Eine echt drollige Geschichte über eine US-Großbank:
Amex ist laut eigener Darstellung
http://www.americanexpress.de
Karten- und Travelerscheckherausgeber, Bank, Versicherung und Reisebüro mit der selben Telefon- und Faxnummer unter einem Dach zugleich. AMEX agiert dabei vollkommen automatisiert(08/15 nach Schema F) nach US-Muster. Hierzu gehören das VOICE-Phoning und computergestütze Standardbriefe mit vorgegebenen Unterschriften. Der Kunde ist diesem System vollkommen ausgeliefert. Wenn der Kunde dieses System angreift oder anders als "vorprogrammiert" handelt, zeigt das AMEX - System erhebliche Schwachstellen.
Reportage:
Am 15.10,15.11 und 15.12.2000 beschwerte ich mich schriftlich bei American Express, wegen offenkundigen Datenschutzproblemen im Internet. Ich stellte der Bank zudem ein Ultimatum; andererseits würde ich meinen Schaden gegen eine offene Rechnung aufrechnen.
AMEX REAGIERTE AUF KEIN SCHREIBEN!
Am 20.01 kündigte ich fristlos und rechnete gemäß Aufrechnungserklärung auf.
AMEX REAGIERTE AUF MEINE KÜNDIGUNG NICHT!
Ich forderte dreimal die Bank auf, mir eine Bestätigung meiner Kündigung zu übermitteln.
AMEX REAGIERTE NICHT!
Ein wenig später bot der President von Amex/Europa (Peter Godfrey ) persönlich schriftlich mir die
PLATINCARD
an. „Ich gehöre nun zu den Auserwählten“...
Ich lehnte dieses freundliche Angebot ab und verwies
auf die Korrespondenz!
Am 9.02 kündigte die Bank (also nach meiner bereits erfolgten Kündigung - s.o.) und schickte mir einige Tage später sogar einen
GUTHABENSCHECK
zur Einlösung. Wegen der Aufrechnung löste ich den Scheck nicht ein. Am 14.02 rief mich eine für mich bis dahin unbekannte Firma aus England (RMA) an, die angeblich von Amex beauftragt war, eine „Forderung“ einzutreiben. Offenkundig hatte die Firma einen Computerhinweis erhalten; die Firma hatte aber keine Kenntnis von der Angelegenheit, meinem Guthaben und von der Aufrechnung...
Ich teilte der Angestellten der Firma RMA mit, dass ich keine Angaben an eine mir unbekannte Firma abgeben werde... Gleiches teilte ich wieder
Amex
schriftlich mit. Ich forderte von AMEX einen Nachweis der seltsamen "Abtretung" (Urkunde). Außerdem teilte ich unmißverständlich mit, dass ich eine wirksame
Forderung
gegenüber Amex habe(Siehe auch Guthabenscheck)und von der bekannten Aufrechnung Gebrauch machen werde.
AMEX REAGIERTE NICHT!
Kurze Zeit später erhielt ich eine Rechnung von dieser Firma RMA aus England mit „20% Aufschlag“. Nun hatte ich die genaue Adresse dieser seltsamen Firma und schickte ein Schreiben nach England mit der Bitte sich zu legitimieren.
Weiterhin wollte ich wissen, wie diese unbekannte Firma an meine Daten gekommen war und ob diese Firma auch andere Kunden außer Amex betreute.(Datenschutz)
RMA REAGIERTE NICHT!
Ich informierte mich beim Bundesverband der Inkassogesellschaften
BDIU
nach der Firma RMA. Ich erhielt die verbindliche Mitteilung, dass diese englische Firma
GAR KEINE DEUTSCHE ZULASSUNG BESITZT!
Diese Firma wäre selbst bei gegebenem Auftrag gar nicht zum
Forderungseinzug
berechtigt! Ausländische Firmen benötigen eine ganz besondere Zulassung nach dem Rechtsberatungsgesetz.
( OLG Hamm NJW-RR 2000/509 f)
Ich habe inzwischen erneut diese Firma angeschrieben und zu erfagen versucht, wie sie sich [nun noch] legitimieren (wegen BDSG...) wolle...!
RMA REAGIERT NICHT!
Über jeden Teilschritt hielt ich AMEX informiert.
AMEX REAGIERTE NICHT!
Nun fasste ich noch einmal alles zusammen und schickte dem Vorstand der Bank einen netten gerichtlichen
MAHNBESCHEID
- mit der Ankündigung einen Vollstreckungsbescheid zu erwirken, wenn man dieser Forderung nicht innerhalb der Frist widerspreche oder meine offenen Forderung zahle. Der Mahnbescheid wurde zugestellt.
AMEX REAGIERTE!!!
Man höre und staune, es gibt sie,- die Menschen bei AMEX, die tatsächlich in der Lage sind, Mahnbescheiden wirklich mit "Kurzunterschrift" widersprechen zu können.
Tja, das dachte ich zumindest...!
Nach Prüfung der
UNTERSCHRIFT
zum Widerspruch kamen Zweifel auf, denn hier hatte kein gesetzlicher Vertreter von
AMEX
unterzeichnet. Es war ein
"KONTENBETREUER".
Ich benachrichtigte das entsprechende Amtsgericht und wies auf diesen Mangel hin. Das Amtsgericht handelte und fragte bei AMEX nach. Meine Vermutung bestätigte sich. Es steht nun fest:
DER WIDERSPRUCH WAR UNWIRKSAM!
Da der Mahnbescheid unwirksam war, könnte nun ein
VOLLSTRECKUNGSBESCHEID
gegen diese Grossbank -
DIE AMERICAN EXPRESS BANK INC, ergehen.
Alle o. g. Schreiben - gerichtet an den Vorstand der Bank - sind unwidersprochen geblieben,
gleiches gilt für den Zugang; es gibt noch nicht einmal einen
Widerspruch
auf (m)ein kaufmännisches Bestätigungsschreiben.
Fasst man alles oben Beschriebene zusammen, kann man nur zu dem Schluß kommen, dass im Hause AMEX (Deutschland) etwas/einiges nicht korrekt funktioniert.
1.) Die Korrespondenz wird nicht bearbeitet!
2.) Auf kaufm. Bestätigungsschreiben wird nicht
reagiert.
3.) Kündigungen werden nicht bestätigt.
4.) Einem Mahnbescheid wird nicht vom gesetzlichen
Vertreter widersprochen, sondern von einem
Kontenbetreuer.
5.) Das BDSG ist in Deutschland ein wertvoller
Bestandteil unserer Gesetzgebung. Auch
ausländische Firmen habe diese Gesetze zu
beachten. (z.B. RMA s.o.)Dies gilt besonders für
Banken.
Part II
Es ist erkennbar, dass dieser Bericht vom 10.04.2001 bis dato von Amex nicht gelesen oder gar kommentiert worden ist.(dato 22.11.2001, siehe Ciao-Symbol)
Scheinbar begutachtet man bei Amex die CIAO-Berichte nicht, obwohl CIAO diese Berichte an AMEX (auf Wunsch - wie hier sichtbar erfolgt) weitergereicht hat!
AMEX REAGIERT AUCH HIER NICHT.
Außer dieser unwirksamen Unterschrift habe ich nichts mehr von AMEX, RMA oder Dritten vernehmen dürfen!
AMEX SCHWEIGT!
Ich weiß wirklich nicht, wie diese Großbank ihr dauerhaftes Schweigen noch nachvollziehbar begründen könnte.
Auch das Gericht wird sicher über diese [nachweisbare] Geschichte einen nachteiligen Eindruck von AMEX erhalten müssen... Es wird auch schwer zu erklären sein, mit welchem "Recht" - hier eine Firma "RMA" über meine personengezogenen Daten verfügen konnte.Ich erwarte nunmehr weitere illegale Methoden dieser Bank - über die ich natürlich berichten werde.
Auf einen offenen Brief über
http://www.vocatus.de
hat die Bank ebenfalls
nicht reagiert!
Trotzdem hat es inzwischen Grund zu weiterer Beanstandung ... gegeben. Ich habe deshalb den
Datenschutzbeauftragten
der Bank angeschrieben. Da die Telefone von Service und Kontenbetreuung wieder besetzt waren und die Email-Kontakt-Formularseite unter -
http://www.americanexpress.de
- bei Amex auch nicht funktionierte, nutzte ich (wieder) das Faxgerät. Ich entnahm den Seiten der Bank eine bekannte Faxnummer, die in der Tat jede Abteilung als Empfänger angab...
WAS FÜR EINE ORGANISATION!
Ich informierte den DS-Beauftragten über die anstehende Problematik!
Ob der DS-Beauftragte antwortet?
NEIN - ER ANTWORTE AUCH NICHT!
Ich habe dann als Kaufmann noch zwei kaufmännische Bestätigungsschreiben an den Vorstand von Amex verschickt.
In diesen Schreiben erklärte ich die Sache als endgültig als erledigt, wenn man sich meldet. Ich wies auf die vielen Versuche hin die Bank zu erreichen ...
JA IHR DENKT RICHTIG -
SIE HABEN SICH WIEDER NICHT GEMELDET.
Für mich ist die Sache nun erledigt. Dies ist jetzt
5 Monate her.
Hätte ich nicht wirklich selbst diesen
AMEX-Wolkenkratzer
in Frankfurt gesehen und nicht gewußt - wer AMEX ist, ich hätte tatsächlich annehmen müssen, dass AMEX eine
BRIEFKASTENFIRMA
ist. Es ist aber nicht so. Es gehen dort arbeitende Menschen ein und aus! Diese Menschen bewegen sich auch wie Menschen, es sind Menschen oder nur wirklich äußerlich perfekte, aber unzureichend programmierte
ROBOTER ?
Wir steuern auf eine schlimme Zeit zu...! Bei Amex hat diese Zeit bereits begonnen. All dies erinnert an einen weltbekannten Roman...
04.08.2008 14:58
Ich kann das nur bestätigen. Eine Beschwerdestelle gibt es nicht. Das bedeutet für mich NULL Service. Mir wurden 25 EUR für eine Rücklastschrift in Rechnung gestellt. Auf nimmer Wiedersehen AMEX!
27.04.2007 11:24
Ich habe mich köstlich amüsiert!
30.05.2006 15:58
Es ist wie bei mir - (siehe dazu meinen Erfahrungsbericht "Vorsicht bei Amex"! Amex reagiert auf keine Schreiben. Das ganze System ist so knden-unfreundlich strukturiert, dass für Dinge wie Beschwerden keins Stelle vorgesehen ist.