Am Anfang war das Feuer

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Am Anfang war das Feuer

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Gnnaaarkuumph brrblll blrrrgggahhhomph !!!

5  24.05.2003 (11.06.2004)

Pro:
So könnte es wirklich gewesen sein .  .  .

Kontra:
-  -  -

Empfehlenswert: Ja 

GlineurJL

Über sich: VERHEIRATET seit dem 12.12.2008 :-)

Mitglied seit:06.03.2003

Erfahrungsberichte:1120

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 72 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

AM ANFANG WAR DAS FEUER (DVD 1982)

Meine eigene Meinung als Entry: EIN GEILER FILM...!!! Aber ich werde das noch präzisieren...

AM ANFANG WAR DAS FEUER ist eine französisch-kanadische Produktion der Jean-Jacques Annaud Films aus 1981/1982. Jean-Jacques Annaud wird insbesondere durch "Der Name der Rose" bekannt sein, der 1986 mit Starbesetzung durch Sean Connery und Christian Slater für ein unvergessenes cineastisches Meisterwerk sorgte.


AM ANFANG WAR DAS FEUER - Die Story

In der Eiszeit erfahren wir, welche Widrigkeiten unsere Vorfahren so erleben. Das Feuer als Lebenselexier ist von größter Bedeutung, so dass es von den Stämmen, die dieses besitzen, sehr behütet wird. Das Feuer ist Reichtum und bietet Wärme. Wie Feuer entsteht, ist den Stämmen nicht bekannt, so dass die Wächter des Feuer eine Flamme hüten und mit allem Mitteln am Leben erhalten.

Der Stamm der Ulam ist im stolzen Besitze des Feuers. Doch die Ulam werden von den Neanderthaler überfallen und teilweise ausgerottet. Viel fataler ist indes, dass der Wutrausch der Agressoren auch den kleinen Behälter mit den wärmenden Flammen zerstört...

Drei der Überlebenden entscheiden nach dem Überfall, dass sie in die Ferne schwärmen, um nach Feuer zu suchen. Diese sind u.a. die zwei Hauptdarsteller Everett McGill als Anführer Naoh und Ron Pearlman (bekannt als furchtbar häßlicher Mönch in "Der Name der Rose").

Die Suche ist zunächst ohne Erfolg, bis sie eigentlich einem Säbelzahntiger dankbar sein dürfen, dass er sie einen recht dürren Baum hochflüchten lässt, um nicht gefressen zu werden, denn nachdem unsere Vorzeitmenschen aus reinem Hunger so ziemlich alle Blätter von dem Baum, auf dem sie sitzen, abgegessen haben, verdünnisiert sich die Raubkatze und sie entdecken Rauchwolken am Himmel.

Auf dem Wege dorthin endtdecken die drei Vorzeitler einen Stamm, der zu Kannibalismus neigt. Dieser Stamm hat zwei Gefangene, u.a. die noch nicht angefressene Ika (Rae Dawn Chong), während ihr Begleiter schonmal für ein Lunch einen Arm "abgeben" musste. Die Suche nach dem Feuer ergibt auch die Befreiung von Ika, die später gelungen beweist, dass sie aus einem bereits viel zivilisierteren Volk entstammt und weiss, wie man durch Reibung Feuer ermöglicht...

Hier ist es noch lange nicht zu Ende, der der Rückweg ist noch voller Gefahren und Risiken.


AM ANFANG WAR DAS FEUER - Meine Eindrücke

Es sei noch erwähnt, dass die DVD keine Sprachen, sondern nur "Urlaute" beinhaltet. Siehe die Überschrift "Gnnaaarkuumph brrblll blrrrgggahhh omph" ...das ist einfach passend und stört nicht, denn die Story erklärt sich durch die Handlung, die Mimik und die Gestik.

Das Gefühl "so könnte es gewesen sein" macht den Film supersympathisch, und es ist eine gigantische Leistung der Schauspieler, vor allem durch Mimik und Gestik zu wirken. Es ist ein Film der Kategorie "Kunstfilm", denn das ganze Ambiente wirkt vorzeitlich und gelungen inszeniert. Farben, Landschaften, Bilder, Personen ... alles wirkt steinzeitlich !!! Es passt, und man kann sich sogar verinnerlichen, dass der steinzeitliche Mensch vermutlich so riecht wie er aussieht.

Amüsant ist, dass Naoh sich in Ika verliebt, die - stammesmäßig fortschrittlicher - den Ulam zeigt, dass es neben dem Doggie-Style auch noch die Missionarsstellung gibt. Nicht nur 'ne Feuermacherin, sondern auch noch eine Nachhilfelehrerin in Sachen Sex.

Schauspielerisch ist wohl am meisten Ron Pearlman hervorzuheben. Er sieht eh aus wie ein Urzeitmensch und ist für solche Rollen geschaffen. Naoh - von Everett MacGill - dargestellt, ist da quasi vergleichweise der "Brad Pitt" der Steinzeit.

Den Film kann ich einfach nur empfehlen. Manche Szenen sind einfach urig-komisch. Die Gewaltsszenen betreffend sind diese recht authentisch und nicht überbrutal gehalten, aber dennoch halte ich eine FSK ab 12 Jahre für falsch. Das ist eine Film "ab 16", wie ich finde.

Details zum Abschluss...

Titre original: Guerre du feu
Land: Frankreich/Kanada
FSK: ab 12 Jahre
Länge: 96 min
Bildformat: 16:9
Audio: Dolby Digital 5.1
Ländercode: 2
Sprache: Laute der Vorzeitmenschen
Bonusmaterial: keines
Bestellnr. 21624 / Eurovideo
Preis: unter 20 Euro


Diesen Film mit sehr guter Klang- und Bildqualität würde ich jederzeit wieder kaufen, und ich sehe ihn 2-3 Male im Jahre sehr gerne...

Gruss, Jean-Louis


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
naibaf13

naibaf13

16.06.2004 09:41

Du bist in diesem Bericht ein wenig widersprüchlich, aber andere haben das bereits schon angedeutet. Trotzdem sehr informativ und lesenswert, lg. Fabian!

w.gruentjens

w.gruentjens

12.06.2004 10:39

In der Zeit der Neandertaler dürfte es schon ganze Sätze gegeben haben, die aus der Zusammenstellung der Urlaute gebildet wurden. Auch deine Überschrift zeigt das; im Text klingt es dann aber nach einzelnen Lauten - das hat mich zunächst verwirrt. Sonst ist alles perfekt.

venus

venus

11.06.2004 12:50

grmpfl mümpfel grümpel grummelummelum. Ach so, das verstehst du ja nicht. Das heißt, Deine DVD-Rezension ist sehr informativ.

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