Wenn Schauspieler Drehbücher schreiben ... Keenen Ivory Wayans tat sich (und uns) das an und verfasste eine Geschichte, die nicht das Leben, sondern der Hang zur Verschwörungstheorie schrieb. David Hogan inszenierte den Plot und heraus kam eine merkwürdige Mischung zwischen unglaubwürdiger ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Posdole über America's most wanted (Film) 28.07.2002
Produktbewertung des Autors:
Humor
kein Humor
Spannung
ziemlich spannend
Action:
viel
Romantik:
null
Pro:
Durchgehend spannend
Kontra:
Platte Verschwörungsgeschichte, schwache Figuren
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Wenn Schauspieler Drehbücher schreiben ... Keenen Ivory Wayans tat sich (und uns) das an und verfasste eine Geschichte, die nicht das Leben, sondern der Hang zur Verschwörungstheorie schrieb. David Hogan inszenierte den Plot und heraus kam eine merkwürdige Mischung zwischen unglaubwürdiger Story und trotz allem spannendem Thriller.
I N H A L T
Sergeant James Dunn (Keenen Ivory Wayans) war hoch dekorierter Scharfschütze im Golfkrieg. Doch nun sitzt er wegen Mordes im Gefängnis, weil er seinen Vorgesetzten an der Front im Irak getötet hat. Dunn behauptet, es sei Notwehr gewesen. Aber das Gericht sah das anders und verurteilte ihn zum Tode. 30 Tage vor der Hinrichtung wird Dunn auf der Fahrt zur Todeszelle durch ein Kommando unter Führung von General Adam Woodward (Jon Voight) und seinem Adjutanten Captain Steve Braddock (Wolfgang Bodison) gewaltsam befreit. Woodward offeriert ihm, er käme mit dem Leben davon, wenn er für ihn und seine »Operation Wrath« als Scharfschütze arbeite. Seine Organisation sei eine geheime Spezialeinheit, die neben der Regierung für die Regierung arbeite. Als Mitglied der »Black Sheeps« solle er als erstes den Waffenhändler Donald Bickhart (Robert Culp), der biologische Waffen auf dem Schwarzmarkt verkaufe, während der Eröffnung eines neuen Flügels eines Krankenhauses erschießen. Bickhart würde von der First Lady begleitet. Unwillig, aber um sein Leben fürchtend, willigt Dunn ein.
Bei der Aktion jedoch kommt Dunn gar nicht erst zum Schuss: Bevor er Bickhart erschießen kann, wird die First Lady von einem anderen Scharfschützen ermordet. Die Treibjagd von FBI, LAPD und CIA auf Dunn beginnt, der für den Mörder der First Lady ausgegeben wird. Dunn ist verschaukelt worden und weiß nicht warum.
Woodward hat ein Problem. Eine Ärztin des Krankenhauses, Dr. Victoria Constantini (Jill Hennessy), hat während der Eröffnung der neuen Abteilung des Krankenhauses gefilmt. Und auf dem Film ist der richtige Täter zu sehen. Dunn kann sich nur mit Mühe dem Zugriff der Verfolger entziehen. Er hat Victoria beobachtet, während sie filmte, schleicht sich in das Krankenhaus und erkundet über den PC ihre Adresse, um in den Besitz des Bandes zu kommen. Als er in der Nacht Victoria in ihrer Wohnung zwingt, ihm das Band auszuhändigen, entdeckt er in der Küche eine Bombe. Beide können gerade noch im Auto entkommen und verstecken sich in einem stillgelegten Bunker der Army. Inzwischen hat Woodward das Kommando bei der Treibjagd auf Dunn übernommen.
Dunn erfährt, dass der Grund für die Ermordung der First Lady im Zusammenhang mit illegalen medizinischen Experimenten an Soldaten steht. Er informiert den stellvertretenden CIA-Direktor Kenny Rackmill (Paul Sorvino), dass Woodward ein falsches Spiel treibe. Rackmill will Dunn glauben, aber er verlangt Beweise. Dunn bleibt nichts anderes übrig, als diese Beweise selbst zu suchen und sich gleichzeitig dem Zugriff Woodwards zu entziehen ...
I N S Z E N I E R U N G
Verschwörungstheorien und -geschichten haben oft etwas Anziehendes, und eigentlich ist gegen eine gute »story of conspiracy« auch nichts einzuwenden. Was sich Wayans allerdings mit »Most wanted« ausdachte, ist in jeder Hinsicht undurchdacht. Die Geschichte strotzt nur so vor Unlogik, Realitätsferne und dramaturgischen Ungereimtheiten. Dass es neben den offiziellen Regierungsorganisationen in den USA zu manchen Zeiten geheime Verbände gab, ist seit der Nixon-Kissinger-Regierung bekannt. Dass jedoch ein General der US-Army unbehelligt von Regierung, CIA und dem Kongress eine solche Geheimorganisation wieder aufleben lässt und dann auch noch ohne Einschränkung und Widerstand das Kommando über die Verfolgung eines vermeintlichen Täters übernimmt, überschreitet die Grenze des irgendwie noch Glaubwürdigen.
Dieser General, der einem präsentiert wird, ist der Teufel persönlich. Brutal, skrupellos, psychotisch, bar jeglichen Realitätssinns. Sein devoter Adjutant (Wolfgang Bodison) ist nicht mehr als ein fahler Abglanz seines Herrn. Beide Figuren würden noch nicht einmal für einen mittelmäßigen Mafia-Film taugen. Als Dunn Woodward in einem Fahrtstuhl zu fassen kriegt, benimmt sich der General wie ein kleines Kind, dem man das Spielzeug weggenommen oder das Kinderspiel versaut hat. Ähnlich spielt Voight seine Rolle in einer Szene in einer Bibliothek, als er entdeckt, dass über den dortigen Computer noch Informationen einsehbar sind, die längst hätten gelöscht werden sollen.
Auch Paul Sorvino wirkt als CIA-Direktor deplaciert. Er verhält sich angesichts des Geschehenen so ruhig und gelassen, als ob er mit der ganzen Sache eigentlich nichts zu tun hätte. Keenen Ivory Wayans spielt einen Marine-Scharfschützen, dem jegliche Konturen eines Menschen fehlen. Er arbeitet und kämpft sich durch den von ihm geschaffenen Plot wie eine programmierte Maschine. Dazu völlig im Gegensatz steht die Geschichte seiner Verurteilung. Angeblich hat er seinen Vorgesetzten im Golfkrieg im Handgemenge getötet, als der ihn angriff, weil Dunn sich weigerte einen Befehl auszuführen: einen irakischen Jungen zu töten, der als Kurier für Saddam Hussein unterwegs war. Als jetzt Verfolgter kennt er keine Angst, keine anderen Gefühle, ist jeder Situation gewachsen – und das angesichts einer Übermacht von Verfolgern.
Jill Hennessy vermag man als Dr. Constantini ebenso ihre Ängste angesichts der Tatsache, dass Dunn sie als Geisel nimmt, nicht so recht abnehmen. Sie wirkt eher unbeteiligt.
Das Drehbuch scheint weniger vor dem Hintergrund realistischer Annahmen entstanden zu sein, sondern eher dadurch inspiriert, dass sich Keenen Ivory Wayans eine Reihe anderer Conspiracy-Filme angesehen hat.
Und trotz alledem, das ist das Merkwürdige: Der Film ist spannend. Sicher, die Verfolgungsjagden, Action-Szenen und special effects konnte man schon Dutzende Male vorher in besseren Filmen mit besseren Geschichten und glaubwürdigeren Figuren sehen. Aber immerhin kann Hogan bis zum Schluss einen Spannungsbogen aufrechterhalten – auch wenn der Schluss selbst mal wieder eine Märchenstunde über Regierung, CIA und Army herzaubert.
F A Z I T
Ein besseres und realistischeres Drehbuch und eine glaubwürdigere Zeichnung der Figuren hätte dem Film sicherlich mehr als gut getan. So bleibt ein zwar spannender, aber auf der simplen Art von Verschwörung stecken gebliebener Streifen, den man nicht unbedingt zweimal ansehen sollte.
Von zehn Punkten auf meiner Beurteilungsskala bleiben daher gerade noch fünf.
Der Film war am 27.7.2002 in PRO7 zu sehen.
America’s Most Wanted (Most Wanted) USA 1997, 99 Minuten Regie: David Hogan
Drehbuch: Keenen Ivory Wayans Musik: Paul Buckmaster Kamera: Marc Reshovsky Schnitt: Michael J. Duthie, Mark Helfrich Spezialeffekte: – Hauptdarsteller: Keenen Ivory Wayans (Sgt. James Dunn), Jon Voight (General Adam Woodward), Jill Hennessy (Dr. Victoria Constantini), Paul Sorvino (stellv. CIA-Direktor Kenny Rackmill), Robert Culp (Donald Bickhart), Wolfgang Bodison (Captain Steve Braddock), Simon Baker (Stephen Barnes), Michael Milhoan (SWAT-Führer), Lee de Broux (Commander Goldstein), David Groh (TV-Manager), John Diehl (Polizei-Führer)
Offizielle Homepage: – Internet Movie Database: http://us.imdb.com/Title?0119709
Weitere Filmkritik(en): »Movie Reviews« (James Berardinelli) http://movie-reviews.colossus.net/movies/m/most_wanted.html
Pro: Sehr gute Kampf- und Fluchtszenen! Kontra: Komplizierte Story!
Als ich den Titel des Film in meiner Fernsehzeitschrift sah,hab ich mir sofort gedacht, dass es ein guter Film sein muss, vor allem, weil er erst um 22.00 Uhr lief!
Dieser Action- oder Thrillerfilm hat mich dermaßen begeistert, dass ich euch etwas über ...
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Humor
Spannung
Action:
Romantik:
sehr hilfreich
20.05.2001
guter action film Bewertung für America's most wanted (Film)von
ingob1
Pro: gute Action Kontra: schwache Story
Ein unschuldiger Farbiger wird von allen verfolgt, niemand glaubt ihm, Jon Voight spielt auch mit. Nein, ich rede nicht vom Staatsfeind Nr. 1 sondern von Americas most wanted. Seargent James Dunn (Keenen Ivory Wayans) wird wegen Mordes an seinen Vorgesetz ...
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...Der Film von einem Unschuldigen, der zum Gejagten wird, so ist es in Actionfilmen üblich, genau wie bei America's most wanted. Der zu Unrecht inhaftierte Häftling, wird entführt und bekommt einen Mordauftrag. Dann wird er von der Regierung für den Mord an ...
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Pro: Süßer Typ und guter Film Kontra: typischer Actionfilm ablauf
American`s most wanted. ich habe von dem Film zuerst die Vorschau gesehen und dastand sofort das ich den Film sehen muß. Und so hab ich ihn auch gesehen. Es ist ein sehr spannender Film. Der zwar sehr energiegeladen ist, aber trotzdem muß man etwas mitden ...
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Mit seinem Schicksal hat sich der hochdekorierte Soldat James Dunn schon abgefunden:Wegen Mordes an seinem Vorgesetzten zum Tode verurteilt, soll er in einem Hochsicherheitsgefängnis auf seine Hinrichtung warten.Doch auf dem Weg in die Todeszelle wird er ...
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Pro: die Fakten kann man in den Extras nachlesen; blechernde Darsteller sind hier auch schon egal Kontra: zieht die fürwahr grausigen Taten nebst manche Opfer versehentlich ins lächerliche
...So wirklich kann ich es mir selbst nicht erklären, dass ich inmitten der Media-Markt-Grabelkiste die DVD zu einem Film herausgesucht habe, den ich seinerzeit schon mal gesehen hatte und aller Erinnerung nach eher mittelprächtig fand. Der Preis in Höhe von 2,95? wird sein übriges dazu beigetragen haben, dass ich mich erneut vor einen 102minütigen q uasi-biographisch-anmutenden Film parkte.
?America's most wanted serial Killers ~ Jeffrey Dahmer? handelt von der Art Laufbahn, die der junge Jeffrey Lionel Dahmer, auch bekannt als "Milwaukee Monster", einschlug. Im Laufe seiner "Karriere" soll dieser rund 20 junge Männer getötet und zum Teil gegessen haben. So locker der Film selbst in seiner Umsetzung mit eben jene Fakten umgeht, so sehr deckt sich dementgegen das, was innerhalb der DVD-Extras inmitten der 'Biografie...
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