Erfahrungsbericht über

Am Strand des Todes / John Saul

Gesamtbewertung (2): Gesamtbewertung Am Strand des Todes / John Saul

 

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Da geh´ich lieber nicht baden!

2  25.07.2003

Pro:
ein bißchen Grusel eben

Kontra:
mir zu oberflächlich und 08/15 runtergeschrieben

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Niveau

Unterhaltungswert

Spannung

Wie ergreifend ist die Story?

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Prisca

Über sich:

Mitglied seit:02.01.2001

Erfahrungsberichte:1046

Vertrauende:104

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 78 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Was macht man bei diesem heißen Sommerwetter wenn man Urlaub hat? Wandern? Viel zu heiß! Einkaufen? Keine Lust! Nein, man fährt ins Schwimmbad – und wenn man keine Lust mehr auf das kühle Nass hat sucht man sich ein schattiges Plätzchen und schnappt sich ein Buch.

Bei mir war es ein Gruselroman von

JOHN SAUL …. AM STRAND DES TODES

Elaine und Brad sind auf der Suche nach einem Ort, an dem Brad ungestört sein Buch schreiben kann. Nach langer vergeblicher Suche stoßen sie auf Clark´s Harbor, ein idyllisches kleines Fischerdorf – und sie glauben, diesen Ort gefunden zu haben.

Doch schnell schleicht sich das Unbehagen ein. Ein Fischer wird tot in seinen Netzen gefunden – ein Unfall? Es scheint so! Kurze Zeit später erhängt sich seine Frau – Verzweifelung über den Tod ihres Mannes? Es scheint so!

Doch beide waren „nur“ Zugezogene in Clark´s Habour – und schon bald mehren sich Gerüchte. Dieser Ort mag keine Fremden! Nicht nur der Ort mag keine Fremden, auch die Einwohner nicht! Sie versuchen – Elaine und Clark loszuwerden – doch die beiden wollen es allen beweisen und bleiben …

Plötzlich geschehen weitere seltsame Dinge. Am Strand, wo ihr gemietetes Haus liegt, wird ein kleiner Hund mit gebrochenem Genick gefunden … es gibt heftigste Stürme, die in Elaine großes Unbehagen auslösen …

Und dann sind da noch die alten Indianergeschichten, die von diesem Strand erzählt werden: Die Indianer nahmen vom Meer (z.B. den Fisch) – aber sie gaben auch etwas zurück – ein Menschenopfer! … Nur eine alte Geschichte?

Na ja, mehr möchte ich euch über den Inhalt dieses Romans gar nicht verraten – sonst könnt ihr euch das lesen ja gleich sparen. Interessant wäre es höchstens noch zu wissen, ob sich das lesen überhaupt lohnt.

Nun ja – bei diesem Roman handelt es sich um einen echten Gruselroman, würde ich sagen – kein blutrünstiger Horror, eher leises Grauen, das im Laufe der Zeit immer heftiger wird. Leider gelingt es John Saul in diesem Buch allerdings nicht, eine Mischung aus Horror und Realität herzustellen, wie man es sonst häufig in seinen Romanen findet. Dieser Roman wirkt auf mich einfach nur „an den Haaren herbeigezogen“.

Das soll jetzt nicht heißen, das er abgrundtief schlecht ist – wenn man solche Romane mag, kann man ihn durchaus zur Entspannung oder auch aus Langeweile lesen – und man wird auch einige Zeit recht spannend unterhalten. Trotzdem würde ich ihn als einer der schwächeren Romane von John Saul ansehen – Massenware eben, ein wenig lieblos zusammengeschrieben.

Der Anfang ist noch recht gut gelungen, wirklich fesselnd und ich dachte: Oh – das hört sich toll an! … Aber dann folgt doch schnell die Ernüchterung, wenn man sich in einem 08/15 Gruselroman wieder findet. Keine echten Höhen und Tiefen – eher seichtes Dahingeplätscher! Also wirklich nur Durchschnittskost!

Das Buch bietet mir auch wirklich keinerlei Ansatz weiter über den Inhalt nachzudenken, wie man es sonst häufiger in Büchern von John Saul findet. Nicht, das ein Buch nun immer schrecklich anspruchsvoll sein muss – es muss auch einfach Unterhaltungsbücher geben, klar – aber ich habe es doch lieber, wenn ich hinter der Story wenigstens noch einen kleinen Sinn erkennen kann.

Trotzdem werde ich noch ein paar Worte über das Buch selbst verlieren:

Ich habe ein TB aus dem Heyne Verlag vorliegen
ISBN 3-453-08285-0
Neu ist es scheinbar nicht mehr lieferbar – ihr könnt es aber bei Ebay versuchen, da gibt es John Saul Bücher (fast) geschenkt – viel mehr würde ich auch nicht dafür ausgeben!
348 Seiten

Solltet ihr trotz dieses Berichts noch Interesse an John Saul haben, würde ich euch neben diesem Buch gern ein paar andere, recht gute Romane von ihm empfehlen:
Die Blackstone Chroniken (ein Roman aus fünf Bänden – mein persönlicher Favorit von John Saul – DAS ist Spannung pur!)
Blitze des Bösen
Hauch der Verdammnis

Mein Fazit zu diesem Buch:
Einer der schwächeren Romane von John Saul – vielleicht zum Zeitvertreib am Strand (**gg** irgendwie passend, wenn man den Titel bedenkt, oder?) lesen – aber nicht wirklich ein Meisterwerk erwarten! Für mich ein Buch unter dem Durchschnitt - darum möchte ich auch keine Leseempfehlung abgeben!

@ Prisca - Juli 2003 - ich schreibe bei Ciao, Dooyoo und Yopi

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
nasrilla

nasrilla

25.07.2003 22:03

Dann ist Dein Bericht wohl interessanter als das Buch.

Elke01

Elke01

25.07.2003 15:47

Hört sich ja echt nicht ganz so prickelnd an.

tylerfan

tylerfan

25.07.2003 15:26

Ein wirklich gute Rezension über dieses Buch, welches ich allerdings nicht kenne. Ich wünsch' dir noch 'nen schönen Tag! LG, tylerfan

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