Ambigramme

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... Die Rede ist hier von Ambigrammen. Wer "Illuminati" gelesen hat, der wird denke ich mit dem Begriff "Ambigramm" schon was anfangen können, wer noch keine Ahnung hat, dem sei im Nachfolgenden denke ich dabei definitiv geholfen. Durch das oben kurz angekratzte Buch wurde ich erst ... Bericht lesen





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Die Hälfte genügt doch schon...
Erfahrungsbericht von Banetharm über Ambigramme
11.05.2007


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Optik
Kontra: Kompliziert

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hallo alle zusammen.
Heute werd ich mal über etwas ungewöhnlicheres schreiben, was vielleicht einige von euch auch schon kennen werden. Die Rede ist hier von

Ambigrammen.


Wer "Illuminati" gelesen hat, der wird denke ich mit dem Begriff "Ambigramm" schon was anfangen können, wer noch keine Ahnung hat, dem sei im Nachfolgenden denke ich dabei definitiv geholfen.

Durch das oben kurz angekratzte Buch wurde ich erst auf Ambigramme aufmerksam, war direkt fasziniert von ihnen, wie man denn auf sowas geniales kommen kann.
Der Designer John Langdon, der die Ambigramme für "Illuminati" entwickelt hat, schafft es, diese Wortfiguren so natürlich aussehen, und Ambigramme einer Gruppe (in diesem Fall Erde, Feuer, Wasser und Luft) im gleichen Schrifttypus erscheinen, zu lassen, dass man sich denkt, 'ja, nur so könnte ein Ambigramm zu diesem Wort aussehen', und ich spreche aus eigener Erfahrung, wenn ich sage, dass es doch einiges an Ausprobieren, Konzentration und und auch einen kleinen Schuss künstlerisches Talent erfordert.

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Doch nun dazu, was Ambigramme überhaupt sind...

Ambigramme sind Wörter, die sich bei normalem Betrachten, ohne große Probleme lesen lassen. Dreht man diese Wörter jedoch um 180° auf den Kopf, liest man das gleiche Wort wie zuvor.

Um gleich mal die Verwechslung aus der Welt zu räumen, Ambigramme sind in der Regel KEINE Palindrome, Wörter, die man von Vorne und hinten lesen kann, so wie
  • Rentner
  • Lagerregal
  • Regallager
  • Otto
  • Anna

um nur wenige zu nennen.

Es ist zwar auch möglich, Palindrome als Ambigramme darzustellen, jedoch kommt dies Aufgrund der relativen Seltenheit von Palindromen eher weniger vor.


Im Grunde ist ein Ambigramm also nur ein Wort, dessen erste (z.B. linke) Hälfte, beide Worthälften enthält. Die zweite Worthälfte lässt sich dann lesen, wenn man die erste um 180° dreht. Dies wird in der Regel auch bei der Entwicklung von Ambigrammen berücksichtigt, man muss sich ja keine doppelte Mühe machen.

Je nachdem, welches Wort, oder gar, welche Wörter und Sätze man Ambigrammiert, steigert sich auch der Schwierigkeitsgrad, sowie notwendigkeit von künstlerischem Auge und Können.

Einfache Wörter, mit relativ wenig Buchstaben, sind natürlich leichter zu Ambigrammieren als z.B. der Satz "City Of Brotherly Love Philadelphia" (dazu später noch kurze Anmerkungen).


Mit Informationen über Ambigramme und die verschiedenen Arten könnte man mehrere Seiten füllen, doch denke ich mir, dass es in diesem Bericht mehr auf meine eigene Erfahrung mit diesen Wortspielereien, als auf jede einzelne Information ankommt.
Klar wird es jetzt wieder Leute geben, die sich gerne noch mehr über andere Ambigrammarten erhofft hätten, doch habe ich mich damit noch nicht auseinandergesetzt, da normale Ambigramme, auf die ich ja hauptsächlich eingehen möchte, schon schwer genug sind.

Wer dennoch mehr über die verschiedenen Typen erfahren möchte, der gibt doch bitte "www. Name unseres oben genannten Künstlers (aneinander, ganz einfach :D) . net" in die Adresszeile ein, und informiert sich dort ein bisschen, z.B. wie das oben schon erwähnte "City Of Brotherly Love Philadelphia" aussieht, die Umsetzung davon. Und, genialer gehts kaum noch...


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Mein eigene Meinung zu diesen Wörtchen

wie gesagt, angefangen hat es mit Illuminati, danach habe ich eben ein bisschen herumprobiert, hilfreich waren mir Bleistift und Kalligraphiefüller, und ein bisschen Ausprobieren, spielen mit den Wörtern. Es dauert ein bisschen (aber zum Glück trotzdem nicht sehr lange), bis man das System raushat. Das Exekutive, die Wörter zu Papier bringen, leserlich, ist dann schon wieder etwas schwerer. Manchmal erkennt man ein Wort nur, wenn man schon weiß was es heißt, doch ist dies nicht immer der Fall.
Man sollte auf jeden Fall mal mit allen Wörtern, Namen, Gegenständen, etc. ein bisschen herumspielen, versuchen diese Wörter in Ambigramme umzuwandeln.
Doch vorsicht, nicht für jedes Wort kann man den gleichen Schrifttyp benutzen, und manchmal muss man auch einfach die Buchstaben ein bisschen umformen, leserlich zwar, aber noch kleine Spirenzchen dazudichten, oder auch mal die ein oder andere Linie weglassen.

Fazit im Allgemeinen:
Ambigramme haben für mich schon einen sehr hohen künstlerischen Anspruch, wenn sie gut und schön umgesetzt sind. Ich finde es einfach interessant, wie Worte so entwickeln können, und teilweise auch wie man überhaupt auf die Idee, wenn ein Wort fertig ist, gekommen ist. Wem ein kleines bisschen langweilig ist, und Beschäftigung sucht, der kann sich ja einmal an ein Ambigramm setzen und ausprobieren, was daraus wird, Erfolg kann ich leider nicht zusichern.


Ich habe bisher zwar nur wenige, aber dafür davon einige gelungene Ambigramme zustande gebracht.

Unten zu sehen ist u.a. das erst kürlich entstandene "Nordstern" Logo meiner Folkgruppierung.
Ich werde, denke ich sobald ich mein "Shakespeare"-Ambigramm wiedergefunden und gescannt habe, dieses auch noch online stellen, sowie wenn ich noch ein paar von meinem Schulblock entnommen habe, diese auch zum Anblick zur Verfügung stellen.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein geruhsames Wochenende.    

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