenbranche je gesehen hat, bis es dann endlich heißen kann, "wir sind doch eine Familie".
Stab:
Regie: Tim Hill
(Garfield 2, Muppets aus dem All, Exit 57, Max Keebles großer Plan)
Dave Seville: Jason Lee
(Underdog, Clerks 2, Mallrats, Dogma, Vanilla Sky, American Dad, Gelegenheit macht Liebe)
Ian Hawke: David Cross
(der Date-Profi, She's the man, Vergiss mein Nicht, Men in Black 2, Dr. Dolittle 2, Cable Guy)
Claire Wilson: Cameron Richardson
(Rise: Blood Hunter, Supercross, Open Water 2, College Animals)
Gail: Jane Lynch
(Walk Hard, Area 57, Fifty Pills, Jungfrau (40), männlich, sucht, Plötzlich verliebt)
Amy: Veronica Alicino
(Two Eleven, Viva, Sex and a Girl, Muppets aus dem All, Lethal Weapon 3)
Ted: Kevin Symons
(Shark, Veronica Mars, Unter Anklage, Valhalla)
Butler: Oliver Muirhead
(Ganz schön schwanger, Dick and Jane, Susan, Jackie Chan's Erstschlag)
Technische Daten:
Herstellungsland: USA (2007)
Original Titel: Alvin and the Chipmunks
Laufzeit: ca. 92min
Altersfreigabe: FSK o.A.
Bildformat: 1,85:1
Kritik:
*Story*
Naja, die Story ist ein wenig dünn, und leider sogar an vielen Stellen deutlich künstlich in die Länge gezogen. Dies merkt man an unzähligen Wiederholungen, wie zum Beispiel dem gescheiterten Vorsingen und der nur 8 Minuten später folgenden Wiedergutmachung. Ebenso kommt über die Charaktere wenig heraus, da diese einfach in die Handlung geschmissen werden und sich hoffentlich selbst erklären. Dummerweise geht das aber immer besser bei Bösewichtern und so bekommt dieser als einziger ein richtiges Gesicht. Was auch ein wenig schade ist, ist das der Humor zwar da ist, aber nicht an die alte Zeichentrick Serie herankommt. Man vermisst hier einfach das Chaos, das hier durch viel Slapstick ersetzt wurde. Nur die sinnvoll platzierten Schreie "Alvin" sind perfekt getroffen und zeigen unseren kleinen Draufgänger immer in voller Action.
*Regie*
Man merkt einfach, dass Tim Hill schon Erfahrung mit Filmen hat, wo die Hauptcharaktere nicht wirklich Leben, wie es ja zum Beispiel bei den Muppets schon war. Denn in diesem Film stimmt einfach alles, was mit den kleinen Nagern zu tun hat. Die Welt zeigt ihre Perspektive und in Panoramafahrten wird sehr darauf geachtet, dass die später rein animierten Freunde, deutlich zu sehen sind. Besonders schwer find ich dann auch die Interaktion zwischen Schauspieler und eigentlich leerer Luft, die aber auch super eingefangen wurde. Tim Hill muss hier den Schauspielern sehr deutlich Instruktionen gegeben haben wie er sich das ganze vorstellt und prompt klappt das auch. Daher eine reife Leistung!
*Kamera*
Klasse, wie die einzelnen Perspektiven der verschiedenen Größenverhältnisse hier eingefangen wurden, und darauf geachtet wurde, dass wenn man Alvin zum Beispiel rennen sieht, sich ja der Hintergrund beim Bewegen logischerweise auch verzerren bzw. verschwimmen müsste. Obendrein kommt noch hinzu, dass der Kameramann auch darauf bedacht ist, nicht wie in den meisten Filmen, dass nicht das ganze Bild im Hintergrund künstlich ist und man so schnell zwischen Animationsbild und Kulisse unterscheiden kann, nein, man sieht im Hintergrund Dinge für sich passieren. Daher eine tolle Arbeit der Kamera.
*Schauspieler*
Jason Lee beweist in diesem Film wieder einmal, dass ein Ex-Skater-Profi es auch in Hollywood als Komiker schaffen kann. Denn in diesem Film sieht man deutlich, dass es unglaublich viel Spaß gemacht haben muss, sich vorzustellen, wie Chipmunks das Leben von Dave Seville durcheinander bringen. Hinzu kommt noch, dass sich Jason Lee viel Mühe gegeben hat, Dave Seville auch so monoton zu gestalten, wie es oftmals in den Cartoons war. Denn ich denke viele Schauspieler hätten hier doch den verheulten Tierhalter von Garfield dargestellt, als den liebenswürdigen Trottel Dave Seville.
David Cross ist meiner Meinung nach dieses Mal überhaupt nicht so berauschend. Er wirkt einfach wie ein kleiner Winkeladvokat, denn man in stylische Klamotten gesteckt hat und hoffte, so die Musikbranche zu karikieren. Doch leider blieb außer dem unsympathischen Geldschwein fast nichts übrig, dass zu schnell in Extreme verfällt und wenig Tiefgang aufweist. So wirkt die Figur auch eher fremd, als wirklich verschlagen. Schade eigentlich, da man den Bösewicht noch viel schleimiger und vor allem gieriger gestalten hätte können
Ach herrje das ist ja Cameron Richardson aus Supercross und eigentlich die ideale Verkörperung der Bikerchick, doch nun versucht sie die liebe Nachbarin von nebenan zu sein, die sich immer wieder erhofft, dass Dave Seville endlich die Kurve kriegt um sie zu erobern. Nee, das geht ja sowas von schief, dass man schon meinen könnte, man könne Carmen Elektra in einem Drama als liebevolle Mutter mitspielen lassen. Mädchen, bleib bei Action und "wet T-Shirt" aber bitte versuch nicht durch Kinderfilme seriös zu werden. Das schaffen wirklich nur sehr wenige.
*Soundtrack*
Nun ja, was soll ich sagen, ich wurde als Kind schon mit den Cartoons groß, also kenn ich das Heliumgejammer ja schon, aber ich denke, viele Menschen würden sich das nur ungern antun. Vor allem, da man es in diesem Film nicht lassen konnte, dies auch noch mit Hip Hop und Techno zu mischen. Meine Güte, dass klingt so als hätte man Britney um abzunehmen für das neueste Comeback komplett in Plastik eingelegt und am Nippel gezwirbelt und den Backstreet Boys ordentlich in die Nüsse getreten. Daher an Alle, die solche Musik nicht ertragen können, oder zumindest nur Fingernägel auf der Tafel ertragen, bleibt zuhause und sperrt alle Kinder web bevor ihr ausversehen noch mit ins Kino müsst. Für alle anderen, die das mit Humor sehen, Viel Spaß.
(Im Film werden die Stimmen übrigens karikiert: Was kommt dabei raus, wenn ein Streifenhörnchen Helium aus einem Ballon inhaliert? Es klingt so tief wie Dirty Harry *g*)
*Tricktechnik*
Wahnsinn, was man heute alles mit CGI- Effekten hinbekommt. Diese putzigen Dinger atmen sogar und bekommen nicht nur dicke Backen beim Singen sondern es wölbt sich der Bauch. Toll ist auch, wie die putzigen Dinger sogar auf Glasscheiben Spuren hinterlassen und allgemein auch überall tatsächlich auftreten. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass die Zeit der Folienähnlichen Animationen nun endlich vorbei ist und man genießen kann, wie im Film eine neue Spezies an Animationen entsteht, die wirklich Lebensecht sind. Wenn diese Figuren dann noch ein wenig Hilfe von FX-Profis bekommen kann man auch geradezu genießen, wie die kleinen Draufgänger innerhalb von Sekunden ein Tonstudio unter Koffeineinwirkung verwüsten können. Einfach super!
Fazit:
Ein genialer Filmstreich für die ganze Familie (oder zumindest für die, die es Akustisch ertragen können) wobei der Humor nicht wirklich zu kurz kommt und wobei Kinderherzen sicher ein wenig höher schlagen werden. Schade ist da nur, dass das Kind im Fan nicht wirklich bedient wird und man seine Kindheitshelden sich doch ein wenig aktiver vorstellte, aber dennoch sehr gelungen. Dazu tragen letztendlich die tollen Effekte und vor allem ein genialer Jason Lee bei. Abzug gibt es von mir aber dennoch, da die Story einfach gestreckt ist, und obendrein außer Jason Lee, die Schauspieler ein wenig schwach auf der Brust sind. Daher leider nur 3 Sterne für ein Comeback von dem Britney in der Plattenindustrie noch lange Träumen kann.
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Endlich wieder sprechende Tiere
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GracieHeart99
Pro: Die Story
Kontra: Die etwas langweilige Umsetzung
Ja Handlung gibt es: Ein Baum wird gefällt, ein Christbaum wird gesucht, Weihnachten ist es, und die 3 Streifenhörnchen Alvin, Simon und Theodore die hier wohnen werden mit in das Foyer von einem Plattenkonzern verfrachtet. Dort treffen sie auf DAVE, ...
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sehr hilfreich
16.02.2008
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Ich vermiss die Eichhörnchen so!!!
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swerlich
Pro: kurzweilig, schöne Gags, familientauglich
Kontra: nichts
Nachdem wir ein extrem stürmisches Wochenende hatten, musste der Sonntagnachmittag anstatt auf dem Spielplatz irgendwie drinnen verbracht werden. Unsere 4-jährige Tochter äußerte am Vormittag, dass sie unbedingt mal wieder ins Kino möchte. Also informiert ...
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sehr hilfreich
03.03.2008
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Harmlose und sympatische Familienunterhaltung
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artif3X
Pro: Alvin und seine Brüder, Songs, insgesamt einfach unterhaltsam
Kontra: simple Story, vieles hat man schonmal gesehen
Story:
Nachdem ihr Baum gefällt wurde leben die drei Streifenhörnchen Alvin, Simon und Theodor (im Original mit den Stimmen von: Justin Long, Matthew Gray Gubler, Jesse McCartney) beim, nicht gerade erfolgreichen, Songwriter Dave (Jason Lee), der ...
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11.05.2008
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