Ambrosia - The Show Tickets

Ambrosia - The Show Tickets

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Ambrosia - ist die Freiheit zu sein ... was immer Sie wollen.

Ambrosia ist die Darstellung eines eleganten und glamourösen Partyabends. Inspiriert durch Berlin....
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Von private dancern, Exhibitionismus und Voyeurismus...
Erfahrungsbericht von kommentarfetischistin über Ambrosia - The Show Tickets
14.11.2009


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Schöne Körper, schöne Dessous, wunderbare Hauptdarsteller
Kontra: viel  .  .  .  ;)))

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Schlappe 49,00 Euro kosten die recht lieblos gestalteten und aus Papier bestehenden Tickets pro Person für die Vorstellung „Ambrosia“ in der „kleinen Arena“ des Berliner Tempodroms an einem Freitag (und auch Sonnabend), unter der Woche ist man(n) schon mit 45,00 Euro dabei. 98,00 Euro also für zwei Personen, nur für’s Zusehen. Ja, aber wo sieht man jetzt eigentlich zu?

http://tinyurl.com/yducnk9
www.ambrosiaberlin.com

Die recht seltsame Produktbeschreibung hier (übernommen von der Homepage) lässt vage vermuten, es handele sich um die Nachstellung einer zügel- und hemmungslosen Party in der großen, schönen, weltoffenen und – ja – versauten Hauptstadt. So, wie es sein könnte. So, wie es sich man(n)che vorstellen. Oder wie?

Mein Begleiter und ich sind pünktlich vor Ort, zusammen mit wenigen anderen Wartenden. Um 21:30 ist der Einlass angekündigt, derselbe verzögert sich nur ganz wenig. Die Garderobe ist erwartungsgemäß nicht überlaufen. Wir sehen in das kleine Foyer, an dessen Ende sich die Bar befindet, die wir noch ansteuern wollen, bevor die Vorstellung beginnt. Unmittelbar erblicken wir sehr (!!!) leicht bekleidete, durchaus ansehnliche Damen mit venezianischen Masken und verschiedenen sehr attraktiven Kostümen, die im besagten Gang auf und ab schlendern. Ich selbst werde sehr neckisch „bepuschelt“, mit so einem Federstaubwischdingens, frage mich allerdings nicht, weshalb jetzt bei mir Staub gewischt werden müsste. Vielleicht hätte ich mein Bunnykostüm und nicht den akkuraten Dreiteiler anziehen sollen, um hier adäquat gekleidet zu sein? Mein Begleiter hätte das hübsch gefunden, wie er später meinte. Nachdem zwei Gläser Wein für den jeweiligen Preis einer Flasche erworben wurden und ein lauschiges Plätzchen in dem nicht wirklich anheimelnden Foyer ergattert wurde, die nächste Überraschung: Eine Pre-Live-Performance. Die nachhaltig schönste Frau des Abends sang, bekleidet in einem atemberaubenden schwarzen Kleid. Ging mit ihrem Micro an den wartenden Gästen entlang, blickte viele der Gäste direkt aus den wunderschönen Augen an (ich war kurzzeitig sehr verliebt!), ein Appetizer der besonderen Art. Sehr apart und anregend. Die weiteren auch männlichen Akteure schlenderten nebenher, besorgten noch Garderobe, insgesamt eine sehr private Atmosphäre, die vermittelt wurde, so vorab.

Die Gäste begaben sich dann in die schlussendlich zu etwa einem Drittel gefüllte Arena, nur in den ersten Reihen lagen zunächst „Sitzkissen“, und den meisten Zuschauern war es auch nicht zu peinlich, sich sofort nach vorn zu setzen (uns auch nicht *gg*). Für die nachrückenden Gäste in der zweiten von drei Reihen wurden noch Polster nachgeliefert, Jeder saß also relativ bequem. („Nur“ relativ, weil die Polster jeweils bequem Platz für drei Personen boten und so zum Beispiel ein neben uns sitzendes Paar sitztechnisch „getrennt“ wurde.)

Die Show an sich dann: bot einige Highlights.

Optik:

Fast ausnahmslos SEHR schlanke Damen und auch Herren (die Männer größtenteils kleiner als die Frauen) kamen überaus sexy daher. Die outfits waren wirklich… HEIß! So richtig angezogen waren die Damen und Herren überhaupt nicht, und selbst wenn sie mal eine Stola trugen oder eine Art Schleppe, eine Schärpe oder einen sonstigen Umhang: sie entledigten sich dieser Bekleidungsstücke recht schnell. Überwiegend wurde in Korsagen, Schlüppis und SEHR hochhackigen Schuhen getanzt, auch von den Männern. ;D An Glitter und überlangen Kunstwimpern - zum Teil neonfarben - wurde nicht gespart. Alle zu sehenden Körper waren überaus lecker, wenn auch etwas flach, und damit meine ich jetzt nicht nur weibliche sekundäre Geschlechtmerkmale, sondern auch den Eindruck, die Wirkung an sich. Unterstellt, „Ambrosia“ sollte eine gewisse Laune hervorrufen, dazu führen, dass man (und frau) unmittelbar nach der Vorstellung lüstern übereinander herfallen: Also nein. Fehlanzeige. Und das lag gewiss nicht an meinem Begleiter. ;o) Hübsch also, sehr hübsch sogar anzusehen, aber ich kam mir schon ein wenig vor wie auf einer Modenschau und Werbeveranstaltung für die zu horrenden Preisen erhältlichen Dessous und Stoffe. Eine Ausnahmeerscheinung war allerdings die schon erwähnte Hauptakteurin (ich erwähnte bereits, frisch verliebt zu sein?), durchaus weiblich geformt, wenn auch im Bereich der Oberweite „gepusht“. Eine umwerfend attraktive Frau, das war ganz neidlos einzugestehen. Ebenfalls recht spektakulär: Ein im Hinblick auf die Haut dunkelfarbiger Darsteller (wie heißt das eigentlich derzeit politisch korrekt?) der mehrfach in Glitter und mit Glamour auftrat, angenehm muskulös und *hmmmmm*. Noch ein männlicher Darsteller, sehr drahtig gebaut und ebenso ansehnlich, ihn sieht man auch im „Geschirr“ auf der Homepage. Und nicht zuletzt: die zwei ausgewiesenen Akrobaten, denen ich allerdings noch einen eigenen Absatz widmen werde. Habt Geduld! Sofern ihr überhaupt bis hierhin gelesen habt. ;)

Musik:

In musikalischer Hinsicht kann ich nur mittelmäßig meckern. Abgesehen von der unnachahmlichen Hauptdarstellerin und dem sehr „passenden“ Hauptdarsteller sang: Niemand. Diverse Songs deren Namen und „originale“ Interpreten ich nicht kenne, die ich aber durchaus schon mal gehört habe wurden sehr charmant von Beiden gecovert. Konkret in Erinnerung ist mir der „Smooth operator“ der wunderbaren Sade, dessen erste Töne – wie bei Pink Floyd – schon für ein besonderes Prickeln im Bauchbereich sorgen. Diese Dame (erwähnte ich schon, dass ich bald wieder heirate?) ist wirklich eine begnadete Sängerin. Die Erscheinung, die Performance, die Selbstdarstellung und Präsentation: wirklich klasse. Dabei gefiel mir auch jeder der gesungenen Songs, lediglich die „anderen“ Titel vom Band, die fand ich nicht wirklich schön. Die hatten sicherlich choreografische Gründe, natürlich, es musste ja „abgehen“, da musste ja Alarm gemacht werden. Es war allerdings so gelegentlich etwas *räusper* anstrengend, nun auf das nächste besondere Event zu warten. Das Verhältnis von gesungener Begleitung zu Musik vom Band belief sich meiner Meinung und meinem Empfinden nach auf etwa 1 ./. 5.

Handlung:

Naja, eine wirkliche Handlung gab es nicht. Es wurde keine Geschichte erzählt, nicht einmal die einer „Party“. Relativ zusammenhanglos wurden verschiedene Situationen dargestellt. Heterosexuelle Flirts und Annäherungen, homosexuelle Flirts beiden Geschlechts, auch der BDSM-Fetisch wurde in der Aufführung mehrfach bedient.

Begehren, Annäherungsversuche, das Abwehren derselben und die Verzweiflung darüber, die Leidenschaft während einer Begegnung, die Hin- und Hergerissenheit zwischen Lust und Vernunft, das alles wurde – versucht darzustellen. Mir selbst fehlte doch gelegentlich die Authentizität.

SEHR schön fand ich es, wenn man die Akteure als Duo oder zu dritt beobachten konnte, wenn zwei, drei Personen also inmitten der Arena eine Situation darstellten. Es gab allerdings auch mehrere Begebenheiten, zu denen etwa acht bis zehn Darsteller über eine recht lange Dauer verschiedene „Spiele“ und Situationen wiedergaben, da fiel es dann doch schwer, alle zu verfolgen. ;)) Als Beispiel nur die letzte zusammengefasste BDSM-Session: Hier versohlte eine Domina einem Sklaven den blanken Hintern mit Rosen, dort wurde eine Frau mit Knebel und an der Leine vorgeführt, links wurde ein Sklave im Geschirr mit diversen Leinen versehen und tanzte und rechts … weiß ich schon nicht mehr. ;oD Optischer Overkill. Zu viel des Guten, fand ich. Und ich glaube nicht, dass ich unter Konzentrationsmangel litt.

Besonderes:

Zwei der Akteure waren offenbar aus einem Zirkus entflohen und fanden Zuflucht bei „Ambrosia“, sie boten akrobatische Einlagen bewundernswerten Ausmaßes.

Ein Mann – sehr ansehnlich und SEHR muskulös – turnte auf einer runden Matte um sein Leben, überaus eindrucksvoll. Nichts mit einem einfachen Handstand, der verbog sich unter anderem einarmig "stehend" derart, also ich selbst hätte nicht für möglich gehalten, dass das überhaupt geht. Sehr ästhetisch, sehr schön anzusehen, er verursachte unter anderem das wenige „Raunen“, das durch die Zuschauerreihen ging. Seine Präsentation dauerte etwa zehn Minuten, und jede dieser Minuten war sehr bemerkenswert. Der Turner „tanzte“ dafür nur selten mit, er war offenbar hauptsächlich für die athletische Nummer engagiert. Aber wirklich, das war schon sehr angenehm anzusehen.

Eine sehr hübsche Frau – vielleicht des Turners Partnerin? – bot noch eine besondere Vorstellung mit Hula-Hupp-Reifen. Sie schwenkte ihren muskulösen und ausgesprochen gut positionierten Körper derart, es war eine wahre Freude. Wer nicht mal so einen Reifen in der Mitte des Körpers dauerhaft halten kann, fragt sich naturgemäß, wie das in Höhe der Waden, der Oberschenkel, der Taille und des Busens neben einer vertikalen Bewegung an den Armen GLEICHZEITIG geht. Also wirklich, ich glaubte ich sah ein Alien. ;D Zuletzt hat sich die Gute von vier Männern die Ringe zuwerfen lassen, alle über den Armen gefangen und sich schlussendlich mit etwa 20 Ringen um den Bauch herum gedreht. Ach doch, das hatte was.

Fetisch:

Wer nun mit „Haue“ und „Aua“ so gar nichts anfangen, kann, ist wohl in der Vorstellung relativ fehl am Platz. Ein recht relevanter Teil des Programms nimmt wenigstens Bezug auf zum Teil exotische erotische Fantasien aus der BDSM-Ecke. Die Kostüme größtenteils aus Lack und Leder, Latexhöschen und „Geschirr“, Peitschen, Knebel und Leinen… das mag wirklich nicht Jedem gefallen. Mit Berührungsängsten in der Hinsicht kann ich also von der Investition in eine Eintrittskarte absolut abraten.

Insgesamt:

Das war schon ein schöner Abend. Die Highlights der Vorstellung waren aber zugegebenermaßen spärlich. Die wunderschöne und extraordinäre Hauptakteurin (ich hatte schon erwähnt, in Kürze ... ^^) und ihr Pendant waren großartig, sowohl im Gesang an sich als auch in der Performance. Die weitere Besetzung war durchaus „gut“, keine Frage, allerdings boten die doch spärliche Erzählung und die hauptsächlich körperorientierte Darstellung zwar durchaus viel für das Auge, aber nur sehr sehr sehr wenig für das Hirn. Das Kopfkino wurde im Hinblick auf die offenbar beabsichtigte „Anregung“ nicht wirklich maßgeblich aktiviert. Um nicht zu sagen, es sei sogar überaus lebensfremd dargestellt worden, was auf Berliner Partys so abgeht. :D

98 Euro für zwei Personen? 18 weitere Euro für je zwei Gläser Wein? Och neeeee. ;)))

Und ob ich das empfehlen würde: ist eine besondere Frage. ICH würde mir das noch mal ansehen, wenn ich eingeladen werde. Deshalb das "ja".
   


Ambrosia - The Show Tickets

Weitere Informationen von Eventim

Ambrosia - ist die Freiheit zu sein ... was immer Sie wollen.

Ambrosia ist die Darstellung eines eleganten und glamourösen Partyabends. Inspiriert durch Berlin. Aufgeführt in Berlin...der Stadt der Freiheit.

Das besondere Ambiente von Ambrosia entfaltet sich in den Darbietungen der 10 Künstler, dem Gesang, dem Tanz, der Akrobatik und der Freiheit der Seele. Diese Acts werden Ihre Wahrnehmung zwicken, Ihre Vorstellung einer Welt, in der Menschen leben dürfen, wie Sie wollen. Und in der Sie tun dürfen, was Sie möchten, ohne Hemmungen haben zu müssen, ohne Vorwürfe fürchten zu müssen.

Ambrosia bringt Sie an Orte, an die Sie normalerweise nicht gehen würden, die Sie aber durch und durch genießen - wenn Sie erst mal da sind. Dort angekommen, entlässt Sie Ambrosia in die Nacht, in die Party, die nach der Show beginnt.

Ambrosia heißt Sie willkommen, verzaubert und verführt Sie, um Sie das Leben genießen zu lassen.

Haupteigenschaften

Category: Show